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(Auswahl aus sehr, sehr vielen Mails auf der Hoppetosse-Mailingliste)seit jahren herrscht ein terrorkrieg, der von der uSA
und von der wTO ausgeht. jeden tag gibt es zehntausende tote, der großteil
der menschheit lebt in elend und armut. das ist tatsache, und tatsache
ist auch, daß niemand in unserer gesellschaft diese toten beklagt.
wenn jemand in einer diskussion darauf hinweist, dann sehen die reaktionen
so aus, als wäre es den leuten EGAL! und nun auf einmal werden überall
schwarze fahnen aufgezogen.... merkwürdig.
die leute in den büros der wTO, die militärs,
usw., sie haben gedacht, sie können ihren krieg vom schreibtisch aus,
wie in einem videospiel führen - ohne daß ihnen etwas passiert...
wer hinter diesen ereignissen steht, und mit was für welchen zielen,
ist in der öffentlichkeit noch nicht bekannt - vergessen wir nicht
die lügen der behörde in der vergangenheit - aber wer auch immer
das sein mag, unser kampf ist FÜR den FRIEDEN. dafür stehen unsere
proteste von Seattle bis Genua, das ist unser ZIEL! natürlich sind
wir auf der seite der terrorisierten, natürlich sind wir gegen den
terror der uSA, aber genauso natürlich wissen wir, daß die probleme
mit militärischen mitteln nicht gelöst werden können, sondern
nur in der „abwicklung von herrschaft“ wie Christoph Spehr sagt. wir müssen
ENDLICH - und darin liegt für UNS die bedeutung dieses ereignisses
- konsequent sein, und - wenn auch nur in kleinen schritten - beginnen
die „Freie Kooperation“ zu leben, die theorie, die wir uns mühsam
erarbeitet haben, in der praxis anzuwenden, die konzerne wirklich abzulehnen
(man kann doch nicht über sie schimpfen und dann ihre produkte kaufen!).
für diejenigen, die sich haben korrumpieren lassen,
die nachlässig sind im „menschlichsein“, die sich den gesetzen des
systems unterordnen, für die liegt die bedeutung im erlebten entsetzen,
in der erkenntnis der unmenschlichkeit, die dieses system hervorbringt
und für sie geht es nun darum, die richtigen schlüsse daraus
zu ziehen, sich endlich von diesem system abzuwenden. es geht nun darum,
ob auch sie sagen: „es reicht“ - Ya Basta.
leider steht zu befürchten, daß es nicht so
kommt, daß die rechnung der uS-terroristen aufgeht, und die menschen
sich wieder auf eine brutalere ebene ziehen lassen
ciao, franz
--
GÉNOVA LIBERA!
VOI g8
NOI 6.000.000.000 - (Carlo
Giuliani)
Tausende von Menschen sind den
Terroranschlägen in New York und Washington zum Opfer gefallen, Tausende
weitere wurden verletzt. Die große Mehrheit der Opfer waren normale
ArbeitnehmerInnen, die in keiner Weise verantwortlich sind für die
Politik der amerikanischen Regierung. Wir teilen die Trauer um die
Opfer und deren Angehörige. Doch wir wehren uns dagegen, das unsere
Gefühle der Bestürzung missbraucht werden, um noch grösseres
Leid, noch mehr unschuldige Opfer zu verursachen. Wir wollen keinen Krieg,
keine Bombardierungen, keine Invasionen.
Gegenschlägen erfolgt im Interesse
unserer Sicherheit. Das ist nicht wahr. Terroranschläge können
nicht durch brutale Gewalt, durch Bombardierungen bekämpft werden,
denn die Ausübung von Gewalt durch die US-Regierung ist selbst mit
Ursache für den Terror. Bisherige Vermutungen der US-Regierung
gehen dahin, dass die Attentäter aus dem Nahen Osten stammen könnten.
Noch liegen keine endgültigen Beweise vor. Wenn es jedoch Menschen
aus dem Nahen Osten waren, dann glaubten diese Menschen – fälschlicherweise
– dass dies der einzige Weg sei, wie sie sich gegen erlittene Greueltaten
durch US-Regierungen rächen konnten. Die tragischen Szenen von New
York und Washington sind der bittere Preis der US-Politik im Nahen Osten
und weltweit. US-Präsident George Bush spricht von einem beispiellosen
Terrorismus und Kanzler Schröder von einer “Kriegserklärung”
an die “zivilisierte Welt”. Doch diese “zivilisierte Welt”, allen
voran der US-Staat, sind verantwortlich dafür, dass im Golfkrieg 1991
über 100.000 Menschen, darunter zahlreiche Zivilisten, durch Bombenangriffe
getötet wurden. Dieser Krieg gegen Irak war ein Krieg um Ölprofite.
Seitdem sind etwa eine halbe Million Kinder im Irak an den Folgen des Wirtschaftsembargos
der USA und seiner Verbündeten gestorben sind, in Folge von Unterernährung
und mangelnder medizinischer Versorgung. Madeleine Albright, die
Außenministerin Bill Clintons, sagte dazu: “Wir denken, dass es diesen
Preis wert ist.”
Die USA und die NATO vor zwei Jahren
78 Tage lang Dörfer und Städte Serbiens und des Kosovos, auch
mit uranangereicherter Munition, beschossen. Kinder, Kranke, alte Menschen
– diese und andere wurden genauso wenig vor den Bomben gewarnt, die auf
sie fallen würden, wie die Menschen von New York und Washington in
diesen Tagen. Außerdem züchteten sich die Vereinigten
Staaten ihre jetzigen Feinde selbst heran: Die inzwischen verdächtigte
Miliz des saudischen Millionärs Bin Laden wurde von US-Regierungen
in den 80er Jahren unterstützt, ebenso die fundamentalistische Taliban-Partei
Afghanistans und der “Oberschurke” Saddam Hussein. Sie alle waren einmal
Waffenbrüder Amerikas.
Nur vor diesem Hintergrund ist
das Aufkommen terroristischer Organisationen erklärbar.
Wir befürchten, dass die USA
die Spirale der Gewalt, die sie selbst in Gang gesetzt haben, weiter antreiben
wird. Wir befürchten, dass die Mächtigen die Anschläge benutzen
werden, um ihre Kriegsmaschinerie weiter aufzurüsten. Wir befürchten,
das Menschen mit dunkler Hautfarbe rassistische Verfolgung erleiden werden.
Wir müssen die Gewalt stoppen
und einen Krieg verhindern. Eine breite Bewegung gegen den Krieg muss her!
Jeder der helfen möchte, diese Bewegung aufzubauen sollte sich melden
unter: für Hannover: Jeannine
Tel: 0174-6698660, bundesweit:
Irmi 0177/6920006
Mail<
> Die groesste Bedrohung fuer die
Welt ist zur Zeit George
> Bush und Gerhard Schroeder. Ihnen
sind offensichtlich noch nicht
Antwort:
Nein. Wenn das so waere, wuerde
ich anders Politik machen. Naemlich mir eine Knarre besorgen und die beiden
weghauen. Wer mit zwei Toten Hunderttausende retten kann, hat wenig Gruende
dagegen.
Aber es ist so nicht. Es wuerde
nix nuetzen.
Die groesste Bedrohung fuer die
Welt sind ...
- die konstruktion von Nationen, Rassen,
Geschlechtern usw.
- Die Diskriminierung der so Konstruierten
- die selbstverschuldete und fremdverschuldete
Unfaehigkeit zum selbstbestimmten Denken und Handeln
- die Zwangsintegration in die Marktoekonomie
als inzwischen weitgehend einzige Chance der Reproduktion
- die strukturellen Verhaeltnisse und
Strukturen von Gewalt, Herrschaft usw.
- und einiges mehr
Die Herrschafts- und Verwertungsverhaeltnisse
sind nur aufzuheben, wenn wir neben den institutionellen Herrschaftsstrukturen
auch die diskursiven treffen und beenden koennen. Das aber geht nur ueber
die Aktionslogik des Erregungskorridors, der dann zu fuellen ist.
Diskurse befinden sich in den Koepfen und Debatten. Sie zu erreichen, bedarf
der „Erregung“ - Interesse, Verwirrung, Aufmerksamkeit oder was auch immer.
Die klaren Aktionen, die Langeweile
ausstrahlen (Maersche gegen Faschos, Schuesse auf SpitzenpolitikerInnen
usw.), schaffen das kaum.
Joerg
Der Anschlag auf die Zentren amerikanischer
Finanz- und Militärmacht erschüttert die USA und die ganze Weltöffentlichkeit.
Angesichts der Tat ist jedermann zur Parteinahme herausgefordert, für
Amerika und gegen die mutmaßlichen islamischen Drahtzieher. Ein Gedanke
fällt offenbar beim angesprochenen Publikum der freiwilligen Selbstkontrolle
zum Opfer: Könnte es nicht sein, dass es keineswegs selbstverständlich
ist, sich im Streit zweier Parteien für eine der beiden Seiten stark
zu machen? Wäre es nicht denkbar, dass Zweck und Motiv beider Seiten
einer wohlwollenden Parteinahme nicht würdig sind? Dass also weder
das Handwerk der Attentäter noch die Weltmacht und ihr Projekt eines
„monumentalen Feldzuges gegen das Böse“ unser aller Beifall verdienen?
Schon das Mitleid mit den Opfern
gebietet den Schulterschluss mit den USA, sagen viele. Unter diesem Motto
ist eine Großdemonstration in Berlin auf Geheiß der Bundesregierung
angetreten. Gewiss, Mitleid mit den Opfern mag manch einer empfinden, der
die Fernsehbilder des Grauens auf allen Kanälen geliefert bekommt.
Aber dieses Gefühl zu haben, ist das eine. Es zu fordern und auch
noch in Aufmärschen oder Schweigeminuten in Ämtern oder Fabriken
zu organisieren, ist etwas ganz anderes. Nämlich der Zugriff auf den
Gefühlshaushalt in berechnender politischer Absicht. Die Festlegung
des Mitleids mit den Opfern zielt nämlich auf das Bekenntnis zu deren
Staat: „Ab heute sind wir alle Amerikaner.“ Waren wir gestern „alle Iraker“,
als die Opfer nicht in New York, sondern am Golf anfielen? Sind wir morgen
„alle Afghanen“, wenn der Feldzug der USA seine Ankündigung einlöst?
Die pflichtschuldige und demonstrative Äußerung von Betroffenheit scheint eher einem politischen Kalkül
als einem ehrlichen Gefühl zu folgen. Vielleicht sollte man deshalb
einmal Abstand davon nehmen und die Sache, den Anschlag wie die Antwort
der Weltmacht, nüchtern analysieren. Mag sein, dass daraus keine Freundschaft
mit dieser unserer Weltordnung erwächst. Aber die Gefühle sollten
ja für einen Moment außen vor bleiben.
Vorweg: Dies ist keine Kritik am Friedensratschlag
als solchem und ich hoffe, die Aktionswochen werden phantasievoll gefüllt
(woran ich zweifle, aber naja ...).
Ich will aber zu folgenden Passagen
was loswerden:
> dürfe. „Bestrafung: ja,
Rache und Vergeltung: nein!“
>
> September mit vielfältigen
und unzähligen Aktionen in der ganzen
> Bundesrepublik nicht nur ihre
Trauer um die Opfer zum Ausdruck
> gebracht,
Mit der besonderen „Behandlung“
der Opfer des Terroranschlages wird die Trennung in „Gut“ und „Böse“,
hier präziser „Wertvoll“ und „Wertlos“ mit unterstützt. Da wir
die viel größere Zahl von Toten, die täglich als Opfer
von Gewalt, Vertreibung, Ausbeutung usw. nicht weiter beachten, stützen
wir die Wahrnehmung, daß diese Toten wichtiger sind als andere.
Jörg
Antwort darauf:
Ich sehe auch, dass Teile
der Friedensbewegung eine falsche Position vertreten. Um diese kurz zu
benennen:
Es gibt die Forderung nach nicht-militärischen
Lösungen, wobei aber z.T. expliziet der Einsatz von Polizei
genannt wurde.
Ich glaube, dass diese Positionen
sehr problematisch sind. Natürlich ist es besser als ein Massenbombardement.
Aber:
1. Sollten wir nicht das Spiel
mitmachen, Bin Laden als Täter zu akzeptieren, solange es keine Beweise
gibt.
2. Sollten wir das Asylrecht verteidigen
(Bin Laden geniesst in Afganistan „Asyl“), ich bin voll dagegen das Afghanistan
Oppositionelle, die in den USA oder in der BRD leben ausgeliefert bekommt.
Und die Konsequenz ist, dass Bin Laden nicht der USA ausgeliefert wird
um dort Hingerichtet zu werden.
3. Es ist die Fortsetzung der Gewaltspirale
mit anderen Mitteln, stellt euch vor, die „Isalamisten“ würden nun
eine Bestrafung der USA oder Bushs oder des Richters/Henkers von Bin Laden
fordern... Es durchbricht diese Eskalationslogik nicht.
und sehr wichtig:
4. Es bringt nix. Friedenspolitik
heisst, dass die USA wie jedes andere imperialistische Land ihre Truppen
hinter ihre eignen Grenzen zurückziehen. Solang z.B. in Saudi-Arabien
immer noch US-Truppen (Grund war der Golfkrieg „gute Welt“ gegen den Irak)
stationiert sind, werden sich weiter islamische Gruppen gegen die Besatzung
auf ihrem „heiligen Boden“ wenden.
Friedenspolitik heisst weiter,
keine Waffen mehr zu exportieren. Es gibt danach noch ganz vieles,
z.B. Fairer Handel, Schuldenerlass (der Rüstungseta in den USA pro
Jahr ist grösser als die gesamten staatlichen Schulden aller afrikanischer
Länder!), freier Zugang zu Technologien usw.
Ich finde, es gibt Titel, die durchaus
besser sind, z.B. Gegen Terror und Krieg! Für Frieden! Nicht noch
mehr zivile Opfer (kollateralschäden)!
Ich finde es wichtig, dass niemensch
ausgegrenzt wird. Wer will, kann mit diesen Forderungen durchaus auftauchen.
Aber es gibt menschen wie mich, die nicht hinter der Forderung nach Bestrafung
stehen. Ich toleriere viele Meinungen (nee, Faschos nicht), z.B. wenn die
Antideutschen umbedingt eine „Solidarität mit Israel“ fordern, dass
selbst Menschen jüdischen Glaubens den Kopf schütteln und sich
fragen warum die auf der Demo sind, aber es gibt menschen die empfinden
Trauer, und es gibt menschen, die empfinden keine Trauer (ich kenn auch
keinen, der gerade im WTC gestorben ist).
Also überlegt einfach die
Titel besser, unter denen wir alle Auftreten sollen (mir persönlich
ist der Frieden wichtiger als der Titel).
--
Die Revolution muss sexy sein!
Sexismus ist nicht sexy!
Felix
TRAUERN MIT ZWEIERLEI MAß?
Das Attentat auf das World Trade
Center hat die „Spaßgesellschaft“ betroffen gemacht. Trauer und Schock
über so viele Tote. Richtig und menschlich – doch was ist mit den
anderen Toten? Wann haben wir je in dieser Form auf die Bombardierungen
von kurdischen Dörfern, auf das Massensterben im hungernden Afrika,
auf die Erschießung von palästinensischen Kindern reagiert?
Auf das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens, auf das Gemetzel
der Taliban in Afghanistan, auf die durch Selbstmordattentäter zerfetzten
Menschen in Jerusalem?
Oder auf den Völkermord in
Ruanda 1994, bei dem eine Million Frauen, Männer und Kinder ermordet
wurden? Die gerade jetzt so viel beschworene Menschenverachtung - wir erleben
sie doch Tag für Tag! Doch es musste erst Amerika treffen, damit Fußballspiele
abgesagt, Trauerbeflaggung angeordnet und sogar von einem Mann wie Uli
Hoeneß im Fernsehen angemerkt wird, dass man sich einmal „über
die Rolle der USA in der Welt“ Gedanken machen müsse und darüber,
„wie die Reichen eigentlich mit den Armen umgehen.“ Nur zur Erinnerung:
Am Datum des Terroranschlages vor 28 Jahren (dem 11.09.73) gelang Diktator
Pinochet mit Hilfe Amerikas in Chile an die Macht.
Zehntausende Menschen ließen
in den Jahren der Diktatur ihr Leben. Und was ist mit Hiroshima, was mit
Vietnam? Was ist mit den hunderten oder tausenden unschuldigen Zivilisten,
die im Laufe der nun folgenden Vergeltung Amerikas ihr Leben werden lassen
müssen? Was ist mit den 826 Millionen Menschen, die hungern, während
1/6 der Menschheit über 80% des Welteinkommens verfügt? (Q: FAO)
Gibt es Kordolenzlisten für die Opfer der Weltwirtschaftsordnung?
Trauern wir! Aber trauern wir bitte
NICHT mit zweierlei Maß! Das einzige, was den Hass, der zu solchen
Anschlägen führt, verhindern kann, ist ein couragiertes Eintreten
für Diplomatie, Kommunikation, Frieden und eine andere Welt- und Wirtschaftsordnung!
Eine in die Flucht getriebene afghanische Bevölkerung dient dem ebensowenig
wie jeder noch so bejubelte tote Soldat, der als Held nach Hause geflogen
wird.
Im Rahmen einer Debatte
um Patriarchat und Krieg:
es gibt, meiner meinung nach EINIGE
wichtige punkte, die anhand der mail aufgezeigt werden koennen:
---es ist falsch maenner und patriarchat
gleichzusetzen. das ist eine unzulaessige vermischung. ueberdies ist diese
form von argumentation wasser auf den muehlen derjeniger die behaupten,
die frauen waeren „selber schuld“, sie erziehen ja die kinder.....
---haette Reh-zi den zusatz „...ohne
„Innen“, das sind alles nur Maenner in ihrer seltsamen Logik)...“ nicht
geschrieben, dann haette die „maennliche“ form „Unterstuetzer“ durchaus
ihre berechtigung, eben als symbolischer ausdruck fuer das patriarchat.
>---allgemein: es ist IMMER gefaehrlich,
probleme zu personalisieren. das verleitet dazu die schuldigen zu suchen,
und dann „wird alles wieder gut...“. aber es wird GAR NICHTS gut,
das SYSTEM ist das problem und wir muessen es radikal ablehnen (das ein
aussteigen aus dem kapitalismus von heute auf morgen unmoeglich ist, ist
klar. es sind viele kleine schritte noetig, aber man darf das ziel nicht
relativieren, und man musz vor allem JETZT anfangen. von einer reform
des kapitalismus reden nur diejenigen, die den wahren ursprung der probleme
nicht erkannt haben, und wenn man da nicht tief genug geht, dann nuetzt
es alles nichts. erregungskorridore sind noetig, um bewusztseinsprozesse
in gang zu bringen - das hat uebrigens Augusto Boal mit seinem theater
auch gemacht - eine gewisse auseinandersetzung - wie in Genua - unvermeidbar,
da dort die noetige energie entsteht. beschwichtigung und reform des systems,
wie zb. von ATTAC sind schaedlich und SYSTEMERHALTEND. dafuer gibt
es genug beispiele in linken parteien: sozialdemokraten am anfang des 20.
jh, die kommunisten in Spanien, die gruenen in Deutschland....) ----prinzipiell:
die konkurrenz. die KONKURRENZ ist ein wesentlicher bestandteil des kapitalismus,
und sie steckt in UNS ALLEN tief drinnen. da ist selbstreflexion noetig,
in allen lebenslagen, was gefragt ist, ist FREIE KOOPERATION. nicht maenner
gegen frauen, sondern gemeinsam gegen patriarchat, herrschaft und kapitalismus. bleiben wir realistisch....
KOOPERATION
statt konkurrenz
MENSCH
statt profit
LEBEN statt arbeit*
*im sprachgebrauch unserer gesellschaft
ist arbeit gleichbedeutend mit erwerbsarbeit.
ciao, franz
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