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Es handelt sich im Prinzip um ein 100 mm NW PVC-Rohr (Schutzrohr, Abwasserrohr), welches oben und unten einen Holzdeckel hat und an der Seite mit einem Schlitz versehen ist (abstrahierte Naturhöhle). Die Holzdeckel sind wichtig, damit sich im Inneren des Kastens kein Schwitzwasser bilden kann. Außerdem sollte auf die Innenseite des Kastens ein Tesakrepp-Streifen geklebt werden, damit die flügen Jungtiere an der glatten Innenseite Halt finden und den Kasten verlassen können. Der Deckel muß abnehmbar sein, zum Reinigen und zur Kontrolle. (Nägel nicht vollkommen ein schlagen und verzinkte Nägel benutzen.) Der Deckel kann mit Blech beschlagen werden, um auch dem Specht das Plündern zu erschweren. Man kann sagen, daß die einfachen Giebelkästen eine Zeit lang ihren Zweck erfüllt haben, doch scheint sich das Raubwild sehr schnell auf diese leichte Beute einzustellen. Mit den neuen Kästen haben wir beim Baumläufer noch keine Erfahrungen gemacht. Höhlenbrüter (Meisenarten, speziell die Tannenmeise) haben entsprechende Kästen angenommen. |
| In den Einflugspalt wird mit einem glühenden Eisen ein verzinktes Drantgitter, Lochweite ca. 0,5 cm, eingeschweißt, so daß das Gitter etwas nach innen vorsteht und der Marder mit seinen Pfoten die Jungtiere nicht erreichen kann. Aus dem selben Grunde empfiehlt es sich, den Kasten ausreichend lang zu bauen - das Nest des Baumläufers ist etwa 10 cm hoch: er sollte 25 cm lang sein. | ![]() |