Dominanzformen: Moderation

Siehe auch: Moderation und Konsens

Auch ModeratorInnen (müssen) manipulieren
Die kommunikativen Fäigkeiten, von Agenda-ModeratorInnen, reichen für den Erfolg häufig nicht aus. Es müssen weitere Qualifikationen hinzu kommen, die mit dem öffentlichkeitswirksamen Charakter des Agenda-Prozesses zu tun haben. Und hier geht es eindeutig nur um das eine - Manipulation. ...
... Wichtig ist es, die Energie zu besitzen, sich ständig zu wiederholen - die Werbung macht es auch so.
... Ein absolutes Muss ist es, Gefühle anzusprechen. Gefühle steuern das Verhalten viel unmittelbarer als rationale Beweggründe.
(aus: ToolBox für Agenda-ModeratorInnen, punkt.um 6/2001, Seite 13)

Mediations und Partizipationsverfahren können politische Entscheidungen jedoch nur vorbereiten und damit die Argumentationsbasis qualitativ spürbar verbessern. Da die Mitglieder eines Rundes Tisches nicht demokratisch legitimiert sind, können sie die Entscheidungsfindung in politischen Gremien nicht ersetzen.
(aus: Bettina Oppermann/Kerstin Langer, 2000: Umweltmediation, S. 11)

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