Siehe auch: Debatte um Herrschaftsfreiheit ++ Versandliste
Rechts: Titelbild - anklicken, um eine große Version von Vorder- und Rückseite (.jpg, 350 kb) oder nur vom Titel anzusehen (.jpg, 78 kb). Kurzinfo zum Buch: „Eine andere Welt ist möglich“ - aber wie? Konkrete Entwürfe sind selten, verstaubt oder bei näherem Hinsehen doch nur ein anders regierte Welt. Eine andere, vor allem eine die Selbstentfaltung der Menschen fördernde Welt aber setzt nicht andere Regierungen, sondern grundsätzlich andere Rahmenbedingungen voraus.
Zur Gruppe Gegenbilder:
Veranstaltungen zum Buch - ja gerne!Gerne verbinden wir mit dem „Autonomie und Kooperation“-Buch auch Veranstaltungen aller Art zum gesamten Thema, zu Einzelaspekten oder um die Ideen des Buches zur Diskussion zu stellen. Dabei soll es nicht beim frontalen Vortrag bleiben – wir erhoffen uns Streit und produktive Debatten, gerade auch um die Konzeptionen herrschaftsfreier Gesellschaft weiter entwickeln zu können. Neben allgemeinen Einführungen zur Grundkonzeption von „Autonomie und Kooperation“ können Veranstaltungen auch Schwerpunkte auf Themen legen, die intensiv in dem Buch behandelt werden – denkbar sind z.B:
Bei Intereresse an Veranstaltungen - einfach Kontakt aufnehmen! Möglichkeiten dazu:
Werbung
Resonanz
Gliederung (mit Seitenzahl)Vorweg: Das Buch kann auch in gedruckter Form bestellt werden (siehe www.aktionsversand.de.vu). Es besteht kein Copyright, d.h. alle Kapitel können gerne nachkopiert werden. Für die Kapitel (.pdf-Download siehe unten) ist jeweils ein Deckblatt entstanden, was in diesen Fällen mit kopiert werden sollte. Alle Nachdrucke dürfen selbst wiederum nicht mit Urheberrechten belegt werden. I. Vorwort 7II. Gespräche 8III. Grundlagen 23Autonomie und Kooperation: Die Säulen des Ganzen 23
Ohne Herrschaft ginge vieles nicht - und das wäre gut so! (Gruppe Gegenbilder) 38
IV. Aspekte herrschaftsfreier Organisierung 68Blicke ins Herz der Bestie 68
Herrschaftsfrei wirtschaften 85
Horizontalität 97
Strafe und Intervention 117
Umweltschutz 148
Lernen, Aneignen, Wissen vermitteln 174
V. Literatur 191WerbetextHartz IV, Sicherheitsgesetze, Kriege, Hunger, rassistische und sexistische Gewalt - wer denkt nicht oft daran, dass es so nicht weitergehen kann? In den letzten Jahren stand für dieses Nachdenken immer öfter der Spruch „Eine andere Welt ist möglich!“ – auf Transparenten, T-Shirts und unzählige Male gedruckt auf Papier. Viele haben ihn selbst schon benutzt. Andere malen oder sprühen ein A im Kreis, tragen Che-Bilder auf der Brust, lesen Bücher über die Zapatistas oder geben achselzuckend erst einmal nur dem System die Schuld an vielem. Die Frustration über das Bestehende ist allgegenwärtig, der Wille zu etwas Anderem drückt sich in Symbolen aus. Aber wie soll etwas Anderes denn konkret aussehen? Welche Wege führen dorthin? Kann Realpolitik Türen öffnen für mehr? Darüber wird eher selten nachgedacht ... Mit dem Buch „Autonomie und Kooperation“ will die Gruppe Gegenbilder zum Schließen dieser Lücke beitragen. Entstanden ist keine romanhafte Beschreibung oder ein blumiges Bild der besseren Zukunft. Stattdessen haben sich die AutorInnen zu Beginn einen anderen Anspruch gesetzt: „Eine herrschaftsfreie Utopie kann nicht beschrieben und schon gar nicht vorhergesehen werden. Herrschaftsfreiheit oder auch nur die Annäherung daran als endloser Prozess des Überwindens von ungleichen Handlungsmöglichkeiten zwischen Menschen und des Entwickelns neuer Handlungsmöglichkeiten insgesamt wird Rahmenbedingungen schaffen, die sehr fern sind den heutigen Verhältnissen.“ Diese Rahmenbedingungen zu beschreiben, ist das Ziel: Wie werden Menschen wirtschaften, wenn die Zwänge des Marktes und die Kontrolle der Institutionen und Regierungen wegfallen? Wie lernen wir ohne die herkömmlichen Schulen, Universitäten und andere Orte zwangdurchzogener Bildung? Werden in einer herrschaftsfreien Gesellschaft das Faustrecht ausgepackt und alle natürlichen Ressourcen rücksichtslos aufgebraucht? Die AutorInnen liefern Antworten, in dem sie die Wirkung von Kontrolle, Eigentum und Herrschaft präzise durchleuchten, um dann jeweils die Mechanismen der Horizontalität zwischen Menschen zu beschreiben. Ihr Entwurf zeigt weder ein Paradies noch eine perfekte Welt. Aber sie formulieren eine Vielzahl gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, unter denen die den Alltag durchziehenden Herrschaftsbeziehungen zwischen Menschen immer weiter abgebaut werden. Statt eines perfekten Alternativsystems setzen sie auf einen immerwährenden Prozess: „Der Hinweis darauf, dass auch unter den Bedingungen von Autonomie und Kooperation nicht alles paradiesisch sein wird, ist bei näher Betrachtung banal. Kein Gesellschaftssystem kann Perfektion garantieren, wenn auch die Propaganda oft anderes vorgaukelt. Entscheidender ist, wie mit Fehlern, d.h. herrschaftsförmigen Verhaltensweisen, Erzwingung von Kooperation ohne Autonomie oder Sabotage an Selbstentfaltung, Autonomie und Kooperation umgegangen wird.“ Wie das aussieht, dazu finden sich Antworten und Entwürfe in den konkreten Kapitel des Buches. Die AutorInnen verzichten auf eine umfassende Abhandlung, sondern benennen Aspekte einer nach Herrschaftsfreiheit strebenden Gesellschaft in den Kapiteln:
Aktuelle Veröffentlichungen und Links
|