Siehe auch: Manifest gegen die Arbeit +++ Text "Terror der Arbeit"
Seite zum Thema Arbeit +++ Befreiung von oder in der Arbeit? +++ Antiterror gegen Arbeit
Anti-Hartz-Infoseiten bei Indymedia und Überblick über Montagsdemos in Städten
Texte und Infos zu Hartz und Sozialabbau +++ Infoseiten zu Demorechteinschränkungen und -gebühren
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Schlagzeige auf dem Titel der FR, 17.10.2006 (oben) und zweiter Titeltext auf gleicher Seite (unten) ++ Genauere Zahlen dazu in FR, 9.5.2008 (S. 21)
Rückblick: Agenturschluss am 3.1.2005 ... Aktionen am Arbeitsamt
Giessen: 3.1.05: Kundgebung der "Gruppe Agenturschluss" im Foyer der Agentur für Arbeit mit offenem Megaphon ab 10 Uhr mehr infos zur Aktion: http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/agenturschluss.html Der Aufruf: Agenturschluss - »Arbeitsagenturen« und »Personal Service Agenturen« am 3. Januar 2005 lahmlegen! Am 1. Januar 2005, wenn dann die neuen Hartz-Gesetze in Kraft treten sollten, ruft eine bundesweite Kampagne dazu auf, überall im Land »Arbeitsagenturen« und »Personal Service Agenturen« (PSA) zu schließen und damit in Form von Besetzungen, Blockaden oder Versammlungen in den Ablauf der Erwerbslosenbürokratie einzugreifen. Auf einem ersten Treffen von sozialpolitisch engagierten Gruppen aus rund zwei Dutzend Städten wurde der Aufruf beschlossen, den wir hier dokumentieren. Mit dem Aufruf zur "Agenturschluss" geht die Kampagne jetzt an die Öffentlichkeit und fordert alle auf, sich anzuschließen und am eigenen Ort Agenturschluss zu machen. Agenturschluss - »Arbeitsagenturen« und »Personal Service Agenturen« am 3. Januar 2005 lahmlegen! Wenn am 1. Januar 2005 die neuen Hartz-Gesetze in Kraft treten sollten, rufen wir dazu auf, die »Arbeitsagenturen« und »Personal Service Agenturen« (PSA) bundesweit zu schließen. Am ersten Werktag des neuen Jahres, am Montag dem 3. Januar 2005, werden wir den Start von »Hartz IV« stoppen. Wir werden in Form von Besetzungen, Blockaden oder Versammlungen in den Ablauf der Erwerbslosenbürokratie eingreifen. Wir wollen die Nötigung und Beschneidung unseres Lebens anhalten und einen Raum schaffen für den Ausdruck unserer Ängste, unserer Wut und unserer eigenen Vorstellungen von einem würdigen Leben.
Ob wir mit den jetzt stattfindenden Demonstrationen, Kundgebungen und Aktionen die notwendige gesellschaftliche Kraft entfalten, damit die Regierung die »Hartz-Gesetze« zurücknimmt, wissen wir nicht. Unsere Wut und unsere Phantasie sind aber noch lange nicht aufgebraucht. Wir rufen besonders zur Teilnahme an der Arbeitsagentur-Aktionswoche vom 2. bis 5. November und zur bundesweiten Großdemonstration an der Zentrale der »Bundesagentur für Arbeit« am 6. November in Nürnberg auf. Selbst wenn die »Hartz-Gesetze« Alltag werden, wird der soziale Protest und Widerstand dagegen nicht zu Ende sein. Es sind schon andere Gesetze wieder gekippt worden. Weisen wir das gesellschaftliche Elend, das uns jetzt versprochen wird, zurück. Erinnern wir uns an die erfolgreichen Proteste gegen die Einführung einer Kopf-Steuer (»polltax«) in England Anfang der 90er Jahre. Die massenhafte Aufkündigung des »sozialen Friedens« brachte das Gesetzesvorhaben seinerzeit zu Fall. Viele Menschen begreifen, dass der Angriff auf uns und unsere Bedürfnisse gleichermaßen für Erwerbslose wie für Lohnarbeitende gilt. Für diejenigen, die lohnarbeiten, als Erpressung zu Mehrarbeit und Lohnverzicht. Für diejenigen, die erwerbslos sind, als Leistungskürzung und Zwang in Billigjobs. Immer mehr Aufwendungen für Renten- und Krankenversicherung kommen für alle dazu. Dass ausgerechnet die großen Sozialverbände wie Caritas, Diakonie oder AWO von der Einführung der nur symbolisch entlohnten Zwangsarbeit für »Arbeitslosengeld-II-BezieherInnen« profitieren wollen, macht sie zu klaren Gegnern im Widerstand gegen die »Hartz-Gesetze«. Im gemeinsam und gleichzeitig erlebten Alltag der Bedrohung mit Arbeit und Arbeitslosigkeit gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Erwerbstätigen und Erwerbslosen. Darin liegt aber auch die Möglichkeit, im Protest und Widerstand, nicht nur gegen die »Hartz-Gesetze«, zusammen zu kommen.
Was konkret am 3. Januar 2005 in den »Arbeitsagenturen« und »PSAs« passieren wird, ist abhängig von den Menschen vor Ort, von ihrem Zorn und von dem, was sie sich zutrauen. Unser Ziel ist es, uns in den Ämtern zu versammeln, den Betrieb lahm zu legen und dort zu protestieren und zu diskutieren. Dabei können die Beschäftigten der Arbeitsämter mit einbezogen werden. Sollten wir vor verschlossenen Türen stehen, haben wir ein Teilziel erreicht und können uns überlegen, ob und wie wir uns Zutritt verschaffen. Vielleicht haben wir auch vorher schon eine Idee dazu. Organisiert euch! Macht Agenturschluss in eurer Stadt! Verlegen wir die Montagsdemonstrationen am 3. Januar in die »Arbeitsagenturen« und »PSAs«. Achtet auf Aufrufe und Ankündigungen! Wir haben mehr vom Leben als von der Arbeit! Agenturschluss ist eine Initiative von sozialpolitisch engagierten Gruppen aus mehreren Städten. Sie entstand auf dem Kongress »Die Kosten rebellieren – Internationale Versammlung zu Prekarisierung und Migration« und wurde auf einem bundesweiten Treffen Anfang August konkretisiert. Ihr erreicht uns unter agentur_schluss(at)yahoo.com.
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Presseinfo vorab: Auch in Gießen Montagsaktionen gegen Hartz IVAm Donnerstag hat sich eine Gruppe getroffen, um auch
in Gießen an jedem Montag Aktionen gegen Hartz IV zu organisieren.
Sie besteht aus Einzelpersonen, Betroffenen und Vertretern unterschiedlicher
Organisationen wie attac, DGB, IG Metall, PDS und Wahlalternative
und Aktiven der Projektwerkstatt. Die Versammelten waren sich einig
in der Ablehnung der menschenun-würdigen Regelungen durch Hartz
IV und des sozialen Kahlschlags durch die übrigen Hartz-Gesetze
und die Agenda 2010 und fordern gemeinsam eine soziale und gerechtere
Politik.
Neben den 18 Uhr-Treffen am Montag gibt es auch Menschen, die Lust auf konkrete und kreative Aktionen in Gießen haben ... Theater, Eierwerfen auf Papppolitiker, Musik und mehr gegen Sozialabbau, Arbeitswahn und eine Gesellschaft von oben. Eine Idee ist, sich montags jeweils schon vorher (17 Uhr oder nach Verabredung noch früher) am Kirchenplatz zu treffen und dann in die Innenstadt oder andere Stadtteile zu ziehen. Kontakt über die Projektwerkstatt, 06401/903283, saasen@projektwerkstatt.de. Jeden Montag bei den Drei Schwätzern: Aktionen und Diskussionen
Innenstadtaktionen am 30. AugustTreffpunkt war 16.30 Uhr am Kirchenplatz. Von dort in die FußgängerInnenzone:
Berichte
Grundlegende Kritik an Montagsdemos Auf ganzer Seite
Aktionsmaterialien
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Reaktion der Herrschenden: JustizkeuleEine Person (die den Gießener Eliten wohl ein Dorn im Auge ist) hat ein Verfahren wegen Verstoß gegen das Demonstrationsrecht am Backen ... die typische Reaktion der Herrschenden auf Protest. Ironie des Schicksals: Der Betroffene ist einer der wenigen Kritiker langweiliger Montagsdemos gewesen und hätte lieber andere Aktionen gemacht. Als er aber bei der Demo stand, machten Staatsschützer Schmidt und Ober-Ordnungssauberfrau Salzmann (Stadtverwaltung) gleich ihren Lieblingsfeind aus und stellten Anzeige ...
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Was tun gegen den Sozialklau?!Die PolitikerInnen haben zu Recht Angst! Sie müssen
um ihre künstlich geschaffene Ruhe und Ordnung fürchten.
Wenn Kanzler Schröder den aktuellen Montagsdemonstrationen im
Vergleich zu denen 1989 das Existenzrecht abspricht, dann versucht
er damit, die Demonstrierenden zu beruhigen. Er versucht, ihnen den
Wind aus den Segeln zu nehmen, indem er sie nicht anerkennt. Denn
die Poli-tikerInnen wissen, wenn sich diese Montags- oder Dienstags-
oder Wie-auch-immer-Protteste ausweiten, und sich nicht mehr nur auf's
reine Demonstrieren beschränken, dann müssen sie sich warm
anziehen! Deshalb hier einige Aktionsideen und Vorschläge: Aktuelle Infos können auch auf www.kroeten-wanderung.de.vu
veröffentlicht werden. |
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"Natürlich ist die Angst vor dem Verhungern ein Stimulus; das ganze 19. Jahrhundert bestätigt das. Natürlich för-dert Arbeitslosigkeit die Disziplin in den Fabriken. Aber es geht nicht darum, dass solche Sanktionen ineffektiv sind, sondern darum, dass sie heute in jeder aufgeklärten Gesellschaft inakzeptabel und nur durchsetzbar sind unter Bedingungen, welche das soziale Gefüge schließlich zerstören werden. Solche Sanktionen gehören einer schnell zu Geschichte werdenden Gesellschaft an." (62) "... Wir haben den Arbeiter noch nicht
zum Arbeiten eingeladen in einer Gesellschaft, in der er völlig
und gleich Partner ist und völlig teilhat an der Leitung der Geschäfte
? einschließlich der Industrie und der Wirtschaftspoli-tik."
(68)
Am praktischen Beispiel: Moderne Sozialpolitik in Gießen
Der Gießener Staatsanwalt stellt das Verfahren die schießwütigen Freunde und Helfer ein ... was wenig überrascht angesichts der Filzstrukturen in der Gießener Justiz (mehr dazu ...).
Und noch einmal Sozialarbeit ala Gießen: |
Die Kehrseite ... Reichtum wie nieWährend gespart und gekürzt, entlassen und zum Arbeiten gehetzt wird wie lange nicht, streichen die TopmanagerInnen immer höhere Einkommen und die Konzerne immer höhere Gewinne ein.
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Aktionsideen ...Konkret in Gießen ...
Gratisaktionen
Gegen Arbeitswahn
Bildungs- und Sozialabbau
Aktionsmaterialien
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Codename des Virus ist "ARBEIT". Wenn du „Arbeit“ von irgendwo bekommst, ob von deinen Kollegen oder deinem Chef, per E-Mail oder via Internet, oeffne es nicht, schaue es nicht an und ruehre es auf keinen Fall an! Jeder, der bisher mit "Arbeit" in Beruehrung kam, musste feststellen, dass sein komplettes Privatleben geloescht wurde und das Gehirn seine normale Funktion aufgegeben hat. Wenn Du "Arbeit" in Papierform bekommst, auf keinen Fall beachten! Nicht lesen, sondern sofort in den Papierkorb weiterleiten. Nimm deine Jacke sowie 2 gute Freunde und gehe direkt in die naechste Kneipe und bestelle drei Bier. Wenn Du dies 14 mal wiederholst, wirst Du feststellen, dass Du "Arbeit" vollstaendig aus deinem Gehirn geloescht hast. Leite diese Warnung sofort an mindestens 5 nahestehende Freunde oder Bekannte weiter. Solltest Du feststellen dass Du keine 5 nahestehenden Freunde oder Bekannten hast, bedeutet dies, dass Du infiziert bist und der Virus "Arbeit" dein Leben schon vollkommen unter Kontrolle hat. |
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Musterwiderspruch für Renten Einfach persönliche Daten eintragen und abschicken.
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Informationen zu Hartz IV
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Aktionen gegen Hartz IV
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Presse zu Gießener Aktionen
Protest gegen Sozialrassismus von Guido Tamme
Ergebnis: Ob Kirche, Stadt, Presse oder wer auch immer - niemand antwortete. Der Konsens der Eliten hält in alle Richtungen - was in Deutschland schon zu einigem führte und auch wieder würde ... |
Internetseiten gegen Arbeit, Modernisierung und Wettbewerbsstaat, Hartz&Co.
Blick über den Tellerrand ...
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Zu Hoppetosse +++ projektwerkstatt.de +++ Direct Action +++ Projektwerkstatt Saasen. Zum Anfang.