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//_Du im Download-Wunderland Alle meine Stücke setze ich als mp3 und ogg vorbis (nie gehört ...? *klick*) das Internet Archive, eine riesige, offene Bibliothek für Informationen aller Art (auch Audio). Zu finden sind sie auf der Open Audio Section (oder per Suchbefehl), die sowieso spannend ist wegen vieler freier Musikstücke aller Genres. Check it out - vielleicht überzeugt dich ja die Idee von offenem Zugang und Gratisökonomie. Es wird ohnehin Zeit, dass wir anfangen eine Welt ohne Eigentum und Verknappung zu organisieren. Dieser Schrott ist nützlich, um Profite zu machen, nicht aber für ein schönes Leben aller. Schluss mit den Privilegien ... gleichberechtigter Zugang zu Musik, Wissen, Ressourcen und Erfahrungen! Ich bemühe mich, die Audioquellen (Samples) und verlustfreie Versionen von den Spuren und den abgemischten Tracks zu veröffentlichen - vornehmlich als .flac Dateien (.flac ist ein verlustfreies Musik-Kompressionsformat). Damit alle da draußen Zugriff auf die Quellen und Ergebnisse meiner Mucke haben.
Dieser Track ist ein Remix von Mein Bloc, welches der 2004
erschienen EP von Chaoze
One entstammt. Mit diesem Stück gibt Chaoze One etwas von der
Lebensrealität in "seinem" Viertel wieder - von Konfrontationen
mit Überwachung, dem Polizeistaat und rassistischen Einstellungen.
Auch ansonsten macht er wütenden Rap mit politischen Texten und viel
Gefühl ... aber hört selbst! Das Instrumental habe ich separat
unter dem Titel "Sun Under Shadows" veröffentlicht.
Sun Under Shadows ist anfangs von einer Spannung und dunklen Grundstimmung geprägt - die sich jedoch als sehr brüchig erweist. Im zweiten Part werden die druckvollen Drumms von Klangfetzen aus Comicserien und Filmen begleitet, die eher wie eine Collage anmuten. Ebenso brüchig ist die Annahme, dass es in diesem Stück einen Klavierpart gibt - es sei denn Flöten zählen auch zu den Tasteninstrumenten. Sun Under Shadows entstand als Remix von Mein Bloc, welches der 2004 erschienen EP von Chaoze One entstammt. Chaoze macht wütenden Rap mit politischen Texten und viel Gefühl ... aber hört selbst! Das Stück ist ist gleichzeitig mein erster Gehversuch mit der ASR 10 ... ein geniales Sampling-Keyboard. Besonderer Dank gilt ein paar alten Mindiscs mit Soundfetzen aus der Glotze. Irgendetwas muss es ja gebracht haben, dass ich meine Zeit früher vor dem TV verschwendet habe.
"No More Work" ist ein sehr entspanntes Stück. Es besteht aus vielen seltsamen Samples, Basslinien und melodischen Fetzen, die immer wieder ineinander greifen. Es richtet sich gegen das Konzept Arbeit, welches für Fremdbestimmung, sinnloses Schuften und lebenslanger Unterordnung steht. Ein Konzept, unter dem das Leben fast aller Menschen begraben wird. Trotz ungeahnter Produktivität fordern Gewerkschaften und viele andere Vollbeschäftigung, statt eine Welt aufzubauen, in der allen alles gehört und in der es keinen Zwang zur Arbeit mehr gibt. "No More Work" habe ich nach einigen Monaten mehr oder weniger intensiven Rumschraubens im November 2004 aufgenommen. Das Stück habe ich mit einer MPC 2000XL produziert - der PC war nur beim Mixdown beteiligt. Wieder mal geht die Entstehung auf ein anderes Stück zurück, dessen Ende ich eher zufällig re-sampelt habe ... daraus wurde der Hauptsound im ersten Teil von "No More Work". Ein netter, folgenreicher Zufall.
Maybe Afterfuture ist ein Hip Hop Instrumental Track mit einem irgendwie kalten, futuristischem Grundgefühl, erzeugt durch elektronische Geräusche, die durchaus aus einem Science Fiction Film importiert sein könnten. Tatsächlich sind sie das Ergebnis von Zufall und spontanen Spielereien: Der Hauptsound ist eine rückwärts gespielte und mit Delay bestückte Variante eines Bass Samples, das ich für einen ganz anderen Song verwendete. Und dann wurde ein neuer Song daraus. Zufälle sind für mich ein kreatives Moment. Ansonsten enthält der Track einige Wechsel und Übergänge - am Ende bricht ein Piano durch die eher kalten Beats. Aber ich bin immer noch nicht sicher, was es ist. Maybe Afterfuture habe ich irgendwann 2003 gebastelt. Es war das letzte Stück aus der PC "Ära" bevor ich auf Sampler umgestiegen bin. Daher ist das Lied so etwas wie ein Übergangspunkt. Das meiste Zeug, was auf dem Computer entstanden ist, mag ich nicht. Aber dieses Track fühlt sich gut an. Auch wenn ich damit heute nicht mehr zufrieden bin - ist halt ein kleiner Schritt in einem Lernprozess, um spannende sample-basierte Musik zu machen ...
1972 hat einen netten Remix dieses Tracks versucht - und schwupps, aus "Maybe Afterfuture" wurde "Maya Afterfuture” (Neo Remix by 1972, 2005, 5:52) ... hört einfach mal rein. Sehr strange & atmosphärisch.
Diese Fetzen wurden aus Quellen wie Radio, TV und Platten gestohlen. Da dieses Vorgang bereits illegal ist, kann es nicht schlimmer werden, wenn du damit tust was du willst. Wahrscheinlich merkt's keine. Viel Glück! "Ogg Vorbis" ist ein verlustbehaftetes Komprimierungsformat für Musik, das ähnlich wie mp3 Frequenzabteile wegschneidet, die nur für Fledermäuse interessant sind ;-). Allerdings mit wichtigen Unterschieden: Es ist ein freies Format, das dir keinerlei Kosten aufzwingt - eine Reihe von mp3-Encodern unterliegen dem Copyright und ermöglichen es den UrheberInnen, dir für die Benutzung Cash abzuverlangen (eine Ausnahme bildet der ebenfalls freie Lame-mp3-Encoder). Zudem hört sich ogg vorbis auch bei niedrigeren Bitraten deutlich besser an als mp3. Daneben bietet "Ogg Vorbis" stufenlos variable Bitraten. Langsam aber sicher wird das Format von vielen Programmen und mp3-Playern unterstützt. Hör's dir einfach mal an und bild dir deine eigene Meinung ... Ogg Vorbis EntwicklerInnenseite
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