Naturtip

Fledermäuse im Frühling

Mit wärmeren Temperaturen, von den Sonnenstrahlen aufgewärmte Nachtfalter und andere Insekten, fliegen auch die Fledermäuse wieder. Ihre Winterquartiere in frostsicheren Gemäuern, Höhlen und Bergwerksstollen verlassend, suchen sie auf Wanderflügen ihre Sommerquartiere auf. Manche Arten sind sehr standorttreu, andere wie der große Abendsegler legen weite Flüge zurück und können von jeglicher Höhle angetroffen werden.
In warmen Nächten können an Gewässern und Hecken, zwischen Häusern und Höfen ihre Flugmanöver beobachtet werden. Auf ihren rasanten Flügen steuern sie an allen Hindernissen vorbei. In der Dämmerung könnt ihr sie hinter in die Luft geworfenen Kieselsteinchen hinterherjagen sehen. Mit etwas Technik können wir die Laute der Fledermaus (sie liegen oberhalb des menschlichen Hörvermögens) hörbar gemacht werden. Mit sehr guten Ohren könnt ihr bei einzelnen Arten, so beim großen Abendsegler, ein hohes Fiepen ausmachen, bei anderen ein kontinuierliches klick, klack. Mit einem Bat- (engl.: Fledermaus)Detektor hört ihr ein knistern oder knacken, sobald eines der unsichtbaren Gespenstchen in eure Nähe kommt. Mit etwas Übung können einzelne Arten an ihren charakteristischen Rufen erkannt werden.

Wenn ihr das oder ähnlich spannendes einmal ausprobieren wollt..., der Deutsche Jugendbund für Naturbeobachtung beschäftigt sich mit Pflanzen, Schmetterlingen, Fröschen u.v.m. genauso wie mit den aktuellen Umweltproblemen und der Umweltpolitik. Auf internationalen zweiwöchigen Sommerlagern in ganz Deutschland erkunden 15-20 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 25 Jahren die Natur und versuchen ökologische Zusammenhänge zu begreifen. Denn das Motto heißt: "Nur was man kennt, kann man schützen!"
Wenn auch ihr Lust bekommen habt, Informationen über andere DJN - Veranstaltungen oder Ortsgruppen wollt, so schreibt an:
Deutscher Jugendbund für Naturbeobachtung, Justus-Strandes-Weg 14, 22337 Hamburg.

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