Freie Menschen in freien Vereinbarungen
Theorie
& Praxis herrschaftsfreier Gesellschaft
- Überblick der Themenseiten
- Texte und Debatten um Herrschaft und herrschaftsfreie Utopien (Eingangsseite)
++ 16 Thesen zur Herrschaftsfreiheit
- Geschichte sozialer Organisierung
- Kritik am Konzept der freien Vereinbarungen
- Eigennutz und Gemeinnutz, Autonomie und Kooperation
- Mensch und Gesellschaft
- Was ist Herrschaft? (Grundlagentext) www.herrschaftsfrei.de.vu
- Strategien und Wege (Eingangsseite) ++ Acht Thesen zum Weg zur Herrschaftsfreiheit
- Wie könnte eine Utopie konkret aussehen? (Eingangsseite)
- Zitatesammlungen (Übersicht)
- Projekte und Aktionen
- Materialien
- Texte und Debatten um Herrschaft und herrschaftsfreie Utopien (Eingangsseite)
++ 16 Thesen zur Herrschaftsfreiheit
- Demokratie. Die Herrschaft des Volkes. Eine Abrechnung (Eingangsseite)
- Definitionen: Was ist Demokratie?
- Kritik der Demokratie (Zusammenfassung)
- 10 Thesen gegen Demokratie
- Geschichte der Demokratie
- Volk
- Ist Demokratie eine Religion?
- Volk und Gott - ein Vergleich
- Herrschaft
- Diskurse und Manipulation
- Staat
- Nation
- Stellvertretung
- Das Gewaltmonopol
- Recht
- Aristokratie
- Fanclub und Retter der Demokratie
- Einzelfragen und (skurile) Antworten
- Zitate und Quellen
- Der Vortrag zur Demokratiekritik
- Das Buch zum Thema
- Was ist Anarchie? (Eingangsseite)
- Geschichte der Anarchie
- Heutige Theorien
- Theorie
- Praxis
- Streitfragen
- Vergleiche
- Konkrete Perspektiven und Praxis (Ein Update für die Anarchie)
Übersicht ++ Intro ++ Bücher ++ Herrschaftsfreiheit versus Liberalismus ++ Internetseiten ++ Termine ++ Weitere Links
Übersicht
Neuauflage "Freie Menschen in Freien Vereinbarungen"
Die 2. Auflage ist da! Die Texte stehen auf diesen Internetseiten (immer zwischen den einem schwarzen Anfangsbalken mit Link auf die Gesamtgliederung und einem schwarzen Endbalken mit Link auf das Folgekapitel) zu finden.
- Zur Gliederung (mit Download als .pdf oder .rtf)
- Zum ersten Text ++ Über den Autor
- Download gesamt als .pdf (144dpi) ++ Bestellseite
Grundlagentexte
- Autonomie & Kooperation - die Säulen einer herrschaftsfreien Welt
- Herrschaft-Grundtext als .rtf
- Diskussionsforum "Freie Menschen in Freien Vereinbarungen"
- Herrschaft ausmachen (Text von "schöner leben")
- Gleicher als andere (C. Spehr) als .pdf
- Die Uhr vom Lund
- 16 Thesen zur Herrschaftsfreiheit
Zitate und mehr
- Zitate zu Herrschaft
- Definitionen und Merkmale von Herrschaft
- Machtpolitik
- Integration als Herrschaftsmittel
- 12 Thesen zur Macht (John Holloway)
- Utopieseiten in Annettes Philosophenstübchen
- Kinder und Kinderrechte (Schwarze Katze)
- Anarchie
Demokratie und Staatskritik
Zitatesammlungen zu Ideologien
Auf Wiki-Seiten, d.h. die Sammlungen können frei ergänzt werden:
- Anarchie
- Demokratie und Recht
- Neokeynesianismus
- Basisdemokratie und Konsens
- Marxismus
- Freie Menschen in freien Vereinbarungen
Praxis
- Dominanzabbau in Gruppen ++ Acht Thesen zum Weg zur Herrschaftsfreiheit
Aus: http://coforum.de:80/index.php4?Peter_Kropotkin
Beseitige die Bedingungen, welche es einigen erlauben, sich der Früchte aus der Arbeit anderer zu bemächtigen. Und, statt die Gesellschaft von oben nach unten, vom Zentrum in die Peripherie bauen zu wollen, laß sie sich - durch die freie Vereinigung freier Gruppierungen - vom Einfachen zum Komplexen entwickeln.
Meyers Taschenlexikon
Emanzipation (lat., eigtl. "Freilassung"), die Befreiung von Individuen oder sozialen Gruppen aus rechtl., polit.-sozialer, geistiger oder psch. Abhängigkeit bei ihrer gleichzeitigen Erlangung von Mündigkeit und Selbstbestimmung.
Fromm, Erich (1985): "Über den Ungehorsam", dtv München (S. 69): Den Vorrang hat der Mensch!
Um gleich falsche Erwartungen zu verhindern: Fragestellung dieser Abhandlungen ist nicht, welche Gesellschaftsform Ausbeutung, Unterdrückung und alles Schlechte zwischen den Menschen bzw. im Umgang mit ihrer Umwelt ausschließt? Das wäre nämlich nicht nur vermessen, sondern aus herrschaftskritischer Sicht sogar kontraproduktiv. Denn alles, was etwas garantieren, also vermeintliche Sicherheit anstreben will, muss in der Konsequenz autoritären Charakter aufweisen. Das Gute zu erzwingen oder auch nur festschreiben zu wollen, ist der Türöffner für Machtansprüche. Nicht zufällig würde das den aktuellen Legitimationsdiskursen für Kriege, Strafen und Überwachung ähneln.
Die Fragestellung lautet anders: Unter welchen Rahmenbedingungen (Verhältnissen) ist der Anteil kooperativer Verhaltensweisen und Organisierungsformen am höchsten - und gleichzeitig der konkurrierender bis dominierender am geringsten? Denn darum geht es: Das Kooperative und Gleichberechtigte soll wachsen, das Konkurrierende und Unterwerfende weichen. Dafür bedarf es nicht Kontroll- und Machtmechanismen, sondern deren Abbau zugunsten von Selbstorganisierungsprozessen freier Menschen, die ihr Miteinander selbständig und ohne Privilegien gestalten. Sie schließen freie Vereinbarungen oder treten diesen bei, ohne Zwang und ohne Vereinnahmung.
Vor Ihnen und Euch, liebe LeserInnen, liegen nun über viele Seiten voller Gedanken und Entwürfe. Wer nach einem Patentrezept für die bessere Zukunft sucht, wird enttäuscht werden. Alle Texte sind eine Werbung für das Begreifen des Lebens als dynamischer Prozess und einen geübten Umgang im notwendigerweise unsicheren Fahrwasser der Selbstentfaltung. Wir können wählen zwischen dem Sprung zurück in die geistige Entmündigung, die dann den Anschein von Geborgenheit bietet, die als Sicherheit ausgelegt wird. Oder den Sprung in das Abenteuer des Lebens, in den „wilden Dschungel der freien Kooperation“, wie es in nahestehenden Debatten einmal benannt wurde. Es werden Fragen offen bleiben – und das ist gut und notwendig. Denn der Drang nach endgültigen Antworten, Sicherheiten oder Wahrheiten kann ebenso fatal wirken wie die Gleichgültigkeit gegenüber den Erscheinungen im Hier und Jetzt. Das Unbefriedigende ist neben der Hoffnung auf das Besser wichtigster Ansporn, sich einzumischen, Neues zu entwerfen und zu schaffen.
- Welchen möglichsten verlässlichen Schutz für das Selbstbestimmungsrecht der Menschen kann es geben?
- Was geschieht in herrschaftsfreien Räumen bzw. welche Gefahren nicht-kooperativer Verhaltensformen ergeben sich, wenn es keinerlei institutionelle Entscheidungsfindung und Kontrolle mehr gibt? Herrschen dann Faustrecht, Individualisierung, fortschrittsfeindliche Endlosdebatten und gegenseitiges Blockieren?
- Welche Herrschaftsstrukturen entstehen, wenn die formale Macht abgeschafft wäre? Bilden sich Seilschaften? Kommt es manipulativer Informationspolitik, zu Machtkämpfen zwischen den Ebenen, zum Machtgebrauch von Mehrheit gegen Minderheit, Kollektiv gegen Freiraum, Mainstream gegen Experiment?
- Gibt es noch Entscheidungen? Wenn ja, wie sehen die Verfahren aus?
- Kann es hierarchische, z.B. nach Führerprinzip oder demokratisch organisierte Freiräume innerhalb der herrschaftsfreien Gesellschaft geben?
- Ist der Abbau ökonomischer Ungleichheiten Voraussetzung oder eher Folge herrschaftsfreier Welt? Oder beides? Für wieviele oder welche Unterdrückungsformen gilt das auch?
Worum geht es?
Der Mensch kann sich und seine Umwelt abstrahieren. Das heißt, er kann so tun, als stände er außerhalb seiner selbst und beobachte sich. Er kann überlegen, ob das sinnvoll ist oder nicht, was er gerade tut, getan hat oder tun will. Gleiches lässt sich zur eigenen Umwelt sagen - je sogar zu einer entfernten Umwelt, die gerade gar nicht direkt vor Augen steht. Der Körper, allen voran die Hände, bieten hervorragende Möglichkeiten, konkrete Ideen zur Veränderung der äußeren Erscheiungen auch umzusetzen. Der Kopf mit dem leistungsfähigen Gehirn spielt mit, das in sehr komplexen Handlungsabläufen zu tun. Nicht nur lässt sich so die Natur direkt verändern, z.B. kann ein Boden aufgelockert, Wasser umgeleitet oder Holz zu Papier werden. Es lassen sich auch nicht nur einfache Hilfsmittel herstellen, sondern mehr verschachtelte Vorgänge entwerfen, bei denen z.B. ein Werkzeug hergestellt wird, das ein Werkzeug herstellt, mit der eine Maschine hergestellt wird, die die Umgebungsbedingungen verändert. Selbst das ist noch recht einfach - kommen noch Kooperationen vieler Beteiligter und programmierte Algorithmen wie die Software von Computern hinzu, so entsteht ein sehr komplexer Ablauf, der am Ende die Auffassungsfähigkeiten der Einzelnen schnell übersteigt. Allerdings lassen sich wieder Hilfsmittel erzeugen, die die Steuer- und Überschaubarkeit von Vorgängen verbessern - oder verschlechtern.
Die Grenzen menschlicher Gestaltungsfähigkeit sind also weit gesteckt und lassen sich ständig weiter dehnen. Die entscheidende Frage ist, wofür diese Fähigkeiten genutzt werden. Wohin wird die Produktivkraft gelenkt? Wie sehen die Entscheidungswege aus? Auf welche Weise entstehen Kooperationen, wie können Entwicklungen beeinflusst werden - und durch wen? All das kann nicht "wissenschaftlich" oder technisch entschieden werden. Wohl können für alle Entscheidungen dann wieder die passenden Hilfsmittel erstellt werden, aber die Richtung selbst ist eine politische. Eine, die den Menschen angeht und, aus emanzipatorischer Sicht, von ihnen ausgehen sollte.
Zur Zeit dient gesellschaftliche Aktivität überwiegend der Steigerung von Profiten und der Kontrolle. Beide sind mitunter auch verbunden und bestehen wieder aus vielen Teilaspekten, bilden die dominanten Säulen gesellschaftlicher Organisation. Seit Jahrhunderten. Der lange Gewöhnungsprozess lässt sie wie Naturgesetze erscheinen, doch bei näherer Betrachtung sind sie mit allen verfügbaren Mitteln der Herrschaftsausübung durchgesetzt und immer wieder neu inszeniert - von formal begründeten Drohkulissen (Gesetze, Strafe) bis zu diskursiver Vermittlung.
Emanzipation als Ringen um gesellschaftliche Bedingungen bedeutet also zunächst, die Metafrage immer wieder zu stellen. Es reicht nicht, nur über die technische Lösung der Energieversorgung, der Nahrungsmittelerzeugung, zu Medikamenten und ärztlicher Behandlung, zu Wissen, Kommunikationsformen und Entscheidungsfindung zu debattieren. Sondern zur Disposition steht die Frage, wie darüber entschieden wird - also die Eigentumsfrage, die Frage der Transparenz aller Abläufe, die Methoden der Entscheidungsfindung, ja sogar schon die Frage, wie über diese Fragen diskutiert und entschieden wird. Auch gehört dazu die Klärung, ob überhaupt etwas für alle festgelegt werden soll, was also Entscheidungen überhaupt bedeuten und nach sich ziehen.Schnell können schwindelerregende Höhen mehrfach verknoteter Gedankenstränge erreicht werden, die bei allem zu berücksichtigen sind. Denn soziale Gefüge sind hochkomplex. Einfache Einzellösungen werden ihnen selten oder nie gerecht. Daher sei eine der wichtigsten Schlussfolgerungen schon am Beginn genannt. Es wird keine neue Norm, kein neues Gesetz geben können, dass Emanzipation passgenau beschreibt und sichert. Nur der Mensch selbst, allein oder in der Kommunikation mit anderen, ist in der Lage, komplex wirkende Lösungen zu entwerfen und - da diese immer nur für den Moment gelten können - weiterzuentwickeln. Es gibt also keinen Anfang und kein Ende. Es gibt immer Alternativen, aber uns werden nicht immer alle einfallen. Fortschritt basiert daher auf der Offenheit der Gegenwart und der Reflexion, ob nicht noch Anderes oder Besseres möglich wäre. Das wiederholt sich nach jedem Schritt voran ...
Fragend schreiten wir voran ...
Solche Erkenntnis von Emanzipation als ständigem Prozess ist nicht neu. Eine schöne Formulierung drang aus dem Lakandonischen Urwald, dem symbolischen Ausgangspunkt zapatistischer Aufstandskultur in Chiapas (Mexico), in die Welt. Nämlich, dass Befreiung immer ein von Versuch, Irrtum, Reflexion und neuem (verbessertem) Versuch geprägter Prozess sein müsse. "Fragend schreiten wir voran" wurde zu einem wichtigen Leitspruch des Aufstandes, der am 1.1.1994 eine gefühlte Alternativlosigkeit in vielen Regionen der Erde durchbrach.
Fragend schreiben wir voran ...
Dieser Idee folgen auch die Texte auf diesen Seiten. Sie sollen, so jedenfalls die Hoffnung, Bekanntes und Neues verbinden, weiterentwickeln und ins Gespräch bringen. Aber sie können kein Manifest, keine Geschichtsschreibung und keine Utopie sein, die irgendeine besondere Bedeutung hat, einen herausgehobenen Status beansprucht oder gar Wahrheiten. Denn solches gibt es nicht, auch wenn mitunter Verlautbarungen als solche definiert werden, um sie aufzuplustern. Alles, was menschlicher Produktivkraft entspring, hat unter einem emanzipatorischen Blickwinkel dann Bestand, wenn es Menschen, zumindest Einzelnen, nützt. Es wäre schön, wenn diese Texte irgendwo etwas gedanklich voranbringen können - also Ausgangspunkt von wieder neuen Ideen und Erkenntnissen sind, die das, was hier steht, überwinden. Das kann durch Widerlegung oder durch Erweiterung geschehen. Fatal wäre es, wenn diese Texte hier in 10 oder 100 Jahren wie ein Gesetzesbuch behandelt würden. Lieber leben diese Ideen als Bestandteil der sich daraus wiederum entwickelnden Methoden, Techniken, Produkte oder Ideen weiter, während der Ursprung in Vergessenheit gerät und gerne auch geraten kann. Das Klammern heutiger politischer Theorie an uralte Texte beweist vor allem, wie wenig Dynamik seit langem schon überall dort herrscht, wo es nicht um Profit und Macht geht. Die Schalter der Gesellschaft sind falsch gestellt. Menschliche Schaffenskraft treibt in autoritären Systemen nicht die Emanzipation und ein besseres Leben voran, sondern Profit und Kontrolle. Das eigentlich Typische am Mensch wird verschüttet: Sich entfalten, Anderen die Entfaltung ermöglichen und insgesamt so das Potential der Menschen zum guten Leben voranbringen.
Noch eines: Alles, was hier steht, ist offen, darf weiterverwendet und weiterentwickelt werden. Es wäre kein Schaden, wenn es unbeachtet bleibt. Aber es erhöht die Chance, nützlich für Menschen und ein besseres Leben, wenn alles verwendet und weiterentwickelt werden kann. Formale Hürden sind Handbremsen der Emanzipation. Sie einzureißen, ist Teil von Befreiung.
"Freie Menschen in freien Vereinbarungen II" ist die überarbeitete und ergänzte Version der ersten Auflage, die 1999 und 2000 von der Gruppe Gegenbilder geschaffen wurden. Die ersten Entwürfe der neuen Texte entstanden im Winter 2010/11 im Gießener Gefängnis. Verfasser war Jörg Bergstedt, der damals eine Freiheitsstrafe wegen einer Aktion gegen die Agro-Gentechnik absitzen musste. Danach konnten sie bis Dezember 2011 diskutiert werden, um anschließend im Internet (also hier) aktualisiert und dann mit ausgewählten der gesamten Zitate in Buchform gegossen zu werden.
Alles für alle! Diese Texte stehen unter einer Creative Commons-Lizenz. Sie dürfen frei verwendet und verändert werden. Bedingungen: Alle darauf aufbauenden Werke müssen im gleichen Sinne frei sein und ebenfalls unter dieser Lizenz veröffentlicht werden. Eine Quellenangabe für "Freie Menschen in Freien Vereinbarungen" oder diese Internetseiten wäre nett.
Ergänzende Literatur
Um Wiederholungen zu vermeiden, finden sich - vor allem in den Kapiteln zur Strategie und Praxis - Verweise auf Text aus anderen Veröffentlichungen, die im Rahmen der gleichen oder ähnlicher Debatten entstehen. Es sind dies vor allem die konkreten Zukunftsentwürfe im Buch "Autonomie & Kooperation" sowie das Methodenhandbuch zum Abbau von Hierarchien und Dominanzen in Gruppen mit dem Titel "HierarchNIE!". Alle Texte, auf die verwiesen wird, sind auch im Internet und auf der CD "Utopien" zu finden. Der Link ist angegeben. Wir empfehlen, zumindest diese drei Werke als zusammenhängendes "Set" der Debatte und des Ringens um Emanzipation zu nutzen.
Zum nächsten Text, dem ersten im Kapitel über die Geschichte sozialer Organisierung
Bücher zum Thema
Freie Menschen in Freien Vereinbarungen
Gegenbilder zu Markt und Staat ...
... 14 Euro
Das Grundwerk zur Theorie der Herrschaftsfreiheit: Ein Buch voller Visionen, Konzepte und Experimente für eine Gesellschaft ohne Hierarchien und ökonomische Verwertung. "Gegenbilder" zum kapitalistischen System werden vorgestellt. Kein Weg ohne Ziel! Wir brauchen eine neue Debatte um Visionen und Utopien!!!
- Gliederung und Links zu den Texten hier ... ++ Rechts: Titel der zweiten Auflage (Bestellseite)
- Zur ersten Auflage (2000): Download als PDF ++ Diskussionsforum zum Text
Anarchie.
Träume, Kampf und Krampf im deutschen Anarchismus ... 14 Euro
Gibt es Klassen und kann etwas befreiend wirken, was Menschen in einheitliche Kategorien zwingt, um sie dann zum Subjekt der Revolution zu machen? Ist Demokratie nicht eine Form der Herrschaft? Wie kann Anarchismus dann basis- oder direktdemokratisch sein wollen? Wo laufen die Debatten um diskursive Steuerungen, Entmachtung der Funktionseliten oder das Spannungsfeld von Eigentum und gesellschaftlichem Reichtum? Ist kollektive Identität nicht auch eine Form der Beherrschung? Warum aber weisen dann gerade politische Proteste sich als anarchistisch gebärdender Gruppen eine so hohe Einheitlichkeit von Fahnen, Schildern oder Labels auf? ++ Internetseite zur Debatte um Anarchie (mit den Texten zum Buch) ++ 12,5 x 22 cm, 408 S. Erschienen im Juni 2012.
Autonomie und Kooperation ... Richtwert 14 Euro
Grundlagen herrschaftsfreier Gesellschaft. Bausteine für eine solche Utopie werden in getrennten Kapiteln vorgestellt: Herrschaftsgrundlagen ++ Herrschaft erkennen ++ Wirtschaft(en) ohne Herrschaft ++ Alternativen zur Strafe ++ Horizontalität zwischen Menschen ++ Lernen von unten ++ Emanzipatorische Ökologie. A5, 196 Seiten. Extraseite zum Buch! ++ Bestellseite
Download Kapitel über Herrschaft (PDF)- Download Kapitel "Alternativen zur Strafe" (PDF)
Mehr Bücher ...
- Der Reader HierarchNIE! mit vielen Tipps zum Dominanzabbau und für Gruppenmethoden:
Internetseiten mit Texten ++ Download als PDF ++ Bestellen - Fragend voran: "Herrschaftsfrei Wirschaften" und "Technik - für ein gutes Leben oder für den Profit?" ... Bestellseite
- Reader zu "Herrschaftskritik konkret" mit Texten aus den verschiedenen Debatten. Vergriffen! (Download)
- CD "Utopien" mit vielen Texten und Materialien ++ Bestellseite
Der folgende Text stammt aus der "Zeitung für stürmische Zeiten"
Download ...
Veranstaltungen, Interviews ...
Zu verschiedenen Themen werden Workshops, Vorträge, Lesungen und Seminare angeboten. Genaueres auf der Liste zu Veranstaltungsangeboten.
- Interview im Magazin "Printzip"
- Rezension und Debatte auf Kritisches-Netzwerk
- Bericht der Veranstaltung am 16.3.2013 in München (mit Videomitschnitten: Teil 1 und Teil 2)
Herrschaftsfreiheit, Sozialdemokratie & (Neo)Liberalismus
"Wenn alle Gesetze weg wären, würden sich die Menschen gegenseitig totschlagen."
"Der Mensch ist nunmal nicht so gut, dass er ohne Kontrolle leben kann."
"Es kommt darauf an, Institutionen zu demokratisieren, ihre Abschaffung wäre Anarchie und Chaos."
Gegenüber grundsätzlich herrschaftsfreien Entwürfen von Gesellschaft gibt es erhebliche Vorbehalte - ob nun bei "Linken", in der bürgerlichen Mitte oder bei Rechten. Wenn man die auf Autorität durch Staat, Führer, Herrenrassen, Gott oder wer weiß wem setzenden Konservativen, Rechten und Teilen der Bürgerlichen mal weglässt, weil deren Vorstellungen auf den ersten Blick emanzipatorischen Ideen der Befreiung des Menschen offensichtlich zuwiderlaufen, so überrascht die Staatstreue vieler sozialdemokratischer, sozialistischer und zum Teil auch linksradikaler Kreise oft. Ihre Argumentation lautet, dass die Menschen ohne eine ordnende Hand zum Faustrecht kommen würden. Unterschiede ergeben sich, wer die ordnende Hand sein und wer sie kontrollieren soll - mal ist es eine unklar definierte Mischung der zivilgesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Eliten namens Governance, mal sind es Räte oder schlicht das Proletariat. Ihnen sind zwei grundlegende Fehler gemeinsam: Sie glauben, Menschen würden besser, wenn andere Menschen sie kontrollierten. Zudem wollen sie als ordnende Hand wiederum Menschen einsetzen (was anderes gibt halt nicht) - und sie blenden die Frage aus, was denn mit diesen Menschen wird, die nun mit Macht ausgestattet sind. Werden die dann nicht viel eher konkurrierend agieren, wo sie bessere Durchsetzungschancen kraft Ihrer Macht haben?
Abwesenheit von Herrschaft fördert kooperatives Verhalten
Alle Modelle einer guten Führung scheitern an diesem Punkt: Wenn einige Menschen bessere Durchsetzungsmöglichkeiten haben als andere, werden sie eher geneigt sein, diese auch einzusetzen. Das heißt: Die Existenz von Herrschaft ist selbst der Grund für die Anwendung derselben. Kontrolle nützt da wenig, denn kontrollierbar ist höchstens konkretes Abstimmungsverhalten, nicht aber der privilegierte Zugang zu Ressourcen, Informationsweitergabe oder -veränderung, informelle Absprachen usw.
Die einzige Chance ist die Abwesenheit von Herrschaft. Dann ist die Chance am größten, dass Menschen miteinander kooperieren, weil sie den größten Nutzen und das geringste Risiko haben. Es gibt keine Garantie, aber es geht bei der Debatte um Utopien auch nicht um die Suche nach dem Paradies. Wichtiger ist, die Rahmenbedingungen zu entwickeln, die am stärksten zur Kooperation drängen und am wenigsten zur Konkurrenz.
Freiheit und Freiheit
Fanatiker des Rechtsstaates kritisieren den Wunsch nach Herrschaftsfreiheit, indem sie die neoliberalen Ideen mit denen anarchistischer oder anderer herrschaftsfreier gleichsetzen. Das ist verständlich als Propagandastrategie der StaatsfetischistInnen von Sozialdemokratie, Attac, Radikal- oder BasisdemokratInnen. Tatsächlich aber wäre jede Gleichsetzung von Liberalisierungsprogrammen z.B. der Grünen oder der F.D.P. mit herrschaftskritischen Positionen vor allem eines: Ein Armutszeugnis der Analysefähigkeit derer, die die Gleichsetzung betreiben.
Das Bild oben ist eine Anzeige der Industrie. Auch dort wird Propaganda gemacht. Denn tatsächlich sind Markt und Staat keine Gegensätze, sondern bedingen einander. Eine Ausrichtung auf Profit und Verwertung ist nur möglich durch staatliche Rahmensetzungen. Die wirtschaftliche Globalisierung wird von den Nationalstaaten und ihren Institutionen gemacht. Die Verschärfung der Arbeitsgesetze, der Abbau des Sozialen - alles geht von den Regierungen aus. Profiteure sind die Konzerne, aber der Staat ist der Macher. Hinzu kommt immer mehr Kontrolle, Überwachung, Bestrafung für die, die nicht den Normen gemäß handeln. Auch das ist der Staat. Insofern sind Staat und Markt nicht Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Medaille. Herrschaftsfreiheit wäre das Gegenteil von beidem. F.D.P. & Co. wollen gar nicht weniger Staat, sondern einen modernisierten. Und alle ...-DemokratInnen wollen mit ihrer Forderung nach mehr Staat auch vor allem mehr Kontrolle. Nützen wird das den Herrschenden und u.a. den Konzernen. Wer Freiheit will, muss weniger Staat und weniger Markt anstreben. Oder am besten ganz abschaffen - beides!
Viele, viele Internetseiten
Experimente
Erziehung, Schule, Bildung ...
- Eingangsseite: Lernen ohne Schule und Erziehung
- Schule und Arbeit als Zwang
- Schulkritik der KinderREchtsZÄnker
- Schulmodell vorgestellt: Sudbury School, Summerhill
- Wider Erziehung
Zur Entwicklung von Gesellschaft, Geschichte ...
- Übersicht: Karl Marx zu Urgesellschaften
Diskussion
Die Debatte war lang (Herbst/Winter 2001) und (vor allem zum Ende) recht unversöhnlich. Aber sie war klärend und teilweise produktiv. Auslöser waren zunächst Zweifel am Konzept der "Freien Vereinbarungen" - jenseits jeglicher Herrschaftsstrukturen. Geht das? Welche Gefahren hat das? Aus dieser Debatte finden sich hier.
Erst später kam dann das Gegenmodell der radikaldemokratischen Herrschaftsstrukturen hinzu - und auch hier gab es Fragen, Kritiken usw. - näheres hier.
Weitere Fragestellungen im Laufe der Debatte:
- Welche "Rechte" haben Menschen bzw. was ersetzt diese Grundlage bei den "Freien Vereinbarungen"?
- Beispiel: Kinder, Autos, Polizei oder Faustrecht auf der Strasse?
Lang, lang ist's her ... Ausgangstext auf der Mailingliste "Hoppetosse", mit der die Debatte entstand:
Fragestellung ist nicht: Welche Gesellschaftsform schließt Ausbeutung, Unterdrückung und alles schlechte zwischen den Menschen bzw. im Umgang mit ihrer Umwelt im weitesten Sinne aus?
Sondern Fragestellung ist: Unter welchen Rahmenbedingungen (Verhältnissen) ist der Anteil kooperativer Verhaltensweisen und Organisierungsformen am höchsten und der konkurrierender bis dominierender am geringsten?
Hier stehen sich verschiedene Modelle gegenüber, die nach aktuellem Diskussionsstand unvereinbar scheinen. Allerdings ist die Debatte nicht beendet, sondern hat an dieser Stelle (Hoppetosse-Mailingliste) den Punkt der Nicht-mehr-Weiterführbarkeit (warum auch immer) erreicht. Als offene Fragen bleiben mindestens:
- Welchen möglichsten verläßlichen Schutz für das Selbstbestimmungsrecht der Menschen kann es geben?
- Was geschieht in herrschaftsfreien Räumen bzw. welche Gefahren nicht-kooperativer Verhaltensformen ergeben sich, wenn es keinerlei institutionelle Entscheidungsfindung und Kontrolle mehr gibt? Als Beispiele für Gefahren wurden genannt: Faustrecht, Individualisierung, fortschrittsfeindliche Endlosdebatten und gegenseitiges Blockieren ...
- Was geschieht in Herrschaftsstrukturen – auch dann, wenn sie maximal kontrolliert und direktdemokratische bestimmt werden? Genannt wurden als Beispiele: Bildung von Seilschaften, manipulative Informationspolitik gegenüber der abwählbereiten „Basis“, Dominanz der Politprofis (mit viel Zeit und Kraft), Machtkämpfe zwischen den Ebenen, Mißbrauch von Macht (Mehrheit gegen Minderheit, Kollektiv gegen Freiraum, mainstream gegen Experiment, Einsatz und Nichteinsatz von Durchsetzungsmitteln).
- Wie sind die Entscheidungsfindungsverfahren (Mehrheit, Konsens, Autonomie, Vereinbarung ...) in welchem Modell?
- Gibt es eine Vision einer radikaldemokratischen Herrschaftsstruktur, in der herrschaftsfreie Räume akzeptiert werden und in denen die Überstruktur keine Herrschaft mehr ausüben kann? Autonomie als Teil des Ganzen? Wie kann das aber gesichert werden, wo doch der Freiraum keine Durchsetzungsmittel hat, d.h. die Herrschaftsstruktur ja nicht nur die Entscheidungen trifft, sondern auch die Bedingungen für die Entscheidungsfindung ändern kann? Hinter dieser Frage versteckt sich ein möglicher Kompromißvorschlag, der wichtig sein könnte, um als gesellschaftsverändernde Bewegung weiter gemeinsam handeln zu können. Dahinter stehen die Ängste der einen Seite, die Freiräume könnten Kollektivität blockieren (Kleinstaaterei?), und der anderen, dass die neue Herrschaftsstruktur früher oder später die Freiräume nicht mehr anerkennt und plattmacht bzw. integriert.
Sind die ökonomischen Verhältnisse der entscheidende Punkt (also kann z.B. Herrschaft „steuerbar“ sein, wenn die ökonomischen Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnisse abgebaut sind)? Oder ist eher die Frage von Herrschaft zentral – und die ökonomischen Verhältnisse „nur“ eine Form, wie sich Herrschaft ausprägt?
Herrschaftskritik
- Diskussionsforum "Ohne Herrschaft ginge viele nicht - und das wäre gut so!" (Bedingungen von Herrschaftsfreiheit ... dasselbe als .rtf oder PDF-Download (aus dem Buch "Autonomie & Kooperation") oder Kurzversion auf Indymedia
- Emanzipation: Definitionen und E. als Praxis und Prozess
- Aus den Zitatesammlungen: Demokratie +++ Staat und Markt +++ NGOs pro Staat
- "Herrschaft ausmachen" - Text der Göttinger Gruppe "Schöner leben"
- Demokratie und Herrschaft
- Kritik an vereinfachter Herrschaftsanalyse (Oben-unten) bei AnarchistInnen
- Herrschaftskritik-Seiten auf www.husuma.de.vu
Utopien
- Grundtext und Diskussionsforum zu "Freie Menschen in Freien Vereinbarungen"
- Buch "Freie Menschen in Freien Vereinbarungen": PDF-Download, Buchbestellung
- Überlegungen von Stefan Meretz zur gesamtgesellschaftlichen Kooperation (Kritik und Erweiterung der Idee "Freie Kooperation" von Christoph Spehr)
- Radikaldemokratische Kritik des PDSlers Ralf Krämer an der Freien Kooperation und Entgegnungen
- Forum "Notizen zur Selbstentfaltung" auf OpenTheory
- Freie Kooperationen, beschrieben im Text "Gleicher als andere" (C. Spehr)
- Kritische Texte zu Kooperation und Konkurrenz von Benni Bärmann (als Diskussionsforum) und ein weiterer von Stefan Meretz mit viel Diskussion
- Die Idee der Freien Kooperation (Christoph Spehr)
- Debatte um Freie Kooperationen ... und noch eine: Frei wozu? Thesen zur Theorie der Freien Kooperation
- Texte und Diskussionen um Freie Gesellschaft (abgeleitet aus der Idee Freier Software), besonders empfehlenswerter Einführungstext hier ...
- Dokumentation zur ständigen Frage "Woher kommen die Brötchen?" in einer nicht-kapitalistischen Welt
- Herrschaftsfrei wirtschaften ++ Neues Büchlein zu "Herrschaftsfrei wirtschaften" (Bestellseite) ++ Zitate zur Ökonomie
- Alles für alle - Diskussion zu Organisierung und Ökonomie in einer herrschaftsfreien Gesellschaft
- Die Idee der Horizontalität
- Kritischer Text zu Anarchie und Basisdemokratie
- Studienarbeit zu "Emanzipation durch Partizipation" (Marc Kappler, Uni Marburg, 2006)
- Beitrag und Kommentare zu Anarchie versus Kommunismus auf Indymedia
- Umweltschutz von unten und Teilbereiche: Verkehr ++ Großbauten ++ Energie ++ Naturschutz
- ... und noch ein Text von Christoph Spehr zum Thema.
- Diskussion/Texte zu Diskursiver Herrschaft und "Individuum und Gesellschaft"
- Herrschaftsbegriff bei M. Focault
- Texte und Zitate zu Logik und Wahrheit
- Selbstbestimmungsnormen - krude Anarchie-Ideen im Buch "Parecon"
- Text zu Gesellschaftskritik und Utopie von Lothar Galow-Bergemann (auf einem attac-Seminar)
- Entscheidungsfindung von unten (Projekt "HierarchNIE")
- Debatte "Wem gehört das Wissen?"
- Robert Foltin: Immaterielle Arbeit, Empire, Multitude. Neue Begrifflichkeiten in der linken Diskussion. Zu Hardt/Negris "Empire" (PDF-Download aus Grundrisse 2)
- Annette Philosophenstübchen (viele, viele Texte) - Gliederung und Übersicht
- Utopie-Debatte in der Freitag (2004)
- Zitate aus Oskar Wilde, Der Sozialismus und die Seele des Menschen
- Infoseiten gegen Kirche und Religion
- Bolo Bolo - eine fragmentarische anarchistische Utopie
- Marxismus und Utopie
Demokratie?
- Kritische Demokratiedebatte (Demokratie, Wahlen, Stellvertretung, Parteien, Volk, Nation ...)
- Umfasssende Demokratie als Lösung?
Dominanzabbau und Entscheidungsfindung von unten
- Hierarchie- und Dominanzabbau in Gruppen, auf Veranstaltungen usw.
Technik
Widerstand und direkte Aktion
- Kreative Aktionsformen und -beispiele
- Aktuelle Aktionen und Berichte
- Interview zu Direct-Action bei Radio Corax!
- Organisierung von unten
- Selbstorganisierung im Allltag
- Kreative Antirepression
- Terminliste bundesweit
- Linkliste
- Coole Broschüren, Bücher und mehr ...
- Konkrete Hilfen und Material für Aktionen: Aufkleber-, Schablonenvorlagen und mehr
- Passendes Werkzeug für Aktionen
- Für eigene Seminare: ReferentInnenanfragen? ++ Infoflyer wirbt für Durchführung von Seminaren (halbe A4-Seite zum Kopieren und Auslegen!)
- Vorlagen für Folienset (PDF, 16,4 MB, 15 A4-Motive) ++ dasselbe in Farbe
- Lieder zu kreativen Aktionen
- Direct-Action-Seite aus Magdeburg
- Kreativer Straßenprotest
- Blogs zur Kommunikationsguerilla
- Zur Frage des Umgangs mit Gewalt
Service
- Mail schreiben ... z.B. für ReferentInnenanfragen (Trainings, Workshops, Seminare zu Direkter Aktion), Anfragen u.ä.
- Terminkalender unten ... wenn nicht zu sehen, hier klicken! ++ Buchvorstellungen zum Thema
Termin-Übersicht
Links
- Projektwerkstatt Saasen
- www.projektwerkstatt.de ... die offene Internetplattform emanzipatorisch-widerständiger Projekte&Gruppen
- Ideen zu kreativer Antirepression
- Schutz vor Repression
