"Die Teilnehmer zerstreuten sich im gesamten Altstadtbereich und versuchten sich immer wieder neu zu formieren. Im Zuge dieser Aktionen beschädigten Gewalttäter aus diesen Gruppierungen heraus mehrere Dienstfahrzeuge, darunter auch ein Sperrgitterfahrzeug, an dem die gesamten Beleuchtungseinrichtungen zertrümmert wurden. Im weiteren Verlauf wurden aus Störergruppen, die sich im Innenstadtbereich bewegten, weitere gewalttätige Aktionen verübt. So wurden in der Schützenstraße ein Aufzug in Brand gesetzt und in der Siegesstraße von randalierenden Gewalttätern mit Pflanzkübeln geworfen und PKW´s beschädigt. Die Täter konnten in allen genannten Fällen festgenommen werden. Lediglich die Täter, die in der Lerchenauer Straße die Wände des BMW-Parkhauses mit Parolen besprühten sind bisher unbekannt."
Kommentar von der Hoppetosse-Mailingliste:
Verwunderlich bzw. beredt finde ich eher, daß andere kreativen
Aktionen über die auch auf Indymedia zu lesen war eben nicht angeführt
werden. Das sähe ja auch nicht gut aus, wenn man sich die Verhinderung
einer Demo mit weißen Transpis und leeren Flugis auf die Fahnen schreiben
würde. Und so klaubt dann der Polizei-Schreiber alles zusammen, was
irgendwie als Gewalt betrachtet werden könnte nur um die vorauseilende
polizeilichen Kriminalisierung und das Aufgebot zu rechtfertigen. Und dabei
sind die aufgeführten Aktionen doch wahrlich weder besonders randalige
noch besonders politische Großtaten: Pflanzkübel umgeworfen
in der Siegesstraße und die gesamte(!) Beleuchtungseinrichtung eines
Bullenautos kaputt gemacht, sowas, Herrgottimhimmel, die Lage ist ernst:
Bayern steht kurz vor dem Ausbruch der Anarchie. Der Staat braucht
noch viel mehr Bullen und bei solchen Events demnächst immer: Totale
Ausgangssperre!!!