Gentechnik-Seilschaften

VERKEHR, UMWELT UND DER KAPITALISMUS

Zahlen, Fakten, Zitate - Material für Eure Flyer, Schautafeln usw.


1. Zahlen, Fakten, Zitate - Material für Eure Flyer, Schautafeln usw.
2. Was nicht hilft: Elektromobilität
3. Gute Gründe gegen Autos (egal, welcher Antrieb)
4. Stimmen gegen das Auto
5. Politik der kurzen Wege
6. Diesel & Co.: Alte Autos weg, aber keine neuen her!
7. ... wirtschaftliche Effizienz ist nicht die Lösung, sondern das Problem ...
8. Abschaffung der Verkehrsregelungen senkt Unfallquote
9. Flugverkehr
10. Deutsche Bahn, vor allem eine AG (der Autolobby)
11. Politiker*innen-Gequatsche
12. Lobby & Co.

Aus der Pressemitteilung Nr. 069 vom 27. Februar 2019 des Statistischen Bundesamtes
Im Jahr 2018 starben in Deutschland 3 265 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 85 Todesopfer oder 2,7 % mehr als im Jahr 2017 (3 180 Todesopfer).

Weltweit (laut Business Insider am 5.9.2019)
Im Verkehr sterben jährlich 1,35 Millionen Menschen, zitiert er die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Damit ist es die achthäufigste Todesursache weltweit. Zum Vergleich: Durch Terrorismus starben im Jahr 2017 laut des Institute for Economics and Peace weltweit knapp 20.000 Menschen. ...
Der Verkehr ist der einzige Sektor, in dem Deutschland seine Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zu 1990 nicht reduziert, sondern sogar erhöht hat.


88.850 Fahrradfahrer sind 2018 in Deutschland verunglückt.
Ca. 120 Stunden stand ein Autofahrer in Deutschland 2018 im Durchschnitt im Stau. Das sind fünf Tage.
Ca. 2.300.000 Passagiere flogen 2018 die Strecke zwischen Frankfurt und Berlin und andersherum.
933.504 SUVs und Geländewagen wurden 2018 in Deutschland neu zugelassen.
Ca. 109 Minuten waren Studierende 2017 täglich im deutschen Straßenverkehr unterwegs – länger als alle anderen Gesellschaftsgruppen.
(Zahlen aus der Zeit)

Der Stromverbrauch durch Elektromobilität schluckt ungefähr die Menge, die im Moment durch Windenergie produziert wird - frisst also fast die ganze Energiewende aus.
(Quelle: VCD-Magazin "fairkehr" 6/2017, Seite 23)

Pro Person verbraucht ein Fahrrad 11,6qm (bei 15km/h), ein Bus 15,9qm, eine Straßenbahn 9qm und das Auto 134qm (je bei 50km/h).
In Freiburg dienen 48,6% der Verkehrsfläche dem Autofahren, 6,6% dem Autoparken und 2,4% für Radwege/-streifen, obwohl nur 19% aller Wege dort mit dem Auto erfolgen.
(Quelle: VCD-Magazin "fairkehr" 5/2018, Seite 16)

Im August 2019 waren SUV erstmals die am meisten verkaufte PKW-Klasse. Zusammen mit der Klasse der Geländewagen (wird extra gerechnet) waren ein Drittel aller Neuzulassungen solche Spritfresser (Quelle).

Aus "Autos verdrängen unsere Kinder: Platz zum Spielen in Großstädten immer knapper", auf: RTL am 16.7.2019
10 Quadratmeter pro Auto - 0,6 Quadratmeter für Spielfläche
In deutschen Großstädten wird der Platz für Spielflächen immer knapper. "Vor allem in den verdichteten Innenstadtbezirken ist die Lage prekär. In Zeiten des zunehmenden Wohnungsneubaus müssen wir schauen, dass noch Platz für die Kinder bleibt", sagt Claudia Neumann vom Deutschen Kinderhilfswerk. So ist in Berlin beispielsweise die durchschnittliche Spielfläche je Einwohner seit dem Jahr 2000 von 0,8 auf 0,6 Quadratmeter gesunken. Im Vergleich dazu braucht ein PKW eine durchschnittliche Parkfläche von 10 Quadratmeter.


2000 betrug der Anteil an pendelnden Arbeitnehmer*innen 53%, im Jahr 2015 schon 60%.
(Quelle: VCD-Magazin "fairkehr" 2/2019, Seite 18)

Durchschnittliche Emission von Treibhausgaben in Gramm pro Personenkilometer: PKW 142, Bus 76, Fernverkehrszug 41, Nahverkehrszug 67, Straßenbahn 71
Durchschnittliche Emission von Stickoxid in Gramm pro Personenkilometer: PKW 0,31, Bus 0,41, Fernverkehrszug 0,06, Nahverkehrszug 0,21, Straßenbahn 0,07
(Quelle: natur 5/2017, Seite 40)

Aus "Knapp 6500 Kilometer Bahnstrecke in Deutschland seit 1990 stillgelegt", auf: stern.de am 10.6.2019
Seit 1990 sind in Deutschland 6467 Kilometer Bahnstrecken stillgelegt worden, davon 2623 Kilometer oder rund 40 Prozent in Ostdeutschland. ...
In Nordrhein-Westfalen waren es dem Bericht zufolge 775 Kilometer, in Niedersachsen 713, in Sachsen 527, in Mecklenburg-Vorpommern 299 und in Brandenburg 539 Kilometer. Für Sachsen-Anhalt liegen demnach lediglich für die Zeit nach 1994 genaue Angaben vor: Dort wurden seither Strecken auf einer Länge von 660 Kilometern eingestellt.

Rechts: Flyer zur Kritik an Autos (unter anderem mit Texten dieser Seite)

Aus "Wieder mehr Autos in Hessen: Mobilitätswende lässt auf sich warten", auf: hessenschau.de am 21.6.2019
Weg vom Verbrennungsmotor hin zu emissionsärmeren Verkehrsmitteln - in Hessen scheint der Weg zur Verkehrswende noch weit. So viele Autos wie noch nie sind aktuell in Hessen gemeldet. 3,7 Millionen weist die Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes (Stand 1. Januar 2019) aus.
Da die Zahl der Autos schneller gewachsen ist als die Bevölkerung, hat auch die Pro-Kopf-Zahl zugenommen. Im vergangenen Jahr kamen in Hessen 5,9 Autos auf zehn Einwohner. Das sind rund ein Prozent mehr als im Vorjahr und rund zehn Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Mit dieser Freude am fahrbaren Untersatz liegen die Hessen über dem Bundes-Durchschnitt von 5,7.


Laut Artikel "Für jeden eine Straße" in der Zeit, 18.7.2019, S. 19) betrug der CO2-Ausstoß in Deutschland 1990 satte 163 Mio. Tonnen. Die Bundesregierung beschloss, bis 2030 vierzig Prozent einzusparen. 2017 betrug der Ausstoß aber 166 Mio. Tonnen, also ein Zuwachs von ca. 2 Prozent statt einem Rückgang.

Kosten der verschiedenen Verkehrsmittel
Aus "Verschleppte Verkehrswende viel teurer", in: tagesschau, 26.8.2019
Thomas Arenz pendelt jeden Tag von Bonn nach Köln. Zuerst springt er morgens in den Regionalexpress und muss dann noch ein Stück mit der Kölner U-Bahn zurücklegen. Das sind insgesamt 40 Kilometer und damit 1,36 Euro externe Kosten, die er durch die Bahnfahrt jeden Tag für eine Strecke erzeugt. Wenn er - wie manchmal - sein Auto nutzt und über die Autobahn nach Köln zur Arbeit fährt, entstehen 4,64 Euro externe Kosten. Ein gewaltiger Unterschied, der auf Dauer Probleme macht, erklären die Verkehrsforscher der "Allianz pro Schiene" in ihrer Studie. "Der Verkehr bürdet der Allgemeinheit in Deutschland immer höhere Lasten auf", sagt Dirk Flege, Geschäftsführer des Verkehrsbündnisses. ...
Die Studie des Infras-Institut im Auftrag von Allianz pro Schiene ermittelt die externen Umwelt-, Unfall- und Gesundheitseffekte des Verkehrs in Deutschland für das Jahr 2017. Benannt werden sowohl die Gesamtkosten als auch die Durchschnittskosten je Verkehrsleistung. Zum ersten Mal seit über zehn Jahren liegen damit aktuelle Zahlen über die gesamten Folgekosten des Verkehrs in Deutschland vor. Im Ergebnis rechnen die Forscher mit jährlichen Kosten von 149 Milliarden Euro (ohne die Emissionen durch die Herstellung von Fahrzeugen).

Im Filmbeitrag auf der zitierten Seite entgegnet die Automobilindustrie, durch den Autoverkehr würden 50 Milliarden Steuern eingenommen - also ein Drittel der Kosten ...

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