Unkreative Aktionen?
Kritik an unkreativen Aktionen
Auszug aus dem Flugblatt zur Anti-Gentec-Demonstration am 21.5.2007 in Gatersleben (50% der Fläche nahmen die Logos der Verbände und Namen der Gruppen ein)
Dies ist eine Sammlung von Texten und Links ohne Überprüfung. Zu Auswertungen größer Aktionen siehe Pull-Down-Menü links oben.
- Antikapitalistischer Block auf Studistreik
- Antifa-Demo in Eckernförde mit Nationalfahnen und Fronttranspi ""Here we go again" - sonst nix
- Großdemos zu Promi-Rednern: Sozialabbaudemo 21.10.2006, Beispiel Frankfurt (FR, 23.10.2006, S. 3)
- Autoritäre Demoorganisierung
- Demo in Gießen für FreiRäume mit peinlichem Gepöbel (damit keine Missverständnisse auftrefen: die Projektwerkstatt in Saasen wurde an der Vorbereitung nicht beteiligt und auch nicht eingeladen)
- Querstellen gegen Nazis ... mit langweiligen Strategien (Bericht auf Indy, Sept. 2007)
- Kritische Auseinandersetzung mit Demo-Konzepten gegen die NATO-Konferenz 2008 in München
Selbstverarschung
AktivistInnen verkündeten auf Indymedia einen Aktionswettbewerb im Vorfeld des G8-Gipfels in Heiligendamm. Ihren eigenen Beitrag hatten sie auch gleich mitveröffentlicht: Am eigenen Haus wurde ein Transparent aufgehängt. Das ist in Deutschland in den Augen der LangweilerInnen schon wettbewerbsverdächtig. Gähnt da wer? Der Bericht ...
- Zentralismus in linken Gruppen
- Extra-Seiten mit Auswertungen: Aktionen ++ Große Treffen und Kongresse
Begleitfolklore zu den Herrschenden
Ein Krieg ohne Mahnwache ist wie ein Krieg ohne B52-Bomber. Will heißen: Politischer Protest gehört zur Konstruktion des Normalen, wenn er sich in den erwartbaren Bahnen bewegt, die kritisierte Sache nicht angreift, sondern nur begleitet. Oftmals kommt es den AkteurInnen auch gar nicht auf eine Veränderung an, sondern die Missstände werden genutzt, um das eigene Label, Mitglieds- oder Spendendaten zu verbreiten. So aber dient die Begleitfolklore eher der Gewöhnung an das Menschenfeindliche.
- Modern: taz berichtet über Aktionskonzepte per Internetklicks ... und ausgerechnet einer der Begründer der Mausklick-Organisation campact darf als Gegenpart auftreten - so werden tatsächliche KritikerInnen ausgegrenzt und eine Pluralität des Mausklickens suggeriert - Interview mit Felix Kolb am 8.8.2009 (S. 3)
Links
- Direct-Action-Seiten (Beispiele für kreative Aktionen usw.)
- Download (PDF) des Liederheftes "Der Ton macht die Aktion!" (5,3 MB)
- Download eines A4-Blattes mit Liedern gegen Arbeit und Sozialabbau (Aktionswoche August 2004 in Gießen)
- Bestellseite für Materialien (u.a. das Liederheft und viele Direct-Action-Infohefte)
