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Esoterik

Rechte Bezüge ++ Öko-Esoterik ++ Connection ++ Schamanismus ++ Links

Esoterik bedeutet die Suche nach einem Kern im Menschen und/oder nach einer höheren Weisheit (Quelle von Werten). Beides ist anti-emanzipatorisch. Ersteres legt den Menschen auf eine "echte" und "innere" Stimme fest - eben den aufzuspürenden Kern. Zweiteres verlegt die Quelle gleich nach außen - deutlich sichtbar als externe, höhere Kraft, die über dem Menschen steht. Mit Selbstbestimmung hat beides nichts zu tun. Bei der höheren, äußeren Kraft ist das unmittelbar einsichtig, aber auch beim vermeintlichen "inneren Kern" ist das so. Denn ein solcher Kern existiert nicht. Ein Mensch, der sich selbst entfaltet, ist vielfältig, von inneren Ungewißheiten und Zweifeln getrieben. Er ist eine chaotische Persönlichkeit, losgelöst aus allen Gewißheiten, sich und andere immer hinterfragend. Die aktuelle Überzeugung entspringt dem aktuellen Erkenntnisstand - und kann daher mit Festigkeit vertreten werden. Aber es ist kein "innerer Kern", der zu entdecken ist, sondern ein Punkt in einem offenen Prozess. Die Idee der vielfältigen Persönlichkeit sollte positiv besetzt werden - Selbstentfaltung ist das Gegenteil von Schicksal und Bestimmung. Das Leben wird zu einem bunten Spannungsbogen der Möglichkeiten, Entscheidungen, Veränderungen und Entwicklungen.


Versehentlich selbstkritische Werbung in der Eso-Ecke? Geist-Chirurgie - meinen die ihr eigenes Tun?

Eine neue Orientierung ...

Aus Wilk, Michael (1999): "Macht, Herrschaft, Emanzipation", Trotzdem Verlag in Grafenau (S. 57)
Eine weitere Möglichkeit die Herausforderung eigener Lernprozesse und einer selbstbestimmten Auseinandersetzung zu umgehen, ist die Flucht ins Metaphysisch-Eso­terische. die dazu führt, daß nicht nur die Bedürfnis- und Anspruchs­ebenen verändert werden, sondern ebenso der Blick auf gesellschaftliche Realität mit religiösen Schleier verdunkelt wird. (Klar ist, daß diese Beispiele weder Anspruch auf Vollständigkeit haben, als auch das Mischformen möglich sind: Z.B. der in die scheinbare Struktur einer Sekte Flüchtende, verkleistert sich esoterisch das Gehirn und huldigt gleichzeitig auch dem entsprechenden Guru.) In allen Fällen geht es um die Vermeidung eigener Auseinandersetzung, zeigt sich ein Zurückweichen vor der Möglichkeit einer Erfahrung voll Freiheit (Freiheit zu spüren). Alle angesprochenen Ausweichmanöver. die Abwehrreaktion, der Ruf nach dem „starken Mann", die Interessensdelegation und die Flucht ins Esoterische, sind in diesem Sinne Ausdruck regressiven Verhaltens. Die "Furcht vor der Freiheit“ einer­seits und das Bedürfnis sich in bekannte (aber letztlich entmündigende) Sicherheitsstrukturen zu begeben (sprich zu regredieren) hat in Kon­fliktsituationen sowohl seine Massen-, als auch seine Individual­psychologische Komponente. Die Angst, gerade in einer Situation der Isolation, Entwurzelung oder drohender Verelendung erste Schritte in unbekanntes Terrain machen zu müssen, ist eine Hemmschwelle ersten Grades, - die kaum überwindbar erscheint, wenn nicht eine sozial stü­tzende Komponente zur Verfügung steht.

Hinweis: Die folgenden Kritiken beleuchten verschiedene Aspekte der Esoterik. Erwünscht ist eine offene Debatte um die Entlarvung esoterischer Positionen als antiemanzipatorisch.

Verharmlosend bis gefährlich ... die Seiten der Esoterik

Verharmlosend ... Wendung nach innen schwächt Widerstandskraft

Immer wieder behaupten spirituelle oder esoterische Kreise, ihr Getue diene der Stärkung von Persönlichkeit. Dann ließe sich auch kraftvoller an einer besseren Welt werkeln. Doch das sind vollmundige Seifenblasen. Tatsächlich dient die Hinwendung zum Inneren vor allem dem Abtauchen aus den Bezügen zur Außenwelt. Sätze wie "Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann" (Eso-Magazin "Sein") enthalten keine Aussage, aus der Kraft irgendeiner Liebe auch mehr Kraft für z.B. politische Aktion zu bekommen, sondern stattdessen ersetzt hier das spirituelle Kuscheln die Weltveränderung.

Karma, Schicksal & Co.: Wo sich spirituelle und anti-emanzipatorische Ideen vermischen

Wo Vorgaben und übermenschliche Prägungen das menschliche Leben dominieren, sinkt dessen Entscheidungsspielraum - mitunter gegen Null. Alles ist Schicksal, Karma oder wahlweise "göttlich bestimmt". Daraus lässt sich Legitimation für alles schaffen. So wird der Holocaust von einigen Karma-Anhänger_innen mit einer vermeintlichen historischen Schuld der Juden begründet, für die sie vom Schicksal bestraft werden mussten. Die Nazis wären danach nur die göttliche Hand der Bestrafung gewesen. Das ist ein Extrembeispiel, aber die Tendenz ist immer gleich.

Im Original: Wenn das Schicksal regiert ... Diese Zitate ausblenden ++ Alle Zitate aus / einblenden
Aus "Nationenseele" in: Sein 2/2013 (S. 20)
Vielleicht gilt es, unser nationales Seelenschicksal zu erfüllen und am Schatten unseres Landes zu arbeiten. Diese innere Arbeit eröffnet uns die Möglichkeit, auf tieferer Ebene das Schicksal unseres jeweiligen Heimatlandes in Verbindung mit unserer eigenen Seele zu verstehen. ... Jeder von uns hat seine eigene individuelle Seele und verkörpert weit mehr als nur die Qualitäten und Schatten seines Landes. Aber wir sind karmisch mit dessen Seele und dessen Schicksal verbunden. ...
Für Nationen gilt wie für den Einzelnen: Die schlimmsten Schatten- und Egoformationen bestehen aus entstellten Seelenqualitäten. Wir können jedoch in unseren Meditationen die von der deutschen Seele „geerbten“, wirklichen Qualitäten in Dankbarkeit anerkennen und würdigen. Wir können und müssen zugleich aber auch lernen, in unserer Schattenarbeit die Ego-Projektionen dieses Landes zu unterscheiden und aufzulösen. Wir realisieren damit nicht nur uns selbst, sondern tragen dank des gemeinsamen morphogenetischen Feldes auch zur Transformation unserer nationalen Gesellschaft bei. Mit anderen Worten: Durch die seelische Verbundenheit mit seinem Land kann jeder Einzelne mit zum homöopathischen Agens der Heilung werden. ... Deutschland mit seiner furchtbaren ­Vergangenheit zeigt in der Gegenwart ­ermutigende Anzeichen eines in diese Richtung gehenden kollektiv-seelischen Läuterungsprozesses. Die deutsche „Vergangenheitsbewältigung“, so spät sie kam und so unperfekt sie noch sein mag, wurde zum Modell für andere Länder. ...
In Deutschland fanden die ersten Veranstaltungen besondere Resonanz. In den Worten einer Teilnehmerin: “Dieser Workshop ist wunderbar für alle, die ein geheilteres Heimatgefühl mit mehr 'deutschem Selbstvertrauen' und einem klareren Mut verbinden wollen, um innerhalb dieser Nation etwas Wichtiges für die Entwicklung der Welt tun zu können.“

Aus Daniel Prinz (2014), „Wenn das die Deutschen wüssten …“ (Amadeus-Verlag, S. 216ff.)
Was sind die kosmischen Gesetze?
Ich habe bisher zumindest eines der sieben kosmischen Gesetze (auch als Naturgesetze oder Hermetische Gesetze bekannt, nach dem Überlieferer Hermes Trismegistos) kurz erwähnt und möchte an dieser Stelle gern näher auf diese eingehen, weil es für viele Leser ein neues Gebiet ist. Das Wissen über diese Gesetze trägt maßgeblich zum Verständnis über das Leben selbst bei, und warum jene Dinge uns ständig widerfahren. Die Welt, in der wir leben, ist bestimmten Gesetzmäßigkeiten unterworfen. So wie die physische Welt ihre Gesetze hat, so existieren bestimmte Gesetze auch in der feinstofflichen Welt, nämlich die kosmischen Gesetze. Das Wort Kosmos ist griechisch und bedeutet übersetzt Ordnung. Das Gegenteil davon ist das griechische Wort Chaos, was Unordnung bedeutet.

1. Das Gesetz des Geistes
Alles ist Geist. Dieses Gesetz beschreibt die wichtigste Essenz im Universum: Alles ist mit allem verbunden und alles ist EINS. Die Schöpferkraft (Gott) des Universums ist reiner Geist, aus der alle Schöpfung entspringt. Der Geist herrscht also über die Materie. Unsere Gedanken erschaffen und verändern ebenfalls. Daher sollen wir auf unsere Gedanken stets achten, denn sie können erschaffen, aber auch zerstören, Licht und bedingungslose Liebe sind dabei die mächtigsten Kräfte der Schöpfung. Aus dem Gesetz des Geistes heraus ergeben sich alle anderen Gesetze.

2. Das Gesetz von Ursache und Wirkung
Es ist auch als Karma oder Kausalitätsgesetz bekannt. Das Wort Karma 'kommt aus dem Sanskrit und bedeutet "die Tat“. Es wird häufig auch als "Weg des Dienens" übersetzt. Wenn ich z.B. andere ständig schlecht behandle, dann brauche ich mich nicht zu wundern, wenn mich andere dann auch schlecht behandeln. Egal, was wir im Leben tun und als Ursache setzen, ob schlecht oder gut, fällt irgendwann wieder auf uns zurück, und wir dürfen die Wirkung für unser Handeln erfahren. Sicherlich kennen Sie in diesem Zusammenhang den bekannten Spruch "Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg' auch keinem andern zu." Bekannt ist auch der Satz: Was man sät, wird man ernten.", welcher es noch deutlicher auf den Punkt bringt. Aber wenn ich dann auch nichts Gutes im Leben bewirke (nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie, Freunde, für die Natur und Tiere, für andere Menschen), also kein positives Karma schaffe, dann brauche ich mich ebenso wenig darüber zu wundern, wenn mir selber nichts oder nur selten Gutes im Leben widerfährt. Dabei muss die Wirkung nicht immer gleich und in der exakt genauen Art und Weise zurückkommen. wir leben noch in der materiell dichten 3D Realität, wo sich Dinge langsamer manifestieren, damit wir Zeit und Gelegenheit haben, den Umgang mit den Naturgesetzen zu erlernen, auch wenn es fünf oder fünfzig Leben dafür brauchen mag. Was häufig als "Bestrafung Gottes" fehlinterpretiert wird, ist im Grunde nichts anderes, als die Konsequenz für all unser Handeln zu tragen. Es soll uns unsere Fehler vor Augen führen, damit wir aus diesen lernen. Dabei werden wir so oft mit den gleichen Problemen konfrontiert, bis wir diese für uns gelöst haben und dadurch seelisch in unserem Bewusst ein gereift sind. Doch die Erde und das gesamte Sonnensystem heben ihre Frequenz die letzten Jahre und Jahrzehnte stetig an aufgrund der Annäherung unseres Sonnensystems an das Galaxiszentrum , sodass die Naturgesetze immer schneller zum Tragen kommen. Dies führt dazu und wird noch weiter dazu führen, dass wir uns über unser Handeln immer mehr bewusst werden und somit aus unseren Fehlern schneller lernen. Und was die Menschen aussenden und tun, wird von diesem globalen Bewusstseinsfeld aufgenommen und manifestiert sich dann im Äußeren.

3. Das Gesetz der Analogie
Dieses Gesetz besagt, dass in allen Ebenen des Daseins eine Entsprechung vorhanden ist, in dem die gleichen Gesetze herrschen: Wie oben, so unten. Wie innen, so außen. Wie im Kleinen, so im Großen. Ein sehr gutes Beispiel zur Veranschaulichung ist die Struktur eines Atoms, welches in seinem Inneren, dem Atomkern, aus Protonen und Neutronen besteht und außen von Elektronen in kreisförmigen oder elliptischen Bahnen umkreist wird. Eine Photographie des Atomkerns (1 Pikometer) entspricht einer Photographie der Erde aus 1 Mio. km Entfernung und ebenfalls der Milchstraße aus 10.000.000 Lichtjahren Entfernung. Wie im Mikrokosmos, so im Makrokosmos. Das Große können wir im Kleinen wiederfinden und umgekehrt genauso. Aber auch auf uns selbst trifft das zu. So, wie wir innerlich sind, nehmen wir auch unsere Außenwelt wahr, die uns wie ein Spiegel vorhält, was in uns selber vorgeht.

4. Das Gesetz der Anziehung
Dieses wird auch als Gesetz der Resonanz bezeichnet (aus dem Lateinischen resonare: zurückklingen). Der bekannte Ausspruch "Gleiches zieht Gleiches an." bringt dieses Gesetz auf einen Nenner. Alles, was wir denken und fühlen, sind Energien, die wir aussenden, und genau diese Verhältnisse werden wir wieder in unser Leben ziehen. Wenn wir voller Angst sind, ziehen wir andere verängstigte Menschen an oder neue Situationen, die uns immer wieder Angst bescheren. Denken wir ständig an Mangel, ziehen wir Mangel und Armut in unser Leben. Vor allem, wenn wir negativ denken, die in derselben passiert es häufig, dass wir verstorbene Seelen anziehen, negativen Verfassung sind wie wir und durch uns ihre früheren Gesinnungen und Gelüste ausleben bzw. unsere eigenen Verhaltensmuster sogar noch verstärken. Hierbei spricht man auch von Besetzungen. Solche Seelen haften sich dann an unsere Aura, unser Energiefeld an, und bleiben so lange bei uns, bis wir zur Besinnung kommen und unser Verhalten grundlegend ändern (oder Hilfe von jemandem in Anspruch nehmen, der Besetzungen entfernen kann). Sind wir hingegen fröhlich und voller Liebe, treffen wir wiederum auf genau solche Menschen, die mit uns in Resonanz stehen, sozusagen auf der gleichen Wellenlänge sind, wie wir.

5. Das Gesetz der Harmonie oder des Ausgleichs
Harmonie (Liebe) ist der Ur Zustand des Universums. Der Fluss allen Lebens ist Harmonie, und alles strebt zur Harmonie und zum Ausgleich hin. Wenn wir auf der Erde geboren werden, bringen wir viele passive und unverwirklichte Potentiale mit und streben danach, diese weiterzuentwickeln und in einen ausgeglichenen Zustand zu bringen. Im Leben werden wir also mit Lernaufgaben konfrontiert, die uns wie ein Spiegel aufzeigen, was wir noch lernen und in uns selbst hellen dürfen. Am meisten passiert dies in einem Familienverbund und in der Partnerschaft, wo uns das Gegenüber oft unsere Fehler aufzeigt, damit wir an uns arbeiten können. Dabei werden uns auch so lange unsere negativen Glaubensvorstellungen vorgeführt, bis wir diese aufgelöst und transformiert haben und somit in Harmonie kommen. Des Weiteren ist alles im Universum ein Geben und Nehmen. Alles ist im Fluss. Wenn wir nur horten und festhalten, kommt dieser Fluss ins Stocken und alles stagniert. Alles, was diesen Lebensfluss blockiert, kann sich nicht lange halten und muss wieder gehen. Es findet stets ein Ausgleich statt. Wenn wir bereit sind zu geben, wird uns gegeben. Wir sollten uns aber dem Wohlstand und der Fülle gegenüber auch öffnen un d stets dankbar für die Gaben sein, die uns zuteil werden.

6. Das Gesetz des Rhythmus
Alles ist Vibration, alles ist Schwingung und folgt dabei einem Rhythmus in Form von Zyklen, Kreisläufen und Spiralen. Wenn wir uns die Natur anschauen, so finden wir diesen Rhythmus in Form von blühen und verwelken, kommen und gehen, leben und sterben sowie der Bewegung der Planeten auf ihren elliptischen Bahnen. Dabei gibt es in der gesamten Natur keine Erscheinung mit einem Anfang und einem Ende, ohne dass das Ende nicht gleichzeitig der Anfang von wieder etwas Neuem und oft Gegensätzlichem ist. Auf den Tag folgt die Nacht, nach der Ebbe kommt die Flut, auf den Sommer folgt der Herbst. Ohne das Einatmen wäre auch das Ausatmen nicht möglich. Alles fließt hinein und wieder hinaus. Es ist ein ständiges Auf und Ab wie beim Pendel, welches nach rechts genau so weit schwingt, wie nach links. Es ist ein ausgleichender Rhythmus. Das Gesetz des Rhythmus ist somit auch das Gesetz der Reinkarnation, denn so, wie das Leben in der Materie sich in zwei Polaritäten aufteilt, so besteht das Leben selbst aus zwei Teilen dem Diesseits und dem Jenseits. Wenn wir hier im Diesseits sterben, werden wir im Jenseits geboren. Verlassen wir die jenseitige Ebene, werden wir wieder in der Materie geboren.

7. Das Gesetz der Polarität
Wir leben in einer Welt der Dualität. Alles hat ein Paar von Gegensätzen oben und unten, rechts und links, warm und kalt, Licht und Dunkelheit, Tag und Nacht, Nord und Südpol, Krieg und Frieden, gut und böse, Yin und Yang, männlich und weiblich. Dabei schließen sich die Gegensätze keineswegs aus, denn sie sind stets ein Teil des Ganzen und bedingen einander. In der Dualität kann der eine Pol nicht ohne den anderen existieren, und dies soll uns bestimmte Lernprozesse ermöglichen. Um Liebe erfahren und wertschätzen zu können, müssen wir auch das Gegenteil im Leben zumindest einmal kennengelernt haben. Wenn wir negative Erlebnisse hatten, wissen wir, was gute Erlebnisse sind. Um zu erfahren, was Reichtum wirklich bedeutet, müssen wir zuerst Mangelzustände erfahren haben. Daher sollen wir auch nicht urteilen oder werten und auch eine Gegenmeinung anerkennen. Wir selbst tragen in uns sowohl männliche als auch weibliche Aspekte, und unser Ziel sollte sein, beide Aspekte in Balance zu bringen, damit wir "in unserer Mitte" sind, wie es so schön heißt.

Karma? Frühere Leben?
Nun habe ich zuvor auch wiederholt den Begriff "früheres Leben" erwähnt. Was hat es damit auf sich? Die Reinkarnationslehre (aus dem Lateinischen re in carne = zurück ins Fleisch, in die Materie), also die Lehre der Wie-dergeburt, gehört mit zu den wichtigsten Lehren, die insbesondere den Menschen der westlichen Welt lange vorenthalten wurden.
ten. Diese Versuche mit der Hypnose hat man mittlerweile weltweit durchgeführt und immer wieder verblüffenderweise feststellen und sich eingestehen müssen, dass die Schilderungen keinen anderen Schluss zulassen können als den, dass es sich tatsächlich um Erinnerungen bzw. um tief gespeichertes Wissen über die vergangenen Leben handelt. Reinkarnations-therapeuten haben immer wieder beobachtet, dass gerade viele Kinder sich an ihr vorheriges Leben erinnern können, da sie im jetzigen Leben noch nicht lange hier sind und sowohl die Erinnerung noch so frisch als auch ihre Anbindung an die göttlichen Sphären noch stark ausgeprägt ist. …
Und es ist in der Tat so. All unsere Leben sind in unserer Seele und in unserer Aura gespeichert. Die Aura ist ein feinstoffliches Energie und Informationsfeld, das unseren physischen Körper umgibt, uns schützt, uns mit Informationen versorgt und auch nach außen hin mit unserer Umwelt und den Energien im Außen interaglert. Unsere Chakren sind Bestandteil dieser Aura. Die meisten Menschen können die Aura (noch) nicht sehen, weil wir nur einen winzig kleinen Teil des sichtbaren Lichtfrequenzspektrums wahrnehmen können. Und das Feld der Aura befindet sich außerhalb dieses für uns sichtbaren Bereichs. Hellsichtige Personen jedoch, deren "Drittes Auge" (Zirbeldrüse) geöffnet und weiter entwickelt ist, sind im Stande, die Aura und die Chakren zu sehen und die in ihr gespeicherten Informationen zu lesen. So können sie u.a. erkennen, wo die Blockaden auf feinstofflicher Ebene liegen und den Menschen rechtzeitig warnen, bevor diese zu schwereren Krankheiten auf physischer Ebene führen. Auch kann man anhand der Aura z.B. den Gemütszustand des Menschen sehen. Wenn jemand wütend und in Rage ist, färbt sich seine Aura rot. Babys und viele kleine Kinder sind ebenfalls in der Lage, nicht nur die Aura, sondern alle möglichen feinstofflichen Energien um sie herum zu sehen. Oft schreien sie auch deshalb "grundlos~, weil sie verstorbene Seelen oder böswillige Energien wahrnehmen, die ihnen Angst machen. …
Es inkarnieren auf diesem Planeten alle möglichen Lebewesen. Sowohl Menschen als auch Tiere kommen hierher, um eine bestimmte Lebensaufgabe ihren Seelenplan zu erfüllen. Die Tiere haben schon immer den Menschen als Nahrungsquelle gedient. Den biologischen Grund kennen Sie ja nun. Die Tierseelen, die hier inkarnieren, haben sich bewusst dafür entschieden.

Brücken nach rechts

Esoterik ist nicht per se rechts, aber anti-emanzipatorisch. Das ist sie grundsätzlich, weil jede Theorie, die höhrere Werte behauptet als die Meinung der einzelnen Menschen bzw. die von diesen ausgehende freie Vereinbarung, der Befreiung und Selbstbestimmung entgegen steht. Das ist unabhängig davon, was als höhere Autorität begriffen wird (Gott, kosmische Wahrheit, Tugenden, Volk ...) und welche Inhalte darüber vermittelt werden.
Allerdings sind Verbindungen von Esoterik und rechten Ideologien bzw. Gruppen häufig und aufgrund der Inhalte von Esoterik auch naheliegend. So decken sich begriffliche Ideologien der Esoterik von der schicksalhaften Bestimmung des Menschen, von Karma und geomantischen Erdkräften einfach sehr gut mit Rassentheorien und Bioregionalismus (alt: Blut und Boden).

Zitate

Aus Fergusion, Marilyn (2007): Die sanfte Revolution, Kösel Verlag in München (S. 154 f.)
Die heilige Verbindung von Herz und Geist
Die Bereitschaft, subtilen Informationen zu vertrauen, ist ein zuverlässiger Indikator für persönlichen Erfolg und persönliches Gelingen. Menschen, die wiederholt ihren Ahnungen folgten und sie erfolgreich in die Tat umsetzten, sind beispielhaft für diesen Weg.
Selbst Menschen, deren Ruhm praktisch auf den eigenen Vorahnungen beruht, berichten, dass sie ihre instinktiven Gefühle, ihre innere Stimme oder visuellen Hinweise zu häufig unbeachtet lassen. Obwohl sie wissen, welchen Preis es fordert, wenn sie ihrer Intuition nicht vertrauen, vergessen sie, auf ihre inneren Signale zu achten.
Ein Ausschnitt aus Christopher Frys Stück Ein Schlaf Gefangener von 1945 scheint in Bezug auf dieses Thema passender denn je: »Das menschliche Herz kann sich emporschwingen bis zu Gott. Vielleicht ist es dunkel und wir frieren, aber der Winter ist jetzt vorbei. Das frostige Leid von Jahrhunderten beginnt zu tauen, zieht Risse, kommt in Bewegung. Was wir für Donner halten, ist das Krachen der Eisschollen, des Tauwetters, der Fluten, des Frühlings, dieses Emporkömmlings. Gott sei Dank ist unsere Zeit die des Jetzt, wo uns überall das Falsche vor Augen tritt, das erst dann von uns weichen wird, wenn unsere Seele den größten Schritt nach vorn tut, den Menschen je getan haben.«

Rückkehr zum Heiligen
Als Kinder haben wir uns unsere eigenen inneren Welten ausgedacht. Manchmal waren diese Visionen intensiver als die uns umgebende Realität. Meistens griffen die Erwachsenen genau an diesem Punkt in unser Spiel ein, um uns zu maßregeln. Und so übt dieses mysteriöse Reich weiterhin seine Anziehungskraft auf uns aus, auch wenn es uns ein wenig Anest macht.
Im bekannten Song »Aquarius« ist von einer Zeit die Rede, in der sich der Geist wirklich befreit. Vielleicht ist diese Zeit jetzt gekommen. Zumindest könnten wir einmal darüber nachdenken. Wir könnten Nachforschungen anstellen oder herumhorchen.
Oder wir könnten unsere Intuition befragen. Schließlich haben wir nichts zu verlieren.

Aus Marshall B. Rosenberg (9. Auflage 2007): "Konflikte lösen durch Gewalfreie Kommunikation", Herder in Freiburg (S. 45) zur Frage, worauf die Aufmerksamkeit bei Gesprächen gerichett sein sollte: "Auf die göttliche Energie, die durch die Person fließt."

Beispiele für Verknüpfungen

Öko-Eso


Aus einem Veranstaltungsprogramm von "Natur-Arbeit" in 64390 Roßdort

Aus Bookchin, Murray (1992): "Die Neugestaltung der Gesellschaft", Trotzdem-Verlag in Grafenau (mehr Auszüge)
Offenkundig widersprüchliche Fantasien werden mit Drogen und Rockmusik zu einem ekelerregenden Sud aus atheistischen Religionen, natürlicher Übernatürlichkeit, privatistischer Politik und selbst reaktionärem Liberalismus verrührt. ...
Daß die Ökologie, eine eminent naturalistische Sichtweise und Lehre, mit übernatürlichem Blödsinn angesteckt werden konnte, wäre ja noch zu erklären, wenn dieser Unsinn auf die USA beschränkt bliebe. Das Verblüffende ist jedoch, daß er sich wie eine weltweite Seuche nach Europa, insbesondere nach England, Deutschland und Skandinavien ausgebreitet hat. Im Laufe der Zeit wird er sicherlich auch die Mittelmeerländer erreichen.
Eine Art "kulturellen Feminismus" hat diese quasi-theologische Ökologie auf das Verhältnis der Geschlechter übertragen und inzwischen einen enormen und immer noch wachsenden Anhang in englisch- und deutschsprachigen Ländern gewonnen.
Aus der Hoffnung, daß die Ökologie den Feminismus bereichern würde, ist ein bizarrer theistischer "Öko-Feminismus" geworden, der sich um die spezifische "nährende" Rolle der Prau in der Biosphäre strukturiert.
In diesem theistischen Umfeld neigen politische Aktivität und soziales Engagement dazu, sich vom Aktivismus in eine Wartehaltung und von gesellschaftlicher Organisationsarbeit, in privatistische Selbsterfahrungsgruppen zurückzuziehen. (S. 160 f.) ...
Die Tendenz, Vernunft, Wissenschaft und Technik zu verunglimpfen, ist vielleicht eine verständliche Reaktion auf die durch die Bourgeoisie verzerrten Ziele der Aufklärung. Sie ist ebenso verständlich angesichts eines individuell empfundenen Gefühls der Ohnmacht in einer Ära zunehmender Machtkonzentration und Zentralisation in den Händen von Konzernen und des Staates, der durch Urbanisierung, Massenproduktion und Massenkonsum bedingten Anonymität, sowie des fragilen Zustands des von nicht greifbaren und nicht kontrollierbaren gesellschaftlichen Gewalten belagerten menschlichen Egos.
So verständlich derartige Tendenzen als Reaktion auch sein mögen, so werden sie doch zutiefst reaktionär, wenn nämlich die Alternativen, die sie anbieten, den seit der Aufklärung auf den Menschen selbst gerichteten Blick wieder verengen und zu sexistischen Vorurteilen, zu Volks- und Stammestümelei anstelle eines emphatischen Humanismus und zu einer "Rückkehr zur Wildnis" anstelle einer ökologischen Gesellschaft zurückführen.
Sie werden unverblümt atavistisch, wenn sie ökologische Verwerfungen der Technik anlasten anstatt den Monopolgesellschaften und staatlichen Institutionen, die sich dieser bedienen. Und sie kehren zurück in das mythische Dunkel einer stammesorientierten Vergangenheit, wenn sie einen Horror vor dem "Außenstehenden" beschwören - sei es ein Mann, ein Immigrant oder ein Angehöriger einer anderen Volksgruppe - der angeblich die Integrität der "Insider"-Gruppe bedroht. (S. 165)

Aus Jorgen Randers (2012): "2052. Der neue Bericht an den Club of Rome", Ökom in München (S. 365f.)
Doch der wahre Kern des alten Paradigmas, das bis 2052 untergehen wird, ist die Vorstellung, dass das Physische das, was wir mit unseren Augen sehen können die einzige wirkliche Realität ist.
Heute werden Gedanken, Gefühle und spirituelle Phänomene noch als den physischen Prozessen untergeordnete Nebeneffekte betrachtet. Auf der nächsten kulturellen Stufe sobald die neue Wahrnehmung der Realität in den Vordergrund getreten ist wird der Kern des neuen Paradigmas erweitert, um das Nicht Physische mit zu umfassen. Phänomene, die seit der Zeit Descartes' der Religion überlassen waren, werden erneut integraler Bestandteil unserer Wahrnehmung der Realität sein.
Neue Religiosität, Selbstentfaltung und Heilung sind im Kommen. Die meisten Menschen glauben bereits in der einen oder anderen Form an Gott und ein Leben nach dem Tod was werden also die praktischen Konsequenzen sein? Der nächste Schritt ist der transformative Wandel, nicht eine Frage von mehr oder weniger Interesse an Religion.
Die Menschen werden ihre eigene Existenz auf eine neue Weise erfahren. Das alte Paradigma wird man als eng und primitiv betrachten als das Abbild einer niedrigeren Kulturstufe, zu der fast niemand mehr zurückkehren will.
Wie wir uns und unsere Umgebung wahrnehmen, ist von großer Bedeutung. Wenn sich dies verändert, dann verändert sich alles. Doch Wahrnehmungen verändern sich nicht über Nacht. Eine wachsende Zahl von Menschen hat sich bereits auf den Weg der Selbstentfaltung begeben. Für sie ist Selbstentfaltung von Bedeutung für ein gutes Leben und dafür, in unterschiedlichen Zusammenhängen gute Leistung zu zeigen. Für diese Gruppe ist Bewusstseinsentwicklung ein Ziel an sich geworden. Sie suchen als Erwachsene bewusst nach einer fortdauernden Reifung, um dem Leben Sinn und Inhalt zu geben.
Auf diesem Gebiet finden schon heute vielfältige methodologische Entwicklung, Forschung und Experimente statt. Alle möglichen Alternativen werden ausprobiert, viele davon kommen aus Paradigmen weit außerhalb des Rahmens der etablierten Ordnung. Man denke etwa an die alternative Medizin, in der die Interaktion zwischen physischen und mentalen Aspekten ein Kernpunkt ist. Die alternative Medizin arbeitet mit einem holistischen Modell, in dem der physische Aspekt nur eine von mehreren Dimensionen darstellt und in dem die Dinge nicht notwendigerweise eine physische Ursache haben ganz im Gegenteil.
Der größte Teil dieser methodologischen Entwicklungen findet außerhalb der etablierten Forschungsinstitutionen statt. Ein Gutteil davon hat den Charakter von Küchentisch Experimenten, doch dasselbe galt auch für die technischen Revolutionen bis zu den 1930er-Jahren. Wie rasch sich die Dinge entwickeln werden, ist schwer zu sagen, aber man tut gut daran, sich vor Augen zu halten, dass von der Zeit, als die Gebrüder Wright das erste Fahrzeug dazu brachten, vom Boden abzuheben, bis zu Neil Armstrongs Spaziergang auf dem Mond nicht mehr als 66 Jahre nötig waren. Vieles wird sich in den kommenden 40 Jahren ereignen.

Im Original: Kampagne "Aufbruch - anders besser leben" ... Diese Zitate ausblenden ++ Alle Zitate aus / einblenden
Aus dem Aufruf "Aufbruch - anders besser leben" (Quelle)
Im Grunde möchten wir gesund an Leib und Seele leben, denn nur das ist zukunftsfähig. ...
Wir möchten im Grunde nachhaltig leben, denn nur das ist zukunftsfähig. ...
Aber wir können uns auf diesem Weg weiterentwickeln, unsere Kreativität entfalten, Spaß haben, neuen Genuss entdecken und verschüttete spirituelle Weisheiten wieder entdecken. ...
Neben sozialen und ökologischen Werten spielen Orientierungen an Spiritualität und innerem Wachstum eine herausragende Rolle. Die meisten dieser Menschen fühlen sich allerdings gelähmt, weil sie meinen, sie seien isoliert, ohnmächtig und viel zu wenige. Dieses frustrierende Gefühl kann durch Kommunikation und Vernetzung überwunden werden.
Es gibt darüber hinaus auch organisierte weltweite Aufbruchs-Bewegungen:
Der "Konziliare Prozess" für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung hat weltweit christliche Kirchen und Gruppierungen erfasst. Die Umsetzung der Agenda-21-Ziele (von der UN-Konferenz 1992 in Rio de Janeiro) reicht bis hinunter auf die kommunale Ebene. Die großen nicht-staatlichen Organisationen (NGOs), die Erd-Charta-Bewegung, das Welt-Ethos-Projekt der Weltreligionen werden von Millionen Menschen unterstützt.
Besonders ermutigend ist der große Zulauf zu dem internationalen Netzwerk Attac.


Aus dem Abschnitt "Handlungsschritte" des Aufrufs (Quelle als PDF)
Von materiellen Werten zu spirituellen Werten - für eine ganzheitliche Geisteshaltung
Wir können ... uns Zeiten und Räume der Stille schaffen und für Abstan von der alltäglichen Reizüberflutung, von Hektik und Stress sorgen. Mit regelmäßigen Übungen z.B. von Meditation, Gebet, Yoga, Qi Gong, Autogenem Training, Eurythmie o.ä. können wir Körper, Geist und Seele Gutes tun. ...
  • den extremen Individualismus der Neuzeit überwinden, indem wir uns dessen bewusst werden, dass wir mit anderen Menschen, mit allen Lebewesen, mit Luft, Wasser, dem Planeten Erde und der Energie der Sonne unauflöslich verbunden sind. Solches Bewusstsein weckt in uns große Dankbarkeit, lässt uns umfassendes Glück erfahren und führt uns in tiefe Liebe zu Menschen, Tieren, Pflanzen und allem, was ist. ...
  • Durch die vielen Möglichkeiten von Mediation, Supervision, Selbsterfahrung und Therapie wollen wir uns unterstützen lassen bei der Heilung und Vertiefung unseres Selbstverständnisses und unserer Beziehungen.
  • unser Verständnis von Glück und Sinn nicht mehr von Einkommen und Besitz bestimmt sein lassen, sondern von nicht-materiellen Werten wie Liebe, Freude, innerer Frieden, Schönheit, Sinnlichkeit. Aber auch Schmerz, Krankheit und Sterblichkeit wollen wir in unser Verständnis von Leben einbeziehen.
  • uns zurückbesinnen auf die wertvollen Elemente der christlichen Religion oder der abendländischen Philosophie; wir können ebenso von nicht-europäischen Geistestraditionen und von allen Religionen lernen, insbesondere von der mystischen Spiritualität, an der fast alle Religionen Anteil haben.
Aus dem "Selbsttest" (Quelle als PDF)
Der nachfolgende Selbsttest - niemand fragt Sie nach Ihrem Ergebnis! - will dazu Anregungen geben. Und vielleicht gibt er Ihnen sogar einen Kick für weitere Veränderungen Ihrer persönlichen Lebensweise? ...Am Ende dieses Selbsttestes können Sie alle Gebiets-Summen in
der Senkrechten addieren, wobei das Maximum von 1000 Punkten sicher niemand erreichen kann (schon weil es manchmal um parallele Alternativen geht). Viel Spaß und Inspiration dabei! ...
7.Geist und Seele: Informationsflut reduzieren bei Zeitungen, Zeitschriften, Radio, Fernsehen, im Internet (10/20); Yoga, Qi Gong o.ä. praktizieren, Meditation oder andere religiöse Praxis (10/20), Naturerfahrung suchen (10/20), Musik, Bildende Kunst, Theater, Literatur selbst ausüben oder genießen (10/20), zum Neuen Bewusstsein Bücher lesen, Seminare besuchen (10/20) ...


Quelleals PDF)
Stephan Hübner*: Nachhaltige Lebensweise – wie wird sie lebendig?
Aufgabe der Eltern- und Großelterngeneration ist es, den Jugendlichen ein Vorbild bzgl. eines nachhaltigen Lebensstils abgeben und ihnen deutlich zu machen, dass wir sie nicht alleine lassen werden mit den Problemen, die unsere Generationen geschaffen haben. ...
Wir können versuchen, Jugendliche wieder zu verwurzeln, sie Gemeinschaft erleben zu lassen, Verbindung zu schaffen, Naturerfahrung und – abenteuer zu ermöglichen, Heiligkeit und Segen erfahren zu lassen und Dankbarkeit ausdrücken zu können. ...
Wir dürfen Jugendlichen den Ernst der Lage nicht beschönigen, aber sie auch nicht mit einem sorgenvollen „5 vor 12“-Ausdruck lähmen. Wir können ihnen mögliche und in einer Demokratie legale Aktionsformen aufzeigen. ...
Wir sollten Jugendliche fordern ohne sie zu überfordern.

* Der Autor war damals hauptamtlicher Jugendmitarbeiter der BUNDjugend Hessen!

Ausschnitt aus "Stimmen aus der Mitwelt"(Quelle als PDF)
Regenwald: „Ich, der Regenwald, zeige euch, wie man Gleichgewicht und Harmonie aufrecht erhalten kann auch zwischen den unterschiedlichsten Lebensformen. In mir finden alle einen Platz und fördern sich gegenseitig. Übt dies Zusammenleben in gegenseitiger Verbundenheit, und ihr werdet glücklich sein.“

Positiver Bezug und mit Extra-Seite bedacht: Rudolf Steiner und seine soziale Dreigliederung(Quelle als PDF)
Insgesamt gesehen wird in diesem Konzept der soz. Dreigliederung der Staat mehr oder weniger auf seine ureigensten Aufgaben der Gesetzgebung (nicht Rechtsschöpfung), des Schutzes der Bürger und der Urteilsvollstreckung reduziert, der sog. "reine Staat", mit der Tendenz zur Herrschaftslosigkeit.

Tiefenökologie
Aus einer Seminarankündigung (Quelle als PDF)
Handeln aus dem Herzen
Die Tiefe Ökologie in sich entdecken
Tiefenökologie sieht die Erde als ein lebendes System, in dem alles miteinander verbunden ist. In Übungen und Ritualen, lernen wir uns wieder zu verbinden – mit uns selbst, unseren Mitmenschen, allen anderen Wesen und unserer Erde. Die Probleme, die wir mit uns tragen und der Schmerz, den wir in uns spüren sind nur zum Teil individuell, der weitaus größere Teil ist kollektiv.

Beispiel: Zeitschrift "Connection"

Bericht nach einem Bundes-Ökologie-Treffen
Nach der Debatte auf dem Bundes-Ökologie-Treffen habe ich einige Connection-Ausgaben (die Zeitung, um die da gestritten wurde, ob für sei auf dem BÖT Werbung gemacht werden dürfe) durchgeguckt. Ich möchte ein paar Ergebnisse niederschreiben, um zu verdeutlichen, warum ich meine, daß das klar antiemanzipatorisch ist. Dabei nehmen ich nicht die Einzelklopfer, sondern die generelle Richtung, weil es mir wichtiger ist, klarzustellen, daß es eben nicht nur Details sind, sondern das Grundsätzliche, was falsch, weil antiemanzipatorisch ist. Untersucht habe ich die Frage des Geschlechterverhältnisses. Ich komme zu dem Ergebnis, daß die Zeitung klare Rollenzuschreibungen macht und die Geschlechter unterschiedlich definiert.
Männer und Frauen haben dabei ganz verschiedene Ausrichtungen - und zwar kraft ihres Mann- bzw. Frauseins, nicht sozialisiert, sondern aufgrund ihres biologischen Geschlechts. Folgende Belege möchte ich anführen:

Interessant sind auch die Grundaussagen zur Sexualität insgesamt. Hier wird ständig das Natürliche, Biologische in den Vordergrund gerückt. Und: "Sexualität und Religion bergen in sich das gleiche Geheimnis." Gut geeignet sind die Hefte sicher, um sich unter der Bettdecke einen runterzuholen, denn viele Seiten sind voller Detailberichte von sexuellen Handlungen - vorzugsweise (aber nicht nur) des wollustigen Beschreibens weiblicher Geschlechtsorgane.
Und als Abschluß ein allgemeiner Beleg für antiemanzipatorische Position der Titel eines Sonderheftes: "Meditation - tausend Wege, eine Wahrheit" (mensch beachte das "eine").
Ich meine daher: Zur kritischen Reflexion dient jeder Scheiß, Werbung sollten wir für so etwas niemals machen!!! Die Debatte auf dem BÖT zeigte, daß wir offensichtlich unfähig sind zum Handeln. In dieser Situation war die direkte Aktion (von wem auch immer), die Werbezettel einfach zu entfernen, richtig - und ein angenehmer Kontrast zu Ankündigungen, zum Thema Texte zu verfassen u.ä., was dann alles nicht geschah ...
Jörg, Saasen

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Feindliche Literatur auf dem BÖT? Über die Linksalternativen und ihr Verhältnis zu Esoterik
Zum BÖT komme ich immer wieder gerne. Hier erle-be ich intensiven Austausch mit der alternativen Szene. Wer hier herkommt, sucht Alternativen zur konventionellen Praxis, will in Frage stellen, was das herrschen-de System stützt und möchte neue Werte und neue Wege ausprobieren. Was mich im Wesentlichen in die. links-alternative Szene zog, war mein Freiheitsbegriff, den ich in diesen Zusammenhängen fand. Freiheit ist die Freiheit des Menschen als Individuum, die Befreiung von aufgepfropfter, Denkmustern und Wertesystemen. JedeR darf denken, fühlen und tun, was ihr/m beliebt, solange er/sie niemandem anders schadet.
Mit dieser Einstellung und um Gleichgesinnte zu treffen, kam ich auch dieses Mal wieder aufs BÖT nach Clausthal, im Gepäck, die "connection“,  die Zeitschrift „fürs Wesentliche“, wie sie sich nennt. In der Ausgabe "Spirituelle Ökologie“ wird die Spaltung von spirituellen SucherInnen und PolitaktivistInnen thematisiert. Die einen meditieren glücklich und still in ihrem Kämmerchen, die anderen demonstrieren sich müde, bis sie frustriert sind. Erst auf das gesunde Gleichgewicht einer inneren Ökologie können wirkungsvolle ökologische Reformen im Außen bauen. (connection S.3)
Aber leider ist die Spaltung in zwei Szenen die Realität. Für mich gehört beides zusammen und beides ist politisch: Innen- und Außenwelt, das Private und das Öffentliche, die Natur und das Sozia-le. Wer spaltet, der schließt aus, und sieht schließlich nur noch einen Ausschnitt, der Wirklichkeit. Die „Weltrevolution“ aber kann nur funktionieren, wenn man eben die ganze Welt mit einbezieht.
Deshalb halte ich es für sehr wichtig, die Verschiedenartigkeit der Wege zu akzeptieren und Gemeinsamkeiten statt Differenzen zu suchen, um eben Spaltungen, Vorurteile und Missverständnisse zu vermeiden, wie es sich z.B. nach  Meinung einiger Beteiligter zwischen „Umweltschutz von unten" und BSÖ abzeichnen könnte.
Jetzt werden einige aufheulen und sagen: Aber wenn doch Sexismus, Faschismus. Biologismus etc. dahinter stehen ... Das sind fanatisch-emotional aufgeladene Totschlag-Abstempelungsbegriffe der linken Ideologen. Sind sie ausgesprochen, hat eine argumentativ-vorurteilsfreie Diskussion wenig Chancen. Ich habe mich doch sehr gewundert, als in einem AK, wo über die „Connection“ und das Auslegen der Zeitschrift, auf dem BÖT gesprochen werden sollte, eine zähe Diskussion um die Definition von Biologismus lief. Was hat das da zu suchen? Ich sehe die Angriffe gegen die „connection“ in keiner Weise gerechtfertigt. Geht es hier um pauschalisierendes Schubladendenken in Form von Ismen aufgrund paranoider Angst, das eigene Wirklichkeitsmodell könne in Frage gestellt werden oder um Neugierde und Verstehen vielleicht fremder Erkenntniswege und ein aufeinander Zugehen? Ich käme auch nicht auf die Idee, wegen eines - mir zudem nicht genau bekannten - Sexismusvorwurfes, jemanden unwiderruflich abzustempeln. Was passiert da? Folgen bier selbsternannte Anarchisten militärisch gehorsam den steifen Vorgaben Ihrer eigenen Ideologie?
Ich würde mir wirklich unter Menschen, die selbst den Anspruch haben, so behandelt zu werden, mehr Toleranz, Offenheit und die Bereitschaft zum Verständnis wünschen.
Die Vorwürfe der "Linksalternativen" gegen die sogenannte „Eso-Spiri-"Szene sind verschieden und reichen von einem milden Belächeln dieser an sich unwichtigen Geistesrichtung über den Vorwurf, auf unpolitische Weise von den gesellschaftlichen Missständen abzulenken bis hin zu massiven Angriffen, faschistisches, sexistisches und biologistisches Gedankengut zu verbreiten. Die Einstellungen sind so lächerlich widersprüchlich, dass man ihnen kaum Glauben schenken kann und wirken wie unhinterfragte Vorurteile. Ist „die Esoterik" nun unwichtig oder gefährlich? Politisch oder unpolitisch?
Wobei noch die Frage zu klären wäre, was denn eigentlich politisch ist? Muss man, um politisch zu sein, immer destruktiv sein, und das „herrschende System“ auf verbale, materielle oder personelle Weise angreifen oder zerstören? Diese Sichtweise halte ich für einseitig, aber sie scheint in der Szene verbreitet zu sein. Eine Art politischen Wirkens. die nur auf Zerstörung beruht, ist nicht in der Lage, neue Wege zwischenmenschlichen Zusammenlebens zu kreieren.
Um die Welt wirklich zu verändern, braucht es neue Ideen, neue Wege, nicht nur in den Köpfen. Wir können nicht warten, bis „das Sy-stem“ ausgemerzt ist, sondern wir sollten hier und jetzt mit dem „anders“-leben anfangen- und konstruktiv eine neue Wirklichkeit erschaffen. Das bedeutet erst mal Ausprobieren, Üben und auch Fehler machen, aber so lernen wir dazu.
In der Esoterik findet man abenteuerliche Wege, wie kaum woanders. Die Szene zeugt von großer Viel-falt wodurch sie, schwer zu umreißen ist, denn alles ist erlaubt rund jedeR hat die Möglichkeit, seine noch so absurde Idee zu veröffentlichen,. wobei man für sich selbst verantwortlich ist, anzunehmen oder abzulehnen, was da serviert wird. So eine große Freiheit und Akzeptanz ist mir noch nirgendwo anders begegnet. Ganz ohne von oben aufgepfropfte Ideologien und Werte, was ein wichtiges Merkmal der Esoterik ist, kann jedeR selbst wählen, was ihm/ihr zusagt. Ist das nicht ein hohes Maß an emanzipatorischer Selbstbestimmung und anarchistischer Toleranz? Wenn man Anarchismus und Selbstbestimmung möchte, kann man nicht fordern, dass alle den gleichen Lebensstil und die gleiche Ideologie haben, wie man selbst.
Den Vorwurf, die spirituelle Szene sei manipulativ, kann ich nicht teilen, denn im Wesentlichen geht es darum, sich selbst zu finden im Gefüge von Natur und Gesellschaft. Die spirituelle Erfahrung auf individueller Ebene steht über Ideologien und Wertesystemen, was genau der Unterschied zwischen Religion und Esoterik ist. Was emanzipatorischer als das und birgt zudem ein Potential zur individuell initiierten Gesellschaftsveränderung?
Ich hoffe, mein Artikel tritt Diskussionen los. Ich freue mich auf Resonanz und LeserInnenbriefe.
Iris Kunze, kunzei@uni-muenster.de
Quellen: connection special: „spirituelle Ökologie - der Blick aufs Ganze“ III/97, www.connection-medien.de

Schamanismus & Co.

Werbeblätter von "Earth Oasis", Anbieter esoterischer Treffen und Urlaube. Die Texte zeigen deutlich die übermenschlichen Kräfte, die Personen zugeschrieben werden - mensch muss daran "glauben", die Parallelen zu den konventionellen Religionen sind unübersehbar. Die Hauptabbildung stammt von einem Werbeflugblatt, unten rechts ist ein Aus einem weiteren Werbeblatt eingeblendet.

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