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Große Treffen Schlechte Beispiele Open Space Tuschelrunden Kleingruppen Fish Bowl
Ausstellung

Schlechte Beispiele
Kongresse, Camps & Co. frontal

Schlechte Beispiele

Kongress "Kapitalismus reloaded" (11.-13.11.2005 in Berlin)

Aktions- und Strategiekonferenz (19./20.11.2005 in Frankfurt)

Jugendumweltkongress (25.12.2005-7.1.2006 in Bielefeld)

G8-Mobilisierungstreffen (6.-8.1.2006 in Berlin)

Rosa-Luxemburg-Konferenz (14.1.2006 in Berlin)

G8-Vorbereitungskonferenz in Rostock

Beispiel: Pressekonferenz-Planung der G8-Vorbereitungskonferenz Nov. 2006 in Rostock
Die Mail stammt von Pedram Shayar, Obermacker bei Attac, interventionistische Linke, G8-Vorbereitung usw.

> Lieber m.
> Befindlichkeiten kann jeder mensch äussern, wo er will. Auf einer
> pressekonferenz sprechen verschiedene repräsentant/innen von
> verschiedenen spektren. Diese vertreten vor allem ihre eigene
> organisation und sprechen dann nach der gemeinsamen absprachen mit der
> presse. Du hast das gute recht, menschen zu trauen und zu mistrauen wie
> du willst, aber wer an welche stelle für attac mit der presse spricht,
> wird in attac-gremien entschieden. Also wirst du dich mit unserer
> personalpolitik abfinden müssen :)
> Eine pressekonferenz ist im übrigen FÜR DIE PRESSE und nicht für die
> konferenzteilnehmer/innen. Insofern ist es sehr unerheblich, ob wir es
> ankündigen oder nicht, das betrifft die teilnehmer/innen sowieso nicht.
> Die Besetzung und Durchführung der Pressekonferenz war und ist
> Gegenstand der Vorbereitungsgruppe.
> Viele grüße
> pedram

Anti-NATO-Proteste in München

Feministischer 30-Jahre-Courage-Kongress

In der Einladung (verschickt von Vielfachfunktionärin Gisela Notz per Mail am 27.4.2006) heißt es zwar:
30 Jahre nach der Gründung treffen sich ehemalige Mitarbeiterinnen der Courage, um mit jungen und alten Menschen noch einmal öffentlich über Courage und die Frauenbewegung dieser Zeit nachzudenken.

Aber wie "Linke" sich "Dialoge" vorstellen, zeigt das (vollständig abgebildete) Kongressprogramm: Podien und Empfänge.

Ums-Ganze-Kongreß in Frankfurt

Das Ganze ist ein abgefahrener Ablauf frontaler Podien - und darauf sitzen die immer selben selbsternannten BewegungssprecherInnen. Nee - "Bewegung" ist das ja nicht mehr, eher ErstarrungssprecherInnen. Welch ein grandioser Rückgriff in dunkle Zeitalter der reinen Trichterpropanda und des Begreifens von Menschen als einzunordende Rädchem im gewünschten System, die für ihre Gehirnwäsche auch noch zahlen sollen.

Klima-/Antira-Camp 2008 in Hamburg

Sich selbst als Sprecher inszenieren und die "neue Klimaschutzbewegung" durch Stellvertretung schaffen
Auszüge aus einem Text bei Indymedia, 11.2.2009
(als AutorInnen genannt: X-tausendmal quer HH)
Sprecher des Hamburger Klimacamps verurteilt
Die Aktivisten von Gegenstrom08 erklärten anschließend: "Hier sollte um jeden Preis der Sprecher des Klimacamps verurteilt werden, das Land will die Anti-Kohle-Bewegung einschüchtern."

Links

zu Kritik:

zu Alternativen: