Die Umwelt- und Projektwerkstatt ist ein Freiburger offenes Büro für alle, die sich in den Bereichen Umweltschutz und Soziales engagieren (wollen). Viele Aktionen, Flugis, Vorträge, Gespräche mit PolitikerInnen usw. Lohn der Arbeit war die Verleihung des Hoffnungspreises 1995 der deutschen Umweltstiftung. Im wöchentlichen Plenum treffen sich 30-50 Interessierte um zu diskutieren, zu entscheiden, sich zu informieren und - ganz wichtig - zu essen, trinken und sich kennenzulernen. Eines der vier "Kneipenteams" bereitet jeweils einen Imbiß vor, der zum Selbstkostenpreis abgegeben wird. Eine Fax- und zwei Telefonleitungen, zwei Computer, zwei Drucker, Kopierer, der per Zähler genutzt werden kann. Ansonsten großes Chaos und ein Keller voller Transparente stehen zur Verfügung.
Übernachten kann man auf dem Sofa im Büro und manchmal (eigentlich meistens) nehmen wir nach vorheriger Anmeldung (!) gerne Gäste privat auf.
Wir arbeiten an dem B 31 ost-neu-NIEProjekt. Projekt Müllvermeidung an Freiburger Schulen". Aktion Total Tote Dose", Müllsongs singen vor'm Rathaus usw... Siemens boykott. Energiesparlampenverkauf. Tscher nobyljahrestag, Kampagne Sonnige Zeiten". Atom teststopp. Klima lokal und landesweit. Deutscher Jugendbund für Naturbeobachtung: Bachpatenschaft, Moosexkursionen, praktischer Naturschutz! SchülerInnen Aktion Umwelt. Mobil ohne Auto. Arbeitskreis Nachhaltige Entwicklung.
Rundbrief an alle Interessierten ungefähr alle zwei Monate. Ansonsten unregelmäßig Flugblätter und Broschüren.
"Ökohauptstadt" Freiburg, in der von Ökologie zwar vielleicht mehr zu spüren ist als anderswo, aber längst nicht alles so aussieht, wie wir uns das vorstellen. Ein roter Bürgermeister mit rabenschwarzem Herzen, ach ja. Landschaftlich und klimatisch isses hier so schön wie nirgends, das brauch ich wohl nicht zu betonen. Mit Instituten und Initiativen sind wir hier reich gesegnet, die Zusammenarbeit untereinander klappt mal besser, mal schlechter, allgemein haben wir in der Stadt (u. -zeitung) den Ruf der jungen, kreativen ChaotInnen, die zu jedem Thema das Maul aufreißen und sich nicht scheuen, lautstark ihre Meinung zu äußern - aber wir werden ernst genommen.
Je nach Finanzlage ein bis fünf PraktikanntInnen; vom Sozialamt Bezahlte/r; junge Straffällige, die Arbeitsstunden ableisten müssen und natürlich jede Menge ehrenamtliche Leute!!!
Wochentags von morgens bis abends, Anrufbeantworter, in Stoßzeiten Besetzung rund um die Uhr, im Sommer mehr los wie im Winter...
Umwelt- und Projektwerkstatt