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FAKE ZUR NATO-KONFERENZ 2002

Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband e.V. informiert


Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband e.V. informiert:


Lieber Gast,

der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband e.V. hat in seiner Jahres-hauptversammlung am 8. Januar 2002 beschlossen, Teilnehmern der "Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik" den Zutritt zu den uns angeschlossenen Häusern und Gaststätten bis auf weiteres zu verwehren.

Wir befürchten, daß diese Konferenz der Regierungsvertreter der NATO-Staaten und anderer Militärstrategen vom 1. bis 3. Februar 2002 dem Ansehen Bayerns als ein friedvolles, weltoffenes Land schadet.

In unserer Satzung bekennen wir uns zu Frieden, Internationalität und Toleranz. Die gegenwärtige Kriegspolitik der NATO-Mitgliedsstaaten widerspricht unserem Credo.

Schon Franz Beckenbauer bemerkte: "Heute gehen wir indisch essen, morgen arabisch und übermorgen bombardieren wir Kabul - da passt was nicht!"

Das finden wir, die bayerischen Hoteliers und Gastronome, auch.

Wir haben die Zeichen der Zeit erkannt. Unser Referat für INTERNATIONALE GASTRONOMIE signalisiert einmal mehr, dass Gaststätten und Hotels internationale Gewerbe sind. Allein in München sind 40% der Mitglieder unseres Verbandes ausländische Gastronome. Wir brauchen unsere ausländischen Partner. Krieg entfremdet uns von Nachbarn, Freunden und Partnern!

Sollten Sie in diesem Haus Teilnehmer der Kriegskonferenz, Militärs oder Rüstungslobbyisten antreffen, gehen Sie auf diese Personen zu. Sprechen Sie sich - genau wie wir - deutlich gegen Kriege, für mehr Toleranz und Gewaltfreiheit aus.

Bitte unterstützen Sie uns in diesem Anliegen!

L. Huben (Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands e.V.)

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