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Das neue Zentrum der Agro-Gentechnik-Seilschaften!

Zensiert! Zwei der wichtigen Personen in der deutschen Gentechnik, die Vielfach-Geschäftsführerin Kerstin Schmidt und der InnoPlanta-Chef und FDP-Landtagsabgeordnete U. Schrader, versuchen per gerichtlichen Verfügungen die Kritik an ihrer "Tätigkeit" verbieten zu lassen. Das Gerichtsverfahren läuft zur Zeit. Eine Vollstreckung gegen diese Internetseiten (bis zu 250.000 Euro wollen die haben) läuft zur Zeit, allerdings gegen den Autor der Schrift "Organisierte Unverantwortlichkeit". Dieser wehrt sich, ist aber gar nicht Inhaber dieser Internetseiten. Um einer ähnlichen Verfügung auszuweichen, werden diese Internetseiten bis zur Klärung der Angelegenheiten in zensierter Fassung präsentiert. Wir hoffen, dieses möglichst bald wieder ohne solche politische Zensur öffentlich machen zu können. Dennoch: Alle Angaben sind belegbar ... Broschüre und Quellensammlungen hier!

Illegales Genmaisfeld auf der BioTechFarm? Die Welt schrieb in einem Jubel-artikel am 22.9.2009 von MON810 auf der Farm - das wäre illegal und strafbar!

Seilschaften unter sich: InnoPlanta-Forum 2009 auf der BioTechFarm

Am 7.9. fuhren über 100 dicke Limousinen auf die BioTechFarm in Üplingen. Eingeladen war zum InnoPlantaForum 2009 des Gentechnik-Lobbyverbandes InnoPlanta mit vielen Personen aus dem Gentechnikfilz. Ganztags vor dem Stiftsgut gab es Proteste und Informationstische gegen die Gentechnik-Geflechte zwischen Behörden, Firmen und "Forschung". Der Tag spaltete in vier Gruppen: Die Seilschaften der Gentechnik drinnen, viele gleichgültige Menschen und Gruppen drumherum, die Proteste weniger unabhängiger AktivistInnen und das merkwürdige Fehlen von Umweltgruppen, Öko- und anderen BäuerInnen und der meisten Parteien.

Auf und um das Lobbyisten-Stelldichein geschah noch einiges mehr ...

Der Gentech-Filz der Börde (Übersicht):

www.biogeldfarm.de.vu ++ Gentech-Seilschaften überall ++ Blog ++ Flyer zum Ausdrucken, Verteilen ++ Kontakt-/Bestellformular

BioTechFarm in Üplingen

Der Text aus der Broschüre "Organisierte Unverantwortlichkeit" (Infoseite ++ PDF):
Der dritte und neueste BioPark, gemeinsam organisiert aus den Seilschaften der Länder Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, entstand im Westen Sachsen-Anhalts, 30 km östlich von Magdeburg: Eröffnet im Juli 2008, dient die Üplinger BioTechFarm nach eigener Darstellung der Beeinflussung von Meinungen über Gentechnik. Zudem wurde der Ort schnell zum wichtigen Baustein im unübersichtlichen Gewirr von Firmen, das schon an IPK und AgroBioTechnikum bestand. Von Betreibern vieler staatlich hoch geförderten Forschungsfelder wurden Zweitflächen angemeldet - die Hauptflächen liegen am AgroBioTechnikum oder auf Firmengelände. Ständig kommen neue Versuche hinzu. Hier wirkten sich einerseits die guten Kontakte zu Forschungsinstituten und Firmen aus, andererseits drängen diese nach Üplingen, weil ihnen andernorts der Wind des Protestes immer stärker ins Gesicht weht. Am 7.9.2009 schlossen IPK-Gentechnikfirmen und BioTechFarm-MacherInnen einen Vertrag über die Verlagerung der Freisetzungen von Gatersleben nach Üplingen. Damit dürfte sich die BioTechFarm zum wichtigsten Mehrfachversuchsstandort in Deutschland entwickeln. Sollte das AgroBioTechnikum weiter unter Druck geraten, könnte es schnell auch der einzige sein.
2009 wurden im „Schaugarten Üplingen“, wie er auch heißt und von den PR-Strategen von TransGen vermarktet wird, Versuchsflächen von Pioneer (Mais), BASF (Kartoffeln), Monsanto (Mais), der Uni Rostock (Weizen und Kartoffeln) und KWS (Round-up-Ready-Rüben) angemeldet. Die Welt berichtete von einem MON810-Feld - das wäre illegal!72
Die Geschichte der BioTechFarm wirft ein bizarres Licht auf die Kaltblütigkeit der Gentechnik-Seilschaften und auf die Schwäche aktueller Umweltschutzstrategien. Ausgangspunkt der Entwicklung war nämlich eine PR-Kampagne für Nachhaltigkeit. Das Dorf Üplingen wurde zu einem der globalen Projekte für eine nachhaltige Entwicklung der Welt. Der Titel des UN-Dekadeprojektes: „Das Dorf Üplingen als Agenda 21 Siedlung und Motor der nachhaltigen Entwicklung im ländlichen Raum - Üplingen 2049“.72 Als eines der Projekte wurden Renovierung und Ausbau des Stiftsgutes Üplingen vorangetrieben. Das alles sollte ein „Leitprojekt des Bördekreises für die integrierte ländliche Entwicklung“ ergeben.73 Anfangs war sogar das in Nachhaltigkeitsfragen renommierte Wuppertal-Institut als Projektpartner beteiligt.
Zwei Jahre später plätscherte das Nachhaltigkeitsprojekt gemächlich, aber noch in der ursprünglichen Form vor sich hin. Im Mittelpunkt stand die Renovierung des Stiftsgutes. Eigentümerin war und ist die Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz. Verpachtungen liefen über die niedersächsische Landesverwaltung (GLL).74 Das Geld aber kam vor allem von Karl-Heinz Lichtschläger und dessen Saatgutwirtschaft S.G.L. in Erftstadt (bei Köln). Er pachtete das Stiftsgut, wurde zum reichen Mäzen aus dem Westen und dominierte die Abläufe im 75-EinwohnerInnendorf Üplingen und in der für die Aktivitäten gegründeten ARGE Üplingen.75 Als Vorsitzender des Bundesverbandes der Vermehrungsorganisationen mit Saatgut (BVO) verfügte er über gute Kontakte bundesweit, u.a. zur Gentechnik-Lobbygruppe Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP).
Mitte 2007 wurde ein Papier mit vier Zielen für das Nachhaltigkeits- und UN-Dekaden-Projekt verfasst. Eine geplante Biogasanlage wurde als neues Projekt eingebunden. Ihre Restwärmenutzung sollte zu diesem Zeitpunkt aber noch dem Umweltschutz dienen. Die Titel der vier „Einzelmaßnahmen“ im Papier:

1. Nutzung der Restwärme der Biogasanlage in Üplingen: ...
2. Einrichtung eines Büros für die Forschung, Betreuung und Entwicklung von regenerativen Energiesystemen: ...
3. Tagungs- und Weiterbildungszentrum erneuerbare Energien: ...
4. Transnationale Zusammenarbeit: ...76

Doch im Laufe der Jahre 2007 (zunächst verdeckt77) und 2008 griffen die Gentechnik-Seilschaften zu: U. Zensiert!, Vorsitzender von InnoPlanta, Macher aus dem Filz am Gaterslebener IPK und FDP-Politiker im Land, organisierte Gelder und zog die Fäden über den Mäzen des ehemaligen Nachhaltigkeitsprojektes, Lichtschläger. Die Idee eines Schaugartens und Zentrums für gentechnische Pflanzenzüchtung entstand - mit Zensiert! als erstem Geschäftsführer. Im April 2008 gab er diesen Posten an die Überall-Geschäftsführerin K. ZENSIERT! weiter, blieb aber „Beirat“ der Farm. Die sachsen-anhaltinischen und mecklenburgischen Seilschaften brauchten neue Flächen. Das AgroBioTechnikum schwächelte, war wenig ausgelastet und kommunalpolitisch zunehmend umstritten. Im IPK zerstörten AktivistInnen das letzte Genfeld,78 das Projekt in Gatersleben war zudem im Laufe der Jahre mehr in die Kritik geraten. Interner Druck auf die verstrickten Funktionäre der beteiligten Kirche ließen die Gentechniklobbyisten neues Land suchen. Das erhoffte El Dorado für Gentechnik und Geldwäsche fanden sie 2007 in Üplingen. Die im Zuge des Nachhaltigkeitsprojektes entstandene Infrastruktur wurde handstreichartig übernommen. Innerhalb eines Jahres wandelte sich die Zielsetzung - geschickt und kaum merklich. Wendepunkt: Das Symposium 2008 zur Nachhaltigkeit. Dort trat Zensiert! erstmals öffentlich auf. Er ist kein Gentechnikexperte, sondern organisiert Infrastruktur und Fördermillionen für ForscherInnen und Firmen. Als ehemaliger Referent im Wirtschaftsministerium verfügt er über ausreichend Kontakte. Sein Auftritt in Üplingen wurde auf der Internetseite zum Symposium dokumentiert.79
Der Deal war auch mit - wieder einmal willfährigen - staatlichen Stellen geklärt. Schon am 15.1.2008 trafen sich Zensiert!, Monsanto und die Überwachungsbehörden in Üplingen. Das Planungspapier aus dem Jahr 2007 wurde umgeschrieben. Der 4. Punkt des Projektplanes, bislang „Transnationale Zusammenarbeit“ mutierte zum „Zentrum für Pflanzenzüchtung“. Die Biogasanlage erhielt eine neue Bestimmung als Kraftwerk für gentechnisch veränderte Nutzpflanzen. Plötzlich las sich der vierte Absatz so:

4. Zentrum für Pflanzenzüchtung
Es soll ein Zentrum für Pflanzenzüchtung nach einem modularen System entstehen. Als erster Schritt soll eine Verbindung von Pflanzenzüchtung und Öffentlichkeitsarbeit realisiert werden. Auf einer Ackerfläche neben dem Gutshof erfolgt im Rahmen eines wissenschaftlichen Züchtungsprojektes der Freilandanbau gentechnisch veränderter Pflanzen, der ein Bestandteil des nach Bundesrecht durchzuführenden Zulassungsverfahren ist.
Auf einer zweiten Fläche entsteht ein Schaugarten, in dem innovative Pflanzen für den Energiebereich präsentiert werden. Dieser kann während der Vegetationsperiode besichtigt werden. Im Schaugarten werden sowohl herkömmlich gezüchtete Pflanzen als auch gentechnisch veränderte angebaut, für die eine entsprechende Genehmigung der zuständigen Bundesbehörde vorliegt.80

Ein unscheinbarer, aber weit reichender Austausch. In einem Rundbrief, dem der veränderte Text als Ergebnis einer Besprechung angefügt war, behaupteten die Autoren dreist: „Im Ergebnis wurden die bereits definierten Entwicklungsziele bestätigt ...“80 Die Übernahme des Nachhaltigkeitsprojektes durch die wichtigsten Seilschaften deutscher Gentechnik wurde so weitgehend vertuscht. Aus einem - politisch schwächlichen - Nachhaltigkeitsprojekt81 wurde geräusch- und übergangslos das wahrscheinlich demnächst wichtigste, auf jeden Fall aber aggressivste Gentechnikprojekt in Deutschland.
BefürworterInnen einer auf Profitmaximierung zielenden Gentechnik, die auf Gemeinderat und NachbarInnen wenig Rücksicht nehmen, bestimmen nun den Ort. Entstanden ist ein Wolf im Schafspelz, ein Ort der Gehirnwäsche für Gentechnik unter dem Banner der Nachhaltigkeit. BesucherInnen von Bildungsveranstaltungen zur Nachhaltigkeit im Stiftsgut Üplingen werden durch Gentechnik-Pflanzungen geführt. Das gutgemeinte (aber von Beginn an schlecht gemachte) Engagement für Nachhaltigkiet wird der Gentechnik geopfert. Die absurde Verbindung wird im Prospekt des Gentechnik-Schaugartens82 sogar offen benannt: „Der Ort Üplingen wurde von der UNESCO und dem Deutschen Nationalkomitee 2005 im Rahmen der UN-Dekade ,Bildung für nachhaltige Entwicklung' ausgezeichnet. Damit ergeben sich für die Schaufarm zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Fortentwicklung dynamischer Bildungsprojekte.“ Wie das praktisch aussieht, ließ sich im September 2008 bestaunen.

Das 6. Symposium ,Bildung für nachhaltige Entwicklung' am 27.09.2008 im Stiftsgut Üplingen, als Beitrag zum ,Tag der Regionen' und zu den ,Aktionstagen Bildung für nachhaltige Entwicklung' der Deutschen UNESCO-Kommission/Nationalkomitee ... Geplante Programmpunkte sind: ... Darstellung des ,Schaugartens Üplingen' mit den ,Pflanzen der Zukunft'.83

Betreiber ist die Biotech Farm GmbH & Co KG mit Sitz in Üplingen (vormals: Gatersleben77), Geschäftsführerin die schon benannte K. ZENSIERT! aus den Seilschaften um das AgroBioTechnikum. Die Firmenkonstruktion ist nicht gerade ein Beweis, dass die AkteurInnen ihrem eigenen Tun vertrauen. Denn hier ist die Haftung ausgeschlossen. Schon am AgroBioTechnikum sackten dubiosen Firmenkonstrukte wie biovativ und BioOK umfangreiche Firmen- und Steuergelder ein. Käme es zu Problemen, stünde In Üplingen nun eine Firma, die für wenig bis nichts haftet - Gentechnik als großes Lottospiel auf Kosten der Menschen und der Umwelt.
Am 12. März 2009 wurde der Schaugarten von GentechnikgegnerInnen besetzt. Im Konflikt beanspruchte K. ZENSIERT! mit ihrer Firma das Hausrecht über das gesamte Gelände und das halbe Dorf.84 Deutlicher ist die Machtübernahme der Gentechnikmafia kaum darzustellen. Die Lage kann sich weiter zuspitzen, wenn Konzerne und das nahegelegene JKI in Quedlinburg ebenfalls verstärkt die Üplinger Flächen nutzen wollten. Schon 2009 waren insgesamt neun Freisetzungsversuche angemeldet - Rekord in Deutschland.85
Welche Bedeutung der Standort Üplingen in Zukunft haben soll, zeigte die Tagung des Lobbyverbandes InnoPlanta am 7.9.2009. Knapp 160 TeilnehmerInnen aus allen Teil der Seilschaften einschließlich der Überwachungsbehörden waren vor Ort. Ein Vertrag zur Verlagerung von Versuchsfeldern nach Üplingen wurde unterzeichnet.86

Geschichte einer Machtübernahme


Aus dem Agenda-21-Dorf wird eine Gentechnik-Hochburg. Oben das Ortsschild und im Hintergrund der Schaugarten.
Unten: Das halbe Dorf ist für die Öffentlichkeit gesperrt. Im Hintergrund eine Schautafeln, die niemand mehr sehen kann ...

Sicherheit und Propaganda


Der Rand des eingezäunten Schaugartens mit Gänsen als Wächter. Daneben eine Propagandatafel.
Unten: Flaggen auf dem Gelände des Hofgutes und Wegweiser an der Straße.

Nochmal im Detail: Gehirnwäsche per BioTechFarm

Für 2009 waren Versuchsflächen folgender Firmen und Universitäten beantragt:


Übersicht neu angemeldeter Versuche laut Mitteilung des Landesverwaltungsamtes vom 14.1.2009 (noch ohne KWS)

Das Besondere: Es sind überwiegend Zweitstandorte – die Hauptflächen liegen am AgroBiotechnikum oder, wie bei der KWS, auf Firmenflächen. Die Verbindung ist kein Zufall, sondern Ergebnis der Verbindung zwischen den Seilschaften in der Gentechnik: K. ZENSIERT! ist auch Geschäftsführerin des AgroBiotechnikums, die KWS ist über die Lobbyverbände der Gentechnik überall mit dabei.

Geschichte
Die Entstehung der BioTechFarm wirft ein bizarres Licht auf die Kaltblütigkeit der Gentechnik-Seilschaften und auf die Schwäche aktueller Umweltschutzstrategien. Ausgangspunkt und wesentliche Geldquelle ist nämlich ausgerechnet eine PR-Kampagne für die Nachhaltigkeit. Das Dorf Üplingen wurde zu einem der globalen Projekte für eine nachhaltige Entwicklung der Welt. Der Titel des UN-Dekadeprojektes: “Das Dorf Üplingen als Agenda 21 Siedlung und Motor der nachhaltigen Entwicklung im ländlichen Raum - Üplingen 2049” (Internetseiten). Es war die zu dieser Zeit übliche wachsweiche Umweltschutzstrategie der Agenda 21. Als eines der Projekte wurde die Renovierung und der Ausbau des Stiftsgutes Üplingen vorangetrieben. Das alles solle ein "Leitprojekt des Bördekreises für die Integrierte ländliche Entwicklung" ergeben (Faltblatt aus 2005). Damit war noch das Wuppertal-Institut Projektpartner. Auf der Internetseite zur UN-Dekade wird das Projekt auch noch ganz harmlos, allerdings von Anfang verschwommen wie bei Nachhaltigkeitsprojekten üblich, beschrieben:

Zwei Jahre später plätscherte das Nachhaltigkeitsprojekt noch in der ursprünglichen Form vor sich hin - Teilprojekte wurden umgesetzt, z.B. die Renovierung des Stiftsgutes. Mitte 2007 wurde ein Papier mit vier Zielen verfasst. Eine Biogasanlage als neues Projekte kam hinzu, deren Restwärmenutzung sollte zu diesem Zeitpunkt aber noch dem Umweltschutz dienen.

Auszug aus den Zielen im Projektpapier vom 20.8.2007:
Einzelmaßnahmen
1. Nutzung der Restwärme der Biogasanlage in Üplingen: ...
2. Einrichtung eines Büros für die Forschung, Betreuung und Entwicklung von regenerativen Energiesystemen: ...
3. Tagungs- und Weiterbildungszentrum erneuerbare Energien: ...
4. Transnationale Zusammenarbeit: ...

Dann aber griffen die Gentechnik-Seilschaften zu. U. Zensiert!, einer der Macher aus dem IPK-Filz, gründete die BioTechFarm und traf sich mit Monsanto-Leute und den zuständigen Landesbehörden. Nichts und niemand stellte sich ihm in den Weg:


Auszug einer Begehung - aus den Akten bei der Überwachungsbehörde in Sachsen-Anhalt

Zensiert! setzte sich selbst in die Geschäftsführung ein. Im April 2008 gab er diesen Posten wieder ab ... an die Überall-Geschäftsführerin K. ZENSIERT!. Damit war das neue Projekte eine Gemeinschaftsproduktion aus den anhaltinischen und mecklenburgischen Seilschaften. Zeitgleich zerstörten AktivistInnen im IPK die letzten Genfelder, das Projekt in Gatersleben war im Laufe der Jahre immer mehr in die Kritik geraten. Interner Druck auf die verstrickten Funktionäre der beteiligten Kirche führte zum Wechsel: Das neue El Dorado für Geldwäsche und Gentechnik sollte in Üplingen entstehen. Die im Zuge des Nachhaltigkeitsprojektes entstandene Instrastruktur wurde handstreichartig übernommen. Innerhalb eines Jahres wandelte sich deren Zielsetzung - geschickt und kaum merklich. Der Wendepunkt: Das Symposium 2008 zur Nachhaltigkeit. Dort tritt plötzlich ein U. Zensiert! auf. Der ist FDP-Landtagsabgeordneter - aber er ist schon seit Jahren einer der Macher in den Gentechnik-Seilschaften von Sachsen-Anhalt, u.a. als Chef der wichtigsten Seilschaft, InnoPlanta. Die riskanten Experimente am IPK in Gatersleben sind auch auf seinem Mist gewachsen. Sein Zugang zum Thema: Geld. Er organisiert Fördermillionen, die in zwielichtige Biotechfirmen fließen. Als ehemaliger Referent im Wirtschaftsministerium verfügt er über ausreichend Kontakte. Sein Auftritt in Üplingen wird auf der Internetseite zum Symposium dokumentiert:

Zudem wurde eine Studie vorgestellt, die "WIRTSCHAFTLICHE ZUKUNFTSFELDER IN OSTDEUTSCHLAND" hieß und offensiv für die Gentechnik warb: "Die Biotechnologie hat sich innerhalb weniger Jahre in Deutschland zu einer Boom-Branche entwickelt, was sich an der wachsenden Zahl innovativer Firmengründungen ablesen lässt. In keinem anderen europäischen Land gibt es derzeit vergleichbar viele Standorte, an denen sich Biotechnologie-Unternehmen angesiedelt haben, wie in Deutschland. Die Gründe liegen ähnlich wie in anderen europäischen Regionen u.a. in der staatlichen Förderung, mit der finanzielle Schwierigkeiten in der Anfangsphase der Unternehmen abgefangen werden können. Positiv hat sich ferner ausgewirkt, dass die Lücke zwischen wissenschaftlicher Forschung und wirtschaftlicher Anwendung spürbar verkleinert werden konnte." (S. 124)
Ist es ein Zufall, dass diese Arbeit aus der Universität Rostock stammte, deren führende Gentechnikmacherin Prof. Inge Broer heißt? Ihre Freundin K. ZENSIERT! war da schon Geschäftsführerin der BioTechFarm ...

Das oben zitierte Planungspapier aus 2007 wurde umgeschrieben. Der Punkt vier des Projektplanes wurde ausgetauscht, aus "4. Transnationaler Zusammenarbeit" wurde "4. Zentrum für Pflanzenzüchtung". Die Biogasanlage geriet in den Blickwinkel als Kraftwerk für gentechnisch veränderte Nutzpflanzen. Plötzlich las sich die Liste so:

Auszug aus den Zielen im überarbeiteten Projektpapier vom Mai 2008:
1. Nutzung der Restwärme der Biogasanlage in Üplingen: ...
2. Einrichtung eines Büros für die Forschung, Betreuung und Entwicklung von regenerativen Energiesystemen: ...
3. Tagungs- und Weiterbildungszentrum erneuerbare Energien: ...
4. Zentrum für Pflanzenzüchtung: ...

Ein unscheinbarer, aber weitreichender Austausch. In einem Rundbrief, dem der veränderte Text als Ergebnis einer Besprechung angefügt war, behaupten die Autoren dreist: "Im Ergebnis wurden die bereits definierten Entwicklungsziele bestätigt ..." Die Übernahme des Nachhaltigkeitsprojektes durch die Gentechnikmafia zunächst aus Sachsen-Anhalt und dann auch aus dem AgroBiotechnikum in Groß Lüsewitz wurde so weitgehend vertuscht. Aus einem - fraglos politisch schwächlichen - Nachhaltigkeitsprojekt wird so geräusch- und übergangslos eines der aggressivsten Gentechnikprojekte in Deutschland. Der gesamte Text des neuen, letzten Absatzes:

Auszug aus den Zielen im überarbeiteten Projektpapier vom Mai 2008:
4. Zentrum für Pflanzenzüchtung
Es soll ein Zentrum für Pflanzenzüchtung nach einem modularen System entstehen. Als erster Schritt soll eine Verbindung von Pflanzenzüchtung und Öffentlichkeitsarbeit realisiert werden. Auf einer Ackerfläche neben dem Gutshof erfolgt im Rahmen eines wissenschaftlichen Züchtungsprojektes der Freilandanbau gentechnisch veränderter Pflanzen, der ein Bestandteil des nach Bundesrecht durchzuführenden Zulassungsverfahren ist.
Auf einer zweiten Fläche entsteht ein Schaugarten, in dem innovative Pflanzen für den Energiebereich präsentiert werden. Dieser kann während der Vegetationsperiode besichtigt werden. Im Schaugarten werden sowohl herkömmlich gezüchtete Pflanzen als auch gentechnisch veränderte angebaut, für die eine entsprechende Genehmigung der zuständigen Bundesbehörde vorliegt.

Auch auf der Seite der Firma S.G.L. GmbH des Mäzens Lichtschläger findet sich ein entsprechender Passus zum Schaugarten:

Im Jahr 2008 wurde in der Magdeburger Börde ein neuer Versuchsstandort errichtet. Auf dem 500 ha großen Stiftungsgut Üplingen werden umfangreiche Anbauversuche durchgeführt, die wertvolle Informationen zu den einzelnen Sortenleistungen und pflanzenbaulichen Maßnahmen liefern. Neben dem Anbau konventioneller Sorten werden an diesem Standort durch die BioTech Farm GmbH & Co. KG (www.biotechfarm.de) gv-Pflanzen in einem Schaugarten präsentiert. Gemeinsam mit Politik, Industrie, Forschung und Wissenschaft, wird dieser Standort in naher Zukunft zu einem internationalem Zentrum moderner Pflanzenzüchtung ausgebaut.

Lichtschläger, seine S.G.L. und der Bundesverband der Saatgutvermehrer (BVO) sind nicht unbeleckt in Sachen Gentechnik:

Das Ergebnis: Ein Wolf im Schafspelz - Gehirnwäsche für Gentechnik unter dem Banner der Nachhaltigkeit
Rücksichtlose und profitorientierte GentechnikbefürworterInnen bestimmen nun das Handeln. Das Nachhaltigkeitsprojekt wurde transformiert zu einem Bildungs- und Öffentlichkeitszentrum für Agrogentechnik, inzwischen werden BesucherInnen von Bildungsveranstaltungen im Stiftsgut Üplingen durch Gentechnik-Pflanzungen geführt und das gutgemeinte, aber von Beginn an schlecht gemachte Engagement für eine gute Sache der harten Gentechnik geopfert. Diese absurde Verbindung wird im Prospekt des Gentechnik-Schaugartens sogar deutlich benannt: "Der Ort Üplingen wurde von der UNESCO und dem Deutschen Nationalkomitee 2005 im Rahmen der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet. Damit ergeben sich für die Schaufarm zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Fortentwicklung dynamischer Bildungsprojekte." Wie das praktisch aussieht, ließ sich im September 2008 bestaunen:

Unter dem Deckmantel von Nachhaltigkeit und Regionalentwicklung (Quelle: Einladungsschreiben)
Das 6. Symposium 'Bildung für nachhaltige Entwicklung' am 27.09.2008 im Stiftsgut Üplingen, als Beitrag zum 'Tag der Regionen' und zu den 'Aktionstagen Bildung für nachhaltige Entwicklung' der Deutschen UNESCO-Kommission / Nationalkomitee ... Geplante Programmpunkte sind: ... Darstellung des 'Schaugartens Üplingen' mit den 'Pflanzen der Zukunft'

Bild: Der Schaugarten im Jahr 2008 (Quelle: www.biosicherheit.de)

Auszug aus dem Bericht über die Eröffnung in der Magdeburger Volksstimme, 9.7.2008
Der 'Schaugarten Üplingen' im Landkreis Börde wurde gestern offiziell eröffnet. ... Landwirten, Verbrauchern sowie Schulklassen werden Führungen angeboten. ... Zu sehen sind Bt-Mais MON 810 von Monsanto (mit Hilfe eines Gens des Bacillus thuringiensis gegen den Maiszünsler resistent), ein herbizidtoleranter Mais (Round up ready) und Sticks (gentechnisch veränderte Maissorten, in die beide Eigenschaften eingebaut sind). ... Auf dem Kartoffelfeld steht neben der konventionellen Stärkekartoffel Kuras die Amflora von BASF PlantScience, die aufgrund ihrer gentechnischen Veränderung nur eine Sorte Stärke bildet.

Weitere Quellenangaben in der Veröffentlichung!

Auszug aus einen Bericht über das InnoPlanta-Forum am 7.9.2009 auf der BioTechFarm, in: mz-web am 8.9.2009
Die BioTech-Farm bietet den ortsansässigen Unternehmen und Forschungseinrichtungen Flächen und weitere Dienstleistungen für wissenschaftliche Feldversuche in Üplingen an. "Unser Unternehmen unterhält in Üplingen mit dem Schaugarten die europaweit erste Freilandausstellung. Mit der Kooperation bieten wir den Mitgliedern der Marketinginitiative an, ihre Produkte der modernen Pflanzenzucht dort der Öffentlichkeit zu präsentieren", ergänzt K. ZENSIERT!, Geschäftsführerin von BioTech-Farm.

ZENSIERT!s und Zensiert!s Märchenstunden
Berichte über die konkrete Arbeit des Schaugartens, Besuche usw.

Zum Betreiber

Betreiber ist die Biotech Farm GmbH & Co KG mit Sitz in Üplingen, Geschäftsführerin die schon benannte K. ZENSIERT! aus den Seilschaften um das AgroBiotechnikum. Die Firmenkonstruktion ist nicht gerade ein Hinweis, dass die AkteurInnen ihrem eigenen Tun vertrauen. Denn hier ist vor allem jede Haftung ausgeschlossen. Die Beteiligten sacken über ihre dubiosen Firmenkonstrukte riesige Steuergelder ein, wenn es aber zu Problemen kommt, ist da eine Firma, die für wenig bis nichts haftet. Und die MacherInnen sind fein raus - Gentechnik als großes Lottospiel auf Kosten der Menschen und der Umwelt.
Im Konflikt mit BesetzerInnen des Schaugarten im März 2009 beanspruchte K. ZENSIERT! mit ihrer Firma das Hausrecht über das gesamte Gelände und das halbe Dorf. Deutlicher ist die Machtübernahme der Gentechnikmafia kaum darzustellen:


Links: Für das blau umrandete Feld sprach BioTechFarm-Geschäftsführerin ZENSIERT! den BesetzerInnen ein Betretungsverbot aus - hier also beansprucht sie Hausrecht und damit die Gestaltungsmacht (Schreiben vom 17.3.2009). Nach Protest reduzierte ZENSIERT! die Fläche.
Rechts: Auskunft zu den Domaindaten von www.biotechfarm.de. Schon im März 2007 sicherte sich ZENSIERT! die Domain - ob damals auch schon für Üplingen, ist nicht ersichtlich. Denkbar wäre auch, dass der Schaugarten zunächst für Groß Lüsewitz vorgesehen war.

Besonders riskant: Gentechnik-Hochburg inmitten von Saatzuchtbetrieben

"Wiege und Zentrum der deutschen Saatzucht"
Auszug aus einer Selbstdarstellung von InnoPlanta

Pflanzenbiotechnologie ist eine Zukunftsbranche. In der Region Nordharz/ Börde ist ein großes wissenschaftliches Potenzial dafür vorhanden. Traditionell gilt die Region als Wiege und Zentrum der deutschen Saatzucht. Naturräumliche Besonderheiten förderten die Entwicklung einer leistungsstarken Landwirtschaft und der verarbeitenden Industrie. Im Netzwerk InnoPlanta arbeiten Forscher, Saatzüchter und Landwirte gemeinsam mit Vertretern aus Industrie und Verwaltung daran, die Region zu einem bedeutenden Standort für die Pflanzenbiotechnologie zu entwickeln.

Geldquelle I: Ein Mäzen aus dem Westen


Auszug aus dem Register der Agrarsubventionen für 2008

Dass gerade Üplingen zum neuen Hauptstandort für den Anbau etlicher Gen-Pflanzen wurde, hing wohl hauptsächlich mit einem Mann und einer Stiftung zusammen: Karlheinz Lichtschläger (am 31.7.2009 verstorben) und die Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz. Letztere ist Eigentümer des Üplinger Gutes, ersterer ein umtriebiger Unternehmer vom Niederrhein (Erftstadt). Er brachte sich durch Pacht in die Verfügungsgewalt sowohl des mittelalterlichen Stiftsguts im Ortskern von Üplingen wie auch von ca. 500ha Ackerfläche im Umland. Auf einem 45 ha großen Teil dieses Gebietes, nämlich dem Flurstück unmittelbar am nördlichen Ortsrand von Üplingen, befindet sich der Schaugarten der BioTechFarm - neben weiteren Schauflächen der S.G.L., Lichtschlägers Firma. Die Firma BioTechFarm hat ihre Postanschrift im Stiftsgut, das sie auch für Vortrags- und Seminarveranstaltungen sowie für Bewirtung von Gästen nutzt.
Ganz neu ist das Thema Gentechnik auch für Lichtschläger nicht. Die TIBO Landwirtschaftsgesellschaft in Neutrebbin führte 2008 für Lichtschlägers S.G.L. im brandenburgischen Oderbruch Sortenversuche durch. Auf ca. 112 ha wuchs dort der Genmais MON810. Seit Mai 2008 ist Lichtschläger Vorsitzender des Dachverbandes der deutschen Saatgutvermehrer. Dessen Aufgabe ist „die Förderung der allgemeinen, ideellen und wirtschaftlichen Interessen der an der Erzeugung und dem Vertrieb von Saatgut beteiligten Handelsfirmen“. Darunter fallen die Forderung nach schärferen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums an Saatgut, aber auch die Verwässerung der Trennung zwischen gentechnisch verändertem und konventionellem Saatgut: „Einführung eines praxisgerechten GVO-Kennzeichnungs-Schwellenwertes für Saatgut“ heißt das verschleiernd und meint die verkaufsfördernde Deklaration gentechnisch verunreinigten Saatgutes als gentechnikfrei. Zu den Sponsoren des BVO zählen BASF, Bayer, Syngenta Eurofins GeneScan, auf der Jahrestagung refererierten auffällig viele Bedienstete von Gentechnikfirmen.
Die Geschichte des Üplinger Gutes vom Nachhaltigkeitsprojekt zum Vielfach-Freilandversuch mit Gentechnik ist ein bemerkenswertes Beispiel moderner Kolonialpolitik reicher Wessie-Mäzene im (vermeintlich) armen Osten. Aufgrund seiner Geldinvestitionen und etlicher abhängig Beschäftigter kann sich Lichtschläger in der Region viel leisten. Viele Firmen, Parteileute und gesellschaftliche AkteurInnen fressen ihm aus der Hand. So ließ sich bislang auch die eigentlich unbeliebte Gentechnik im 75-EinwohnerInnen-Dorf Üplingen und in den zuständigen Gremien durchsetzen. Doch gerade die Tatsache, dass hier Akzeptanz mit Geld gekauft wurde, reizt zum Widerspruch. Schließlich kann eine solche Zusammenballung auskreuzungsintensiver gv-Pflanzen schnell die Landwirtschaft der Region ruinieren. Viele Lebensmittelverarbeiter meiden solche Gegenden, weil die Gentechnikfreiheit der eingebrachten Ernte nicht mehr garantiert werden kann.


Noch im Tod huldigt das Dorf seinen König ... Anzeige einer "Dorfgemeinschaft"

Geldquelle II: Der Staat - Wirtschaftsförderung und die Gentechnik als Lieblingskind

Auszug aus Horst Rehberger: "Unterwegs" (2009, S. 224 f.)
Trotz ihrer auf Rückführung von Haushaltsansätzen abzielenden Politik hat die CDU/FDP-Koalition von Sachsen-Anhalt deshalb seit 2002 die Mittel für die Förderung der wirtschaftsnahen Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren auf Vorschlag des Wirtschaftsministers drastisch erhöht. ... Hatte die Höppner-Regierung im Jahre 2001 lediglich knapp 7 Millionen Euro für die einzelbetriebliche Förderung von Forschung und Entwicklung ausgegeben, stiegen diese Mittel aus dem Wirtschaftsministerium über 11 Millionen im Jahre 2002, 23 Millionen im Jahr 2003, 26 Millionen im Jahr 2004 auf nahezu 60 Millionen Euro im Jahr 2005. Auch die Innovationsbeteiligungsgesellschaft des Landes erhöhte in diesen Jahren ihre Beteiligungen an innovativen Unternehmen um 48 Millionen auf 115 Millionen Euro. ... Im Sinne einer erfolgreichen Cluster-Bildung setzte das Land deshalb Förderschwerpunkte in den Bereichen Chemie/Neue Werkstoffe, Maschinen- und Anlagenbau einschließlich Automotive sowie Life Science, Biotechnologie, Pharmazeutik und Medizin.

Auszüge aus dem Kapitel "Die Biotechnologie-Offensive" (gleiche Quelle, S. 227))
Von der in den nächsten Jahrzehnten weltweit überragenden Bedeutung der grünen Biotechnologie für Ernährung, Gesundheit, Umwelt und Bioenergie überzeugt und ermutigt durch die Erfolge beim InnoRegio-Wettbewerb 2000 hatten Schrader und Rehberger im FDP-Wahlprogramm für die Landtagswahl 2002 und anschließend im Koalitionsvertrag mit der CDU die Forderung nach einer Biotechnologie-Offensive durchsetzen können. Und mit der Übernahme des Wirtschaftsressorts konnte Rehberger diese Idee jetzt in die Tat umsetzen. Was zugleich eine Kampfansage an die rot-grüne Bundesregierung war. Deren Verbraucherschutz- und Landwirtschaftsministerin Renate Künast versuchte nämlich alles, um die Grüne Biotechnologie zu blockieren Als wichtigstes Instrument wurde die BioMitteldeutschland GmbH (BMD) neu aufgestellt. In ihr wirken das Land und die einschlägige Wirtschaft, insbesondere die in Sachsen-Anhalt inzwischen sehr starke pharmazeutische Industrie, bei der weiteren Entwicklung aller Bereiche der Biotechnologie zusammen. Im Bereich der Grünen Biotechnologie wurde ein bundesweiter Erprobungsanbau für gentechnisch verbesserten Mais (Bt-Mais) realisiert. Mit großem Erfolg. Die Federführung dafür lag beim InnoPlanta e.V. Die wissenschaftliche Betreuung bei der Landwirtschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Hoffen auf Wirtschaftswachstum und große Konzerne
Auszüge aus "Im Osten geht die Sonne auf", in: NOVO Nr. 67 (Nov. 2003)

Die Vorreiterrolle bei diesem Streben nimmt derzeit Sachsen-Anhalt ein. In einer Kabinettsitzung am 12. August hat die Landesregierung zuletzt eine Biotechnologie-Umsetzungsstrategie zur Nutzung und Entwicklung der Pflanzenbiotechnologien beschlossen. Die Grüne Gentechnik wurde neben der Pharmaproduktion als einer von zwei Förderschwerpunkten festgelegt. In den kommenden fünf Jahren werden insgesamt rund 150 Mio. Euro für die Entwicklung beider Sektoren bereitgestellt. Wirtschaftsminister Horst Rehberger (FDP) kündigte an, Sachsen-Anhalt zu einem "führenden, weltweit anerkannten Biotechnologiestandort auszubauen". In kaum einem anderen Zukunftsbereich verfüge das Land über ein derartiges Potenzial, das Wirtschaftswachstum zu steigern und neue, hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen. ...
Neben der Stärkung bereits bestehender regionaler Netzwerke, dem Ausbau internationaler Partnerschaften wie beispielsweise mit den Biotech-Regionen im niederländischen Wageningen und in Monterrey in den USA und der Verbesserung der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist die derzeit ehrgeizigste Maßnahme des Landes der Bau des Bioparks Gatersleben. Hier sollen sich alsbald Biotech-Firmen aus aller Welt ansiedeln - am liebsten auch die ganz großen im Geschäft wie Monsanto, Syngenta und Bayer Crop Science.


Neue Produkte, u.a. Terminatortechnik - per Steuergeld !
Aus: Landtags-Drucksache 4/2703 (Sachen-Anhalt, 4. Wahlperiode, am 21.03.2006, S. 9)

Zum Eigentümer und Umfeld

Zu den Eigentumsverhältnissen: Nach der Wende übernahm die Treuhand den Besitz und führte ihn zurück an die Braunschweig-Stiftung (vertreten durch die Bezirksregierung Braunschweig).1993: Verpachtung an den Landwirt Schwolow, der 1995 die Hofanlage mit Herrenhaus und Park kauft.1.7.1999: Übergang in die Stiftungsgut Üplingen GbR (Gesellschafter: Jörg Hartmann und Horst Düll) mit Sitz im Gutshof & Brennerei, 39393 Üplingen Telefon 039404.50787, Telefax 039404.50999 Geschäftsadresse: Siedlerweg 21, 50374 Erftstadt, Telefon 02235.955110, Telefax 02235.9551120.
Verpächter der Flächen der SBK (Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz) ist die Niedersächsische Landesverwaltung (GLL - Dömenenamt Braunschweig). So hat auch die niedersächsische Landesregierung ihre Finger beim Gentech-Deal im Spiel.


Auszug der Internetseite der GLL-Behörden mit Verweis, dass die Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz (SBK) Eigentümer,
die Flächen aber vom Domänenamt Braunschweig verwaltet und verpachtet werden.

Hinter den dubiosen Firmengeflechten stehen ... die Konzerne

9.4.2009: Ein Rechtsanwalt schreibt an das Amtsgericht Oschersleben. Er ist von der Biotech Farm GmbH & Co. KG beauftragt, dafür zu sorgen, dass die bösen Gentechnikkritiker nicht mehr in die Nähe des Versuchsfeldes gelangen. Die willigen VollstreckerInnen in Roben sind genauso gefügig wie die in Uniform (Beschluss vom 15.4.2009 mit Az. 3 C 181/09). So ist Gentechnik auch gegen die Menschen durchsetzbar. Der Rechtsanwalt, der hier handelt, ist aber ein alter Bekannter: Hartwig Stiebler mit Büro in der Goltsteinstr. 31 in 40211 Düsseldorf. Das ist die Stadt der deutschen Filiale von Monsanto - und Stiebler ist der Monsanto-Anwalt. Seit Jahren. So ist der lange Arm des Konzerns mit von der Partie - wie die BASF am AgroBioTechnikum, die dort den Wachschutz stellt. Sie zeigen sich nicht offen, aber sie sind erkennbar!

Biogasfirma BKN mischt beim Gentechnik-Schaugarten in Üplingen mit

"Gebündelte Kompetenz im Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft"
Auszug aus einer Pressemitteilung vom 30.9.2009

Die BKN biostrom AG hat auf dem Gelände des Stiftungsguts Üplingen unweit der Sachsen-Anhaltinischen Hauptstadt Magdeburg ein neues Schulungs- und Technologiezentrum eröffnet. Das Schulungszentrum wird Lehrgänge für Betreiber von Biogasanlagen anbieten und anderen Interessierten die Gelegenheit geben sich über das Thema Biogas zu informieren. In einem Demonstrationslabor können Lehrgangsteilnehmer Einblicke in die Durchführung von Substrat- und Gärrestanalysen erhalten.
Darüber hinaus sollen überregionale Veranstaltungen mit Referenten aus der Landwirtschaft, der Pflanzenzüchtung und natürlich dem Bereich der Erneuerbaren Energien, die Themen zukunftsorientierte Landwirtschaft und Energieerzeugung interessierten Kreisen näher bringen. ...
Im Stiftsgut Üplingen entsteht Schritt für Schritt ein Kompetenzzentrum für nachhaltige Entwicklung (Center for Sustainable Development - CSD). Dort werden die regionalen und überregionalen Kompetenzen gebündelt, in den unterschiedlichen Teilprojekten zur Entwicklung des ländlichen Raums angewendet und damit die Erschließung innovativer Handlungsfelder ermöglicht. So befindet sich z.B. unmittelbar angrenzend der Schaugarten Üplingen der Biotechfarm GmbH&Co. KG, in dem Feldversuche mit neuartigen Pflanzenzüchtungen anschaulich demonstriert werden. Bedeutende Unternehmen der Saatguterstellung wie KWS Saat AG oder Monsanto führen hier ihre Feldversuche in Zusammenarbeit mit Biotechfarm durch. Der Standort Üplingen ist so mit gebündelter Kompetenz im Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft ausgestattet.

Kritische Seiten und Informationen

GVO-Streichelzoos überall???
Aus einem Bericht eines Besuchs im Gen-ethischen Informationsdienst GID, Oktober 2008 (S. 24 f.)

Wie die Vertreter von Innoplanta e.V. berichten, gibt es bereits Expansionspläne. Die Bundesministerien für Landwirtschaft, Forschung und Wirtschaft hätten bereits signalisiert, einen solchen Garten in jedem Bundesland einzurichten. Die Debatte um die Chancen und Risiken der Agro-Gentechnik wird weitergehen. Im Streichelzoo für GVO.

Wer den Unsinn auch noch toll findet ...

Offen zugegeben: Eine "öffentliche Bühne" - kein Nutzen, nur eine Quelle für die Auskreuzung ...
Aus dem Text zur BioTechFarm
auf der Gentechnik-Propagandaseite TransGen

Der insgesamt fünf Hektar große Schaugarten bildet gewissermaßen eine öffentliche Bühne ... Wer sich ein eigenes Bild von Gentechnik und Pflanzenzüchtung machen möchte, wer interessiert und neugierig ist, kann sich zu einem Besuch im Schaugarten anmelden. Schulklassen und Gruppen sind besonders willkommen.

Toll - Risiko zum Anfassen! So wird der Schaugarten erlebt ... (Quelle)
Wozu der Schaugarten dient? Pflanzenzüchter und entsprechende Institute haben hier die Möglichkeit Pflanzenzüchtungen zunächst zu erproben und später zu präsentieren. Dazu bietet der Schaugarten der interessierten Öffentlichkeit, beispielsweise Landwirten, Verbrauchern aber auch Schulklassen Führungen an.
Zu den Pflanzenzüchtungen gehören sowohl konventionelle aber auch gentechnisch veränderte Sorten, die hier in friedlichen Koexistenz wachsen. Damit das Ganze auch so bleibt, ist das Gelände umzäunt und auch bewacht. Wer den Schaugarten besuchen möchte, der muss sich vorher anmelden. Derzeit gedeihen auf der Präsentationsfläche auch konventioneller und gentechnisch veränderter Mais sowie konventionelle und gentechnisch veränderte Kartoffeln. Im nächsten Jahr soll auch Weizen dazu kommen. Wer in diesem Jahr den Schaugarten besucht, der kann neben Kartoffeln und Mais aber auch Energiepflanzen besichtigen. Dazu gehören Sonnenblumen, zwei Hirse-Arten, Öllein, halluzinogenfreier Cannabis und Miscanthus, eine Gräserart.
Der Schaugarten wurde übrigens schon von mehreren Seiten gelobt, mit ihm würde die Gentechnik endlich nicht mehr nur theoretisch diskutiert, sondern viele Menschen können sie in der Praxis erleben und auch ein Stück weit verstehen.
Auch wenn ich denke, dass Gentechnik nicht vorbehaltlos hingenommen werden sollte, ist dies ein guter Weg, um sie eben doch der Allgemeinheit verständlicher zu machen und damit so manches Missverständis zu klären.

Eine Hand wäscht die andere: Medien und Institutionen in der Region

Am 17.4.2009 demonstrierten Lobbyverbände für die Forschungsfreiheit in Üplingen. Das auf den Versuchsflächen gar nicht geforscht werden kann, weil Versuchslabore fehlten, verschwiegen sie lieber ... die Volksstimme (Tageszeitung der Region) kündigte die Demo groß an un berichtete aber am Folgetag mit einem großen Text und gab den BefürworterInnen der Gentechnik breiten Raum.


Unglaublich platt: Null Argumente, aber viel Parolen - LobbyistInnen, gekaufte Bauern und ein paar mehr bei der Demo am 17.4.2009 in Üplingen. Das Foto erschien neben dem einseitigen Artikel in der Volksstimme am Tag darauf.

Für eine kritische Veranstaltung am 26. März 2009 verweigerte die Gemeinde Ausleben alle Räume. Untergebracht wurde sie schließlich in der Kirche von Warsleben - doch am Abend vorher versuchten Polizeipräsident und der FDP-Landtagsabgeordnete und BioTechFarm-Chef Zensiert!, den Pastor zum Verbot der Veranstaltung zu bewegen, zum Glück ohne Erfolg. Statt sachlicher Argumente streuten sie Angst vor Chaoten und Krawall. Typisch deutsche Gentechnikmafia: Kritik und Diskussion darf nicht sein. Wenn die Akzeptanz der Menschen fehlt, nutzt sie schmutzige Tricks und die Mittel der Macht.

Nicht weit weg ... weitere Knotenpunkte der Seilschaften


Auszug aus einer Folie in einem Vortrag von Prof. Graner, Direkter des IPK

Üplingen wird zum neuen Tummelplatz der Gentechnik-Seilschaften

Auszug aus einen Bericht über das InnoPlanta-Forum am 7.9.2009 auf der BioTechFarm, in: mz-web am 8.9.2009
Der Standort der Pflanzenbiotechnologie in Gatersleben arbeitet in Zukunft enger mit dem Schaugarten Üplingen zusammen. Die Marketinginitiative "Green Gate Gatersleben" und die BioTech-Farm GmbH haben im Rahmen der Veranstaltung "Grüne Biotechnologie - Deutschland am Scheideweg?" des Vereins InnoPlanta eine Kooperationsvereinbarung für eine intensivere Zusammenarbeit beschlossen. ...
"Der Pflanzenbiotechnologie weht in Deutschland ein scharfer Wind entgegen", kommentiert Dr. Jens Katzek, Geschäftsführer der BIO Mitteldeutschland GmbH und GGG-Mitglied. "Umso wichtiger, dass sich die einzelnen Akteure stärker zusammenschließen und sich gegenseitig unterstützen. Die Kombination der Standorte Gatersleben und Üplingen bedeutet, dass man - einmalig in Deutschland - von der Forschung und Entwicklung bis hin zur Produktion und dem Präsentieren der Produkte die gesamte Warenkette der Pflanzenbiotechnologie in Sachsen-Anhalt abbilden kann."

Die BioTechFarm als Leuchtturm der überregionalen Gentechnik-Mafia

Mehr zum Filz in Sachen-Anhalt

Neben der BioTechFarm gibt es noch das IPK in Gatersleben. Rundherum hat sich ein guter Filz entwickelt - auch hier geht es um viel staatliche Förderung, die über riskante Experimente ausgeschüttet wird und über viele Wege Privatkonten füllt.

Mit dabei: K. ZENSIERT! aus dem Filz um das Agro-Biotechnikum

Seit April 2008 ist K. ZENSIERT! Geschäftsführerin der BioTechFarm. Sie kommt aus den Seilschaften am AgroBiotechnikum (nahe Rostock).

Macher der Internetseite: TransGen

Die Gentechnik-PR-Agentur um den ehemaligen Umweltverbands-Funktionär Spelsberg macht ordentlich Werbung für den Schaugarten. Die Adresse der Webgestalter im Impressum der Internetseite ist identisch mit der Adresse von TransGen.

Mit dabei: Die Regierenden

Kritik am Schaugarten

Oscherslebener Erklärung gegen Gentechnikanbau

Die Bürgerinnen und Bürger die Wirtschaftsbeteiligten im Landkreis Börde auf, in den nächsten fünf Jahren im Landkreis Börde keinen Anbau von Genveränderten Organismen (GVO) durchzuführen. Vielmehr erscheint den Bürgerinnen und Bürgern eine Stärkung der konventionellen, umweltschutz-orientierten und ökologischen Produktion für die langfristige Naturstabilität und für die Wirtschaftlichkeit der ansässigen Unternehmen als der richtige Weg. Die Unterzeichner der Erklärung empfehlen allen Landeigentümern, landwirtschaftliche Fläche nur an Landwirte zu verpachten, die im Pachtvertrag zusichern, GVO-frei zu wirtschaften. Die Unterzeichner erachten die möglichen langfristigen ökologischen und gesundheitlichen Folgen eines breiten lang-jährigen GVO-Anbaus als nicht ausreichend geklärt. Der Kreistag wird aufgefordert, die Oscherslebener Erklärung überparteilich per Beschluss-fassung zu unterstützen.
Den Anbau von Gen-Pflanzen halten die Unterzeichner aus folgenden Gründen für problematisch:

Initiatoren:
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, LV Sachsen-Anhalt e.V.
Naturschutzbund Deutschland, LV Sachsen-Anhalt
Verbund Ökohöfe Wanzleben
Bürger der Gemeinde Ausleben und Warsleben
Kreisverband Börde BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mammendorf

Kritik von Imkern

Als Sprecher des Landesverbands der Buckfastimker Sachsen- Anhalt, sind wir gegen die Freilandversuche mit genveränderten Weizen im Landkreis Börde. Wir Imker zeigen schon seit Jahrhunderten, wie man Zucht und Forschung betreibt. Um reine Linien zu halten oder um neue Eigenschaften zu züchten, gehen wir auf verschiedene Inseln, wo Einflüsse von Außen ausgeschlossen werden können und um die vorhandene Flora und Fauna nicht zu beeinflussen. Die Forschung an genveränderten Getreide müsste auch in Gebieten stattfinden, wo die vorhandene Pflanzenwelt nicht erheblich angegriffen werden könnte und sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann. Als Landesverband der Buckfastimker Sachsen-Anhalt werden wir alles tun um den Anbau von genveränderten Weizen zu unterbinden. Vor rechtlichen Schritten gegen die Anbauer schrecken wir nicht zurück. Wir fordern alle Bewohner des Landkreises Börde dazu auf, sich gegen diese geplanten Anbauversuche mit uns zur Wehr zu setzen. Wir sind für eine gesunde Zukunft für unsere Kinder und nicht für die Zukunft einzelner Unternehmer.

Kritik an konkreten Versuchsfeldern

Auszug aus der umfangreiche Einwendung:
Untersuchungszwecke sind die Freisetzungspflanzen in Üplingen offensichtlich nicht gedacht. Denn Angaben zu dem Transport der Pflanzen wurden in dem Antrag nicht gemacht. Es scheint auch unverhältnismäßig Pflanzen über 200 km zu transportieren und damit ein weiteres
Risiko der ungewollten Verbreitung zu eröffnen.
Aus dem Antrag ergibt sich keine Erklärung warum die Freisetzung dieser Pflanzen in Üplingen erfolgen soll.
Zusammenfassung ... Für den Standort Üplingen ist eine Genehmigung unter allen Umständen ausgeschlossen.

Aktionen

Rückblicke

Welch ein dramtischer Tag: Der Gentechnik-Schaugarten der BioTech Farm GmbH in Üplingen bei Magdeburg wurde am 13.3.2009 früh morgens von Anti-Gentechnik-Aktivistinnen besetzt. Zwei Betonfässer wurden auf dem Feld installiert an die sich die Aktivistinnen anketten werden, sobald die BioTechFarm das BesetzerInnencamp räumen lässt. Auf Gendreck-Weg: Zwei Presseinfos und Internetseite der BesetzerInnen ++ Film auf MDR (13.3.2009, 19 Uhr) ++ Mehr Links und Berichte zu der Aktion ++ Neue Besetzung geplant (Pressemeldung) ++ Indymedia 15.3.2009 (Fotos!)

Flyer (links) und Plakat (rechts) der Aktion: Öffnen durch Klick (PDF)

Infoveranstaltung 26.3.2009 in der Kirche Warsleben zum Filz rund um die BioTechFarm mit dem Autor der Schrift "Organisierte Unverantwortlichkeit": Das war Einladung, Plakat und Rückseite

17.-19.4. öffentliche Feldbesetzung und Aktionswochenende gegen die BioTechFarm ++ Flyer

Links

Materialien

"Organisierte Unverantwortlichkeit": Broschüre zum Filz in der Gentechnik

Behandelt werden u.a.: Behörden und Kommissionen (BVL, EFSA, BeraterInnen/GutachterInnen), die Leuchttürme des Filz wie das IPK in Gatersleben, das AgroBiotechnikum in Groß Lüsewitz, die BioTechFarm in Üplingen und das JKI in Braunschweig. Weitere Kapitel über Lobbygruppen und informelle Netze (InnoPlanta, WGG, GGG, PRRI, Transgen ...) und die zweifelhafte Forschung zu Kontrolle und Sicherheit (Auskreuzungsforschung, Biosicherheitsprogramm, Monitoring). In der Mitte des Heftes: Die große Übersichtstabelle.

Upps - ein Genfeld! Was jetzt?

Direct-Action CDIhr wollt ein Genfeld verhindern? Dann ist diese Broschüre die Basislektüre: Wie kommt mensch an die nötigen Informationen? Wer kann wofür angesprochen werden? Welche Aktionsideen von Feldbesetzungen und -befreiungen über Straßentheater und Blockaden vor Firmen gibt es? Das ganze schnörkellos ohne Verbands- und Parteiwerbung - dafür umso besser für eine widerständige Praxis verwertbar. A5, 20 S., Download als PDF ... (3,4 MB, auch zum Kopieren und Verteilen!!!).

CD "Gentechnik"

Mit Zeitungen, Positionspapieren, Broschüren, Tipps und Filmen zur Gentechnikkritik. Dazu viele Aktionsmaterialien und Ausstellungen. Bestellen!

 

"Die Sense", die Zeitung gegen Gentechnik 2009

Vierseitige Zeitung (Berliner Format, d.h. wie eine Tageszeitung) mit Texten und Aktionsideen für 2009. Bestellen ++ Download als PDF

www.aktionsversand.de.vu