auf
Übersicht Rechtstipps Vernetzung Downloads PlattformenStändige Aktionen
Direct-Action-Kalender

Direct Action

Die wichtigsten Seiten und Links:
Service

Diese Seiten entstanden als ständige Sammlung von Ideen, Beispielberichten und "Anleitungen".
Sie werden kontinuierlich ergänzt. Aus ihnen entstanden unter anderem der Direct-Action-Reader und die CD zum Thema.

Direct Action - 5x erklärt:   normal   Beispiele   Service   Warnung!   Gegenkultur sein   Impressum
WER NICHTS VERÄNDERN WILL, WIRD AUCH DAS VERLIEREN, WAS ER BEWAHREN MÖCHTE.

Materialien

Der folgende Text erschien unter dem Titel "Widerstand mit Köpfchen ... für's Köpfchen" in der "Zeitung für stürmische Tage" (Download):

Was ist "Direct Action"? Erregungskorridore in die Normalität schlagen!

Protest ist, wenn ich sage Das und Das passt mir nicht. Widerstand ist wenn ich dafür sorge, dass Das und Das nicht mehr passiert. Ulrike Meinhof

Direct-Action-Hase"Direct Action" ist eine Form kreativen Widerstandes, die wir als Teil gesellschaftlicher Intervention gegen Herrschaft und Verwertung sowie als Eröffnung von Diskussionen um visionäre, emanzipatorische Gesellschaftsformen verstehen. Sie versteht sich als gleichberechtigter Teil zu anderen kreativ-emanzipatorischen Handungsstrategien wie Gegenöffentlichkeit, Freiräume und Aneignung, versucht aber, Erstarrungen in den Aktionsformen und -strategien zu überwinden, z.B. die Wirkungslosigkeit vieler vereinheitlichender Aktionsformen (Latschdemo, Lichterkette ...) oder das Gegeneinander aufgrund verschiedener Aktions- und Ausdrucksformen.
"Direkte Aktion" ist mehr als nur mal hier eine Blockade oder da ein Steinwurf. Sie ist eine Methode, ein Aktionskonzept und eine Idee für eine Politikform, die nicht mehr nur Einzelnes angreift - aber auch mehr will als schwächliche Miniveränderungen innerhalb von umweltzerstörenden und menschenverachtenden Verwertungs- und Herrschaftsstrukturen. Direkte Aktion will die Köpfe erreichen. Und den Kopf benutzen. Das erste Ziel einer direkten Aktion ist die Schaffung eines "Erregungskorridors" in der Gesellschaft: Aufmerksamkeit, Irritation, Freude oder Wut sind alles solche Formen. Wie das erreicht werden kann, ist vielfältig: Kommunikationsguerilla, verdecktes Theater, Blockade von Castor-Zügen, Sabotage, Internet-Hacken usw. Wo die Erregung entsteht, ist dann Platz für politische Positionen und Visionen. Aber auch deren Vermittlung will durchdacht sein, d.h. Ideen für kreative Vermittlungsformen sind nötig. Direkte Aktion ist alles drei: Die kreative, direkte Aktion, der entstehende Erregungskorridor und die politischen Positionen/Visionen. Die Qualität entsteht auch durch Übung: In Workshops und Trainings kann über direkte Aktionen geredet und an konkreten Beispielen geübt werden, wie Langeweile und Wirkungslosigkeit politischer Arbeit überwunden werden kann.
Wichtig sind nicht wenige CheckerInnen irgendwo, die Mailinglisten, Internetseiten und wenige Bundestreffen als Ersatz für tatsächliche Handlungsfähigkeit aufrechterhalten, sondern eine breite Handlungsfähigkeit (Aktionen, Widerstand, politische Positionen und Visionen, Intervention und Widerstand im Alltag) überall.

Warum sich auf Rechte berufen, die nutzlos sind, oder die man sich nicht leisten kann? Politische Phantomrechte in Anspruch zu nehmen, wie z.B. sich als Stimmvieh von einer Horde großenwahnsinniger Staubsaugervertreter verarschen zu lassen oder demonstrierend am Demokratiefasching teilzunehmen und sich damit zu begnügen, zeugt unserer Meinung nicht gerade für einen kritischen Intellekt, der die Mächtigen schlecht schlafen lassen muß. Den wie bereits Carl von Clausewitz bemerkte, besteht in einer kriegerischen Auseinandersetzung ein entscheidender Vorteil darin, sich das Schlachtfeld selbst auszusuchen, und damit dem Gegner die Bedingungen seiner Reaktionen aufzuzwingen.
Statt aufwendige Show-Veranstaltungen wie am Heiligendamm zu besuchen, wo Sitzblockaden aus den bürgerbewegten 80er Jahren nachgestellt werden, die anscheinend den Zweck erfüllen, einerseits Polizeieinheiten ein Gratistraining für den Bürgerkrieg zu spendieren, den wir in 20 Jahren haben werden, wenn sich nichts ändert, andererseits den Protestierern eine Stärke vorzugaukeln, die sich freilich gar nicht haben, sollte man sich eher wieder darauf konzentrieren, gezielte Aktionen an neuralgischen Punkten durchzuführen, für die es wiederum keine hunderttauschend Demonstranten braucht, sondern ein paar glückliche gut Organisierte.
(Quelle: Junge Welt, 7.2.2009, S. 7)

Aristoteles
Nicht die Taten bewegen die Menschen, sondern die Worte über die Taten.

Michael Foucault, übersetzt und zitiert nach in: Mathieu Rousselin, "Widerstand" (S. 64)
Da alle Dinge gemacht wurden, können sie abgemacht werden, vorausgesetzt man weiß, wie sie [zuerst] gemacht wurden.

Gruppe Gegenbilder, 2000: Freie Menschen in Freien Vereinbarungen, S. 10 ... auch im Internet mit Debattenforum)
Pragmatismus in der politischen Arbeit und klare Positionen bis zu Visionen stehen in einem interessanten Verhältnis zueinander. Sie sind keine Gegensätze, sondern der Pragmatismus, also die Ausrichtung daran, was gerade machbar ist, gewinnt durch die Utopie seine Richtung und seinen Schwung. Zudem wird verhindert, daß Teilschritte schon als Erfolg abgefeiert werden. Visionen sind wie ein Magnet, der die realen Verhältnisse und auch die Vorschläge zu Teilveränderungen immer ein Stückchen höherzieht. Ohne Visionen und klare Forderungen wird es gar keine Erfolge politischer Arbeit geben. Gleichzeitig aber müssen Visionen gefüllt werden, Konzepte und Experimente erarbeitet und umgesetzt werden, damit aus dem Traum Wirklichkeit wird.

Aus: Christoph Spehr, 1996: Die Öko-Falle
Die Position der Abwicklung, wenn sie nicht in eine Haltung der kritischen Passivität oder der aktiven Ratlosigkeit umkippen soll, muß einen Krisenbegriff entwickeln. Wo die Systemüberwindende Reform tendenziell von einer objektiven Krise ausgeht (die Akkumulation von Kapital in ihrer bisherigen Form funktioniert nicht mehr), muß die Abwicklung tendenziell eine subjektive Krise glaubhaft machen (die Orientierung der Menschen, ihre persönlichen Interessen zu wahren, geht nicht mehr mit der Stabilität der gesellschaftlichen Interessen zusammen).

Auszug aus Len Fisher (2010): "Schwarmintelligenz", Eichborn in Frankfurt (S. 49)
Polizeibeamte haben uns berichtet, dass es ausreicht, bei Demonstrationen und Stragenschlachten eine kleine Gruppe von Randalierern festzunehmen, um die ganze Menge zu kontrollieren.

Ziviler Ungehorsam

Ziviler Ungehorsam ist der aus Gewissensgründen und gewaltfrei vollzogene bewusste Verstoß gegen ein Gesetz, eine Pflicht oder den Befehl eines Staates oder einer anderen Macht. Im Gegensatz zu einem Streik ist er nicht rechtlich abgesichert, und der Ungehorsame nimmt bewusst in Kauf, dafür bestraft zu werden. Wer zivilen Ungehorsam ausübt, gilt als Anarchist oder Staatsfeind, da er eine fremde Herrschaft über seine Aktivitäten ablehnt. Der Ausdruck ziviler Ungehorsam (im Englischen civil disobedience) wurde vom US-Amerikaner Henry David Thoreau in seinem Essay Civil Disobedience (1849) geprägt, in dem dieser erklärte, warum er aus Protest gegen den Krieg gegen Mexiko und die Sklavenhaltung keine Steuern mehr bezahlte. Die deutsche Übersetzung von "civil disobedience" müsste eigentlich bürgerlicher Ungehorsam heißen (engl. civil: bürgerlich bzw. staatsbürgerlich). Thoreau, von dem der Begriff stammt, befasste sich nicht mit gewaltfreiem Widerstand, sondern mit den Gewissenskonflikten, die er als Bürger, Wähler und Steuerzahler auszutragen hatte. Das heißt, ein Bürger verweigert seinem Staat den Gehorsam, wenn sein Gewissen ihm das diktiert. Dies betrifft besonders den Kriegsdienst und die Bezahlung von Steuern. Die Erwähnung, dass der Ungehorsam gewaltfrei sein muss, ist eigentlich überflüssig, weil jede Gewaltanwendung gegenüber einer Drittperson impliziert, dass diese Person gehorsam handeln müsste, um der Gewaltanwendung zu entgehen. Dies widerspräche dem Ziel, jeden Menschen zum Ungehorsam zu ermuntern. Namhafte Vertreter zivilen Ungehorsams waren Mahatma Gandhi, Nelson Mandela, Martin Luther King und die Brüder Philip und Daniel Berrigan. In dieser Tradition leisten viele Atomkraftgegner, Graswurzler, Friedensdemonstranten, Globalisierungskritiker und Totalverweigerer Widerstand in Form zivilen Ungehorsams. Bekannte Beispiele von zivilem Ungehorsam, der sich in politischen Bewegungen niederschlug, waren die Boston Tea Party, die indische Unabhängigkeitsbewegung sowie die Montagsdemonstrationen im Jahre 1989. (Quelle dieses Textes und der Links)

Aus Gordon, Uri (2010): "Hier und jetzt", Nautilus in Hamburg (S. 31 f.)
Zwischen der direkten Aktion und einem verwandten Konzept, dem des »zivilen Ungehorsams« sollte unbedingt unterschieden werden. Unter dem Letzteren ist meiner Ansicht nach jede Art kollektiver Verweigerung gegenüber dem Gesetz zu verstehen, wobei dies entweder aus moralischen Motiven geschieht oder um Druck auf die Regierenden auszuüben, damit sie schließlich auf Forderungen eingehen. So schreibt Henry D. Thoreau: »Wenn die Alternative darin besteht, entweder alle Gerechten einzukerkern oder Krieg und Sklaverei abzuschaffen, wird der Staat bei der Wahl nicht zögern.« Demnach ist ziviler Ungehorsam im Grunde eine konfrontative Form des Dialogs zwischen Bürgern, die sich nicht unterordnen, und dem Staat. Dieser Dialog stellt die grundlegende Legitimität des Staates nicht infrage (denn es wird vom Staat erwartet, dass er auf die Forderungen der Ungehorsamen reagieren und beispielsweise ein ungerechtes Gesetz ändern wird). Oft geht der zivile Ungehorsam mit einer Rhetorik der Aufrufe an die Gesellschaft einher, sie möge sich doch ihren eigenen Idealen gemäß verhalten. Auf diese Weise wird der Status quo der gesellschaftlichen Verhältnisse und der Institutionen eher bestätigt als herausgefordert.

Aus Sternstein, Wolfgang: "Die gewaltfreie Revolte gegen 'Stuttgart 21'", in: GWR Dez. 2010 (S. 7)
Unter zivilem Ungehorsam in der Tradition von Henry David Thoreau, Mahatma Gandhi und Martin Luther King versteht man die bewusste Übertretung von Gesetzen oder gesetzesähnlichen Vorschriften sowie die Gehorsamsverweigerung gegenüber polizeilichen Anweisungen mit dem Ziel, staatliches Unrecht oder staatliche Korruption zu beseitigen.
Ziviler Ungehorsam in diesem Sinne sollte "zivil", also offen, dialogbereit und gewaltfrei sein. Dazu gehört auch die Bereitschaft, die für die Gesetzesübertretung oder die Gehorsamsverweigerung verhängte Sanktion klaglos hinzunehmen. ...
Wer zivilen Ungehorsam leistet, dem geht es um die Verbesserung der Demokratie, nicht um ihre Zerstörung. Durch ihre Bereitschaft, Nachteile und Strafen hinzunehmen, bekunden sie ihren Respekt vor dem Recht als solchem und appellieren an die Regierung und die Parlamente, die angefochtenen Entscheidungen noch einmal zu überdenken. ...

Direkte Aktion

Direkte Aktion ist ein Begriff aus der Politik. Merkmal der Direkten Aktion ist, dass keine Macht delegiert, also an Vertreter abgegeben wird. Somit wird der Parlamentarismus und jegliche Stellvertretung verworfen. Die Betroffenen sollen selbst zur Durchsetzung ihrer Interessen aktiv werden. Beispiele für direkte Aktionen sind Selbstorganisation, selbstorganisierte Besetzungen, Boykotts, Streiks, Sabotage. (Quelle dieses Textes und der Links)

Aus der Prinzipienerklärung der Bildungssyndikate in der FAU
Wir handeln nicht stellvertretend fuer andere, sondern fuer uns selbst! Es geht uns nicht darum, irgendwelche "Massen" vor unseren Karren zu spannen, sondern aus unseren konkreten Erfahrungen heraus dort Widerstand und Perspektiven zu entwickeln, wo wir stehen. Wir handeln aus unserer sozialen Situation heraus, ohne unsere Macht an Parteien, Institutionen und andere "Fuehrer' abzugeben. Das nennen wir ,direkte Aktion". Der Begriff "direkte Aktion" umfasst alle Kampformen, die ohne Einschaltung von Vermittlern oder Autoritaeten unsere Interessen direkt durchsetzen. Dazu gehoeren Selbstorganisation, selbstorganisierte Besetzungen, Boykotts, Streiks, Sabotage etc.

Kreativität als Gegengift zur Herrschaft

Aus "Über die Versuche, ein Kamel die Zähne zu putzen" (S. 122 f.), Dokumentation über eine antimilitaristische Aktion
Die einzig revolutionäre Kraft ist die Kraft der menschlichen Kreativität.
Wie sieht also ein soziales Ganzes aus, so daß es den Menschen entspricht in ihrer fortwährenden Entwicklung hin zu sich selbst, hin zur Selbstbestimmung, zur Erfüllung, zur Freiheit*? Wie sieht der soziale Organismus in seiner Freiheitsgestalt aus?
Die Frage ist eine Gestaltungsfrage. Nur aus unserer Kreativität heraus können wir die Verhältnisse ändern. Es geht darum, eine Grenze aus einer längst überholten Zeit zu überschreiten, in der alles nach finanziellen Gesichtspunkten entschieden wird, hinein In eine Gegenwart, in der sich alles auf ein Menschliches beziehen muß.
Noch leben wir in einer WirtschaftskuItur. Wahlfreiheit wird den Bedürfnissen der Menschen, sich selbst zu bestimmen und gemeinsam mit anderen Angelegenheiten zu entscheiden, die alle gleichermaßen betreffen, nicht gerecht. Was den Menschen im allerhöchsten Falle gelassen wird, ist Narrenfreiheit – aber nur da, wo sie nicht an Machtstrukturen rüttelt. Das, was der allerhöchsten Menschenwürde entspricht, die freie, schöpferische, souveräne Betätigung, wird in Bezug auf das gesellschaftliche Ganze unterbunden, an den "Freizeit“-bereich verwiesen und als "Hobby" denunziert.
Es geht nicht um Abschaffung eines Systems, sondern um die Erweiterung unserer Lebensbereiche und um die aktive Teilnahme an der Umgestaltung. Es geht auch nicht darum, dass die ersten Versuche gelingen, sondern darum, lebendige Formen zu entwickeln und zu schaffen. In diesem Sinne waren wir schon längst am Ziel, als wir in Witzenhausen losgegangen sind.
Die Tatsache, daß sich die Ideen und Ideale der Menschen stetig fortentwickeln, beinhaltet, daß diese mit starren Gesetzen kollidieren. Gesetze sind nicht um ihrer selbst Willen da, sondern um der Menschen willen. Nun haben Paragraphen die wunderbare Eigenschaft, das Denken auszuschalten und dadurch die wirklichen Zusammenhänge nicht deutlich vor Augen treten zu lassen.
Wird Krieg mittels einer Rechtsgrundlage legalisiert, so ist anzunehmen, daß Maßnahmen zur Abschaffung und zukünftigen Verhinderung von Krieg (weil gerichtet nach derselben Rechtsgrundlage), nicht geduldet werden können. Mord an Menschen und die Zerstörung von Tier- und Pflanzenwelt und unserer Erde sind juristisch nicht anzufechten, der Versuch hingegen, dies durch Eindringen in Kriegsgelände und Aussäen von Weizen zu stoppen, wird kriminalisiert.
Legal ist nicht legitim - das Gesetz entspricht dem wirklichen Leben nicht mehr, muß folglich weiterentwickelt werden. Gesetze sind von Menschen gemacht, müssen also auch von Menschen umgestaltet werden. Im Bewußtsein der Rückständigkeit der juristischen Vorlagen ist es nicht weiter tragisch, verurteilt zu werden. Die heutigen Zustände betrachtend, ist es völlig gewöhnlich, hin und wieder in den Knast zu gehen - es ist zwar nicht sonderlich aufregend, tut aber dem Leben keinen Abbruch.
Schwer auszuhalten ist selbstverständlich die Spanne zwischen 7m Pflugfurche und zukünftiger sozialer Gesellschaft. Arbeit muß sowohl am inneren Pfad der gewaltfreien Konfliktlösung, als auch am äußeren Konzept der Entmilitarisierung geleistet werden. Daß eine Idee noch niemals vorherverwirklicht wurde, spricht nicht gegen sie. Da ist es so wie mit dem Zähneputzen bei Kamelen: Der erste versucht es vergeblich, ebenso die zweite und dritte, bis es irgendwann einmal gelingt - was dann nicht heißt, daß es auch ohne die vorhergehenden Versuche möglich gewesen wäre.
Mit der Freiheit ist es wie mit den Kamelen, an beide müssen wir uns erst gewöhnen. Ist die anfängliche Befangenheit einmal überwunden, machen beide ganz gewaltig Spaß.

* „Freiheit“: 1. Unabhängigkeit von äußerem, Innerem oder durch Menschen oder Institutionen (Staat, Gesellschaft, Kirche usw.) bedingtem Zwang

Direkte Aktion: Diese Macht lag in den Regelverletzungen, der öffentlichen Provokation,
der Spontaneität und Phantasie kulturrevolutionärer Brüche mit dem grauen Konsens.

Johann Bauer in Friedensforum 2/2008 (S. 38)

Direct-Action-Ausstellung

Seit Herbst 2003 existiert eine anregende Direct-Action-Ausstellung, durch die dort, wo sie aufgebaut ist, auch Führungen angeboten werden können. Für Kongresse, Seminare, Camps usw. kann beides "angefordert" werden oder wir kommen von uns aus.
Inhalte: Hintergrundtexte, Beispiele, Material von Sprühschablonen über spurenvermeidende Kleidung, die Software "Safeworks" bis hin zu Schraubenschlüsseln. Besondere Herzstücke sind die Fakeparade mit gesammelten Fälschungen, Berichte vom Kameragottesdienst, ein Interview mit der Roten Zora und Ideen für kreative Antirepression bei Gerichtsverfahren, Festnahmen und Personalienkontrollen.
Infos: www.projektwerkstatt.de/plattform.

Offene Aktionsplattformen

Ein Anspruch an emanzipatorische Aktionsstrategien ist der gleichberechtigte Zugang zu Handlungsmöglichkeiten. Um kreativen Widerstand zu fördern, können in Zentren (auf Dauer) oder auf Camps, Kongressen usw. (dann zeitweise) Aktionsplattformen entstehen, d.h. Materialien offen zur Verfügung gestellt werden.

Direct-Action-Kalender - jedes Jahr

Das wird wieder ein Feuerwerk an Ideen, Berichten, praktischen Tipps und mehr - plus praktischem Kalendarium und jeder Menge nützlicher Seiten. Ein Begleiter für alle, die ein Jahr aufregend gestalten wollen, Anregungen oder konkrete Hinweise brauchen. Ab Juli gibt's jeweils den fürs nächste Jahr. Mehr hier ...

TrainerInnen, ReferentInnen

Wer Lust hat auf Infoveranstaltungen, Trainings, Workshops oder Seminare zu "Direct Action" oder einzelnen Methoden, kann sich gern melden. In der Projektwerkstatt in Saasen gibt es eine dauernde offene Aktionsplattform, die auch auf Camps und Kongresse mitgebracht werden kann - am besten zusammen mit der Ausstellung. Kontakt: 06401/903283, saasen@projektwerkstatt.de. Seite zu Vortrags-/Workshopangeboten ...

Internet und Lesestoff

Materialien zum Downloaden

Direct-Action-Broschüren: A5-Heftchen mit konkreten Tipps für Aktionen - bitte druckt die PDF-Download doch aus und sucht Kopiermöglichkeiten, damit diese Heften möglichst weit verbreitet werden!!! Die Themen:

Alle Materialien und noch viel mehr davon können auch bestellt werden ... hier klicken!

Warum schreibt und komponiert ihr nicht?! Warum malt und modelliert ihr nicht?!
Warum schreit und randaliert ihr nicht?!
F. K. Waechter

Software zum Downloaden
Direct-Action-Trainings

Statt starrer und formal/informell zentraler Strukturen hoffen wir, daß immer wieder Basisgruppen und -zusammenhänge bezogen auf konkrete Aktionsvorbereitungen oder unabhängig davon Treffen organisieren, auf denen Austausch, Aktionstraining, Planung und
politische Debatte eineinander abwechseln. Wer hat Lust, weitere zu organisieren? Hilfe/ReferentInnen ist möglich!

Tipps für Trainings & Seminare:

Direct-Action-Ausstellung

Seit Herbst 2003 existiert eine anregende Direct-Action-Ausstellung, durch die dort, wo sie aufgebaut ist, auch Führungen angeboten werden können. Für Kongresse, Seminare, Camps usw. kann beides "angefordert" werden oder wir kommen von uns aus. Hier Texte zu beiden Elementen, die für Ankündigungen u.ä. genutzt werden können. Außerdem gibt´s eine Seite mit Fotos und mehr von der Ausstellung.

Termin-Übersicht (wenn nicht zu sehen, hier klicken ...)

Links

Lesestoff

Hinweis: Im Umfeld der FAU (organisierte Anarchisten) wird der Begriff "Direkte Aktion" leicht anders benutzt.

Spendenkonto für Aktionen

Für konkrete Projekte, Aktionen und Rechtshilfe: Konto "Spenden&Aktionen" (wenn gewünscht, bitte Zweck angeben!): IBAN DE29 5139 0000 0092 8818 06, BIC VBMHDE5F ++ Träger: Förderverein (Steuer-Nr. 020 227 12491) ++ keine Spendenbescheinigung möglich!