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BERICHT VOM SEMINAR "WO STEHT DER WIDERSTAND?"

I. PHASE, Freitag-Abend


1. I. PHASE, Freitag-Abend
2. II. PHASE Samstag
3. III. PHASE
4. Sonntag
5. Schlußbewertung

Nur zu sechst haben wir die Arbeit mit etwas gemischten Gefühlen aufgenommen. In einem ersten Schritt haben wir überlegt, was unsere Ziele/Erwartungen und die von anderen beim Expo-Widerstand waren.
Dabei kam heraus:
  • Öffentlichkeitsarbeit, auch in den herrschenden Medien
  • Öffentlichkeitsarbeit, die das Weltbild der Expo angreift, nicht nur Expo als Großprojekt, z.B. Nachhaltigkeitskritik - den Themenpark demaskieren
  • die Verstrickung von Zukunftsvisionen und Unternehmenspräsentation aufzeigen
  • das dezentrale Aktionskonzept ausprobieren
  • ein 2. Battle of Seattle
  • ein Bündnis sozialer Bewegungen schaffen
  • neuen Schwung in die Linke bringen
  • NGOs und soziale Bewegungen zusammenbringen bzw. NGOs zum Ausstieg aus der Expo bewegen
  • eine feste Gruppe auf lokaler Ebene, die sich mit Expo-Thema befaßt
  • Utopien d.h. Gegenbilder zur Expo entwickeln
  •  individuell positive Ziele finden (wofür kämpfe ich?)
  • selbständig an Quellen arbeiten, nicht nur Vorgekautes lesen

Wir stellten fest, daß die Punkte sich in drei Kategorien aufteilen lassen: in 1. die Öffentlichkeit, 2. die Bewegung und 3. die einzelnen Menschen betreffende Punkte.
Dabei kamen ab und zu Erfahrungen zur Sprache, die wir in der Anti-Expo-Arbeit gemacht haben, bzw. Fragen, die sie aufgeworfen hat:
  • inwieweit kann legale politische Arbeit offen gemacht werden, ohne Repression befürchten zu müssen?
  • mal was neues bei der Expo war, daß die Präsentationsform Ausdruck von Manipulation und Herrschaft war

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