Kritik der Konsumkritik

ZURÜCK GEBLICKT: TERMINKALENDEREINTRÄGE

Die letzten Monate ...

  • 2.-5.10 im Rheingau bei Mainz/Wiesbaden: Gerichtsprozess-Training - sich selbst verteidigen, und zwar richtig!
    Vom Morgen des 2. bis zum 5. Oktober 2017 wollen wir im Rheingau bei Mainz/Wiesbaden zusammen die Abläufe vom Strafgerichtsverfahrenkennenlernen und einen selbstbestimmten Umgang damit entwickeln. Schwerpunkte des Trainings sind:
    - theoretische Einführung in die Rahmenbedingungen und den Ablauf von Gerichtsverfahren
    - Einbinden von politischer Argumentation in die Verteidigung
    - Aufbauen eines selbstbewussten Umgangs mit Justiz
    - Erproben offensiver, kreativer Prozessführung im Rollenspiel
    - Vorbereiten des anstehenden Gerichtsprozess gegen eine Utopist*in.
    - und die, die dann noch wollen, können das Gelernte dann im realen Gerichtsprozess am 5.10. imAmtsgericht anwenden.Das Training ist selbstorganisiert, das heißt, wenn wir alle zusammen anpacken, kriegen wir´s wuppt. Essen containern und foodsharen, gemeinsam Kochen oder eine Küchencrew finden … Anmeldung und mehr Infos bei Nik von living utopia: incontro@posteo.de
  • Mo, 2.10. um 19.30 Uhrin Gießen(Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift, Bahnhofstr. 26): Vor- und Nachbereitungstreffen zum UmsonstZug
    Der nächste Umsonstzug findet am 11. Oktober statt. Dafür soll geplant und vorbereitet werden.
  • Mittwoch, den 4.10. um 20 Uhr in Berlin(Systemfehler/Schenkladen, Jessnerstr. 41, 10247 Berlin, Nähe S/U-Frankfurter Allee bzw. M13 Station Scharnweberstr.): Vortrag und Diskussion "Konsumkritik-Kritik ... warum sich die Welt am Ladenregal nicht besser kaufen lässt?"Überall dröhnt die Werbung: Ändere Dein Leben und Du änderst die Welt! Nachfrage regelt das Angebot! Ethische Geldanlagen, Kaufen mit gutem Gewissen usw. Warum aber wird die Welt nicht besser, sondern nur der Bio-, Fahrrad- und Solarladen zu einem Kommerztempel? Der Vortrag widerlegt die These von der großen Verbraucher_innenmacht und zeigt, dass die Selbstreduzierung auf's Dasein als Konsument_in vor allem denen dient, die nichts als Profit im Sinn haben. Für Mensch und Umwelt aber geht es um mehr als sich mit der Rolle des Bezahlenden im Kapitalismus zufrieden zu geben.Der Referent, Jörg Bergstedt, ist Autor zahlreicher Ökologiebücher (z.B. "Monsanto auf Deutsch") und des Büchleins "Konsumkritik-Kritik". Infoseite: www.konsumkritik-kritik.tk
  • Do, 5.10. um 15 Uhrin Berlin-Kreuzberg (Mehringhof/Blauer Salon, Gneisenaustr. 2): Workshop "Selbstorganisierung in Alltag und Politik"
    Konkrete Hinweise und Möglichkeiten für politische Gruppenund einen vom Geldzwang befreiten Alltag
    Zwei bis drei Jahre mit vollem Idealismus, dann ist meist die Batterie leer ... politische Akteur_innen, kurz zuvor noch auf der Suche nach Alternativen zu Ausbildung, Job, Verwertung usw., passen sich den Gegebenheiten an, werdenspießiger oder modern-kapitalistischer als alle, die früher ein abschreckendes Beispiel für sie waren. Politischen Gruppen und Einrichtungen geht es oft noch schlimmer: Der scheinbare Zwang zu finanziellen oder formalen Absicherungen, der unreflektierte Hang zu Verregelungen der Zusammenarbeit sowie der Druck der äußeren Verhältnisse führen meist sehr schnell zu Anpassung und Abhängigkeit von Zuschüssen, öffentlichen Räumen, Medien usw.
    In diesem Seminar sollen Alternativen aufgezeigt und, viel wichtiger, gemeinsam erarbeitet werden. Kreative Diskussionsformen sollen dabei die Chance bieten, sich zu lösen von dem, was uns Jahrzehnte als einzig möglicher Lebensweg oder einzig erfolgversprechende Organisationsform vermittelt wurde. Es geht um ein Leben ohne Beruf, Organisieren statt Finanzieren, offene Freiräume , eigene Medien, gemeinsam genutzte Infrastruktur aufbauen und vieles mehr.
  • Do, 5.10. ab 19 Uhr durch Gießen (Start am Uni-Hauptgebäude, Ludwigstr. 23): Critical Mass
    anschließend je nach Interesse Runde zur Planung weiterer Aktivitäten in Sachen Mobilität
  • Do, 5.10.um 19 Uhr in Berlin-Kreuzberg (Mehringhof/Versammlungsraum, Gneisenaustr. 2): Wo Pippi eingesperrt, gedemütigt,fixiert und vollgepumpt mit Psychopharmaka 20 Jahre früher sterben würde ... die Ton-Bilder-Schau zu Anspruch und Wirklichkeit hinterpsychiatrischen Mauern und Zäune ++ Ankündigung
    Premiere: Die Schau wird erstmals gezeigt - aus Anlass des am 8.10. in Berlin beginnenden Weltpsychiaterkongresses!!!
    240.000 Menschen werden jedes Jahr in Deutschland gegen ihrenWillen psychiatrisch zwangsbehandelt. Solche "Behandlungen" habenes in sich. Es sind qualvolle Unterwerfungsrituale, bei denen dieeine Seite alle Macht hat und die andere keine. Das geben dieChefs deutscher Kliniken selbst zu. Der Wille des Patienten würdegar nichts zählen, schrieb der Leiter einer forensischenPsychiatrie in einem Brief an die Vorsorgebevollmächtigte einesGefangenen - und erteilte ihr Hausverbot. Auch andere Verbrechengeben die Täter*innen in Weiß offen zu: Wenn passende Medikamentefehlen, würden halt andere genommen. Die seien dann zwar nichtzugelassen, aber das mache nichts. Disziplinarmaßnahmen würden alsTherapie verschleiert. 18 bis 25 Jahre kürzer würden Menschenleben, die über lange Zeit Psychopharmaka nehmen - in der Regel:nehmen müssen. Der Staat hat mit den geschlossenen PsychiatrienRäume geschaffen, in denen die Untergebrachten Freiwild sind. 359Euro erhalten die Kliniken dafür pro Tag und Person. DieKlinikärzt*innen sitzen selbst vor Gericht und schreiben dieGutachten, die ihnen die Betten füllen. Über Fördervereineorganisieren sie ein zusätzliches, undurchsichtiges Umfeld. DieTon-Bilder-Schau des investigativen Journalisten Jörg Bergstedtgibt einen tiefen Blick hinter die Kulissen der Zwangspsychiatrie,dargestellt vor allem an Unterlagen, die aus den Psychiatrienselbst stammen. Den Abschluss bildet die Frage, wie eine Welt ohneZwangsbehandlungen aussehen könnte - und was das alles mit PippiLangstrumpf zu tun hat.
  • 6.10.2017 von 18-21 Uhr im Baumhaus in Berlin-Wedding (Gerichtsstr. 23): Besprechung für einen UmsonstZug in Berlin
    Der UmsonstZug ist eine selbstorganisierte Verteilung für Alles von Allen. Jede/r ist eingeladen, Ideen und Aktionen miteinzubringen, um an Möglichkeiten mitzuwirken, die Verschwendung verhindern und tatsächliche Initiative für neue Wirtschaftssysteme ergreifen. Dafür werden große Mengen gerettete und containerte Lebensmittel, Kleidung, Spiele, Haushaltswaren, Bücher, aber auch Musik, Umarmungen, Lose und vieles mehr umsonst verteilt. Auf Lastenrädern ziehen wir durch die Straßen und laden Menschen ein, sich das zu nehmen, was sie brauchen, ohne dazu gezwungen zu sein, etwas zurück zu geben. Ebenso können Menschen das geben, was sie nicht brauchen, um es gemeinsam weiter zu verteilen.
    Der UmsonstZug ist in Gießen entstanden, wo dieser monatlich stattfindet und Menschen über die gemeinsame Aktion verbindet. Gleichzeitig wird auf die Brutalität des hinter der Verschwendung stehenden Wirtschaftssystems hingewiesen. Eine Rednerin formulierte es beim vergangenen Umsonstzug so: „Wir leben in einem System, in welchem wirtschaftlicher Erfolg kein Indikator von echter Kreativität sondern von Skrupel- und Rücksichtslosigkeit ist. Wir wollen aber eine solche Welt nicht. Wir glauben nicht daran, dass die Ingenieure schon eine Lösung für die drängenden Probleme finden werden. Wie sollten sie auch? Sie arbeiten an Profitoptimierung und an unsinnigen Produkten.“Die Gestaltung des UmsonstZugs ist für Alle offen. Um einen Überblick über die verschiedenen Aktionen und Bedürfnisse zu deren Verwirklichung gewährleisten zu können, gibt es ein Pad: pad.disroot.org/p/Umsonstzug_Berlin
  • Sa., 7.10. um 11 Uhr in Berlin (Treffpunkt: Volksbühne): Offene Runde zum Weiterführung der Diskussion über Selbstorganisierung, UmsonstZug, politische Organisierung - und Verabredungen für weitere Schritte (wer uns nicht findet, kann 01721626160 anrufen.
  • Sa, 7.10.um 16 Uhr in Potsdam (Madia, Lindenstr. 47): Wo Pippi eingesperrt, gedemütigt,fixiert und vollgepumpt mit Psychopharmaka 20 Jahre früher sterben würde ... die Ton-Bilder-Schau zu Anspruch und Wirklichkeit hinterpsychiatrischen Mauern und Zäune... Näheres siehe 5.10.
  • 6.-8.10. in Berlin (Jugendherberge am Ostbahnhof): Jahrestreffen des BPE (Bundesverband Psychatrie-Erfahrener)
  • 8./9.10. in Berlin: Demo zum Weltpsychiater(WPA)-Kongress (Eingang Messe Süd, Beginn am 8. nachmittags, am 9. früh morgens) ++ Einladungsschreiben BPE ++ Aufruf und Programm der BPE-Demo ++ Infoseite von Berliner Initiativen und deren Zeitung "Fake science. Real harm." ++ Mehrere Menschen aus Gießen und Umgebung fahren da hin ... ++ Bilder von der Aktion
  • Di, 10.10. ab 22 Uhr in und um Gießen (Treffpunkt mit Fahrrädern und möglichst vielen Packtaschen, Fahrradhängern usw. um 22 Uhr vor dem Uni-Hauptgebäude, Ludwigstr. 23): Containern für den Umsonstzug
  • Mi, 11.10. ab 15 Uhr durch Gießen (von Walltorstraße/Ecke Asterweg durch Seltersweg bis E-Klo): UmsonstZug: Nutzen statt wegwerfen! ++ Facebook
  • Do, 12.10. um 19 Uhr in der Raumstation3539 (Grünbergerstr. 22): PKK Vernetzungstreffen
    Aus der Einladung: "Die PPK ist unser Vernetzungstreffen, zu dem wir immer ein paar ExpertInnen und den Rest Gießens zueinem Schwerpunktthema in lockerer Runde einladen, das ganze einwenig anmoderieren und dann sich selbst überlassen. Ziel ist,dass sich Leute mit ähnlichen Interessen kennenlernen und dannvielleicht - vielleicht auch nicht - Ideen für neue (gemeinsame)Projekte entwickeln, in Zukunft Kooperation eingehen oder sicheinfach nur gegenseitig inspirieren."
  • Do, 19.10. um 10 Uhr im Hauptbahnhof Mainz (Treffpunkt auf Zugangsebene zu den Gleisen: Demo gegen die Kriminalisierung des Schwarzfahrens und für den Nulltarif in Bussen und Bahnen ... danach gehts hierhin:
    Dann um
    11 Uhr in Saal 16 des Amtsgerichts Mainz: Prozess wegen Schwarzfahren mit Kennzeichnung ++ Infoblog des Angeklagten ++ Presseinfo ++ Berichte danach: Allgemeine Zeitung (Facebook mit Debatte) ++ FR ++ ND
    Wie wäre es mit einer gemeinsamen Anfahrt aus umgebenden Städten ... als Aktionsschwarzfahrt???
  • Fr, 19.30 Uhr in Köln-Ehrenfeld (Kolbhalle, Helmholtzstraße 8): Film "Unter Paragraphen – Anspruch und Wirklichkeit im Gerichtssaal"
    Der Film zeigt, wie ein Gerichtsverfahren ablaufen müsste. Mittels heimlicher Mitschnitte in Strafverfahren zeigt sich, dass die Realität davon stark abweicht: Richter_innen brechen beliebig des Gesetz, verwehren den Angeklagten ihre Rechte und beschimpfen sie sogar. Der 90minütige Film bietet aber noch ein drittes: Immer wird erläutert, wie mensch sich wehren könnte - mit praktischen Tipps und den rechtlichen Grundlagen. Insofern ist "Unter den Paragraphen" Aufklärung und Lehrfilm zugleich. Vor Ort dabei für die anschließende Diskussion: Der Filmmacher, Gerichtsprozess-Trainer und Angeklagte am 23.10. – alles in einer Person!
  • Sa/So, 21./22.10. je ab 10 Uhr in der WAA Düren (Kallsgasse 20 … gemeinsame Anfahrt von Köln nach dem Film): Gerichtsprozess-Training - sich selbst verteidigen, und zwar richtig!
    Einführung zu rechtlichen Grundlagen der Repression (vor allem Straf- und Strafprozessrecht, aber auch Hinweise auf relevante Spezialgesetze). Schilderung des Ablaufs eines Gerichtsverfahrens. Dann Training in Form eines Rollenspiels zu einem kompletten Gerichtsprozess mit der Möglichkeit, mal verschiedene Rollen auszuprobieren (ZeugIn, AngeklagteR, Publikum, Wachmensch). ++ www.prozesstipps.tk ++ am Folgetag Prozessbesuch möglich (Flyer für alle drei Termine im Raum Köln):
  • DAS BLÖDE GERICHT HAT DIE TERMINe ABGESAGT!!!! Mo, 23.10. um 12.30 Uhr (geänderte Uhrzeit!) am Amtsgericht Kerpen (Nordring 2-8, Saal 110/1. Etage): Strafprozess wegen der Kohlezugblockade 2012 (Hambachbahn)
    Am 23. Oktober steigt der lang erwartete Strafprozess in Sachen Ankettblockade eines Braunkohlezugs. Es war, während des Klimacamps 2012 durchgeführt, die (vermutlich) erste Blockade dieser Art und trug, zusammen mit dem Klimacamps, der Besetzung des Hambacherforstes und anderer spektakulärer Aktivitäten dazu bei, dass aus dem regionalen ein internationaler und großer Widerstand wurde, der das Thema Braunkohle spürbar in den Mittelpunkt politischer Auseinandersetzung gebracht hat. Die richtet sich gegen die Erweiterung von Tagebauflächen, den Abriss von ganzen Orten, das Verfeuern der Kohle, den Massenausstoß von Klimagasen und insgesamt ein Wirtschaftssystem, was all diese Zerstörung bewirkt und braucht. Das Ziel der symbolischen Aktionen wurde erreicht: Inzwischen ist der Braunkohlewiderstand breit und politisch wirksam geworden. Die Durchsetzung des Kohleausstiegs scheint möglich. Damit ist die Grundlage für einen Freispruch nach § 34 StGB geschaffen, denn neben den Rechtfertigungsgründe für die Aktion (Schutz des Klima usw.) war die Aktion auch wirksam und angemessen - zwei wichtige Kriterien des Paragraphen, der regelt, dass mensch Gesetze brechen darf, um höherwertige Ziele zu erreichen. Die Anklage bietet aber noch eine zweite hervorragende Möglichkeit, die Verfeuerung von Kohle und ihre Folgen zu thematisieren. Denn diese ist für die Versorgung der Bevölkerung nicht lebenswichtig. Die Anklage behauptete das aber einfach mal so und bastelte daraus den Vorwurf nach § 316b, Abs. 1 Nr. 2, 2. Variante, also die Behinderung "eines für die Versorgung der Bevölkerung lebenswichtigen Unternehmens". Was aber soll an einer Kohlebahn wichtig sein, die Brennstoff für Exportstrom liefert? Dient die Braunkohle nicht eher der Ent- als der Versorgung der Bevölkerung? Im Prozess müssen also Sinnhaftigkeit und Folgen von Braunkohleabbau und -verstromung geprüft werden - und das bei Frage- und Antragsrecht der Angeklagten und ihrer Verteidiger*innen. Ziel ist ein Freispruch, weil Braunkohle überflüssig und/oder der Widerstand gerechtfertigt ist - 2012 genauso wie heute!!!
    Gesucht ist noch eine Person (oder auch mehrere), die als Laienverteidiger*in mitmacht und sich mit den Energiezahlen auskennt, also sauber nachrechnen und entsprechend nachweisen kann, wie überflüssig Braunkohle ist und welche Schäden dadurch entstehen. Es hatte sich schon ein Mensch darauf vorbereitet, kann aber an dem Termin leider nicht. Wer springt ein??? ++ Ladung
  • AUCH ABGESAGT: Mo, 23.10. um 14 Uhr am AG Kerpen (Saal 110/1. Etage, Nordring 2-8): Strafprozess wegen der Kohlezugblockade 2015 (Hambachbahn)
    Am selben Tag findet noch ein zweiter Prozess statt! Ab 14:00 wird am Amtsgericht Kerpen (Sitzungssaal 110) der Vorwurf "Störung öffentlicher Betriebe" verhandelt. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, im Herbst 2015 bei einer Hambachbahn-Blockade mitgemacht zu haben. Hierbei stehen die Fragen im Raum, ob eine Sitzblockade strafbar ist und ob RWEs Kohleabbau für die 'Allgemeinheit' überhaupt 'lebensnotwendig' ist. Es wird spannend und der Angeklagte freut sich über solidarische Unterstützung und aktive Teilnahme am Prozessgeschehen!
  • Do, 25.10. um 19.30 Uhrin Gießen(Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift, Bahnhofstr. 26): STAAT AB!!! Aktionsplanungstreffen - Schwerpunkt: Schwarzfahren/Nulltarif/Containern
    Wir überlegen Aktionen zu den Themen, planen und üben die ... zwecks späterem Anwenden!
    Für eine kreative Praxis politischer Aktion statt Anpassung, Langeweile und ständigem Wandel aller Projekte in Start ups!
  • Do, 26.10. um 19.30 Uhr in Gießen (Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift, Bahnhofstr. 26): Monatliches Aktionsvernetzungstreffen
    Planung gemeinsamer Aktivitätenin und um Gießen: Neue Projekte, gegenseitige Unterstützung, konkrete Aktionen und bessere Ausstattung unserer Räume (z.B. Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift, Projektwerkstatt in Saasen) ... Themen diesmal u.a.: nächster UmsonstZug ++ ++ Aktionsideen für nächste Wochen (Reformationstag, Schwarzfahrprozess usw.) ++ Terminplanung und "Gießener Landbote" für November
  • Sa/So, 28./29.10. in Bochum (LPE-Geschäftsstelle, Wittener Str. 87, 44789 Bochum): Gerichtsprozess-Trainings - sich selbst verteidigen, und zwar richtig!
    Wir wollen die Abläufe am Beispiel von Gerichtsprozessen mit Gefahr der
    Einweisung in eine forensische Klinik besprechen (§§ 20/21 bzw. 63/64
    StGB). Schwerpunkte des Trainings sind:
    - theoretische Einführung in die Rahmenbedingungen und den Ablauf von Gerichtsverfahren
    - Einbindung von politischer Argumentation in der Verteidigung
    - Aufbau eines selbstbewussten Umgangs mit Justiz
    - Erproben offensiver, kreativer Prozessführung im Rollenspiel
    Vorprogramm: Freitag 18 Uhr mit dem Film "Unter den Paragraphen"
    ++ Training dann Sa/So jeweils 10 bis 17 Uhr
    Teilnahme, Snacks und Getränke sind kostenfrei. Teilnahme ist nur nach Anmeldung bis zum 20.10.2017 beim LPE NRW Doris Thelen unter Tel. 0241/9976831 oder per E-Mail an doris.thelen@psychiatrie-erfahrene-nrw.de möglich! Für eine verbindliche Anmeldung sind vorab 10 € Anmeldegebühr,das sogenannte Reuegeld, auf das LPE NRW Konto zu überweisen, diese 10 € gibt es während des Seminars zurück – sonst nichts. Bankverbindung des LPE NRW: Bank für Sozialwirtschaft IBAN: DE98370205000008374900 BIC: BFSWDE33XXX.
    Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Ein Fahrtkostenzuschuss für Bedürftige - billigste Möglichkeit - kann nur bei der Anmeldung beantragt werden.
  • 27.10. bis 11.11. werktäglich von 11-19 Uhr in Gießen (Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift, Bahnhofstr. 26): "Aktion Reinhardt" Ausstellung über dievergessenen' Vernichtungslager Belzec, Sobibór und Treblinka
  • Di, 31.10. um 20 Uhr im Infoladen Gießen (AK 44, Alter Wetzlarer Weg 44): Film "Empörung und Verschwörung - Porträt einer Person auf dem Weg in rechte Ideologien"
    Holger Strohm war einer der ersten bekannten Autoren der Anti-Atom-Bewegung. Sein Buch "Friedlich in die Katastrophe" bildete einen Meilenstein und zeigte Gefahren, Hintergründe und politische Seilschaften auf. Danach verfasste er etliche Umweltbücher, aber auch zu kinderfreundlichen Schulsystemen oder gegen die Gentechnik. Seine Hoffnungen auf eine Wende erfüllten sich nicht. Mehr und mehr sah er die Welt am Abgrund. Aus Verzweiflung wuchs Empörung - und die ebnete den Weg in rechtes Gedankengut und absurdeste Verschwörungstheorien. Als 2012 der Anti-Atom-Klassiker verfilmt wurde, streuteFilmemacher Marcin El dort solche Gedanken ein. Es war der Anfang einer geistigen Entwicklung, die aus Holger Strohm und seinen Unterstützernvielgefragte, rechtsextreme Redner und Interviewpartner gemacht haben - voller Hass gegen Flüchtlinge, Juden, die USA und Israel, Linksfaschisten und zensierte Medien. Der Film "Empörung und Verschwörung" zeichnet das alles nach - ist aber mehr: Eine grundlegende Kritik an vereinfachten Welterklärungen, an Gut-Böse-Stigmatisierungen und dem Glauben an eine Machtpyramide mit nur wenigen Strippenziehern an der Spitze.Strohm ist ein Beispiel für viele - aber er zeigt, dass auch ein "linker Anarchist" (Selbstbezeichnung Holger Strohm) zum Verkünder wirrer und rechter Welterklärungen werden kann. ++ 71min ++ Creative Commons (NC-SA) ++ Der Filmemacher ist mit vor Ort und steht für Fragen und Diskussion im Anschluss bereit.
  • Mi, 1.11. um 19.30 Uhr in Gießen(Antiquariat Guthschrift, Bahnhofstr. 26): Lesung "Verschwörungsglauben in Originaltexten"
    Der Buchautor und Aktivist Jörg Bergstedt liest aus Werken des Kopp- und Amadeus-Verlages, aus der Compact und anderen Werken der Verschwörungsgläubigen-Szene. Wenn es nicht so traurig wäre, ist es eher zum Lachen! ++ Bericht Gießener Anzeiger
  • Do, 2.11. ab 19 Uhr durch Gießen (Start am Uni-Hauptgebäude, Ludwigstr. 23): Critical Mass
    anschließend je nach Interesse Runde zur Planung weiterer Aktivitäten in Sachen Mobilität
  • Do, 9.11. um 19.30 Uhr in Gießen(Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift, Bahnhofstr. 26): Vor- und Nachbereitungstreffen zum UmsonstZug
    Der nächste Umsonstzug muss terminlich festgelegt und alles weitere geplant und vorbereitet werden. Fest steht bislang nur dre 23.12. (Samstag vor drei Feiertagen!). Machen wir noch einen davor?
  • bis 17.11.: COP23 in Bonn und Aktionstage in Bonn und im Revier
    Zur offiziellen UN-Klimakonferenz (oder United Nations Climate Change Conference oderVertragsstaatenkonferenz – Conference of the Parties, COP)
  • Do, 16.11 um 9:30 Uhr im Amtsgericht Freiburg (Raum V): Strafprozess
    Ein Text des Angeklagten: "Ist euch auch schon aufgefallen, dass sich die Welt um euch herum auch immer mehr anonymisiert. Viele Schreiben die von Behörden oder Institutionen stammen sind Massenware und werden mit dem Titel " Maschinell erstellt und ohne Unterschrift gültig" unterzeichnet.Auch Dienstausweise von Polizisten und Kontrolleuren in Verkehrsmitteln sowie von Sicherheitsfirmen weisen heute keine Menschen mehr mit Namen aus, sondern nur noch mit einer Nummer.Ich habe einen Kontrolleur bei einer Kontrolle in der S-Bahn nach seinem Namen gefragt und wurde sodann festgenommen. Die Polizei hat gegen mich ein unglaubliches (einseitiges) Ermittlungsverfahren geführt, dass das ganze nun vor Gericht landet. Dort soll nun die Frage geklärt werden warum Dienstausweise keine Namen mehr tragen müssen und wo das geregelt ist."
  • Do, 16.11. um 19.30 Uhrin Gießen(Ortsänderung: Foyer im Rathaus Gießen): STAAT AB!!!Aktionsstreffen Umsonstfahren (Schwarzfahren/Nulltarif)
    Wir planen Aktionen, die rund um den Schwarzfahr-Prozess am 6.12. laufen sollen - gegen die Kriminalisierung des Schwarzfahrens, für Nulltarif in Bussen und Bahnen! Ab 18 Uhr läuft im Rathaus die Stadtverordnetenversammlung mit dem TOP 23 zur Einführung des Nulltarifs an Samstagen. Unser Motto "Staat ab!" steht für eine kreative Praxis politischer Aktion statt Anpassung, Langeweile und ständigem Wandel aller Projekte in Start ups!
  • Do, 30.11. um 19.30 Uhr in GI (Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift, Bahnhofstr. 26): Vorbereitungstreffen Globale 2018 in Gießen
    Im Antiquariat und im Aktionsraum wollen wir durchgehend an den Filmabenden in Gießen (also 27.1. bis 4.2.) Infostände, Caféatmosphäre und Gelegenheit zum Gespräch bieten, zudem thematische interessierte und passende Gruppen direkt einladen. Wer bereitet mit vor?
  • Fr, 1.12. ab nachmittags in GI (Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift, Bahnhofstr. 26): Transpi- und Schildermalen für denUmsonstZug
    22 Uhr in und um Gießen (Treffpunkt mit Fahrrädern um 22 Uhr vor dem Uni-Hauptgebäude, Ludwigstr. 23): Containern für den Umsonstzug
    Hilfreich: Handschuhe,Kopflampeund möglichst vielen Packtaschen, Fahrradhängern usw.
  • Sa/So, 2./3.12., je 10-17 Uhr in Aachen (PsychiatriePatinnen&Paten=PP, Adalbertsteinweg 123): Gerichtsprozess-Trainings - sich selbst verteidigen, und zwar richtig!
    Wir wollen die Abläufe am Beispiel von Gerichtsprozessen mit Gefahr der
    Einweisung in eine forensische Klinik besprechen (§§ 20/21 bzw. 63/64
    StGB). Schwerpunkte des Trainings sind:
    - theoretische Einführung in die Rahmenbedingungen und den Ablauf von Gerichtsverfahren
    - Einbindung von politischer Argumentation in der Verteidigung
    - Aufbau eines selbstbewussten Umgangs mit Justiz
    - Erproben offensiver, kreativer Prozessführung im Rollenspiel
    Vorprogramm: Wahrscheinlich Donnerstag abend (Ort noch unklar) mit dem Film "Unter den Paragraphen"
    ++ Training dann Sa/So jeweils 10 bis 17 Uhr ++ Wer zu dem Vorprogramm nicht kommen kann, sollte sich den Film vorher im Internet anschauen. Das ist wichtig, weil dort der Gesamtauflauf eines Strafprozesses erklärt wird!
    Anmeldung erforderlich (Mindestteilnehmer*innenzahl muss erreicht werden) unter saasen@projektwerkstatt.de
  • Sa, 2.12. ab 10 Uhr in GI (Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift, Bahnhofstr. 26): Vorbereitung UmsonstZug - helft mit beim Sortieren, Gestalten der Verteilwägen usw. ... und dann:
    15 Uhr durch Gießen (von Walltorstraße/Ecke Asterweg durch Seltersweg bis E-Klo): UmsonstZug: Nutzen statt wegwerfen! ++ Facebook
    anschließend: noch 1-2 Stunden zusammen aufräumen ...
  • VORSCHOBEN AUF 15.3.2018: Mi, 6.12. um 9 Uhr am Landgericht Gießen (Ostanlage15, Raum 227): Wiederholung im Schwarzfahrprozess
    Das Verfahren endete bereits einmal mit einem Freispruch, aber das Oberlandesgericht hob Ende 2016 das Urteil auf. Es geht um die Frage, ob Schwarzfahren mit einem Hinweisschild noch "Erschleichung" ist oder durch die Kennzeichnung die Strafbarkeit aufgehoben wurde.
    Unabhängig vom Ausgang dieses Verfahrens hat selbst die Staatsanwaltschaft ein Schwarzfahren mit Hinweisschild und Flyerverteilen als ausreichend auffällig anerkannt - so fährt mensch also straffrei ohne Ticket! Infoseite ist www.schwarzfahren.tk!
  • Do, 14.12. um 19.30 Uhr in Gießen (Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift, Bahnhofstr. 26): Monatliches Aktionsvernetzungstreffen
    Planung gemeinsamer Aktivitätenin und um Gießen: Neue Projekte, gegenseitige Unterstützung, konkrete Aktionen und bessere Ausstattung unserer Räume (z.B. Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift, Projektwerkstatt in Saasen) ... Themen diesmal u.a.: nächster UmsonstZug ++ Terminplanung und "Gießener Landbote" für 2018
  • Fr, 22.12. ab 22 Uhr in und um Gießen (Treffpunkt mit Fahrrädern und möglichst vielen Packtaschen, Fahrradhängern usw. um 22 Uhr vor dem Uni-Hauptgebäude, Ludwigstr. 23): Containern für den Umsonstzug
  • Sa, 23.12. ab 10 Uhr in GI (Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift, Bahnhofstr. 26): Vorbereitung UmsonstZug - helft mit beim Sortieren, Gestalten der Verteilwägen usw. ... und dann:
    Ab ca. 15 Uhr durch Gießen (GEÄNDERTE ROUTE: Start in Bahnhofstraße am Antiquariat Guthschrift, von dort durch Löwengasse zum Seltersweg und dort Richtung Marktplatz): UmsonstZug: Nutzen statt wegwerfen! ++ Facebook
    Hier könnt ihr nehmen, was ihr braucht: Essen, Bücher, Kleidung und alles was da ist. Ihr könnt auch vorbeibringen, was ihr nicht mehr braucht, damit andere das noch nutzen können. Es gibt Musik, politische und künstlerische Beiträge am Mikrofon oder einfach auf der Straße. Und genau das könnt ihr auch selbst machen. Nur bitte keine Werbung! Wagt euch zu uns: Zusammen schaffen wir einen bunten öffentlichkeitswirksamen "Fair"teilpunkt zum Verschenken/Teilen/Tauschen, bieten eine Plattform zum Diskutieren und Austauschen, lassen uns nicht länger in Einzelkund*innen zerteilen und setzen damit ein Zeichen, denn ... es ist genug für alle da! anschließend: noch 1-2 Stunden zusammen aufräumen und dann den Foodsavern helfen, Reste beim Weihnachtsmarkt einzusammeln und zu verteilen ... und wer will, dann nach Saasen. Dort beginnt:
  • Ab 24.12. bis ca. Mitte Januarin der Projektwerkstatt (Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen,
    Bahnhof: Reiskirchen-Saasen, Übernachtungsplätze vorhanden): Archivieren, Diskutieren und praktische Workshops - die traditionelle
    Jahreswechselphase in der "Villa Kunterbunt des kreativen Widerstandes"

    In dieser Zeit könnt Ihr
    nicht nur (wie auch sonst immer) in die Projektwerkstatt kommen, die großartigen Bibliotheken genießen, Werkstätten und Gruppenräume nutzen, sondern in diesen Tagen findet Ihr dort Menschen, die Lust auf gemeinsame Debatten um politische Theorie und zukünftige Projekte haben, sich gegenseitig praktisches Wissen beibringen usw. Wer will, kann auch dabei helfen,
    in den Archiven und Bibliotheken zu sortieren. Das ist einmal jährlich
    nötig, um alles Neue in die Aktenordner zu bringen bzw. die Bücher in
    den Ausleihverzeichnissen einzutragen. Die Zeit um Weihnachten und Neujahr ist traditionell dafür eingeplant - immer so ein paar Stunden am Tag.
    Ein paar Tage sind speziellen Themen gewidmet, d.h. Ihr könnt auch danach auswählen, wann Ihr kommt (wenn Ihr nicht die ganze Zeit dabei sein wollt). Bislang steht soviel (weitere Vorschläge willkommen):
    • Ca. 26. bis 28.12.: Tagsüber im Archiv werkeln (oder zu was Ihr sonst Lust habt). Bei Sonnenuntergang (ca. 16 Uhr) treffen
      wir uns um gemütlichen Kaffee-/Teetrinken jeweils mit einem
      politischen Debattenthema. Ende offen. Angefragt ist für diese Phase, rund um das Thema Eigentum, Postwachstum/Degrowth, Ressourcenschonung usw. zu diskutieren.
    • 29.12. bis 1.1.: Tagsüber weiter im Archiv, wenn es dunkel wird, soll es um Leben und Projekte in und um die Projektwerkstatt gehen. Wer hat Lust, diese "Villa Kunterbunt des kreativen Widerstandes" mit zu erhalten und weiter zu entwickeln? Schaffen wir noch ein weiteres Haus im Dorf als alternatives Lebensprojekt? Wie wäre es mit einer solidarischen Landwirtschaft hier am Westhang des Vogelsberges? Welche politischen Aktionen können von uns ausgehen? Die Tage sind besonders geeignet für Menschen, die die Projektwerkstatt näher kennenlernen wollen und vielleicht auch nachdenken, ob sie hier mehr einsteigen. Tagsüber kann es deshalb auch kleine Einführungen in die Haustechnik (Heizung, Regenwasseranlage, Elektrik, Computersysteme usw.) geben.
    • 1.-4.1.2018: Wie die Tage vorher eine Kombination aus Archivzeit und Diskutieren in der dunklen Phase des Tages. Freie Themenwahl, also nach Vereinbarung. Und auch hier gilt: Ob zwei, drei oder mehr Stunden - wir diskutieren dann solange, wie wir wollen oder können.
    • 4.-7.1. dann das Seminar "Theorie der Herrschaftsfreiheit" (siehe unten)
    • ab 8.1. bis ... solange Menschen Lust haben: Weiter in der Mischung Archivieren und Debattieren
    Für alle, die sich mehr für die Projektwerkstatt interessieren und Lust haben, die ganzen Tage im Haus zu verbringen (Übernachtung möglich): Tagsüber wird nicht nur der Kinoabend vorbereitet, sondern es bleibt Zeit, sich über Leben und Projekte in und um die Projektwerkstatt zu unterhalten. Wer hat Lust, diese "Villa Kunterbunt des kreativen Widerstandes" mit zu erhalten und weiter zu entwickeln? Schaffen wir noch ein weiteres Haus im Dorf als alternatives Lebensprojekt? Wie wäre es mit einer solidarischen Landwirtschaft hier am Westhang des Vogelsberges? Welche politischen Aktionen können von uns ausgehen? Wer sowieso mal die Projektwerkstatt näher kennenlernen will und vielleicht auch nachdenkt, hier mehr einzusteigen, ist an den Globale-Tagen genau richtig. Tagsüber kann es zudem kleine Einführungen in die Haustechnik (Heizung, Regenwasseranlage, Elektrik, Computersysteme usw.) geben.
  • Bis 2.1.: Petition zur Änderung des Diebstahlsparagraphen 242 StGB - keine Strafe für "Containern" und Sperrmüllwühlen läuft: Bis 2.1.2018 online unterzeichen - oder weiter Unterschriften dafür auf Papier sammeln ... hier die Liste zum Ausdrucken - 50.000 brauchen wir am Ende. Mehr auf dem Blog Change§242!
  • 4. bis 7.1.2018(Start am Do, 4.1. um 18 Uhr) in der Projektwerkstatt: Seminar zur "Theorie der Herrschaftsfreiheit"
    Welchen Formen hat Herrschaft und wie wirkt sie? Wie kann eine herrschaftsfreie Welt aussehen? Diese Frage beschäftigt PhilosophInnen, manch zukunftsorientierten PolitikerInnen oder AktivistInnen, Roman- und Sachbuchschreiberlinge. Doch ein kritischer Blick zeigt meist: Zukunftsdebatten sind eher ein Abklatsch heutiger Bedingungen mit netteren Menschen in der Führung. "Freie Menschen in freien Vereinbarungen" ist radikal anders: Mit scharfem, analytischen Blick werden die Bedingungen seziert, unter denen Herrschaft entsteht, wie sie wirkt und was sich wie ändern muss, damit Menschen aus ihrem Streben nach einem besseren Leben (Eigennutz) sich nicht nur selbst entfalten, sondern genau dafür die Selbstentfaltung aller Anderen brauchen und deshalb mit herbeiführen. Aus Konkurrenz wird Kooperation, das Normale weicht der Autonomie. Vorab was zum Thema lesen? Hier ...
  • Sa, 6.1. von 12-15 Uhr in GI (Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift, Bahnhofstr. 26): Tierrechts-Treffen, danach offener Brunch, Planen von neuen Aktionen
  • Do, 11.1. ab 18 Uhr in Chemnitz (Lesecafe Odradek, Leipzigerstr. 3); Direct-Action- Tipps für den kreativen Widerstand (ein rasanter Abend im Wechsel von Film und Diskussion)
    Du findest, in der Welt läuft einiges verkehrt? Und fühlst Dich ohnmächtig, weil Du oft nicht weißt, wie das Bessere gelingen oder durchgesetzt werden kann? Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen in Zwangsanstalten, Diskriminierung und Ausbeutung - so vieles passiert täglich, aber kaum etwas hilft dagegen? Dann hilft dieser Direct-Action-Infoabend. Denn so ohnmächtig, wie es scheint, sind wir nicht. Im Gegenteil: Es gibt viele Aktionsformen, um uns wirksamer wehren zu können, um lauter und deutlicher unsere Stimme zu erheben oder uns politisch einzumischen: Kommunikationsguerilla, verstecktes Theater, gezielte Blockaden oder Besetzungen, intelligente Störung von Abläufen und vieles mehr. Sie schaffen Aufmerksamkeit und bieten Platz für eigene Forderungen und Visionen. Wir werden in neun Abschnitten jeweils als kleiner Film plus anschließende Diskussion konkrete Aktionsideen kennenlernen und den rechtlichen Rahmen durchleuchten. Wer dann mehr will, kann in den Tagen danach ein zweitätiges Direct-Action-Training besuchen. ++
    Schon mal informieren? www.direct-action.tk ++ Start um 18 Uhr, gegen 20 Uhr als Halbzeit gibt's eine Pause mit Vokü (Essen für alle) vor Ort!
  • Fr, 12.1.um 20 Uhr in Chemnitz (Lesecafe Odradek): Film "Unter Paragraphen – Anspruch und Wirklichkeit im Gerichtssaal"
    Der Film zeigt, wie ein Gerichtsverfahren ablaufen müsste. Mittels heimlicher Mitschnitte in Strafverfahren zeigt sich, dass die Realität davon stark abweicht: Richter_innen brechen beliebig des Gesetz, verwehren den Angeklagten ihre Rechte und beschimpfen sie sogar. Der 90minütige Film bietet aber noch ein drittes: Immer wird erläutert, wie mensch sich wehren könnte - mit praktischen Tipps und den rechtlichen Grundlagen. Insofern ist "Unter den Paragraphen" Aufklärung und Lehrfilm zugleich. Der Abend ist offen für alle - für die, die am Sa/So zum Training kommen wollen, die passende Einführung (die auch nötig ist).
  • Sa/So, 13./14.1.in Chemnitz (Lesecafe Odradek): Gerichtsprozess-Training - sich selbst verteidigen, und zwar richtig!
    Einführung zu rechtlichen Grundlagen der Repression (vor allem Straf- und Strafprozessrecht, aber auch Hinweise auf relevante Spezialgesetze). Schilderung des Ablaufs eines Gerichtsverfahrens. Dann Training in Form eines Rollenspiels zu einem kompletten Gerichtsprozess mit der Möglichkeit, mal verschiedene Rollen auszuprobieren (ZeugIn, AngeklagteR, Publikum, Wachmensch). ++ www.prozesstipps.tk
  • So, 14.1. um 15 Uhr in Wetzlar (Spättreff-Wohnzimmer): Treffen der Anti-Psychiatriegruppe
  • Mo, 15.1. um 19 Uhr in Leipzig (Nebenraum im Trattoria Toskana,
    Nikolaistraße 31): Workshop zu kreativen Aktionsmethoden
  • Di und Mi, 16./17.1. jeweils von 10 bis 18 Uhr in Wurzen (Kanthaus,Kantstr. 20/22): Direct-Action-Training - Kennenlernenund Üben von kreativen Aktionsformen
    Angefangen vom Eingreifen im Alltag über kreatives Demonstrieren und Kommuniaktionsguerilla bis zu filigraner Sabotage (deutsch und englisch) ++ Schon mal informieren? www.direct-action.tk ++ Einführung ins Thema mit vielen Bildern als Anschauung hier (mehr zum Inhalt siehe 9.-11.2.) ++Flyer: deutsch und englisch
    • Jeweils im Anschluss: Gemeinsames Essen und weitere Workshops,Diskussionsrunden und mehr zu Herrschaftstheorie, Vernetzungpolitischer Räume usw.
    • Auftaktabend am Montag 20 Uhr: Film„Direct Action“ ++ dieser Filmabend und der Abend in Leipzig dienen als Auftakt zum Direct-Action-Training. Für alle, die erst Dienstag zum Seminar kommen: Bitte den Film auf jeden Fall vorher gucken - erst steht auch auf Youtube
    • Kostenbeitrag nach Selbsteinschätzung – Lust auf kreative Aktionen istwichtiger als Geld!
    • Di und Mi nach 18 Uhr: Gemeinsames Essen und Workshops zu Herrschaftstheorie, Vernetzung politischer Räume usw.
  • FIEL AUS WEGEN STURM! Do, 18.1. abends in Zeitz ("Grüner Salon", Badstubenvorstadt 16a): Vortrag und Diskussion "Konsumkritik-Kritik ... warum sich die Welt am Ladenregal nicht besser kaufen lässt?"Überall dröhnt die Werbung: Ändere Dein Leben und Du änderst die Welt! Nachfrage regelt das Angebot! Ethische Geldanlagen, Kaufen mit gutem Gewissen usw. Warum aber wird die Welt nicht besser, sondern nur der Bio-, Fahrrad- und Solarladen zu einem Kommerztempel? Der Vortrag widerlegt die These von der großen Verbraucher_innenmacht und zeigt, dass die Selbstreduzierung auf's Dasein als Konsument_in vor allem denen dient, die nichts als Profit im Sinn haben. Für Mensch und Umwelt aber geht es um mehr als sich mit der Rolle des Bezahlenden im Kapitalismus zufrieden zu geben.
    Der Referent, Jörg Bergstedt, ist Autor zahlreicher Ökologiebücher (z.B. "Monsanto auf Deutsch") und des Büchleins "Konsumkritik-Kritik". Infoseite: www.konsumkritik-kritik.tk
  • Fr, 19.1. um 20 Uhr in Berlin (Systemfehler, Jessnerstraße 41 nahe Ostkreuz): Ton-Bilder-Schau "Die Mischung macht's - Strategien erfolgen Widerstands am Beispiel der Agrogentechnik"
    2004 starteten Gentechnikkonzerne und Lobbygruppen eine neue Kampagne zur Durchsetzung ihrer Profitinteressen und zur Anlage von Feldern mit manipulierten Pflanzen. Ab 2005 entwickelte sich - wie schon Mitte der 90er Jahre - eine spannende Mischung des Widerstandes: Feldbefreiungen, Feldbesetzungen, Aktionen vor Konzernzentralen und -versammlungen, Recherchen hinter den Kulissen, brisante Veröffentlichungen und viele informative Veranstaltungen. Mit Erfolg: 2011 wurden die letzten Versuchsfelder in einer spektakulären Aktion zerstört. Monsanto, BASF & Co. kündigten ihren Abgang aus Deutschland an. Seitdem gibt es deutschlandweit keine gv-Pflanzen mehr in der Landschaft. Da lohnt sich der Rückblick: Was macht solche Widerstandsstrategien aus? Und was lässt sich daraus für andere Kampagnen und Aktionen lernen - z.B. für den Widerstand gegen Atom oder Kohle, Tierfabriken oder übergriffige Behörden, Nazis oder Sozialabbau, Militär oder Repression? Fotos, kurze Filme und ausgewählte Anekdoten machen die Ton-Bilder-Schau zu einer rasanten Erinnerung an vergangene Protestjahre. Ihr folgen Thesen für eine entschlossenere Protestkultur auch zu anderen Themen. Am Ende besteht die Gelegenheit zur Debatte, Entwicklung eigener Ideen und für konkrete Verabredungen.
  • Sa, 20.1. in Berlin: Demo "Wir haben es satt!"
    um ca. 12.30 Uhr am Rande dieser Demo direkt vor dem Reichstag: Übergabe der Unterschriften zur Petition "Containern ist kein Verbrechen"
  • Fr., 26.1. bis So, 4.2. Globale Mittelhessen in Gießen, Marburg, Wetzlar usw.
    In Gießen wird im Kinocenter (Bahnhofstr. 34) gespielt. Nach dem ersten (18-Uhr-)Film sowie vor und nach dem zweiten (20.30 Uhr-)Film besteht besteht im benachbarten Antiquariat Guthschrift (mit Aktions- und Kleinkunstraum) Gelegenheit zum (weiteren) Gespräch, versorgt mit Kaffee, Tee und kleinen Häppchen. Zudem sind dort Ausstellungen, Bücher- und Infotische zu finden. Projekte und Gruppen, die zu den Themen des jeweiligen Filmes aktiv sind, sind herzlich eingeladen, hier über ihr Schaffen zu berichten, Infos auszulegen usw. Meldet Euch möglichst bald unter kleinkunst@guthschrift-antiquariat.de oder an der Theke des Ladens.
  • So, 28.1. um 14 Uhr in Gießen (Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift, Bahnhofstr. 26): Monatliches Aktionsvernetzungstreffen
    Planung gemeinsamer Aktivitätenin und um Gießen: Neue Projekte, gegenseitige Unterstützung, konkrete Aktionen und bessere Ausstattung unserer Räume (z.B. Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift, Projektwerkstatt in Saasen) ... Themen diesmal u.a.: nächster UmsonstZug ++ Terminplanung und "Gießener Landbote" für Februar/März 2018
  • Sa, 3.2. ganztags (auch in Gießen ist was in Planung): Aktionstag gegen Braunkohle und für Freilassung der inhaftierten Waldbesetzer*innen vom Hambacherforst ... siehe Infoseite ... wegen Vorbereitung in Gießen bitte im Antiquariat Guthschrift nachfragen
  • Mo, 5. bisFr, 8.2. Globale Mittelhessen im Dorf, u.a. in der Projektwerkstatt Saasen (Spielplan für Saasen)
    Die Nachspielzeit auf den Dörfern. In der Projektwerkstatt planen wir wieder ein spannendes Programm nicht nur mit interessanten Filmen, sondern Gespräch, Gästen, Café/Öko-Buffet sowie dem Zugang zu allen Räumen des Hauses (Bibliotheken, Werkstätten) mit einigen Ausstellungen, Infotischen usw. Die vier Tage sind thematisch sortiertzu Landwirtschaft, Gentrifizierung, Flucht/Migration und internationaler Konzernmacht. Das vorläufige Programm (Ankündigung in Gießener Allgemeine):
    • Montag 5.2. zu Flucht und Deportation
      18 Uhr #MyEscape
      20.30 Uhr Deportation Class
      Rundherum Infocafé und Diskussionsmöglichkeiten. Geladene Gäste: Refugees aus der Region.
    • Dienstag 6.2. zu Gentrifizierung
      18 Uhr Die Stadt als Beute
      20.30 Uhr Dream Empire
      Rundherum Infocafé und Diskussionsmöglichkeiten. Geladene Gäste: Aktivist*innen aus Berlin
    • Mittwoch 7.2. zu Landwirtschaft
      18 Uhr Dead Donkeys fear no hyenas - grünes Gold (Film zu Landraub)
      anschließend Infocafe zu solidarischer Landwirtschaft und Vortrag "Konsumkritik-Kritik" (siehe unten)
    • Donnerstag 8.2. zu globalem Kapitalismus
      18 Uhr Machines
      20.30 Uhr Konzerne als Retter
      Rundherum Infocafé und Diskussionsmöglichkeiten
    Für alle, die sich mehr für die Projektwerkstatt interessieren und Lust haben, die ganzen Tage im Haus zu verbringen (Übernachtung möglich): Tagsüber wird nicht nur der Kinoabend vorbereitet, sondern es bleibt Zeit, sich über Leben und Projekte in und um die Projektwerkstatt zu unterhalten. Wer hat Lust, diese "Villa Kunterbunt des kreativen Widerstandes" mit zu erhalten und weiter zu entwickeln? Schaffen wir noch ein weiteres Haus im Dorf als alternatives Lebensprojekt? Wie wäre es mit einer solidarischen Landwirtschaft hier am Westhang des Vogelsberges? Welche politischen Aktionen können von uns ausgehen? Wer sowieso mal die Projektwerkstatt näher kennenlernen will und vielleicht auch nachdenkt, hier mehr einzusteigen, ist an den Globale-Tagen genau richtig. Tagsüber kann es zudem kleine Einführungen in die Haustechnik (Heizung, Regenwasseranlage, Elektrik, Computersysteme usw.) geben.
  • Di, 6.2 um 17 Uhr in Gießen, Kreuzplatz/Kugelbrunnen: Kundgebung gegen den Krieg gegen Afrin
    Der tiefreligiöse NATO-Stat Türkei im Angriffskrieg mit deutschen Panzern gegen eine der wenigen noch freien und wenig zerstörten Gebiete Syriens. Es gibt ein offenes Mikrofon - und wir freuen uns über Eure eigenen Ideen und Aktionen.
  • Mi, 7.2. um ca. 20.30 Uhr in der Projektwerkstatt (Reiskirchen-Saasen, Ludwigstr. 11): Vortrag und Diskussion "Konsumkritik-Kritik ... warum sich die Welt am Ladenregal nicht besser kaufen lässt?"Überall dröhnt die Werbung: Ändere Dein Leben und Du änderst die Welt! Nachfrage regelt das Angebot! Ethische Geldanlagen, Kaufen mit gutem Gewissen usw. Warum aber wird die Welt nicht besser, sondern nur der Bio-, Fahrrad- und Solarladen zu einem Kommerztempel? Der Vortrag widerlegt die These von der großen Verbraucher_innenmacht und zeigt, dass die Selbstreduzierung auf's Dasein als Konsument_in vor allem denen dient, die nichts als Profit im Sinn haben. Für Mensch und Umwelt aber geht es um mehr als sich mit der Rolle des Bezahlenden im Kapitalismus zufrieden zu geben.
    Der Referent, Jörg Bergstedt, ist Autor zahlreicher Ökologiebücher (z.B. "Monsanto auf Deutsch") und des Büchleins "Konsumkritik-Kritik". Infoseite: www.konsumkritik-kritik.tk
  • Fr, 9.2 um 17 Uhr in Gießen, Kreuzplatz/Kugelbrunnen: Kundgebung gegen den Krieg gegen Afrin
    Der tiefreligiöse NATO-Stat Türkei im Angriffskrieg mit deutschen Panzern gegen eine der wenigen noch freien und wenig zerstörten Gebiete Syriens. Es gibt ein offenes Mikrofon - und wir freuen uns über Eure eigenen Ideen und Aktionen.
  • Fr-So, 9.-11.2. in der Projektwerkstatt (Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen,
    Bahnhof Reiskirchen-Saasen, Übernachtungsplätze vorhanden): Direct-Action-Training
    Du findest, in der Welt läuft einiges verkehrt? Und fühlst Dich ohnmächtig, weil Du oft nicht weißt, wie das Bessere gelingen oder durchgesetzt werden kann? Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen in Zwangsanstalten, Diskriminierung und Ausbeutung - so vieles passiert täglich, aber kaum etwas hilft dagegen? Dann hilft dieses Direct-Action-Training. Denn so ohnmächtig, wie es scheint, sind wir nicht. Im Gegenteil: Es gibt viele Aktionsformen, die wir kennenlernen und üben können, um uns wirksamer wehren zu können, um lauter und deutlicher unsere Stimme zu erheben oder uns politisch einzumischen: Kommunikationsguerilla, verstecktes Theater, gezielte Blockaden oder Besetzungen, intelligente Störung von Abläufen und vieles mehr schaffen Aufmerksamkeit und bieten Platz für eigene Forderungen und Visionen. Wir werden konkrete Aktionsideen besprechen, den rechtlichen Rahmen durchleuchten und einiges ausprobieren. ++ Schon mal informieren? www.direct-action.tk ++ Einführung ins Thema mit vielen Bildern als Anschauung hier
    • Auftaktabend am Freitag 20.15 Uhr (Zug ab GI 19.47 Uhr): Film„Direct Action“ (Rückkehr um 22.21 Uhr möglich)
      Der Filmabend dienals Auftakt zum Direct-Action-Training. Für alle, die erst Samstag zum Seminar kommen: Bitte den Film auf jeden Fall vorher gucken - erst steht auch auf Youtube
    • FIEL AUS WEGEN ZU WENIG ANWESENDEN: Sa/So je ab 9 Uhr bis abends (Frühstück, Zug ab GI 8.44 Uhr, Übernachtungmöglich)
    • Stattdessen: So, 11.2. ab 9.15 Uhr in der Projektwerkstatt (Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen,
      Bahnhof Reiskirchen-Saasen, Zug ab Gießen 8.44 Uhr): Direct-Action-Workshop
    • Kostenbeitrag nach Selbsteinschätzung – Lust auf kreative Aktionen istwichtiger als Geld!
  • Do, 22.2. um 19.30 Uhr in Gießen (Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift, Bahnhofstr. 26): Monatliches Aktionsvernetzungstreffen
    Planung gemeinsamer Aktivitätenin und um Gießen: Neue Projekte, gegenseitige Unterstützung, konkrete Aktionen und bessere Ausstattung unserer Räume (z.B. Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift, Projektwerkstatt in Saasen) ... Vorgeschlagener Ablauf:
    • Kurze Runde: Was läuft wo? Welche neuen Ideen gibt es? Wo wird welche Hilfe gebraucht?
    • Kleingruppen zu konkreten Aktionsplanungen (schon vorgeschlagen: nächster UmsonstZug ++ Verkehrswendeaktionen wie Nulltarif, Aktionen rund um den Schwarzfahrprozess am 15.3.)
    • Zusammentragen der Ergebnisse und Verabredungen
  • Sa, 26.2 um ? Uhr in Gießen, Berliner Platz: Demonstrationgegen den Krieg gegen Afrin
    Der tiefreligiöse NATO-Stat Türkei im Angriffskrieg mit deutschen Panzern gegen eine der wenigen noch freien und wenig zerstörten Gebiete Syriens. Kein offenes Mikrofon.
  • Fr, 2.3. abends in Bremen (BDP-Haus, Am Hulsberg 136): Wo Pippi eingesperrt, gedemütigt,fixiert und vollgepumpt mit Psychopharmaka 20 Jahre früher sterben würde ... die Ton-Bilder-Schau zu Anspruch und Wirklichkeit hinterpsychiatrischen Mauern und Zäune
    240.000 Menschen werden jedes Jahr in Deutschland gegen ihrenWillen psychiatrisch zwangsbehandelt. Solche "Behandlungen" habenes in sich. Es sind qualvolle Unterwerfungsrituale, bei denen dieeine Seite alle Macht hat und die andere keine. Das geben dieChefs deutscher Kliniken selbst zu. Der Wille des Patienten würdegar nichts zählen, schrieb der Leiter einer forensischenPsychiatrie in einem Brief an die Vorsorgebevollmächtigte einesGefangenen - und erteilte ihr Hausverbot. Auch andere Verbrechengeben die Täter*innen in Weiß offen zu: Wenn passende Medikamentefehlen, würden halt andere genommen. Die seien dann zwar nichtzugelassen, aber das mache nichts. Disziplinarmaßnahmen würden alsTherapie verschleiert. 18 bis 25 Jahre kürzer würden Menschenleben, die über lange Zeit Psychopharmaka nehmen - in der Regel:nehmen müssen. Der Staat hat mit den geschlossenen PsychiatrienRäume geschaffen, in denen die Untergebrachten Freiwild sind. 359Euro erhalten die Kliniken dafür pro Tag und Person. DieKlinikärzt*innen sitzen selbst vor Gericht und schreiben dieGutachten, die ihnen die Betten füllen. Über Fördervereineorganisieren sie ein zusätzliches, undurchsichtiges Umfeld. DieTon-Bilder-Schau des investigativen Journalisten Jörg Bergstedtgibt einen tiefen Blick hinter die Kulissen der Zwangspsychiatrie,dargestellt vor allem an Unterlagen, die aus den Psychiatrienselbst stammen. Den Abschluss bildet die Frage, wie eine Welt ohneZwangsbehandlungen aussehen könnte - und was das alles mit PippiLangstrumpf zu tun hat.

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