Übersicht über die Informationen im Internet
Aktuelle Termine siehe auf der Eingangsseite zu den Prozessen oder hier
...
- Bericht von den Hausdurchsuchungen in der Projektwerkstatt:
- Informationen zur Law-and-Order-Politik
in Gießen und dem Widerstand dagegen
- Infoseite zum Filz
zwischen Politik, Presse und Polizei in Gießen
- Infoseite zur Hetze
in den Medien - von JournalistInnen und PolitikerInnen gegen die
Projektwerkstatt
(interessant nicht nur als solches, sondern auch weil hier ständig
Druck aufgebaut wird, zu einer Verurteilung zu kommen).
- Weiterer Prozess gegen einen Aktivisten endet mit
einem glatten Freispruch ... Bericht
zum 12.2.2004
- Ausgedachte Straftaten
- eine Spezialkost in den Auseinandersetzungen ... Presse, Polizei
und Politik kriminalisieren Protestgruppen nicht nur mit tatsächlich
stattgefundenen Aktionen, sondern denken sich auch welche aus - von
Farbanschlägen bis zu Bombendrohungen
- Kriminalitätsstatistik
Mittelhessen: Für die Polizei sind die ProjektwerkstättlerInnen
bereits die TäterInnen für fast alle der 138 politischen
Straftaten in 2003 (657% Zunahme) ... Gerichtsverfahren sind da nicht
mehr nötig, Rechtsstaatlichkeit gilt für die Polizei nicht
mehr! Die ZeugInnen der Polizei sind schon dadurch völlig unglaubwürdig,
denn für ihre Vorgesetzten geht es nur noch um die Bestätigung
des schon öffentlich benannten.
- amnesty
international kritisiert deutsche Polizei (aus englischen Presseberichten)
- Unabhängige
RichterInnen ... massenweise in Parteiämtern (Jurikative
= Legislative!)
- Wer schützt uns vor den RichterInnen und der
Polizei? Aus einem Text
von Hans Lisken, Ex-Polizeipräsident Düsseldorf
- Dokumentationsseite
zu Rechtsbrüchen, Fälschungen, Gewalt und Hetze durch Polizei,
Politik, Presse und Justiz in Gießen (.PDF-Download
der Doku, 931 KB)
- Und immer feste drauf: Strafbefehl
aus Halle ... da wirds auch ein Gerichtsverfahren geben!
- Neuer Straftatbestand einfach mal erfunden und gleich
ein Strafbefehl: Beleidigung durch Unterlassen
in Gießen
- Interviews mit den Angeklagten (Download
über Indymedia)
- Ähnlicher
Fall in Hamburg endet mit Freispruch: Polizei hatte sich Angriff
und Widerstand ausgedacht, um eigene Gewalt zu verschleiern
- Aktions- und Infoseiten für Magdeburg
- Zur Seite der Projektwerkstatt
in Saasen
- Rechts: Artikel in der Gießener Allgemeinen vom 16.3.2003 (Autor: Bernd Altmeppen) mit Tatsachenbehauptung zum Fusstritt und der Hoffnung/Erwartung, dass es noch derber kommen wird ...
Naja, und wer glaubt, das alles sei völlig einmalig,
könnte mal einen Blick auf Geschehnisse
in Amöneburg werfen ... Und wer noch Informationen hat zu erfundenen
Straftaten, Polizeigewalt usw. in und um Gießen, sollte sich mal
melden: 06401/903283.
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Infotermine im Vorfeld waren ...
Veranstaltungen nach dem 15.12.2003 und zum nächsten Prozeß
(Berufung)
- 22.2., 12 Uhr in der FH-Cafete von Darmstadt
- 1.3. in Berlin: 13 Uhr Pressegespräche zu "Innere Sicherheit
am Beispiel der Dokumentation über Polizei- und Justizstrategien
in Gießen". Ort folgt.
19 Uhr, RAW-Tempel im Ambulatorium, Revaler Straße 99 (nahe
S-/U-Bhf. Warschauer Str.: "INNERE SICHERHEIT - DER ENTFESSELTE
RECHTSSTAAT" (Download
Einladungs-Flyer)
Die Debatte um innere Sicherheit wird vor allem mit
der Terrorismusgefahr angeheizt. Was vor einigen Jahren noch populistisch
aufgebauschte Stories um sog. Kinderschaender waren, sind heute dunkle
Existenzen aus weltweiten Verschwoerergruppen gegen die Zivilisation.
Damit laesst sich Akzeptanz beschaffen - fuer Ueberwachungskameras,
fuer offensivere Operationen von Geheimdiensten und mehr Befugnisse
fuer die Polizei. Fuer Sparmassnahmen, mit denen Sicherheitsausbau
finanziert wird. Mit immer mehr autoritaerem Staat wachsen auch die
Skandale. Doch der Blick richtet sich bislang vor allem auf die ueberregionale
Ebene - Folterfan Daschner, Weiter-hart-durchgreifen-Papst Koch und
Richter Gnadenlos Schill stehen fuer die Law-and-Order-Politik. Nur
selten geht dagegen der Blick in den Alltag, zu den Polizeistationen
in Stadtbezirken und Provinzen, zu den freiwilligen Polizeidiensten,
der Mobilmachung von nachbarschaftlicher Bespitzelung und Medienhetze
ueberall. In Giessen sind in einer Dokumentation viele Fallbeispiele
zusammengetragen worden, wie Polizei, Politik, Justiz und Presse versuchen,
die Kritik am Sicherheitswahn kaltzustellen. 11 Erfindungen von Straftaten
in einem Jahr, viele ausgedachte Tatbeteiligungen, Durchgriffe gegen
Demonstrations- und Meinungsfreiheit, Polizeigewalt, Einschuechterung
sowie das Wegsehen bei Gewalt gegen missliebige Personen kennzeichnen
den Alltag der PolizeifuehrerInnen, StaatsanwaeltInnen, RichterInnen,
Ordnungsaemter, Parteien und der Medien. Hinzu kommen eine neue Gefahrenabwehrverordnung,
die Aufruestung der Polizei und der neu eingefuehrte freiwillige Polizeidienst.
Hoehepunkte sind Prozesse mit erfundenen Geschichten - als politische
Justiz mit Strafen bis zu 9 Monaten Haft ohne Bewaehrung selbst dann,
wenn kein Anklagepunkt von ZeugInnen widerspruchsfrei erzaehlt werden
konnte.
Wir laden zu einer Veranstaltung ein, in der die Giessener Vorgaenge
und Untersuchungen genauer vorgestellt werden. Mit dabei sind auch
einige der Angeklagten der Prozesse. Die Diskussion kann und soll
aber ueber das Beispiel Giessen hinausfuehren - unter anderem auch
zur Praxis in ... und der Frage, ob auch hier eine entschlossenere
Auseinandersetzung mit der inneren Mobilmachung des autoritaeren Staates
folgen kann und soll.
Wer sich ueber die Vorgaenge in Giessen informieren will, findet das
Urteil und die Hintergruende zu den laufenden Prozessen und weitere
Repression im Internet unter www.projektwerkstatt.de/prozess.
- 4.3. in Gießen: Präsentation der Dokumentation zu Repression,
Hetze und Gewalt durch Polizei, Justiz, Presse- und Politik
- Innenstadt-Aktionswoche vom 8.-15. März in Gießen. Mehr
hier ...
- Mi, 10. März, 19 Uhr, Milchbar/Mensa-Anbau in Marburg, Erlenring
10: Protest und politische Justiz (Veranstalter: Humanistische Union,
Attac Marburg und Einzelpersonen). Info- und Einladungsflyer (auch
zum Kopieren ...) hier ...
- 13.3., 12 Uhr, Gießen, Kirchplatz: Demo "Für eine Gesellschaft
ohne Knäste - Solidarität statt Strafe!"
- Mo, 15. März, 19 Uhr, Margarete-Bieber-Saal in Gießen,
Ludwigstr. 34: Podiumsgespräch "Machtmissbrauch im Rechtsstaat"
(Veranstalter u.a. Humanistische Union, PDS, Bildungssyndikat, Infoladen,
Gruppe X ...). Werbeflyer hier ... (.rtf)
Mail-Adresse zur Aktionswoche gegen Repression in Gießen: aktionstage-gegen-repression@web.de
Infoveranstaltungen vor dem 15.12.2003
- Infoabend mit Gratisessen, Diskussionen, Planung von Aktionen und
passenden Filmen zu Gerichten, Knast, Strafe usw. am Freitag, den
12. Dezember ab 18 Uhr (ab 16 Uhr gemeinsam kochen) in der Projektwerkstatt
in Saasen
- Seminar "Kreative Antirepression" mit Übungen zu
Aktionen, Kommunikationsguerilla usw. bei Festnahmen, Personalienkontrolle
und natürlich vor Gericht am 12.-14.12.2003 in der Projektwerkstatt.
Freitag: "Offener Abend" in der Projektwerkstatt
Saasen
Offener Abend zum Thema "Kreative Antirepression" mit Informationen
über den bevorstehenden Prozeß gegen zwei Projektwerkstättler
am 15.12. in Gießen. Der Abend beginnt um 16 Uhr mit gemeinsamen
Kochen und den Austausch über laufende Aktionen, Informationen
und neue Ideen. Um 18 Uhr soll das Essen dann fertig sein. Zum Schmaus
gibt es die aktuellsten Informationen über den Prozeß am
Montag, 15.12., 8.30 Uhr im Amtsgericht Gießen (Raum 100a), siehe
dazu auch www.projektwerkstatt.de/antirepression/prozesse/anklage1.html.
Konkrete Aktionen können geplant werden, der Ablauf eines Prozesses
wird dargestellt. Wer Infos zum Prozeß sucht, sollte also spätestens
um 18 Uhr kommen. Anschließend ab ca. 20 Uhr geht es in den offenen
Teil: Je nach Lust und Laune kann weiter diskutiert oder geplant werden,
Filme zu Knast und Strafe sind vorhanden (u.a. "Das Experiment"
und "Hinter Gittern"). Wer über die Utopie einer repressions-
und strafefreien Gesellschaft diskutieren möchte, ist ebenfalls
richtig. Die umfangreichen Bibliotheken und Archive laden zum Stöbern
ein. Übernachtung und Rückfahrt nach Gießen per Bus
kurz vor Mitternacht sind möglich!
Hinweis: Am Samstag, 13., und Sonntag, 14.12. folgt am gleichen Ort
ein Seminar zu "Kreativer Antirepression" mit Infos zu Handlungsmöglichkeiten
bei Festnahmen, Personalienfeststellung, Behördenärger, Disziplinierung
in Schule, Uni oder am Arbeitsplatz, Überwachung usw. sowie konkreten
Planungen für kreative Gerichtsprozesse, denn am folgenden 15.12.
beginnt um 8.30 Uhr der Prozeß gegen zwei Projektwerkstättler
im Amtsgericht Gießen.
Infos und Anmeldung: 06401/903283, www.projektwerkstatt.de/saasen.
Aktionen vor dem 15.12.2003
- Gerichte und Amtsgericht attackiert ... Bericht auf Indymedia
- Polizei schlägt zurück: Hausdurchsuchung
und Beschlagnahmen in der Projektwerkstatt am 4.12.2003
- Lichterkette "Rettet den Rechtsstaat!" der Initiative
Sicheres Gießen am 4.12.2003 am Amtsgericht (Fotos)
- Lesungen auf dem Amtsgerichtsgelände am Dienstag, 9.12.2003
um 22 Uhr ... war hier und anderswo angekündigt, die Menschen
standen mit Kerzen und Gedichtszetteln auf dem Gerichtsgelände,
doch die Polizei verhaftete alle. Mehr
...
Achtung: Seit der Attacke auf das Amtsgericht werden die Gerichtsgebäude
der Ostanlage/Kennedyplatz und die Behördenkomplexe am Berliner
Platz ständig von Polizeieinheiten beschützt. Das kann mensch
in Aktionen einbauen - und sollte es auch. Viel Spaß!
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Gerichte ...
Zu sehen bei: www.richterdatenbank.org
"Nicht nur die deutsche Justiz ist unbestechlich!
Auf der ganzen Welt kann man mit der größten Geldsumme keinen
Richter mehr dazu verführen, Recht zu sprechen."
Bertolt Brecht
"Es gibt in der deutschen Justiz zu viele machtbesessene,
besserwissende und leider auch unfähige Richter, denen beizukommen
offenbar ausgeschlossen ist."
Dr. Egon Schneider, ehem. Richter am OLG, in Zeitschrift
für anwaltliche Praxis' 6/1999 vom 24.3.1999, S. 266)
"In Deutschland kann man, statt einen Prozess
zu führen, ebenso gut würfeln."
Bundesverfassungsrichter a.D. Prof. Willi Geiger. Karlsruhe.
In einem Beitrag in der Deutschen Richterzeitung', 9/1982,
S. 325
"Ich bin selbst ein deutscher Richter, seit fast
20 Jahren. Ich würde mich nicht noch einmal entscheiden, ein deutscher
Richter zu werden. Die deutschen Richter machen mir Angst."
Prof. Diether Huhn in: Richter in Deutschland', 1982, zitiert
nach: Diether Huhn in memoriam' von Prof. Dr. Eckhart Gustavus,
Berlin, NJW 2000, Heft 1, S. 51
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