Gentechnik-Seilschaften

GENTECHNIK-LEXIKON

Gentechnik-Steckbrief: Syngenta


1. Teil C: Übersicht und die Player (Institutionen, Firmen, Lobbyisten ...)
2. Gentechnik-Steckbrief: KWS Saat AG
3. Gentechnik-Steckbrief: Syngenta
4. Gentechnik-Steckbrief: Monsanto
5. Gentechnik-Steckbrief: Bayer
6. Gentechnik-Steckbrief: BASF
7. Gentechnik-Steckbrief: BMELV
8. Gentechnik-Steckbrief: JKI
9. Gentechnik-Steckbrief: EFSA
10. Gentechnik-Steckbrief: BVL
11. Gentechnik-Steckbrief: ZKBS
12. Gentechnik-Steckbrief: BMBF
13. Gentechnik-Steckbrief: BfR
14. Gentechnik-Steckbrief: InnoPlanta & AGIL
15. Gentechnik-Steckbrief: FNL
16. Gentechnik-Steckbrief: BDP
17. Gentechnik-Steckbrief: TransGen
18. Gentechnik-Steckbrief: BioTechFarm
19. Gentechnik-Steckbrief: AgroBioTechnikum
20. Gentechnik-Steckbrief: IPK Gatersleben

Syngenta ist weltweit einer der grössten Konzerne im Agrargeschäft und der erste, der sich ausschliesslich auf diesen Wirtschaftssektor konzentriert. Das Unternehmen entstand am 13. November 2000 aus einer Fusion der Agrarsparten von Novartis (61% des Aktienkapitals) und AstraZeneca (39%). Seither erfolgten zahlreiche Unternehmensübernahmen sowie Kooperationen im Bereich dieser Tätigkeitssparten. Der Umsatz 2011 (2010) betrug 13,3 (11,6) Milliarden US-Dollar. Syngenta hat seinen Hauptsitz in Basel (CH), beschäftigt derzeit über 26'000 Mitarbeiter in über 90 Ländern und verfügt über drei wichtige Forschungsstandorte in Stein (CH), Bracknell (UK) und North Carolina (USA). (Quelle: Wikipedia)

Schwerpunkte
Firmenschwerpunkte sind Chemikalien und Saatgut. Das Unternehmen ist in der Sparte Pflanzenschutz (Syngenta Crop Protection) Marktführer und in der Sparte „kommerzielles Saatgut“ (Syngenta Seeds) auf Platz drei.

Gentechnik- und Kombinationsprodukte
Ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte war 2001 die vollständige DNA-Sequenzierung des Reis-Genoms durch das Genom-Forschungszentrum von Syngenta (in Zusammenarbeit mit Myriad Genetics Inc.). Das Unternehmen gehörte auch dem Forschungskonsortium Goldener Reis an und hält einige Patente dieser Neuzüchtung, erklärte jedoch den Verzicht auf entsprechende Lizenzzahlungen, sodass Landwirte nach dem Einkreuzen lokaler Reissorten das eigene Saatgut kostenfrei selbst vermehren können. 2003 gab Syngenta die Markteinführung der weltweit ersten Hybridgerstensorte in Grossbritannien mit Namen Colossus bekannt. (Quelle: Wikipedia)

Syngenta ist ein umfassender Agrarzulieferer mit Saatgut und Pestiziden. Die Firma steht damit in voller Konkurrenz zu Firmen wie -->Bayer oder -->Monsanto.

Propaganda
Syngenta behauptete, die Unbedenklichkeit von BT-Mais sei in Langzeitversuchen bewiesen worden. Auf Nachfrage der Sendung "Report" (8.12.2003) musste der Firmensprecher einräumen, dass es solche Versuche gar nicht gab.

Weitere erwähnenswerte Details
Die Praxis von Syngenta wurde im Zusammenhang mit dem ehemaligen Gentechnikbauern Gottfried Glöckner bekannt, der jahrelang intensiv gv-Mais der Firma an seine Kühe gefüttert hatte. Nach dem bis heute ungeklärten Sterben vieler Kühe bot Syngenta schnell eine Entschädigung an, die wie ein Schweigegeld wirkte.

Das Syngenta-Herbizid Atrazin wurde in der EU 2004 verboten, weil seine Rückstände häufig im Grundwasser nachweisbar waren. In den USA werden jährlich noch etwa 34.500 Tonnen Atrazin eingesetzt.

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