Nach Monaten Debatte ... Stellungnahme gegen Mißverständnisse und Unterstellungen!
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(Zitate mit > vor Zeile)
Das es ihre Arbeit sehr effizient macht. Sie koennen dann sehr schnell viele Leute durchchecken, um herauszufinden, wer anbaggerbar ist. Bei viel mehr unklareren Reaktionen, z.B. dem Auffordern nach mehr Informationen (warum labern sie mich an, was genau soll ich tun usw., was bekomme ich dafuer, erstmal 500 DM, sonst sage ich gar nix, wie heissen Sie usw.?), verzigfacht sich der Zeitaufwand fuer sie, da sie staendig Rueckklaerungen machen muessen usw.
Doch, wer nicht
NEIN sagt, bei dem/der ist mit ziemlicher Sicherheit klar, dass bislang
keine AUseinandersetzung damit stattfand, die linken Verhaltenscodes nicht
bekannt sind usw. Waere ich VS-Anbagger, koennte ich damit sehr viel anfangen.
Ich glaube, dass richtige Information und AUseinandersetzung viel wichtiger ist als wenn Wichtig-MackerInnen so rueberbringen, wie mensch sich zu verhalten hat - und dass das auch so passieren muss, weil sie ja so schrecklich viel Ahnung haben. Offene Debatte findet doch in allen Themen nicht statt. Entweder es ist in der Linken wichtig, dann gibt es Verhaltenscodes, oder es ist als unwichtig definiert, dann gibt es nix. Prozesse, Entwicklung usw. findet regelmaessig nicht statt.
Ich erlebe, dass die Verhaltenscodes-„Fraktion“ die Paranoias schiebt oder produziert, nicht die, die sagen - kreativ-witzig, unberechenbar ... das ist immer sinnvoll!
Dem will ich gar nicht widersprechen - aber so wie wir in der DA-Debatte sagen „trainiert Sitzblockaden, Bullenkonfrontation usw., diskutiert sie durch, findet Loesungen fuer Euch“ statt „Nicht machen!“, gilt es auch woanders. Ich behaupte hier (wie woanders) nicht, dass die Verhaltenscodes weg sollen, sondern dass sie ersetzt werden sollen durch Prozesse, Debatten, Transparenz und Unberechenbarkeit. Das geht nur in der Diskussion.
Nein, so klingt
es nicht und das ist eher eine recht boeswillige Unterstellung. Ich habe
nie auch nur ansatzweise formuliert, dass ich das als eine direkte Aktion
empfinde. Ich rede nicht mit dem VS, um die Leute zu aergern, die das nicht
gut finden. Das habe ich auch nie behauptet und finde es nicht nett, mir
diese Beweggruende unterzuschieben (Du noch im Konjunktiv, andere werden
das ganz anders machen ...), um dann draufkloppen zu koennen.
???
Nein. Ich wusste nicht, wer sie waren. Unser Haus ist offen gewesen. Als sie im Eingangsbereich waren (weiter habe ich sie auch nicht gelassen/gebeten - sie haben es auch nicht versucht), haben sie sich als Sicherheitsbehoerde vorgestellt. Ich habe dann ihnen ein Weilchen zugehoert, weil ich wissen wollte, was sie wollten. Das finde ich auch einen Grund. Haette ich sie rausgeworfen, waere es Spekulation gewesen, warum sie mich angequatscht haetten. Die Informationen, die ich jetzt protokolliert habe, sind ja nicht selbstverstaendlich, sondern waren herauszufinden. Das finde ich als Grund berechtigt - Kritik und Gegenargumente sind auch berechtigt.
Nein, aber auch hier „organisierst“ Du fuer mich irgendwelche Beweggruende, um sie dann kritisieren zu koennen. Ich habe das alles beschrieben. Ich habe nach der ersten Begegnung alles oeffentlich gemacht, wie Dir auch bekannt ist. Bereits der zweite Vorgang, von dem ich nicht mehr annahm, dass er nach der Veroeffentlichung ueberhaupt zustandekommt, fuehrte zu der Namensnennung. DADURCH (und das habe ich GENAU beschrieben), alles diskutiert mit Gruppen und Leuten hier (schliesslich habe ich die Ueberpruefung auch nicht allein bzw. gar nicht selbst gemacht!), entstand die Ueberlegung, das Ganze rauszuzoegern.
Da gebe ich Dir Recht. Aber was schlussfolgerst Du daraus? Sicherlich ist der VS kreativer als wir (ist ja auch nicht schwer zur Zeit). Aber was haette ich machen sollen in dem Moment? Also habe ich die Ueberpruefung angeleiert, um Vertrauen wieder herzustellen. Daran werde ich auch weiter arbeiten. Logisch.
Nein, das ist Bloedsinn. Linke Zusammenhaenge agieren nach Verhaltenscodes. Es entwickelt sich nichts mehr. Als ich nach der Anquatsche mit Antirepressionsgruppen Kontakt aufnahm, wurde dieser verwehrt. Das ist linke Politik! Also habe ich agiert, um Erfahrungen sammeln zu koennen. Die bringe ich in die Debatte ein. Ich wuenschte mir, viel mehr taeten das, also im dunkel gestrichenen Kellern oder beim teuren Glase Wein sich was zuzutuscheln und neue Leute immer nur mit Verhaltenscodes (also quasi Anweisungen) zu bombadieren.
Du hast zwar Recht, aber genau das ist die Begruendungslogik totalitaerer Strukturen. Ich plaediere fuer Bewegungsstrategien, die die Autonomie, Selbstorganisationsfaehigkeit der Menschen und damit auch ihre Selbstsicherheit staerken.
Deine Aufzaehlung
zeigt mir, dass Du Erfahrung, Reflektion, Weiterentwicklung, Selbstorganisationsfaehigkeit,
Erweiterung von Moeglichkeiten, Transparenz usw. gar nicht als Moeglichkeit
siehst. Du nennst ausschliesslich peinlich normale, teilweise marktwirtschaftliche
Kriterien fuer eine Bewertung (Monetarisierung von Staatskontakten). Ich
habe die Laptopgeschichte doch gar nicht genannt, um einen zu bekommen
(damit hatte ich gar nicht gerechnet), sondern weil es mich interessierte,
was passiert. Und weil ich es fuer eine erstaunlich gute und ungefaehrliche
(sprich: kreative) Idee hier, das Ziel Zeitverzoegerung zu erreichen. In
diesem Punkt hat das, finde ich sogar geklappt.
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