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Riot Grrrls sind eine Reaktion auf die männliche Dominanz und Mackerverhalten auch innerhalb der selbstorganisierten Punk- und Rock-Szene, in der Frauen oft nur als Anhängsel betrachtet wurden. Es steht für selbstbewusste Frauen und Mädchen, die sich nicht auf diese Rolle festschreiben lassen, selber Musik machen, sich die Technik aneignen, eigene Netzwerke aufbauen usw. Auch wenn diese Entwicklung historisch eng mit der Punk- und Hardcore-Szene verknüpft ist der Begriff nicht auf eine Musikrichtung beschränkt.

Grundsätzliches

Netzwerke

Musik, Bands


Lesetipps

Lips. Tits. Gits. Power?

Der Untertitel „Popkultur und Feminismus“ trifft den schwarzen Faden dieses Buches. Es ist der Versuch, feministisch inspirierte Entwicklungen in Musikszenen der 90er sowie den damit zusammen hängenden Integrationsversuchen zu beleuchten - ohne wissenschaftliche Abgehobenheit oder scheinbare Objektivität. Zu den Themen gehören Riot Grrrls, „weibliche“ Selbstbehauptung, Sexismus und Rassismus, die Infragestellung gängiger Geschlechterbilder oder der Umgang mit der kapitalistischen Kulturindustrie. In Interviews kommen die Akteurinnen selbst und Bands zu Wort, die über ihre Erfahrungen und Strategien berichten, Freiräume in einer männlich geprägten Musikwelt zu erobern. Gespickt ist das Buch mit Bildern, Collagen und Auszügen aus Fanzines, die immer wieder zum Aufblättern ermuntern – ein sehr gelungenes und zugleich liebevoll aufgemachtes Werk.

Baldauf, Anette/Weingartner, Katharina (Hg. (1998): Lips. Tits. Hits. Power? Popkultur und Feminismus. Folio: Vienna/Bozen.



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