Die folgenden Texte sind Programmteile
und weitere Vorschläge aus der Organisierung-von-unten-Debatte in
Bezug auf den BUKO - alles Vorschläge, änder- und ausbaubar und
die Frage, wer Lust hat, das mitzuorganisieren ...
Zur Hauptseite des 25. BUKO mit allen Informationen
14.30 - 17.30 Uhr
Arbeitsgruppen, u.a.:
Bewegung und/oder Organisation?
AG-Beschreibung unter www.buko.info (Verschiebung auf Freitag noch nicht sicher!).
Waren soziale Bewegungen für nicht wenige linke Organisationen der Vergangenheit kaum mehr als "Massen", die es für die eigene Politik zu "mobilisieren" galt, schwanken heute viele Linke zwischen unkritischer Bewegungsbegeisterung und superkritischer Bewegungsverachtung. Den beiden scheinbar gegensätzlichen Haltungen ist gemeinsam, dass Bewegung und Linke unmittelbar gleichgesetzt werden. Muss dem gegenüber nicht zwischen sozialer Bewegung und linker Organisation unterschieden werden? Wie kommt die Bewegung zu einer Linken, wie kommen Linke in Bewegung?
Organisiert von Josef Hierlmeier (BUKO AS Weltwirtschaft, Redaktion Fantômas), Thomas Seibert (medico international, Redaktion Fantômas)Vorschlag: Ab danach einen Infostand zu "Organisierung von unten & kreativem Widerstand" aufbauen
19.00 - 21.30
Uhr
Podiumsdiskussion
"Wege aus der Sackgasse - Der Nahostkonflikt und die Solidaritätsbewegung"
Wie kann Frieden
oder wenigstens eine friedliche Koexistenz im Nahen Osten erreicht werden?
Auf welche sozialen Kräfte in Israel und in den palästinensisch/arabischen
Gesellschaften kann sich die europäische Solidaritätsbewegung
positiv beziehen? Diese Fragen diskutieren wir mit Gästen aus Israel
und dem arabischen Raum.
(Bitte beachtet
auch nebenstehenden Artikel.)
Am Podium nehmen
teil: Sabah Alnasseri (Politologe, Exiliraker, Frankfurt/Main), Aida Touma
Souliman, (Geschäftsführerin der arabischen Frauenrechtsorganisation
"Women against Violence" und Mitglied der Kommunistischen Partei Israels),
Moshe Zuckermann (Historiker und Autor aus Tel Aviv, Israel). Moderation:
Christian Stock (BUKO)
Organisierung von unten14.00 – 16.30 Offene Angebote
(angeboten von: Aktiven aus der Diskussion „Organisierung von unten“, Kontakt: Jörg Bergstedt)
Organisierung von unten bedeutet einen bewußten Bruch mit jeder Form von Institution, Apparat, zentralen Gremien oder Dominanz – gleichgültig ob es „harte“ Formen wie Vorstände, Finanzausschüsse oder „weiche“ wie Moderation, Koordinationskreise u.ä. sind. Emanzipatorische Politik bedeutet immer einen Prozeß, ein Lernen und die selbstbestimmte Entwicklung. Die wird aber nicht dem „freien Spiel der Kräfte“ überlassen – das würde nur verdeckte Dominanzen fördern. Organisierung von unten bedeutet die Entwicklung, Anwendung und Weiterentwicklung von Methoden der Entscheidungsfindung, des Ablaufes von Treffen, der Informationsweitergabe, der Vorbereitung und Durchführung politischer Aktionen, des Erkämpfens von Freiräumen usw. Die Ideen können je nach Interesse der TeilnehmerInnen allgemein oder auch an konkreten Beispiel diskutiert werden.
Weitere Hintergründe: www.projektwerkstatt.de/hoppetosse, v.a. Organisierung-von-unten-Text
Danach: Abfahren nach Stuttgart zu den Vorbereitungstrainings und Protesten gegen das Atomforum.
Zum Anfang. Zur Startseite von Hoppetosse- Netzwerk für kreativen Widerstand. Zur projektwerkstatt.de.