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Direct-Action +++ Kreative Antirepression +++ HierarchNIE! |
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Einige von uns sind immer mal wieder als ReferentInnen, MitdiskutantInnen usw. unterwegs - "beliebt" als Menschen mit provokanten Positionen und einer Verbindung emanzipatorischer Theorie und Praxis.
Direct-Action, Utopien usw.
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Wir ...Die "Gruppe X" ist gar keine Gruppe, sondern ein offener Rahmen. Mit machen Aktionen, Workshops, beteiligen uns an Aktivitäten anderer und schreiben an Texten. Wir diskutieren und versuchen, Widerstand praktisch werden zu lassen. Wer aber jeweils agiert, wer zusammen kooperiert oder allein handelt, entscheidet sich jedes Mal neu. No logo!Mit unserer konsequenten Ablehnung kollektiver Identitäten
wollen wir einen Contrapunkt setzen zu einer Gesellschaft und auch einer
politischen Bewegung, die sich sehr stark aus "Wir"-Gefühlen
speist und diese ständig (re)produziert. In der Gesellschaft sind
es Verbände, Völker, Clubs, Familien, Nationen, Cliquen, Bünde
und mehr, in denen Menschen ihre Autonomie einer kollektiven Identität
unterwerfen. In der politischen Bewegung ist bei den meisten Gruppen
der Gruppenname und das Logo prägender als die Vielfalt und Autonomie
der Beteiligten. Entscheidungsfindungsverfahren fördern nicht Autonomie,
sondern Geschlossenheit. Ständig trifft mensch auf "VertreterInnen"
von Gruppen usw. Auf all diese Weise reproduzieren Menschen die Herrschaftsform
der kollektiven Identität, der Einschränkung bis Aufgabe von
Autonomie und Selbstbestimmung zugunsten der amorphen Masse. Die grundlegenden
Prinzipien des Völkischen kehren im Kleinen ständig wieder. Kreativ aktiv!Ein Ziel für viele von uns ist, sich viel Know-How zu Aktionsmethoden anzueignen. Wir wollen nicht wie die Schafe in einer Herde ausschließlich als Masse wahrnehmbar sein und als Politik daher immer die Organisierung von Massen wiederholen. Demonstrationen, Mahnwachen, Unterschriftensammlungen schaffen identitäre Kollektive. Uns geht es mehr darum, dass alle Beteiligten viele Möglichkeiten zum Handeln haben und dann selbstbestimmt entscheiden können, wann, wo, wie und mit wem sie agieren. Darum organisieren wir Trainings und tauschen uns aus zu:
Zudem beteiligen sich Einzelne immer wieder an Projekten zur Kritik von Herrschaftsverhältnissen oder zum Aufbau neuer Initiativen. Wo immer Lust dazu besteht, zetteln Einzelne von uns auch neue Ideen an. Herrschaftskritik und UtopienWir finden die Reduzierung auf einige eingefahrene Aktionsmethoden genauso langweilig wie die Beschränkung auf ein Thema. Zudem spricht vieles dafür, dass die grundlegenden Prinzipien von Herrschaft alle gesellschaftlichen Bereiche und Themen durchziehen. Der Versuch, ein Problem - ob nun Umweltschutz, Abschiebung, Gleichberechtigung der Geschlechter oder Erziehung - separat und unter Ausnutzung der vorhandenen Herrschaftsstrukturen zu lösen, stabilisiert oder fördert die vorhandenen antiemanzipatorischen Verhältnisse. Wichtig ist uns die Diskussion über Utopie, die Kritik von Herrschaft im Großen wie in Alltag sowie die Entwicklung von Perspektiven und Aktionsformen dazu. Aufbau offener PlattformenImmer wieder beteiligen sich Einzelne von uns am Aufbau offener Aktionsstrukturen. Damit meinen wir Plattformen, die allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu Geräten, Wissen, Verteilern, Archiven usw. bieten. Das ist innerhalb politischer Bewegung in der Regel nicht der Fall. Vorhandene Eliten sperren die meisten Menschen vom Zugang zu den wichtigen Arbeitsmitteln bewusst aus, um ihre Machtstellung zu erhalten. Offene Aktionsplattformen können dauerhaft vor Ort entstehen, z.B. in Form von Projektwerkstätten oder Räumen mit Infrastruktur in bestehenden Häusern und Zentren. Direct-ActionIn und um Gießen sowie auch an anderen Orten beteiligen sich Einzelne von uns an direkten Aktionen. Die Spanne ist breit - Einige lieben Straßentheater, andere ironische Aktionen wie die Lichterkette am Amtsgericht oder subversive Veränderungen an Plakaten, wieder andere finden auch militante Aktionen richtig, wenn sie zielgenau und gut vermittelt sind. Was überall gilt, ist hier auch selbstverständlich: Die Gruppe agiert nie als Gruppe, sondern die Menschen suchen sich die Orte und Kooperationen für ihre Aktionen, die ihnen gefallen. Es gibt keine Treffen der Gruppe, sondern Menschen tauschen sich aus, planen, handeln und reflektieren die Aktionen mit denen, die Lust darauf haben und zusammen aktiv sein wollen. Ein Kollektiv, welches gemeinsam berät oder als "wir" handelt, gibt es nicht - das schafft leider oft Probleme bei der Kooperation mit den kollektiv-?identitär orientierten politischen Gruppen im Umfeld, genauso ärgert es die Repressionsmaschinerien des Staates und der Medien, die ständig versuchen, eine feste Struktur mit Namen, Chefs und gemeinsamer Identität zu konstruieren. Diese Wahrheit müsst Ihr schon selbst herbeilügen! VeröffentlichungenEinzelne von uns beteiligen sich immer wieder an Veröffentlichungen - von ganzen Büchern bis zu kleinen Broschüren. Einige arbeiten in den Redaktionen überregionaler Zeitungen mit, viele Texte und Berichte landen auf den Internetplattformen wie Indymedia oder der "Virtuellen Projektwerkstatt". |
Treffpunkte
Wo wir zu finden sind ... Links:
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Termine der Projektwerkstatt Saasen (wenn nicht zu sehen, hier klicken ...) |
Zu Hoppetosse +++ projektwerkstatt.de +++ Direct Action
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