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Offener Raum - was ist das?

Kontroll- und bedingungsfrei ++ Probleme und Lsungen ++ Debatten und Beispiele ++ Schutzraum ++ Links

Als "offener Raum" kann ein Aktionsfeld bezeichnet werden, in dem es keine Beschränkungen gibt, diesen zu nutzen und zu füllen - außer die anderen AkteurInnen, mit denen bei Interessenkollision (z.B. Nutzung der gleichen Infrastruktur, Flächen u.ä. zur gleichen Zeit) eine direkte Vereinbarung geschlossen wird. Ein Raum und seine Ausstattung (Technik, Räume, Wissen, Handlungsmöglichkeiten usw.) ist dann offen, d.h. gleichberechtigt für alle nutzbar, wenn die Beschränkungen physisch und praktisch nicht bestehen, d.h. der Zugang zu den Handlungsmöglichkeiten darf weder durch verschlossene Türen, Vorbehalte, Passwörter usw. verwehrt werden können noch dürfen Wissensbarrieren hingenommen werden, die Einzelne von der Nutzung des offenen Raumes und seiner Teile ausschließen. Dieses bedarf in der Regel eines aktiven Handelns, um Transparenz herzustellen, Zugänge zu Informationen zu ermöglichen und Erklärungen z.B. für technische Geräte bereitzustellen.

Kontrollfreier und bedingungsfreier Raum

Die Offenheit eines Raumes würde eingeschränkt durch Bedingungen des Zugangs oder der Nutzung von Teilen sowie durch tatsächliche oder optionale Kontrolle. Kontrolle erzeugt auch dann, wenn sie nicht konkret ausgeführt wird, Angstgefühle. Sie teilt Menschen oder Gruppen in (potentiell) kontrollierte und (potentiell) kontrollierende. Dieser Zustand bleibt auch dann bestehen, wenn die potentiell Kontrollierenden diese Funktion nicht ausüben wollen und es im Regelfall nicht tun. Allein die Möglichkeit verändert das Verhältnis von Menschen untereinander.
Ist eine Metastruktur als Kontrollinstanz nutzbar, z.B. ein Plenum, so verlagert sich die Kommunikation um die Weiterentwicklung des Raumes, bei Interessenkollisionen und oft auch bei Kooperationen zwischen Teilen des Ganz en auf diese Metastruktur. Das steht einer freien Entfaltung aller Teile des Ganzen im Weg, da in der Metastruktur eine andere Form der Kommunikation herrscht, die von Regeln, taktischem Verhalten und einer mehr auf Sieg/Niederlage orientierten Redeform geprägt ist.
Direkte Kommunikation und freie Vereinbarung gedeihen nur dort uneingeschränkt, wo Kontrolle und damit die mögliche Alternative, Konflikte auch herrschaftsförmig zu klären, gar nicht bestehen. Zweitrangig ist dabei, wie die Kontrolle organisiert ist - ob in der Dominanz einer Einzelperson oder -gruppe (z.B. Hausrecht, Faustrecht, rhetorische Dominanz) oder in demokratischen Prozesse. Demokratische, auch basisdemokratische Entscheidungskompetenz auf Metaebenen ist Kontrolle, zerstört direkte Kommunikation und erschwert freie Vereinbarung " wenn auch verschleierter. Die einzig grundlegende Alternative zu allen Formen von Kontrolle ist die totale Kontrollfreiheit: Es gibt keine Möglichkeit mehr, außerhalb gleichberechtigter Kommunikation eigene Interessen durchzusetzen.

Offensives Herstellen des offenen und kontrollfreien Raumes

Offenheit und Kontrollfreiheit entstehen nicht durch bloßes Weglassen form aler Verregelung. Das würde übersehen, dass die Gesellschaft durchzogen ist von Zurichtungen der Einzelpersonen und sozialer Gruppen, die auch in einem von formalen Unterschieden freien Raum weiterwirken. Hierzu gehören di e autoritären Aufladungen im Verhältnis zwischen Menschen, z.B. der Respekt vor älteren Menschen, Titeln, sog. ExpertInnen oder Amtspersonen, aber auch die Rollenmuster nach Geschlecht, Bildungsgrad oder Herkunft. Mit dies en Vorprägungen betreten alle Menschen auch einen offenen, kontrollfreien Raum und werden sich entsprechend gegenüber anderen verhalten " es sei denn, es gibt einen aktiven Prozess, der Zurichtungen überwindet oder zur Überwindung beiträgt. Dazu gehören:

  1. Bewusstmachung von Zurichtungen, Dominanzen usw. über Texte, Gespräche, Reflexionen und mehr vor, während und nach dem Gruppenprozess. Offensive Erklärungen aller Möglichkeiten, also der Technik, der Nutzbarkeit von Räumen und ihrer spezifischen Ausstattungen, des Zugangs zu Wissen (falls dieses nicht direkt sichtbar ist) und informierten Personen, der eigenen Gestaltungsmöglichkeiten des offenen Raumes usw. Bereitstellung der räumlichen und technischen Möglichkeiten sowie des Wissens für dominanzmindernder Gruppenverfahren, z.B. Räume für Fish-Bowl, Wände zur Visualisierung usw.
  2. Workshops, Seminare und Einführungen in die Nutzung technischer Ausstattung, in Aktionsmethoden, Gruppenverfahren und vieles mehr. Herstellung einer hohen Transparenz des "Was läuft wo?", "Welche Streitpunkte bestehen und werden wo diskutiert/geklärt?", "Was fehlt?", "Wer braucht Hilfe?", "Welche Weiterentwicklungen des offenen Raumes laufen oder werd en angestrebt?" usw. Dazu sollten ein oder mehrere Informationspunkte geschaffen werden, an denen alles, was läuft oder geplant wird, angeschrieben wird mit Treffpunkt, Kontakt u.ä. (siehe Verfahren "Open Space").

Raum als sozialer Begriff

Mit Raum ist in diesem Text nicht nur ein umbauter Bereich, also ein Gebäu de oder Zimmer, ein Zelt oder eine Fläche, sondern auch ein sozialer Raum. Es ist denkbar, einen solchen herzustellen, ohne dass sich die Menschen überhaupt direkt begegnen - eine Internetkonferenz mit dem Ziel, z.B. eine Aktion zu planen oder Software zu entwickeln, kann als ein solcher sozialer Raum betrachtet werden. Klassischer ist das Treffen einer Gruppe, ein Camp, ein Kongress oder ein Projekttreffen. Der konkrete Ort ist oft völlig unwichtig, wichtiger ist das, was die Beteiligten mitbringen an Wissen, Erfahrungen, Know-How, handwerklichen Fähigkeiten, Informationen, materieller und finanzieller Ausstattung. Sie verbinden sich oft mit unterschiedlichen rhetorischen und sonstigen Möglichkeiten zu Dominanzstrukturen. Experimente zur Dominanzminderung und zur Öffnung allen Wissens und aller Möglichkeiten für alle Beteiligten gestalten auch eine Gruppe, ein Seminar oder ein andere Treffen zum "offenen Raum".

Merkmale, Probleme und Lösungsmöglichkeiten verschiedener Räume

Merkmale demokratischer (gelb), basisdemokratischer (gelborange) und offener (orange) Räume

Merkmal

Emanzipatorisches Ziel

Demokratischer Raum

Basisdemokratischer Raum

Offener Raum

Dominanzen
Hierarchien

 

Vorstände, Wahlen

Plenum als Ort informeller Hierarchien
Zum Teile Rätemodelle, z.B. SprecherInnen- oder Koordinierungskreise

Keine formalen Privilegien
Keine Entscheidungen

Durchsetzung

 

Hausrecht

Oft unklare Durchsetzungsfrage oder Beauftragte des Plenums

Keine Zuständigen oder formalen Grundlagen für Durchsetzung

Kommunikation

Hohe Transparenz

 

 

 

Wissen und Information

Optimale Nutzung allen Wissens. Ausdehnung des Wissens bzw. des Zugangs zu Informationen.

 

 

Anleitungen und Benennung aller Wissensquellen

Ressourcen

Effiziente und gleichberechtigte Nutzung aller Ausstattungen.
Erhalt und Ausdehnung der materiellen Möglichkeiten

Zugang für Berechtigte oder mit Erlaubnis
Kontrolle, wer was macht
Eventuell besserer Erhalt der Sachwerte?

Regeln (festgelegt im Konsens aller)

Zugang für alle und jederzeit
Bedingungsanleitungen, Workshops ...
Geschenkökonomie stärkt Neigung zur Leihe/Spende

Konkurrenz und Kooperation

 

 

 

 

Stellvertretung
Außenpolitik

Alle Menschen sprechen für sich - gemeinsam nur nach jeweiliger Vereinbarung

Vertretungsberechtigtes Gremium oder Einzelperson

Formal: Plenum.
Tatsächlich oft SprecherInnen.

Keine Stellvertretung. Niemand kann für das Ganze sprechen.

Umgang mit sozialen Vorbelastungen

Soziale Rollen, Erwartungshaltungen, Reichtumsunterschiede, sozialer Status, Alter usw. sollen keine Handlungsunterschiede bedingen

Regeln
Je nach Beschlusslage Förderung bestimmter Personenkreise (z.B. Frauenquote)

 

Selbstorganisierung im Alltag (Koops, Umsonstladen, Nutzigems)

Lernen und Prozess

 

Zentrale Steuerung und Vorgabe von Lernzielen

Moderation

Learning by doing - keine Steuerung (Selbstmoderation statt Moderation usw.). Ausprobieren von Methoden. Ständige Reflexion.

Umgang mit Konflikten

 

 

 

 

Innen und Außen

 

Mitgliedsstatus

Für Konstruktion des Plenums muss geklärt werden, wer dazugehört, eingeladen wird usw.

Es gibt kein Innen und Außen, damit auch keine Klärung, wer dazugehört

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Legende

 

 

 

Offener Raum

Probleme und Lösungsansätze in offenen (orange) und kontrollierten (gelb) Räumen

Probleme

Erscheinungsform

Typische Umgangsform wäre ...

Bewertung

Perspektive

Klauen

Heimlicher Diebstahl
Ausleihe mit Schwund
Offenes Wegschleppen

Direkte Intervention, kommt aber nur selten vor

Gleichgültigkeit und Unaufmerksamkeit verhindern Intervention

Streitdebatte
über Eigentumsbildung bei Klau

 

Heimlicher Diebstahl
Ausleihe mit Schwund

Kontrolle, bei Versagen mehr davon und stärkere Eigentumssicherung

 

 

Entropie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diskriminierung

Offener Übergriff
Übergriff im persönlichen Kontakt

Nichts oder direkte Intervention
Im günstigen Fall: Mehr Aufmerksamkeit und Einmischen

Leute oft nicht bereit zum Hingucken und Handeln

Debatte
Trainings
Fall-Transparenz (z.B. Klagebrett)

 

Redebeitrag, Beschluss ...
(Formale Benachteiligung)
Offener Übergriff

Gegenantrag oder nichts
Formal, z.B. Ausschluss

Macht erleichtert Diskriminierung
Macht erleichtert Diskrim.

 

Privatisierung

Schleichende Besetzung

Keine, Gejammer, Mobbing

Bislang unbefriedigend

Frühe Debatte
Offene Wohnräume
(Küche, Betten ...)
Umsonstladen

 

Formale Übernahme

Keine oder formale Gegenwehr
(z.B. Antrag auf Abwahl, VV ...)

Reproduziert Herrschaft

 

Machtergreifung

Außenvertretung
MacherInnentum, Lautstärke

Keine oder interne Kritik
Keine oder Gespräche

Offensive Darstellung der Nicht-Stellvertretung
Schafft Leere und Gleichgültigkeit

Autonomie der Teile, Kooperation
Kein Ganzes
Trainings

 

Formale Übernahme, Hausrecht
Dominanz in Gremien (Vorstand, Plenum ...)

Verregelung (Konsens ...)
Keine oder formale Gegenwehr
(z.B. Antrag auf Abwahl, VV ...)

Verändert Mechanismen, aber nicht das Prinzip

 

Transparenz

Viele informelle Vorgänge
Open Space, Zugang zu Wissen

Keine oder Rückkehr zu Plenum
Infoboards, Tuschelrunden ...

Dominanzen entstehen

Boards usw.
Bewusst anwenden! Offenes Wissen und Akten

 

Formale Gremien sichtbar
Viele informelle Ebenen

Informelle Dominanzen in Gremien
Intransparente Privilegien, Treffen

Reduzierung auf formale Reaktionsformen hemmt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Legende

Offener Raum

 

Kontrollierter Raum

 

Reaktionen in der Krise

Reitschule, Bern

Auszug aus einem Flugblatt im Jahr 2007
Wir - die Reitschule-BetreiberInnen - haben für heute und auch für die nächsten Wochen am Grossen Tor der Reitschule eine Art "Eintrittskontrolle" eingereichtet. ...
Diebesbanden, Dealer, Jugendgangs und aggressivealkoholosierte oder bekokste Mitmenschen sorgen für eine gewalttätige Stimmung und nicht selten auch für gewalttätige Übergriffe mit Verletzten. ...
Wer sein aggressives und unsolidarisches Verhalten nicht draussen lassen kann, muss selber draussen bleiben. ...
Unser Ziel ist es, gemeinsam (wieder) eine Stimmung hiinzukriegen, die für alle erträglich und ein Grund mehr ist, in die Reitschule zu kommen. Unterstützt deshalb die "Eintrittskontrolle", selbst wenn sie euch auf den ersten Blick unsympathisch erscheint. ... Helfen wir uns gegenseitig aus dem Kulturzentrum Reitschule einen offenen Treffpunkt zu machen ...

Debatten um konkrete Experimente offener Räume

Die Idee des kontroll- und bedingungsfreien Raumes scheint erhebliche Emotionen und Ideologiekriege zu entfachen - warum auch immer. Probleme in offenen Räumen führen nicht zu Weiterentwicklungen, sondern bereits mehrfach zu krassen Gegenreaktionen. Veröffentlichungen aus den ehemals offenen Räumen "Projekteraum" und "OUBs" in Berlin sind gerade voller Hass gegen Andersartige und Ausgrenzungsgelüsten ... in anderen Projekten kommt es dagegen zu Spaltungen entlang der Frage offener Räume.

Projekteraum Hermannstr. 48 in Berlin

Auszüge aus dem Flyer vom Herbst 2006:
Grenzüberschreitungen sind subjektiv - wenn jemand sagt ihre/seine Grenze wurde überschritten, dann wurde sie überschritten. Wer die Grenzen anderer Menschen nicht respektiert fliegt raus. Das umzusetzen liegt in der Verantwortung aller, die sich hier aufhalten.

Kommentierung:
Der Absatz ist schlicht absurd. Erst wird behauptet, etwas sei subjektiv. Aber dann steht noch im selben Satz das Gegenteil: "dann wurde sie überschritten" - das klingt nach Objektivität. Rasant geht es weiter, denn schnörkellos und ohne Debatte erfolgt dann der Rauswurf - und dazu müssen (!) alle beitragen. Nicht diskutieren, sondern rauswerfen!

Durch klare Verantwortlichkeiten wollen wir erreichen, daß der Projektraum lange so neu und frisch bleibt, wie er jetzt gerade ist.

Kommentierung:
Regeln sind strukturkonservativ, sie verhindern Veränderung oder erschweren diese zumindest. Das wird im Projektraum jetzt positiv gewertet. Es soll so bleiben, wie es ist - Konservatismus von links.

Alle regelmäßigen NutzerInnengruppen müssen außerdem mindestens eine Person zum Plenum schicken.

Kommentierung:
Die Struktur muss anerkannt und mitgemacht werden. Eine Gruppe, die kollektive Entscheidungsfindung ablehnt, wäre also im Projekteraum verboten.

Offene Uni BerlinS

Rechts: Screenshot der Eingangsseite (!) der OUBs im Netz am 26.11.2006

Auszüge aus Positionen

Offene Räume im KuBiZ (Weißensee, Berlin)

Weitere Beispiele offener Räume

Offener Raum versus Schutzraum?

Position: Gegensatz ist künstlich

Der Gegensatz, der mit der Aufteilung in offenem und Schutzraum aufgemacht wird, sollte gerade nicht existieren. Wo behauptet wird, werden die wichtigsten Lösungspotentiale ausgeblendet. Nach dieser Logik wäre nämlich ein offener Raum ein gleichgültiger Raum, d.h. einer, in dem alle machen können, was sie wollen, ohne dass es Intervention gibt. Schutzraum wäre hingegen einer, wo irgendwelche Regeln gelten und Leute, die darauf aufpassen, dass die eingehalten werden. So unterschiedlich wie das klingt, so ähnlich wären diese Konzepte. In beiden Fällen nämlich sind die Menschen selbst keine AkteurInnen mehr im Raum. Es geschieht etwas mit ihnen, aber nicht durch sie.
Für einen offenen Raum wäre das fatal, weil die direkte Intervention der einzige Mechanismus ist, wie Menschen auf Übergriffe reagieren. Für einen Schutzraum aber ist die Gefahr noch größer. Denn nun hängt von den Handlungsbevollmächtigten ab, was wie bewertet wird. Es gibt ein Durchgriffsrecht - ähnlich wie in der demokratischen Gesellschaft gibt es Definitionsmacht sowohl über die Bewertung des Geschehens wie auch über Sanktion. Ein Schutzraum ist ja nicht durch die Erklärung ein Schutzraum, sondern durch die aktive Unterbindung bestimmter Verhaltensweisen. Allerdings ist Neutralität ein Hirngespinst, dass so auch in Gerichtssälen beschworen wird. Tatsächlich gibt es das nicht - und so werden die guten Kumpels der Wichtigen mehr Handlungsspielraum haben als die, die ohnehin schräg angesehen werden. Und wenn die AufpasserInnen gerade nicht aufpassen, ist schnell alles möglich.
Das Gegenmodell ist in beiden Fällen dass der Übung in direkter Intervention. Es kommt nicht auf die Definition eines Raumes an, sondern dass in diesem Menschen sind, die aufmerksam sind und sich einmischen. Das vermittelt ansatzweise so etwas wie Sicherheit, nicht der peinliche Verlass auf irgendwelche Regeln. Von daher halte ich die obige Fragestellung für gefährlich und rückwärtsgewandt. Sie öffnet die Tür für das Weggucken und schafft daran anschließend Akzeptanz für autoritäre Organisierung. Denn wenn die Menschen sich nicht mehr um das Geschehen kümmern, dann muss es eine Kontrollmacht geben, weil sonst ja jedeR macht, was er/sie will ...
Wenn also irgendwo zu spüren ist, dass die Räume nicht mehr übergriffsgesichert sind (und das kommt ständig vor!), dann bedarf der Bewusstmachung der Rolle der Einzelnen und des Trainings in direkter Intervention - egal in welchem Raumtyp.

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