Vorschlag für ein
Medienprojekt mit Spiel, Taschenkalender usw. im Abosystem
Hallo und guten Tag,
wir möchten eine Idee umreißen,
an der wir (Menschen, die über das „Hoppetosse – Netzwerk für
kreativen Widerstand“, siehe auch www.projektwerkstatt.de/hoppetosse, miteinander im Austausch
stehen) seit einiger Zeit arbeiten. Unsere Idee ist, ein Medienpaket zu
schnüren, daß
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erstens als Gesamtes zu abonnieren ist (Abo-Verwaltung
durch uns oder einen Verlag)
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zweitens Bestandteile enthält, die zusätzlich
einzeln vertriebe werden können.
Das Ganze soll als Grundlagenmaterial
für alle Menschen, die sich politisch engagieren, gelten. Die Hauptbestandteile
wären:
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Ein Brettspiel, wie es zur Zeit bereits unter
dem Titel „RandaleführerIn“ als Papierform in Umlauf ist, wo verschiedene
Parteien per Würfel und mit kreativen Spielregeln versuchen, ihre
Ziele zu erreichen (z.B. Castor stoppen, Umweltschutz im Alltag, selbstorganisiertes
Leben aufbauen). Das Spielfeld ist in Zeitstrahl. Unser Plan ist, das in
eine zeitlose Brettform umzusetzen, einmal völlig zeitlos, zum anderen
aber auch mit ständig aktualisierten Ereignis- und Infokarten zu den
bevorstehenden Ereignissen z.B. pro Halbjahr.
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Ein Taschenkalender, der im Herbst erscheint
jeweils für das Jahr
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Einzelne Themenhefte zum kreativen Widerstand
(z.B. Aktionsideen gegen Geschlechterdiskriminierung, Knäste usw.)
Zudem gäbe es viele aktuelle Einzelteile,
die nur an die AbonnentInnen gingen (das könnte aus einer Kooperation
zwischen uns und einem Verlag herausgenommen werden, d.h. wird von uns
direkt verschickt u.ä.). Wichtigstes Teil wäre hier eine kontinuierliche
Zeitung.
Grundideen zum Zeitungsprojekt
Dieses Projekt entspringt dem „brainstorming“
für ein neues Zeitungsprojekt auf dem 3. Organisierung von unten –
Treffen“ (siehe unter www.projektwerkstatt.de/hoppetosse)
Folgende vier Punkte seien hier herausgehoben:
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Themenschwerpunkte: Bewegungsstrategien (Entscheidungsfindung
von unten, Direct-Action, Vernetzung, Organisierung usw.), Widerstand (Berichte
und Tipps, Diskussion, internationaler Blick, Antirepression usw.) und
Vision (Herrschaftskritik, visionäre Projekte, Utopien usw.).
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Kreativ-offene Form: Es soll kein regelmäßiges
Zeitungsprojekt geben, sondern eine Aneinanderfolge verschiedener Produkte,
die jeweils meist oder immer auch noch darüberhinaus verwendbar sind
(Verteilung zur Mobilisierung, Verkauf über Büchertische usw.).
Denkbar sind: Zeitungen, Mobilisierungszeitungen, Direct-Action-Heftchen,
Seminar-/Terminkalender, einmal jährlich ein Taschenkalender, aktuell
immer noch Rundbriefe ... Abonnentis* zahlen pro Jahr Pauschalbetrag und
bekommen immer alles. Die verschiedenen „Produkte“ können von sehr
unterschiedlichen Gruppen erstellt und eingebracht werden. Es gibt ein
offenes Kollektiv, daß berät, initiiert und im Zweifel auch
entscheidet, was reinkommt, aber nicht in die einzelnen Werke hinein“regiert“.
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Regionale Koppelung: Möglichst viele
dieser „Produkte“, vor allem die Zeitungen und Mobilisierungszeitungen,
sollen verbunden sein mit regionalen Gruppen, Zusammenhängen, Redaktionen.
Denkbar ist, daß der Titel und die Rückseite der Zeitungen regional
gestaltet/gefüllt wird (oder auch mehr), so daß die Zeitungen
auch regional als Aktionszeitungen u.ä. eingesetzt werden können
– als Extraausgabe bestehender Zeitungen, damit es überhaupt mal wieder
eine regionale Zeitung gibt u.ä.
In der Struktur derer, die am Projekt
überregional arbeiten, soll versucht werden, eine Vielfalt autonom
handelnder Themenredaktion u.ä. zu bilden, die dann jeweils Beiträge
zu den Projekten leisten oder auch eigene anzetteln.
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Anregungen in Mails
usw.
Ich habe Konzeptideen für
ein überregionales vernetzendes Zeitungsprojekt mit regionalem Einleger:
Eine Zeitung, die mir auch regionale Orientierung
gibt, mich an regionalen Aktivitäten beteiligt bzw. mir dies
ermöglicht, die regionale Termine Bekannt gibt, regionale positive
Aktivitäten darstellt (z.B. politische, selbstverwaltete Selbstversorge-,
Lebensprojekte und Aktions- & Arbeits-gruppen vorstellt) und regionale
Politik kritisch hinterfragend begleitet, fehlt mir noch.
Das könnte ein Einleger in einer
anderen Zeitung sein, die überregional ähnli-ches leistet (Contraste?,...?)
oder andersrum(?). Die Regionen sollten sich an den Verkehrsadern
orientieren und so überschnei-den, dass es jedem Menschen (einer solchen
Region) möglich wird, sich über nur eine Regionalzeitung in alle
Richtungen (im Umkreis von ca. 3 Std. Fahrzeit - einfache Wegstrecke) zu
orientieren. Regional wäre für mich also der Bereich, von
Berlin (+Potsdam) nördlich bis zur Ostsee, denn dazu hätte ich
auch direkten Bezug (kenne dortige Probleme aus der Tagespresse + könnte
mich in 9 Std. für 3 Std. treffen). Eine Regionalzeitung würde
Menschen (wie mich) motivieren, sich an den Zeitungen (stärker) zu
beteiligen, wegen der persönlichen Betroffenheit und vorallem wegen
der (positiven) Resonanz, dem Feedback vor Ort.
Über eine Vernetzung der Redaktionen
wäre es leicht, Info‘s, die auch über-regional interessant sind,
in den überregionalen Teil zu bringen. Das wäre leicht über
eine ver(Inter)netzte Redaktion zu erreichen.
Eine Internetpräses der Zeitung erleichtert
manchem die Beteiligung an der Zeitung und erhält die Aktualität
auch bei sehr dynamischen Veränderungen. Vorallem aber erleichtert
sie die Vernetzung von AkteurInnen, insbesondere den direkten Daten-/Infotausch.
Unter Aktivitäten verstehe ich Kongresse,
Camp‘s, Demo‘s/direct actions, Arbeitskreise, Workshops, Seminare, Werkstätten,
Diskussionsrunden, Soli- & politische Konzerte, Diskussionsrunden,
Angebote politischer, selbstver-walteter Selbstversorge-, Lebensprojekte
oder Projektwerkstätten,... Davon will ich wissen, um mich auch
„vor meiner Haustür“ engagieren zu können, hier Menschen kennen
zu lernen, die an einer besseren Menschheit und Voraussetzungen dafür
mitgestalten.
Schön, dass es Menschen gibt, die
sich über grundsätzlich andere Strukturen Gedanken machen!!
Bitte nehmt Kontakt zu mir auf, wenn Ihr
nach Konzeptideen für Eure Zeitungsprojekte sucht.
Ihr erreicht mich unter roy.ly [bei] web.de
oder Tel: 039888-3076.
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