Projektwerkstatt

STELLUNGNAHME ZUR AUSLADUNG VON JÖRG B. DURCH DIE GIEßENER INITIATIVE GEGEN ATOMANLAGEN (GIGA)

Einleitung


1. Einleitung
2. Was ist passiert?
3. Debatte darum

Die Gießener Initiative gegenAtomanlagen (GIgA) hatte für den 6.6.00 eine Veranstaltung über„Öko-Strom" mit Jörg Bergstedt (Projektwerkstatt Saasen) geplant.Nach der Einladung gab es innerhalb der GIgA eine Diskussion zu seinerPerson. Wir erfuhren, daß Jörg noch heute verschiedenen Leutendavon berichtet, daß ihm ungerechtfertigter Weise sexistisches Verhaltenund Vergewaltigung vorgeworfen wurde. Dabei haben sich einige wieder andie Diskussion in der früheren Gießener Szene-Zeitschrift „Unzensiert"(UnZ 1993-95) erinnert. Sexismus- und Vergewaltigungsvorwürfe verjährennicht!
Während unserer Diskussion habenwir auch einiges über den Umgang mit und sein Verhalten gegenüberanderen in der Projektwerkstatt (PW) erfahren. Dort hat es bis zu diesemJahr immer wieder dominantes und sexistisches Verhalten von Jörg gegenüberFrauenLesben gegeben. Aufgrund der Materialfülle haben wir uns aufseine UnZ-Texte beschränkt. Diese Infos führten schließlichzur Ausladung von Jörg Bergstedt. Ursprünglich sollten ihm ineinem Brief von der GIgA die Gründe dafür genannt werden. Daes aber innerhalb der GIgA keinen gemeinsamen Konsens über den Inhaltbzw. über den Verteiler dieses
Briefes gab, wird dieser auch nur voneinigen aus der GigA und an der Öko-Strom-Veranstaltung Interessiertengeschrieben. Die ablehnende Haltung gegen diesen Brief bezeichnen wir –die SchreiberInnen - als täterschützend. Im Laufe des Diskussionsprozesseseskalierte die Situation, als die SchreiberInnen von einem Mann als „Faschisten“,“Rassisten" u.a. beschimpft wurden. Dieser war nicht bereit die Anschuldigungenzurückzunehmen. Stattdessen reagierte er aggressiv und griff eineFrau körperlich an. Der anschließende Rausschmiss endete miteinem gezielten Steinwurf durch eine geschlossene Glastür auf dieAnwesenden. Ein typisches Beispiel für Männerkumpanei!

Die ablehnende Haltung gegen eine Veröffentlichung des Briefs ("Bundesweit verteilter offener Brief hat den Charakter einer Kampagne gegen Jörg Bergstedt" oder "Jörg leistet gute Arbeit in politischen Zusammenhängen") hätte die Konsequenz, daß Jörg Bergstedt weitermachen kann wie bisher. Aber gerade das wollen wir nicht!!! Jörgs Verhalten wurde bereits in der Vergangenheit als dominant und sexistisch kritisiert. Nach der Diskussion über Jörgs Verhalten wollen wir, daß er sich nicht mehr in unseren Zusammenhängen bewegt!

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