Der Infodienst für aktive UmweltschützerInnen
Frühjahr 1998
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Widerstand im Hinterland
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1. Spatenstich zum WesertunnelKein Wesertunnel! Keine Elbquerung! Keine A20! Keine Küstenautobahn! Lärm und Aktionen gegen den ersten Spatenstich zum Wesertunnel in Kleinensiel an der Unterweser. Dieser soll am 16.2.98 am Deich zwischen dem Fähranleger Kleinensiel und dem AKW Esensham stattfinden. Die Stelle ist nicht zu verfehlen, weil die Bauarbeiten hier bereits begonnen haben und nach dem 1. Spatenstich nach Planung der Betreiber auch fortgesetzt werden sollen. Sie ist ca. 700m vom Bahnhof Kleinensiel entfernt, der alle 2 Stunden mit VBN-Tarif erreichbar ist. Im Anschluß an den Spatenstich soll im Hotel Albrechts in Rodenkirchen (4 km entfernt, auch Bahnhof) die "Feier" fortgesetzt werden. Nähere Infos über AKN, Tel.: 0421/ 177675, FAX: 0421/78931.
Dauerdemonstration in BonnSeit den 1.12.1997 befinden sich einige Menschen in einer Kellerwohnung in Bonn um eine Mahnwache "bis zur Umkehr" durchzuführen, sowie eine Aktion, die kurz vor den diesjährigen Bundestagswahlen stattfinden soll, vorzubereiten. Die Demonstration soll begleitet werden von inhaltlichen Veranstaltungen, dem Bauen von Windrädern, Sonnenkollektoren und Lastenfahrrädern und auffälligen Aktionen im Regierungsviertel. Menschen die nähere Informationen zu dem Projekt haben möchten und/oder sich selbst beteiligen wollen können unter Tel.: 0228/630345 anrufen oder gleich in der Kölnstraße 136, 53111 Bonn vorbeischauen (der Keller ist unter einem Biobaumarkt).
Direct actions camp 18.-30. AprilDas Direct actions camp besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil vorn 18.4.-25.4., der eher Kongreßcharakter haben wird, soll zu den verschiedensten Themen Möglichkeiten direkter Aktionen erarbeitet und deren Chancen und Risiken gegeneinander abgewogen werden. Als Themen sind bis jetzt angedacht: Car-und streetwalking, Asylproblematik, Patriarchat, antikapitalistische Verkehrspolitik, anders leben-anders arbeiten, Veganismus, Jagdsabotage, Totalverweigerung, Anarchosyndikalismus, Kletterworkshops, walkways und lock ons bauen. Im zweiten Teil des Camps vom 25.4.-30.4., welches mit einer reclaim the streets party startet, soll das theoretisch erarbeitete praktisch umgesetzt werden. Es soll gemeinsam gekocht werden, gemeinsame Plenas geben, im Camp Frauenfreiräume geschaffen werden, und die Menschen werden hoffentlich so viele eigene Ideen mitbringen, daß es ein Camp von allen wird und nicht nur ein Camp der Vorbereitungsgruppe. Ein ausführlicheres Programm kann beim A33-Hüttendorf, Heideweg X, 33829 Borgholzhausern, Tel.: 05425/ 270 angefordert werden.
Diavorträge und Film über die A33-HüttendörferWenn ihr mehr über die Geschichte des A33-Widerstandes, Hüttendörfer allgemein, Aktionsformen ( ... ) wissen wollt, könnt ihr den HüttendorfbewohnerInnen Termine für Infoveranstaltungen in eurer Stadt, Dorf, Region vereinbaren. Tel. 05425/270
Soli-Tape für die WaldpiratInnenFür die "Thüringer WaldpiratInnen", welche im Anschluß an die Kranbesetzung im August '97 in einem in Thüringen erstmalig angewandten "Beschleunigten Verfahren" nach einer Woche U-Haft zu krassen Geld-sowie Bewährungsstrafen verurteilt wurden, gibt´s bei: Jeanette c/o BärTA im M99, Manteuffelstr. 96, 10997 Berlin für je 10 Mark Soli-Wunderüten. In denen findet ihr ´ne Kassette mit Emo-Musik, ein Heft mit Pressespiegel aller Besetzungen im Thüringer Wald ´ 97 und Beiträgen zum Thema an sich, sowie ´ne nette Aufnäherin. |
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Zuletzt überarbeitet am 5. Mai 1998
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