ÜbersichtDie folgenden Texte stellen eine Chronologie der Ereignisse rund um den ersten Versuch des Berufungsprozesses gegen Projektwerkstättler dar. Sie sind zeitlich umgekehrt sortiert, d.h. das Ende findet sich zuerst. Alles sind Dokumente, die während der Vorbereitung und der Aktionen entstanden. Einigermaßen korrekte Zusammenfassung im Gießener Anzeiger vom 25.6.2004 (weitere Pressetexte in den Indymedia-Texten):
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BerichteKurzbericht Überblick zum Prozeß gegen Projektwerkstättler Auf ganzer SeiteProzeß geplatzt Auf ganzer SeiteDer erste Prozeßtag ... Auf ganzer SeiteAktionscamp zum Prozess in Gießen Auf ganzer Seite
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Presse
Am Tag des Prozeßbeginns erschien folgender Text in der Jungen Welt:
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So sah die Planung aus: Aktionswoche rund um den Prozeß
Unabhängig davon ist alles offen, bis zum Beginn der Aktionswoche noch mehr an Aktionen zu machen, Pressearbeit usw. Es kommt ja auch darauf an, überregional Medieninteresse zu schüren.
Vom 23.-25.6. laufen die Prozesse (Berufungsverhandlung) gegen Projektwerkstättler (siehe Ladung unten). Die Rückmeldungen halten sich zwar in Grenzen, hier haben wir aber wieder mal drüber sinniert und folgende Sachen vor - in der Hoffnung, dass noch mehr mitmischen:
Die Grundstruktur ist: Mo und Di Aktionen dort und von dort in die Innenstadt. Mi bis Fri jeweils von dort Demo zum Gericht und zurück, danach Aktionen am Kirchenplatz und spontane, wo es beliebt. Es ist damit zu rechnen, dass die Stadt in der Woche (ähnlich wie beim Utopiecamp letztes Jahr) eine Bullenfestung wird. Kreative AKtionen sind aber natürlich darum besonders angesagt ... u.a. überlegen wir an vielen zweideutigen Aktionen wie Lesungen, (Gießkannen)Sprengaktionen, Kreidemalen, Schnitzeljagden usw. um Justiz- und Bullengebäude. Noch völlig in der Schwebe ist das Wochenende vorher. Entweder ist da (was wir hier nett fänden) das Haus- und Hoffest des begrenzt - dann sind wir dabei und bieten dort Trainings-Workshops zu Antirepression und vor allem Gerichtsverfahren an. Oder es gibt ein solchen Training als Seminar in der Projektwerkstatt. Das hängt also von den begrenzties ab. Auszüge aus der Demoanmeldung:Start: Mo, 10 Uhr Kirchenplatz.
Ende: Samstag, 16 Uhr Kirchenplatz. Erwartete TeilnehmerInnenzahl: 3 bis 40 je nach Zeitpunkt. Am 23., 24. und 25.6. wird es jeweils Umzüge ab 8.30 Uhr vom Kirchenplatz durch die Schulstraße über den Berliner Platz zum Landgericht sowie nachmittags im Anschluß an die dort stattfindende Gerichtsverhandlung über den Kennedyplatz zurück zum Kirchenplatz geben. Dabei werden Lautsprecher und eventuell weitere Utensilien mitgeführt. Auf eine Demonstrationsleitung wollen wir angesichts der Überschaubarkeit der Gruppe verzichten. Dieses ist durch Art. 8 I Grundgesetz gedeckt (siehe Lisken/Denninger, Handbuch des Polizeirechts, Abschnitt H, Rdnr. 250 f). |
2 Tage vorher: Ankündigung auf Indymedia Auf ganzer Seite |
HU kündigt Prozessbeobachtung anPressemitteilung 04/5 Bürgerrechtler beobachtet Berufungsverhandlung
Schon beim erstinstanzlichen Verfahren war Dragan Pavlovic dabei; von Mittwoch (23. Juni) bis Freitag (25. Juni) wird der stellvertretende Marburger HU-Vorsitzende die Humanistische Union (HU) in der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Giessen wieder als Prozessbeobachter vertreten. Das kündigte HU-Landessprecher Franz-Josef Hanke am Freitag (18. Juni) an. Über die Verhandlung gegen zwei Aktive aus der Projektwerkstatt Reiskirchen-Saasen wegen "Sachbeschädigung" am 15. Dezember 2003 hatte Pavlovic ein Protokoll erstellt. Es ist im Internet abrufbar unter: Auch bei der Verhandlung vor dem Landgericht wird der Bürgerrechtler seine Beobachtungen wieder zusammenfassen und ins Internet einstellen. Mit seiner Teilnahme möchte die hessische Regionalgliederung der Humanistischen Union ihr Augenmerk auf ein faires Verfahren gegen die Polit-Aktivisten richten. Die Projektwerkstatt beklagt seit längerem Polizeiübergriffe und ein unverhältnismässig hartes Vorgehen der Giessener Justiz gegen die Projektwerkstatt und ihre Aktiven. Mit der Prozessbeobachtung untermauert die HU die Forderung nach bedingungsloser Rechtsstaatlichkeit. So hält die HU die Anordnung des "genetischen Fingerabdrucks" wegen des Tatvorwurfs der Sachbeschädigung für einen Verstoss gegen das in der Verfassung verankerte Prinzip der Verhältnismässigkeit. Hierzu liegt dem Bundesverfassungsgericht eine Beschwerde des Betroffenen vor. Die HU geht von einem fairen Verfahren vor dem Landgericht Giessen aus. Mit der Prozessbeobachtung möchte Deutschlands grösste und älteste Bürgerrechtsorganisation auch das öffentliche Interesse an einer demokratischen und rechtsstaatlichen Justiz dokumentieren. Franz-Josef Hanke |
Die Ladung ...
Zu den Namen: Gontrum und Haberkorn (Polizeistation Grünberg), Puff (Ex-Staatsschutzchef, prügelt gern, SPD-Mitglied), Walter (Polizei Gießen)
Zu den Namen: Gail (Stadtverordnetenvorsteher Gießen, CDU), Gülle (Ex-Grüne, Oberbürgermeisterkandidaten mit Schlagfertigkeit - mehr ...), Weber (Polizei Gießen), Schmidt (der schönste vom Staatsschutz Gießen) Übersicht über die Informationen im InternetAktuelle Termine siehe unten oder hier ...
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Termine und Aktionen rund um die Berufung
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Gerichte ...Zu sehen bei: www.richterdatenbank.org "Nicht nur die deutsche Justiz ist unbestechlich!
Auf der ganzen Welt kann man mit der größten Geldsumme keinen
Richter mehr dazu verführen, Recht zu sprechen."
"Ich bin selbst ein deutscher Richter, seit fast
20 Jahren. Ich würde mich nicht noch einmal entscheiden, ein deutscher
Richter zu werden. Die deutschen Richter machen mir Angst." |
Links zu verschiedenen Seiten zum Thema:
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