Autoritäre linke Gruppen
Autoritäres Programmatik, pro Führer und
gegen unabhängige Organsierungen
Dogmen, Verhaltenscodes, PC
PC=Political correctness-, das richtige politische Verhalten. Begriff aus dem angloamerikanischen Raum, mit in meinen Augen dann zweifelhafter Wirkung, wenn er die Auseinandersetzung über Verhalten, auf die Erfüllung von Verhaltenskodizis reduziert.
(aus: Michael Wilk, 1999: Macht, Herrschaft, Emanzipation, trotzdem-Verlag, S. 130)
Ausgrenzung aus linken Gruppen
Mail aus der Infoladenliste nach Veröffentlichung der Einladung zum Organisierung-von-unten-Treffen (Ostern 2002)
Liebste Projektwerkstatt!
Wen zum Teufel interessiert Eurer Kram?
Was habt Ihr auf dieser Mailinglist zu suchen?
Meint Ihr den Quatsch ernst?
Warum reden Leute von Euch mit den Kieberern?
Eigentlich haben wir massenhaft Fragen an Euch, aber wenn wir ehrlich sind, dann möchten wir keine Antworten haben.
Schleichts Euch aus dieser Mailing-List.
Infoladen 10 Wien
(Anmerkung: Die hier angegriffene Projektwerkstatt ist in der Liste der Infoläden "ganz normal" und schon länger aufgeführt - war auch schon auf einigen Bundes-Infoladen-Treffen dabei usw. Der Infoladen Bielefeld hat die Projektwerkstatt aus der Mailingliste allerdings eigenhängig zensiert.)
Reaktion und Mailwechsel nach Veröffentlichung des Anti-Wahl-Aufrufes auf der Infoladen-Maillingliste
hallo,
so langsam reichts, die infoladen mailinglist hat eine klare funktion (siehe e-mail 18.5.01), das beinhaltet nicht das, was du da immer rumschickst. wir haben kein interesse an dem ganzen zeug. richte dir doch bitte eine eigene liste ein.
vielen dank
schorsch /il ffmWelche email meint Ihr? Da der Infoladen Bielefeld uns ebenso wenig mag wie offenbar Du, bekommen wir keine Emails von der Liste. Einen Anti-Wahl-Aufruf als „Zeux“ zu bezeichnen, zeigt vor allem Deine Gesinnung. Dennoch möchte ich aber bitten, uns wenigstens die Kriterien mitzuteilen, von denen Du meinst, sie seien ein formaler Rahmen. Bitte mit Mitteilung, wer den Inhalt der Mail wo beschlossen hat.
ein kurzer kommentar:
alle mails
meine gesinnung geht dich nix an und mit dir will ich auch nicht darüber diskutieren
formaler rahmen: siehe e-mail vom18.5.01
bilt hat das so beschlossen und anschließend in der diskussion auf dieser liste
ich hoffe damit ist jetzt schluss.
schorsch / il ffminfoladen-frankfurt@gmx.de (Infoladen Frankfurt) schrieb am 29.07.102 10:08:26 zu Re: il liste:
meine gesinnung geht dich nix an
Nett - aber was mich interessiert, entscheide NOCH (bis Ihr die Macht übernehmt, dann müßten herrschaftskritische Menschen ohnehin erstmal erschossen werden) ich.
und mit dir will ich auch nicht darüber diskutieren
Mußt Du auch gar nicht. Dann mußt Du aber cooler sein und nicht zuerst lospöbeln.
formaler rahmen: siehe e-mail vom18.5.01
Kenne ich immer noch nicht
bilt hat das so beschlossen und anschließend in der diskussion auf dieser liste
Nein. Das BILT hat einen vorläufigen Ausschluß gegen eine Person, nicht aber gegen die Projektwerkstatt getroffen. Dieser sollte bis zum BILT in Gießen, das dann ausfiel, geklärt werden. Einige Leute (so wie Du), haben dann komplett selbstherrlich gehandelt. Wieder andere (IL Bielefeld) haben UNS (nicht: mich!) von der Email-Liste gestrichen - deshalb kenne ich auch die Mail vom 18.5. nicht. Der Infoladen Wien hat in einigen peinlichen Mails mit Veralberung antisexistischer Organisierungsversuche und solidarischer Antirepressionsarbeit (das ist bei Euch offenbar alles völlig o.k.) reagiert. Das alles ist Eure Politikform. Nicht unsere. Und nicht die offizielle irgendeines BILT, das sich nicht mehr trifft, sondern in Form selbsternannter Oberchecker agiert.
ich hoffe damit ist jetzt schluss.
Ja, Gott.
Nur zur Aufklärung (Mail 18.5.) hast Du nichts beigetragen. Und das Thema meines Ausschlusses ist weiter vorläufig. Die Projektwerkstatt wird von Euch in monarchistischer Manier draußengehalten. Das zu thematisieren, wäre mal angenehm.
Nieder mit den Patriarchen der Linken!Die großen Mütter und Väter passen auf ihre Schäfchen auf ...
Aus dem Bericht über eine Demo in Fürth (http://www.de.indymedia.org/2003/09/61645.shtml)
Zum Schutz der TeilnehmerInnen entschieden sich die OrganisatorInnen der Demonstration dazu, mit einer Spontandemonstration gegen Polizeigewalt geschlossen zum Ort des Aktionstagecamps an der Ludwigsbrücke zurückzukehren.
Für die Stillegung der Anti-AKW-Bewegung!
Auszüge aus einem Text auf www.antideutsch.de:
Als vor kurzem wieder die Castoren durchs Land rollten, wurde zum „x-tausendsten Mal“ ein Schauspiel geboten, von dem nichts neues zu erwarten war: die Schüler in Gorleben kriegten schulfrei, damit sie sich auf die Gleise setzen konnten, für die Polizei wurde eine Urlaubssperre verhängt, damit genug Beamten da waren, um sie da wieder wegzutragen, Hippies sangen Lieder, Omas brachten Suppe vorbei und die Autonomen freuten sich über das spannende Geländespiel mit den Bütteln der „Atommafia“, von dem sie noch ihren Enkelkindern erzählen werden. Trotz dieser routinierten Langeweile mag es sich für die radikale Kritikerin lohnen, die verschiedenen Beteiligten und deren Ideologien genauer unter die Lupe zu nehmen, in der Hoffnung, an ihnen als Aspekten des allgemeinen GAUs der Linken die Waffen der Kritik schärfen zu können.
...
Kulminationspunkt dieser Ideologie war historisch immer der Antisemitismus, ... Das „Wendlandlied“ schließlich endet mit der Aufforderung: „Jagt die Spekulanten raus / hier gibt es nichts zu bohren!“
... Solange keine kommunistische Bewegung in Sicht ist, die stark genug wäre, die Verhältnisse umzustürzen, können revolutionär sich gebärdende Aktionen bestenfalls Verzweiflungstaten oder lächerliche Beschäftigungstherapie sein. Im Wendland jedoch droht schlimmeres.
... Wer immer noch behauptet, dass sie schon für die richtige Sache kämpft, nur eben nicht konsequent genug, wird nie verstehen, warum sämtliche Nazinetzwerke zum Widerstand gegen den Castor aufrufen. ... Dass die Linke sich an solchen vergleichsweise nebensächlichen Schweinereien wie AKWs aufreibt, statt sich ein Objekt vorzunehmen, welches an das Fortleben der Bedingungen, die zu Auschwitz führten, erinnert, so etwa das Brandenburger Tor als Symbol für Deutschland, ist eben keineswegs eine zufällige, falsche Prioritätensetzung, sondern hat System:
... Realos und Ökos, für die das Bekenntnis zu Deutschland ohnehin niemals in Frage stand. ...
Die deutsche Volksgemeinschaft und ihr Staat können ihr verhängnisvolles Tun ungestört fortsetzen, solange sich die Restlinke mit der „bäuerlichen Notgemeinschaft“, den verwurzelten Gandhi-Pfarrern und der Wendländer Initiative „Einfache Menschen gegen dunkle Mächte e.V.“ (Namensvorschlag von uns) zum organisierten Topf- oder Helmschlagen gegen die Entweihung alles Echten und Lebendigen trifft.
Ganzer Text: www.antideutsch.de
So bringt die Dresdner Terminal-Gruppe eine Massenzeitung heraus in der nicht viel steht, was aber für sich spricht und auch eigentlichen Charakter der "Antiglobalisierungsbewegung" ausmacht. ... Man hat natürlich dazu gelernt, inzwischen ist es ja leidlich bekannt, das man nicht aufverkürtze Kapitalismuskritik zurückgreifen soll, aber nicht weil man sich dem antisemitschen Geeahlt bewußt geworden wäre, sondern weil sich, frei nach walserischer Manier dem Vorwurf des Antisemitismus ausgesetzt sieht und Keulen befürchtet wo keine sind. Deshalb ein Trick: Man verpacke den Dreck in andere Formulierungen und gibt sich ein wenig kritisch, aber am Ende kommt das gleiche raus.
... Der Wahn, der gleichwohl nicht nur ein deutscher ist, sondern bspw. auch ein palästinensischer, braucht Projektioinsflächen ... Das dann ein in Notwehr erschossener italienischer Militanter zum Märtyrer gemacht wird, läßt erahnen wohin die Reise gehen soll.
... antisemitischer Amoklauf ... Inhaltlicher Schwerpunkt ist jedesmal die Kritik an den "Gemeinheiten" des Kapitals, wie z.B. seiner "Wurzellosigkeit" und dem drohenden Wertverlust ders eigenen Standortes und damit dem Verlust der kulturellen und völkischen Identität. ... wie aus einer Diplomarbeit über Sozialarbeit mit Nazi Skins. ... Es genügt auch festzustellen, wer und was sich hier artikuliert: Der gleuche, alte antisemitische Antiimperialismus in modernisierter Form, geäußert von Leuten die sich dem asozialen Kollektiv und dem mörderischen Konformismus deutscher Gemeinschaft hingegeben haben und die vor Ideen sprühen wie man die deutsche Gesellschaft noch angenehmer gestalten kann, damit alles so bleibt wie es ist.
(Flugblatt gegen die Genua-Mobilisierung in Dresden, anonym)
Bahamas-Redaktion für Krieg gegen arabische Länder - Stellungnahme der Redaktion Bahamas:
(angehängt die Reaktionen auf www.de.indymedia.org) Original auf: http://www.nadir.org/nadir/periodika/bahamas/
Von: ein Kommunist gegen Deutschland, 16.09.2001 14: 00
Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder!
1. Stellungnahme der BAHAMAS-Redaktion zum islamistischen Massaker in den USA
Noch stand dichter Rauch über dem, was von Manhattan nach dem bislang effektivsten, weil
grauenvollsten Selbstmordattentat seit Beginn der Al-Aqsa-Intifida übrig geblieben war, da tönte es bereits unisono in Deutschlands Medien: Vielleicht ist „die Katastrophe“ ja doch ein inneres Problem der US-amerikanischen Gesellschaft, treiben doch in ihr merkwürdige Sekten und eigenartige Neonazigruppierungen ihr bombenlegerisches Unwesen. Die üblichen Orientalisten diverser deutscher Hochschulen im Verbund mit den einschlägigen Vorzeigepalästinensern - Terrorismusexperten im doppelten Sinne des Wortes - traten zu der Vorwärtsverteidigung an, die hierzulande Besonnenheit heißt: Von vorschneller Verurteilung der ach so friedliebenden „islamischen Welt“ war da die Rede, und keiner verkniff es sich, auf das Unrecht hinzuweisen, das den Bin Ladens, Hamas, Djihad und wie die Mörder und Mörderbanden alle heißen, durch den Verdacht angetan worden war, sie hätten die Bomben von Oklahoma-City gelegt - wo der Täter doch ein Amerikaner war. Aber selbst gesetzt den Fall, daß tatsächlich US-amerikanische Neonazis diesen bestialischen Massenmord begangen hätten, wäre auch das nur darauf hinausgelaufen, die antisemitische Dimension dieser Tat zu verdeutlichen: Wie die „islamische Welt“, so kämpfen auch amerikanische Nazis gegen ZORG, das „Zionist Overtaken Government“, gegen dieselbe jüdische Weltverschwörung also, gegen die auch die von unseren Experten so wohl verstandene andere Vorhut der Entrechteten - die Palästinenser, die Taliban, der Irak - kämpfen: Gegen die zionistischen Machenschaften, die das Establishment der USA zu ihren Bütteln gemacht haben.
Diese antisemitische Stereotypie erklärt auch die verständnisvollen Kommentare der deutschen Medien, die sich nicht entblöden, die tiefe Enttäuschung der palästinensischen Massen über die zu proisraelische Haltung der USA als Rechtfertigung der enthemmten Freudenfeste nach dem Grauen von New York und Washington heranzuziehen; Freudenfeste, oder besser Schlachtfeste, wie sie seit Monaten in den sogenannten Autonomiegebieten die Regel sind. Vergeltung und Abschreckung gelten diesen verständigen medialen Kompagnons nicht als berechtigte Abwehr und Bekämpfung solcher Greuel, sondern als ihr wahrer Auslöser, als der tiefere Rechtsgrund des heiligen Krieges, der nichts gewinnen, sondern nur vernichten will. Ignoriert wird, daß die Intifada nachgerade die Quittung war, die Israel dafür gereicht bekam, daß es sich in Oslo zu fast schon existenzgefährdenden Konzessionen bereit erklärt hatte. Die palästinensische Volksgemeinschaft beantwortete das israelische Friedensangebot geradezu zwanghaft mit Terror - wie übrigens jedes konkrete israelische Entgegenkommen von ihr mit einer Steigerung terroristischer Aktivitäten quittiert wird. Dieses Vorgehen folgt einer perfiden Logik, denn ein tatsächlicher Friedenskompromiß hätte das Gemeinschaftsstiftende, das, was die verarmten und ausgebeuteten palästinensischen Massen mit ihren ehemaligen Feudalherren zusammenschweißt, die heute die nationalen Führer sind, gefährdet: den Antisemitismus, nämlich, die Projektion der eigenen, unerträglichen gesellschaftlichen Zustände auf Israel und die Juden überhaupt. Es ist hier ein zur Vernichtung entschlossener Antisemitismus am Werk - darin seinem nationalsozialistischen Vorbild auf qualitativer Ebene durchaus ebenbürtig -, der die Wahl- und Maßlosigkeit des palästinensischen Massenmordens begründet. In dieser Hinsicht kommt momentan dem Koran eine ähnliche Rolle zu wie seinerzeit Hitlers Machwerk „Mein Kampf“ in Deutschland. Die palästinensische Gesellschaft in ihrer jetzigen Gestalt ist konstitutionell friedensunfähig und -unwillig; allein das islamistisch inspirierte Vernichtungsprojekt hält sie zusammen. Israel scheint daraus gelernt zu haben und versucht sich wirksam, d. h. gelegentlich auch präventiv, zur Wehr zu setzen unterliegt deshalb hierzulande verschärfter Medienhetze.
Dasselbe widerfährt jetzt auch den USA: Sie werden in Deutschland für einen „Frieden“ haftbar gemacht, den sie nicht gebrochen haben; sie sollen von einem Krieg absehen, der ihnen ohnehin erklärt ist; sie sollen Schwäche zeigen, die doch allein Terror nach sich ziehen würde. Wenn die deutschen Medien zusammen mit den Kämpen des ehemaligen deutschen Antiimperialismus - sei es als Regierungsträger, sei es als demonstrierende Regierungskritiker - um Frieden winseln, dann deshalb, weil sie das mörderische Treiben in ihrem Innersten als zutiefst gerecht empfinden. Von den Grünen bis zum Info-Radio, von der FAZ bis zu den Autonomen reicht die Gemeinschaft derer, die sich klammheimlich darüber freuen, daß dem „großen Teufel Amerika“ nun dasselbe Schreckliche widerfährt wie dem „kleinen Teufel Israel“. Laut sagen darf man das natürlich nicht. Deswegen ergeht man sich in Ritualen der Betroffenheit und der Trauer, mit denen man schon die Verantwortung für den Nationalsozialismus abzuwehren gelernt hatte, um im selben Moment jede Präventivmaßnahme, die solche Opfer vielleicht verhindern helfen könnte, zu verurteilen. Der derzeit inszenierte Trauerkult stellt bereits den mentalen Vorlauf jenes friedensbewegten Spektakels dar, in dem künftig Opfer amerikanischer Militärschläge bejammert und gegen die Toten von New York in der Art aufgerechnet werden, wie wir sie sonst von schlesischen und anderen Landsmannschaften kennen: also von der Gleichsetzung bis zur völligen Verkehrung von barbarischem Angriff und notwendiger Gegenwehr.
Die spontanen wie einberufenen Volkstrauerorgien dieser Tage stehen in einem bezeichnenden Kontrast zur völligen Mitleidlosigkeit gegenüber den Opfern der Selbstmordanschläge in Israel. Es beschleicht einen das Gefühl, daß hier weniger die amerikanischen „Plutokraten“ (neudeutsch: „Banker & Spekulanten“), denen man es schon immer gegönnt hat, betrauert werden, sondern eine präventive Furcht um die mutigen Moslems umgeht, denen jenes urdeutsche Gerechtigkeitsgefühl zufliegt, das sich selbst in der vermeintlichen Ohnmacht der Entrechteten wiedererkennt. Warum sonst delirieren sich die Deutschen plötzlich in den Mittelpunkt eines Krieges, der doch mit hoher Wahrscheinlichkeit den Taliban ins Haus steht? Wie anders soll man die seltsame Melange aus larmoyanter Trauer und völlig gegenstandsloser Kriegshysterie bzw. Friedensheulerei sonst verstehen?
Die friedensliebende Volksgemeinschaft hat in eindringlichster Pose der Fraktionsführer der Opposition, Friedrich Merz, inszeniert. Mit der vom verflossenen Kaiser geborgten Rhetorik beschwor er vor den Bundestag, daß es jetzt keinen Parteienzwist mehr geben dürfe und Deutschland fest an der Seite der amerikanischen Verbündeten stehe. Doch gleichzeitig wird im Land der Konsens hergestellt, daß es keinen automatischen Beistand geben werde - ein Konsens, auf den Schröder alle Maßnahmen der BRD stützen möchte. Zusammen mit der Versicherung, man könne eh nur ein paar Düsenjäger und Logistik zur Verfügung stellen, gibt man so den begütigenden Onkel, der mäßigenden Einfluß auf die amerikanische „Rachegelüste“ nimmt. Wieder einmal bringt Deutschland sich als Friedensmacht ins Spiel, die deeskalierend auf den bereits den Knüppel zückenden „Weltpolizisten“ USA einwirkt und sich so ihren aktuellen und virtuellen Verbündeten stattdessen als der freundliche Kontaktbereichsbeamte von um die Ecke empfiehlt. Deutsche „Solidarität“ und „Augenmaß“, Trauer und Frieden, d.h. die augenzwinkerende Ermunterung für die Täter, so weiterzumachen wie bisher, übersetzt sich in die Sprache rot-grüner Politiker und unzähliger Kommentatoren etwa so:
? „Man kann den Terror militärisch nicht besiegen, sondern muß seine Gründe beseitigen, z.B. in der gerechten Lösung regionaler Konflikte“ (Claudia Roth für den Bundesvorstand der Grünen). Nicht nur ignorieren solche Sprüche eklatant die „Logik“ eines Selbstmordattentats, das nicht an praktischem Gewinn und politischen Kompromissen interessiert ist, sondern eben an der Vernichtung. Ekelhafter noch: man schiebt Israel die Verantwortung an den islamischen Terrortaten zu, als ob nicht das palästinensische Selbstmordkollektiv jeden Kompromiß torpedieren müßte, um überhaupt noch seinen rein negativen gemeinschaftlichen Zusammenhalt, den handgreiflichen Antisemitismus, erhalten zu können.
? „Jedes militärische Eingreifen dreht bloß die Spirale der Gewalt weiter“ (Roland Claus, Fraktionsvorsitzender PDS). Für diese Obszönität gilt ähnliches, denn irgendjemand muß die Spirale in Gang gesetzt haben, und das sind im Zweifelsfall immer die Israelis. Und selbst wenn man nicht ausdrücklich so weit gehen möchte, kann man sich dergestalt immer noch auf die alte deutsche Spießerweisheit zurückziehen, daß ja schließlich alle gleich schlimm seien und ein jeder Dreck am Stecken habe.
? „Frieden gibt es nur mit einer sozialen Komponente“ (Rudolf Scharping, Bundeskosovominister) - also nur mit Deutschland, könnte man diesen Satz gleich fortschreiben. Denn er bezieht sich auf antiimperialistische Denkmuster, die hierzulande weit in den Nationalsozialismus zurückreichen: Deutschland als Freund der jungen Nationen, das anders als die westlichen Kolonialmächte, die nur auf Öl und Profit scharf sind, uneigennnützig hilft; die deutsche Großmacht als Anwalt einer Entschuldung der vom fiesen internationalen Finanzkapital in Zinsknechtschaft gezwungenen armen Länder und Spezialistin für Volkstumsrechte mannigfaltiger Art. Warum wohl tauchte Deutschland in den Resolutionen der UN-„Anti-Rassismus“-Konferenz von Durban - ungeachtet seiner das Maß der Konkurrenten bei weitem übersteigenden Kolonialgreuel - nicht auf den Listen der zu verurteilenden Kolonialmächte auf?
Genau diese Versprechen gibt die Bundesregierung im Kosovo, gibt die Deutsch-Arabische Gesellschaft gegenüber den Arabern insgesamt, gibt der Außenminister dem Iran und dem Irak und vielen der bewaffneten Gruppen im Kampf gegen die von der „zionistischen Weltverschwörung“ beherrschte, ungläubige Welt. Die aus diesem Ungeist geborene Bereitschaft Deutschlands zum Frieden und zur „interkulturellen Vermittlung“ stellt nur seine Nähe zum Terror unter Beweis und gibt den Objekten der barbarischen Angriffe eine eigene Schuld an ihrem Schicksal - wie den Israelis - oder eine Mitverantwortung - wie der US-Regierung.
Dreist versichert jetzt der Außenminister Fischer einer von Panik ergriffenen Nation, deren Regierungen seine Politik der Verständigung mit den Gotteskriegern als Versöhnungspolitik gebilligt und begrüßt hatten, daß es nichts nütze, den Kopf einzuziehen. Er will jetzt die Anschläge vergelten - und läßt durchaus durchblicken, daß Deutschland dabei nach Kräften bremsen wird. Fischer will Anschläge vergelten, die doch erst durch die Spekulation darauf zustande kamen, daß die EU von einer Schwächung der USA profitieren könnte, sei es als Makler in Nah-Ost, sei es als Wirtschaftsmacht durch Aufträge aus dem Iran. Die Politik der wohl interpretierten Menschenrechte, die das Selbstbestimmungsrecht islamischer Terroristen im Kosovo durchsetzte hat ja bereits gezeigt, daß die gezielte Internationalisierung eines innerstaatlichen Konflikts großen Einflußgewinn abwirft, der auch in Mazedonien gerade eingefahren wird. Seit dem Golfkrieg, als Deutschland noch beim Liefern von Raketenteilen an Saddam erwischt wurde, hat man gelernt, daß es besser ist, sich nicht allzuweit aus dem Fenster zu lehnen. Jetzt hat man sich dem Bremsen verschrieben, der Verhinderung der den US-Amerikanern unterstellten Rachegelüste - die islamisch-völkische Klientel der deutschen Außenpolitik wird den Wink verstehen. Denn ein bißchen mitmachen muß das offizielle Deutschland beim „Kampf gegen den Terrorismus“ schon, haben die Attentäter doch die Anmaßung begangen, selbst in die Hand genommen zu haben, was doch eigentlich Aufgabe deutscher oder europäischer Vermittlungstätigkeit zu sein hätte. Militärische Schläge so klein wie möglich zu halten und danach mit dem bereitwillig eingestrichenen moralisch-pazifistischen Mehrwert wieder in islamisch-westlichem Dialog zu machen - das ist die offizielle wie inoffizielle Zielvorgabe Deutschlands.
Machtpolitisches Kalkül allein aber erklärt nicht jene Wärme, jene gegen jede Kritik resistente und jede Entnazifizierung überdauernde Seelenverwandschaft der Deutschen mit den moslemischen Glaubens- und Volkstumskriegern. Die in Deutschland gebetsmühlenhaft aufgetischte Mär, daß der Islam eine nette, freundliche Religion sei, die nur von einigen Fehlgeleiteten - und das auch aus nachvollziehbaren Gründen - zum radikalen Islamismus verkehrt werde, will fortwährend vertuschen und plaudert doch stets unfreiwillig aus, wieviel entscheidende Komponenten der deutschen Ideologie sich im Islam aufgehoben fühlen dürfen:
Seiner selbst als Inhaber einer überlegenen Kultur - nicht Zivilisation - gewiß, fühlt man sich stets gedemütigt, betrogen, um seinen historischen Rang geprellt, und zwar von denselben Agenten der weltweiten „Finanzoligarchie“, von den USA und Israel. Das dumpfe Verfangensein in einer Endsiegmentalität, die ruhig die gesamte Welt in Trümmer legen will einschließlich des eigenen Lebens, der Haß auf Schönheit und Genuß - all das, was den Islam ausmacht, bringt auch den auf die „inneren Werte“ geeichten Deutschen in Wallung. Daß sich Politiker wie Friedhelm Pflüger, „Nahost-Experten“ wie der wieder aus der Versenkung hervorgeholte Peter Scholl-Latour und Kommentatoren der SZ gemeinsam darüber freuen, daß es durch die islamische Herausforderung nun endlich mit der „Spaß-Gesellschaft“ ein Ende habe, spricht für sich. Die Festzementierung und Hypertrophierung von Herrschaftsverhältnissen durch absurdeste selbstauferlegte Regeln, die Verteufelung des Abstrakten und jeder Freiheit, das Lob von Dummheit und Armut, das der Islam als Ideologie archaischer Gesellschaften des einfachen Tauschs und der unmittelbaren Herrschaft singt, ist auch die Melodie des deutschen Gemüts: Eine gegen jede Zivilisation, gegen jede Individuation gerichtete Gemeinschaft der Beschädigten wie Beschädiger. Der Islam ist Heidegger für Analphabeten: Das Sein zum Tode ist der Djihad. Daß er weiter möglichst ungehindert zum Zuge kommen kann, das ist der Grund des unbedingten Friedenswillens, auf daß das deutsche Wesen sich in Gestalt des moslemischen Selbstmordattentäters doch noch an der Welt rächen könne. Ein solches Rachebedürfnis, das auf gespenstische Art feixende Linke und vor Freude umherballernde Palästinenser eint, hat überhaupt nichts zu tun mit dem nur allzu gebotenen Kampf gegen die kapitale Vergesellschaftungsform in ihrer mörderischen Absurdität. Vielmehr ist das islamische Gotteskriegertum die fortgeschrittenste Kraft jener Dynamik, in der die bürgerliche Gesellschaft ihre eigenen Freiheitsmöglichkeiten negiert und annulliert. Dieser Kampf ist keiner für Freiheit von bürgerlicher Zurichtung, sondern einer für das glatte Gegenteil: Für weitaus barbarischere Herrschaftsformen, deren sozialer Kitt das Almosen, deren libidinöser Klebstoff die Entrechtung von Frauen und „sexuell Perversen“ ist. Mit ihrem Multi-Kulti-Gewese betreiben saturierte Alt-68er Verrat an der Aufklärung. Das Blatt des regierungsamtlichen Antisemitismus, die „taz“, liefert dafür den adäquaten ideologischen Überbau: den Antirassismus. Man dürfe die islamische Kultur nicht verurteilen, die wir nicht so recht verstünden, dafür aber umso bereitwilliger akzeptieren müßten, heißt es nicht nur dort. Nicht nur stinkt der darin ausgesprochene unbedingte Wille zum Festhalten an den gesellschaftlichen Verhältnissen, wie sie sind, das Akzeptieren noch der übelsten Deformationen, die sie den in ihnen Befangenen auferlegt, das Bejahen noch der irrwitzigsten Amokläufe des notwendig falschen Bewußtseins zum Himmel. Wie sehr solch verständnisinniger Antirassismus sich dem kolonialistischen Wunschtraum des „Guten Wilden“ verdankt, der den höchsteigenen Wunsch nach Regression mit dem „Exoten“ drappiert und diesem in die Schuhe schiebt, merkt schon keiner mehr. Daß sich an diesem bösen Spiel auch bis zum Selbsthaß desillusionierte Linke beteiligen, die im Islam Befreiung hin zur Selbstbestimmung wittern, ist das eigentlich Alarmierende. Die Islamisierung ist in Wirklichkeit die Befreiung von jeder Möglichkeit der Befreiung - sie ist zusammen mit dem Nationalsozialismus der größte und mächtigste Feind, den die Revolution je hatte. Schon deswegen ist die Warnung vor einem angeblich bevorstehenden „Kampf der Kulturen“ ein einziger Schwachsinn, weil der Islam keine autonome, der westlichen Zivilisation äußerliche „Kultur“, sondern als moderne Form von Elendsverwaltung, deren eigene finstere und mörderische Kehrseite darstellt - Barbarei als eine der kapitalistischen Vergesellschaftung im Doppelsinne des Wortes entsprungene gesellschaftliche Formation, die in sich selbst die Möglichkeit ihrer Aufhebung liquidiert hat und in rein selbstzweckhafter Raserei ihren einzigen Daseinszweck findet und deswegen nur „von außen“, d.h. mit der vereinten militärischen Gewalt der anderen Staaten, zu brechen ist. Wie die Alliierten im Nationalsozialismus ihr eigenes Alter Ego bekämpften, so werden die USA nun im Islamismus gegen die barbarische Ausgeburt ihrer eigenen Vergesellschaftung antreten - ein an sich unmögliches Unterfangen, dem man doch alles Gute wünschen muß, insoweit es zur Folge hat, daß im Windschatten der Militärschläge der insbesondere im letzten Jahr gestiegene internationale Druck von Israel wenigstens temporär wieder weicht und Israel in die Lage versetzt, sich seinerseits ohne unerbetene Einmischung von außen der akuten Bedrohung angemessen zu erwehren.
US-amerikanische Militärschläge gegen islamische Zentren hätte jeder bis auf weiteres zu begrüßen, der die Emanzipation von der Warenform, von Markt und Staatlichkeit nach wie vor als Bedingung menschlicher Selbsttätigkeit, mithin des Eintritts aus der „Vorgeschichte“ in die „Geschichte“ (Marx) begreift. Sollte wirklich Afghanistan das erste Ziel eines US-Gegenschlages sein, wäre zu fordern, das dieser so konsequent wie möglich erfolgt, d. h. einen Sturz nicht nur des Taliban-Regimes, sondern auch die Verhinderung weiterer islamistischer Herrschaft bewirkt und nicht auf Afghanistan beschränkt bleibt. Dies scheint aufgrund der in der Vergangenheit stattgehabten Unterstützung islamistischer Aktivitäten auch durch die amerikanische Außenpolitik nicht garantiert zu sein: Immerhin hat auch der heute - in einer vom grundsätzlichen Problem islamischer Barbarisierung ablenkenden Weise - zum Oberschurken stilisierte Bin Laden seine erste militärische Ausbildung und politische Instruktion von amerikanischen Dienststellen im Kampf gegen die Sowjetunion erhalten. Dennoch hätte eine solche Forderung, so symbolisch sie angesichts der realen Machtlosigkeit radikaler Linker auch sein mag, eine emanzipatorische Stoßrichtung. Islamisch-völkische Bewegungen und Staaten stellen derzeit das wesentliche Kontingent des Antisemitismus dar, der gegen Israel schreit und es in Wahrheit auf alle Juden abgesehen hat. Die Beseitigung islamischer Herrschaft würde die Bevölkerungen dieser Länder dem moslemischen Götzendienst entreißen, um sie, mit allen brutalen Konsequenzen, dem kapitalistischen Warenfetisch direkt zu unterwerfen; sie würde einerseits die realen Bedingungen von Antisemitismus und Islamismus unangetastet lassen und die vom Wahn Besessenen aufgrund der nicht zu erwartenden Linderung des Elends möglicherweise in ihren barbarischen Intentionen bestärken. Andererseits könnte die militärische Bezwingung des Islamismus den Blick von islamischer Elendsverklärung, Selbstkasteiung und Mordlust fort auf die von der kapitalistischen Vergesellschaftung hervorgebrachten materiellen Potentiale lenken und den Wunsch nach kommunistischer Aneignung aufkeimen lassen. Da letztlich niemand gezwungen werden kann, Moslem zu sein, sondern sich stets aufs neue dazu entscheiden muß - deshalb ist auch die Denunziation antiislamischer Positionen als „rassistisch“ ebenso dumm wie demagogisch - ist auch den heute Verblendeten und Verbohrten die (Neu-)Formulierung einer Willensbekundung anzuempfehlen, deren Richtigkeit nicht durch die schäbige Entwicklung einiger, die sie früher lauthals schrien, entwertet wurde:
Wir wollen alles!
BAHAMAS-Redaktion (14.9.2001)
Kommentare
uninteressant
16.09.2001 14:08
Der Artikel koennte vielleicht angehende Psychoanalytiker interessieren.
b.
16.09.2001 14:18
ich würde bahamas nicht mal mehr als nazis bezeichnen. nazis wissen wenigstens zum teil was sie tun tun. das hier ist nur noch krank. teilweise würde ich es als faschistische propaganda bezeichnen.
onkel doktor
16.09.2001 14:26
Die Kranken, die das hier schreiben sind übrigens die Faschos, die regelmäßig bei
Indymedia die Leute beschimpfen und beleidigen. Sie kämpfen für eine faschistische Diktatur und gegen die Linke. Die bestehen aus der 5-Mann-Sekte „Antideutsche (Anti)Kommunisten“, deren Feind Links steht, der Bahams (einer Zeitungsredaktion, die nach Angriffen von dogm. Feministinnen durchgeknallt sind und jetzt nur noch eeinen Arzt brauchen) und der AAB, die nichts mit der AAB von vor 6 Jahren zu tun hat und auch eher als Sekte zu bezeichnen ist. Argumenten sind die nicht zugänglich. Sobald jemand durchblicken lässt, daß er anders denkt, ist sofort mit übelsten Angriffen zu rechnen. (Alles Antisemiten ausser Mitti - Nebenbei hat die AAB noch den Kampf gegen Hippies aufgenommen - das sind für die alle Linke, die anders denken)
Erklärer
Die wollen den Krieg der Kulturen,den Genozid
16.09.2001 14:27
Die sind in ihrer „Aufklärung“ ja nicht mal bis Lessing gekommen. Da weiß man, wer jetzt
die Terroristen in Deutschland sind.
Pascal
@Erklärer
16.09.2001 14:43
Hippies sind doch PazifistInnen. Und wer gegen PazifistInnen ist, ist bei mir sowieso unten
durch. Klingt sehr nach Schulbuchpseudokommunismus, was die so schreiben. Naja, das hat man nun davon, dass es keine AA-„Dachverband“ mehr gibt.
Antisemitismus?
16.09.2001 15:37
Diese sogenannten „Antideutschen“ sind meiner Ansicht nach schlimmste Rassisten.
Jeder, der nicht „Hurra Israel“ schreit, ist Antisemit. Unterscheidung zwischen dem Staat Israel und den Juden gibt es bei den Antideutschen nicht. Jetzt ist schon jeder, der sich gegen einen NATO-Krieg wendet, Antisemit. Klar, ich würde gegen Leute vorgehen, die bei linken Demos eine Israel-Flagge tragen. Genauso würde ich gegen Leute vorgehen, die eine Deutschlandflagge tragen. Wo ist der Unterschied? Der Staat Israel ist ein militärischer Verbrecherstaat, genauso wie die USA, wie Deutschland, wie natürlich auch Afghanistan und der Irak. Die Menschen in Israel sind genauso unschuldig daran, wie die palestinenser an den Terroranschlägen. Kampf gegen Antisemitismus ist wichtig, aber er darf nicht zu nationalistischer Propaganda ausarten.
rotfront
panne im kopp
16.09.2001 17:12
was muss man denn rauchen um so krank in der birne zu werden ? wo gibt es das zeuch ?
watt kostet datt ? welche farbe hat der mond in eurer welt ?
anna names
germanische linke
16.09.2001 18:20
die kommentare deutscher linker auf die stellungnahme der bahamas sind wohl das
allerletzte. die verfasserInnen als psychisch kranke zu bezeichnen, spricht fuer die schon
des oefteren auch von der bahamas getroffenen feststellung, dass diese linke nichts anderes
als das handlanger der deutschen gesellschaft (mob wie eliten) darstellt. einmal mehr zeigt
sich, dass es lediglich zufall ist, dass dieser „linke mob“ nicht asylantInnenheime in die luft
jagt. die in deutschland ueberall festzustellende paranoia schlaegt um in wut und hass auf
diejenigen die im „volkskoerper“ nichts zu suchen haben. diese linke ist so deutsch wie ihre
grossvaeter!
helena
Indy-Hauptseitenpolitik/ Demo gg Toleranz?
16.09.2001 19:51
Da wird jeder kurz zusammengeschriebene, am besten zunächst auf die israelischen Seiten
gepostete und dann in Deutschland als israelisches Zitat aufgewertete tendenziell proislamisch-proterroristische Beitrag nach vorne gestellt, dieser analytische Text aber verschwindet auf der Open-Seite. . . . . . . . . . . . . Mich würde eine inhaltliche Kritik der ganzen PsychotherapeutInnenen und DoktorInnen, die hier Kommentare schreiben sehr interessieren. . . . . . . . . . . . . . . An Bahamas: Sehr Ihr Euch in der Lage eine Demo oder irgendwelche besseren Aktionen für einen wirkungsvollen Schlag gegen den Terrorismus und gegen die deutsche linksliberal-antizionistische Toleranz-Politik auf die Beine zu stellen? . . . . . . . . . . . . . . . . . Danke für Euren guten Beitrag, den ich fast voll unterschreiben kann. Ich wäre als Antideutsche lediglich mit jedem - auch qualitativen - Vergleich des islamistisch-palästinensischen Antisemitismus mit dem NS-Vorbild vorsichtiger. Schade, dass ich jetzt keine Zeit mehr habe, die ganzen sehr positiven Punkte in den Vordergrund zu stellen.
Hanna C.
Homepage: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,157553,00.html
16.09.2001 22:21
Nach der Bahamas-Logik sind jüdische Kommunisten, jüdische Autonome, jüdische sonstige Linke, jüdische Friedensaktivisten und jüdische Antizionisten alles Antisemiten.
Soweit isses jetzt also schon..
hummel
Quelle: http://de.indymedia.org/2001/09/7574.html
Auszüge von antideutschen gruppen zu den Anschlägen vom 11.9.2001 in New York (aus einer Auseinandersetzung der antifa aachen/s.p.u.n.k. ... vollständig hier)
... weshalb wird der Anschlag dann nicht als das benannt was es ist: nämlich ein faschistisches Massaker von eliminatorischen Antisemiten, welche die Juden, die USA und die westliche Zivilisation als Einheit betrachten und vernichten wollen? ...
Erzwingt die Tatsache, daß von islamistischer Seite nach dem gleichen Ursache-Wirkung-Schema der Anschlag vom 11.9. (sowie die Aktion von Hamas, Islamischem Jihad usw. in Israel) rationalisiert wird, nicht notwendig den Schluß, daß Antikriegsbewegung ind die expliziten Apologeten des islamistischen Terrors geistig miteinander verwandt sind? ...
Was spircht pinrzipioell dagegen, klerikalfaschistische Terrorregime wie die Taliban zu beseitigen ...? Wäre im gegenwärtigen Konflikt die Verteidigung der westlichen Zivilisation ... nicht die Voraussetzung dafür, eben diese ... perspektivisch durch Revolution zu beseitigen? ...
Antideutsche Kommunisten Berlin zu Krieg und den Anschlägen am 11.9.2001 (Auszüge ... alles)
... Die weltweite Intifada erreichte am 11. September die USA. ... Es verfolgte kein politisches Ziel, sondern bezweckte die Ermordung möglichst vieler Unschuldiger ... Der faschistische Kampf wird bis zum eigenen Tod geführt, die Opferkreise müssen notwendig ständig erweitert werden, weil es kein Kriegsziel gibt als zu vernichten. ...
Konnte man zunächst hoffen die markigen Parolen würden wenigstens Israel die Möglichkeit bieten, als Teil der Allianz gegen den Terror mit der völkischen Staatsbewegung in Palästina aufzuräumen, so irrte man sich leider. ...
... sich zunehmend als Selbstmordkollektiv darstellene palästinensische Volk ...
"Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder", wie die klug argumentierende Zeitschrift Bahamas es auf den Punkt brachte ...
USA ... Es gibt kaum Hoffnung, daß die sich totgesiegte Supermacht ohne ihren roten Konkurrenten noch einmal eine stabile Ordnung garantieren kann, die immerhin 40 Jahre lang dafür sorgte, daß der Krieg ein, mit großen Ausnahmen, kalter war.
Tjark Kunstreich in konkret Nov. 2001 (S. 41):
Dabei leisten die Taliban dem Weltmarkt keinen Widerstand, im Gegenteil, sie haben die afghanische Bevölkerung seinem anarchistischen Diktat schutzlos unterworfen, indem sie den Staat zerstörten und seine Staatsbürger - vor allem: seine Staatsbürgerinnen - zu staatenlosen Flüchtlingen auf dem eigenen Territorium machten. Sie profitieren als Bande von dieser Anarchie wie andernorts die UCK.
