überregional
(Aktionen, Seminare, Treffen usw. überall - unter unserer Beteiligung)
Über Silvester |
Jugendumweltkongreß in Dresden
Workshops u.a. zu Direkten Aktionen, Freie
Menschen in Freien Vereinbarungen, NATO-Tagung in München, Rio plus
10, Alternativen zum Plenum usw.
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... |
Freitag, 30.11. in Göttingen |
Veranstaltungen im Rahmen der 48-Stunden-Uni
Fr, 18-20 Uhr, Theologikum Raum 7
Gefahr – noch mehr „Demokratie“ droht
Modernisierung der Macht durch NGOs,
Governance usw.
Die Herrschaftsform Demokratie,
dieses Regelwerk zur Abwehr von Selbstorganisierung und freier Kooperation
ohne Institutionen der Macht und marktförmiger Ökonomie, soll
modernisiert werden. Während die tatsächliche gleichberechtige
Beteiligung der Menschen an der Gestaltung von Gesellschaft immer mehr
zurückgeht (Überwachung, Verwertung, Globalisierung usw.), wird
ein neues Element geschaffen, daß den Kreis derer, die Herrschaftssysteme
konkret ausfüllen, erweitert: Die „Zivilgesellschaft“. Doch es werden
nicht die Menschen sein, sondern moderne Bürokratien, die sich selbst
als Sprachrohre der Menschen ausgeben – allen voran zentralistische NGOs,
die als neue Eliteorganisationen neben Parteien und Wirtschaft treten.
Sie zusammen bilden die „Governance“, die erweiterte, modernisierte und
noch machtvollere Variante des „Government“. In dieser Veranstattung geht
es um eine klare Kritik an diesem Konzept.
Menschen, die in NGOs agieren
oder sonst diese Organisierungsform verteidigen wollen, sind besonders
herzlich eingeladen – denn emanzipatorische Politik lebt von der Streitkultur.
Wenn möglich, sollen auch besondere Form der Streitdebatte verwirklicht
werden (z.B. Fish Bowl).
Fr, 22-24 Uhr, Theologikum Raum 2
Für eine herrschaftsfreie Gesellschaft!
Herrschaft ist allgegenwärtig
– von den Institutionen des Staates über die Zwänge der Verwertung
im Markt bis zu den Kategorien und Wertungen in Sprache und Wahrnehmung.
Wie aber sieht herrschaftsfreie Gesellschaft aus? Welche Wege können
dahin führen?
Der Inhalt in Schlagworten:
|
ab 25.11. rund um Berlin |
Veranstaltungsreihe
zu Themen wie Direkte Aktion, Freie Menschen
in Freien Vereinbarungen, Umweltschutz von unten usw. (Referent: Jörg
Bergstedt), u.a.
-
26.11. in Magdeburg: Freie Menschen in Freien
Vereinbarungen
- 27.11. in Halle: Freie Menschen in Freien
Vereinbarungen (kurzes Eingangsstatement, Diskussion zum Thema sowie zu
Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen anarchistischer und sozialistischer
Herrschaftsanalyse (Diskutanten u.a. Jörg Schindler, Jörg Bergstedt)
-
28.11. in Leipzig: Freie Menschen in Freien
Vereinbarungen
Inhalt in Leipzig (noch
in der Diskussion): Nach momentanem Diskussionsstand vielleicht in der
Art und Weise, das du das Grundkonzept erläuterst und wir (die Anwesenden)
anschließend darüber diskutieren, was sich davon konkret an
der Uni umsetzen ließe. Weiß nicht, ob das für dich interessant
ist, aber für uns wäre es, auch angesichts des angedachten Streiks,
ziemlich wichtig.
Noch eine Idee: Wir wäre
es, wenn zunächst die Idee vorgestellt wird - und zwar so, daß
es auf konkrete Situation bezogen werden kann (eben u.a. die Uni).
Und dann erfolgt im zweiten Teil eine Aufteilung in Kleingruppen nach Umsetzungspunkten:
- Uni
- Stadt(teil)
- allgemein/Gesamtgesellschaft
- Alternativprojekt?
- Gemeinsame-Ökonomie-Verbund
aufbauen?
- was sich halt ergibt ... vor
allem die Wünsche der Anwesenden berücksichtigen - ein bißchen
Open-Space-Flair könnten wir herstellen.
Dann könnten noch
mehr Leute aus Leipzig eingeladen werden und es könnte ein sehr produktiver
Abend werden - ist ja auch von der Form her besser. Eventuell am Ende noch
ein gemeinsames Forum, wo die ersten Ergebnisse gegenseitig vorgestellt
werden. Kontakt:
06401/903283 und saasen@projektwerkstatt.de. |
23.-25. November
in Leipzig |
Anti-Atom-Herbstkonferenz
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... |
21.-25. November
in Berlin (HU) |
Bundes-Ökologie-Treffen
Einladungs-Faltblatt als Kopiervorlage (PDF-Download).
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... |
Donnerstag, 29.11., 18 Uhr
in Marburg, Uni-Hörsaalgebäude |
Vortrag und Diskussion "Politik von unten
statt Pseudobeteiligung - Alternativen zu Agenda 21 & Co. (Ref. Jörg
Bergstedt) |
Dienstag, 30. Oktober
in Gießen (Infoladen, Neuer Wetzlarer
Weg 44)
Achtung: Am Tag danach wahrscheinlich in
Marburg!
Jawoll - hat doch noch geklappt: 31.10.,
20 Uhr im DGB-Haus |
Berichte aus Genua, Diskussionen zu Perspektiven
mit ...
-
Video des AK Kraak
- Jens Herrmann, Redaktion "Ö-Punkte" und
mit dabei im Prügel-Inferno in der Diaz-Schule in Genua
Infoveranstaltung „Genua
und danach“
Der europäische
Polizeistaat konstituiert sich
Was geschah in Genau?
Mit den Postesten gegen
den G8-Gipfel in Genua vom 20-22 Juli diesen Jahres wurde einerseits gezeigt,
dass die GegnerInnen neoliberaler kapitalistischer Globalisierung keinesfalls
mehr nur ein kleiner Haufen „radikaler“ sind, sondern die Bewegung eine
breite gesellschaftliche Verankerung hat. Doch auf der anderen Seite wurde
damit eben auch ein vielen älteren „Linken“ aus ihrer Vergangenheit
wohl bekannter Mechanismus angestossen - staatliche Repression.
Nach den Anschlägen
des 11. September in New York und Washington hat sich diese Situation noch
weiter zugespitzt - „law and order“ gehören nun wieder zum „Grundkonsens“
und das zunehmend auch in der Linken. Doch was sich zunächst
scheinbar vor allem gegen den „islamistischen Terror“ richtete wird
sich vielleicht schon bald auch gegen die innere Opposition wenden.
Und was folgt aus Genua?
Wir befinden uns in einer
gross angelegten staatlichen Repressionskampagne. Die Kampagne wird von
staatlichen Stellen in internationaler Kooperation geplant und nach taktischen
Erwägungen umgesetzt. Ziel ist es, den internationalen Widerstand
gegen die neoliberale Globalisierung in innere Widersprüche zu verwickeln
und somit eine Spaltung der Bewegung zu bewirken. Ein altes Mittel aus
der Mottenkiste der Repression der 70er und 80er Jahre erfährt dabei
neue Konjunktur: die Gewaltdebatte. Ähnlich wie vor 25 Jahren wird
sie und die Massen-Hysterie
in Folge der Terroranschläge zum Anlass für Gesetzesverschärfungen
und für den Abbau von Grundrechten genutzt.
Gleichzeitig lehrt dies
aber auch, dass die Bewegung das politische System, wie bereits in den
60er, 70er und frühen 80er Jahren an einem äusserst sensiblen
und angreifbaren Punkt erwischt hat. Unser Protest ist also auch erfolgreich
und das sollte uns Mut zum Weitermachen geben - trotz oder gerade wegen
der Repression. |
Ende September |
Veranstaltungsreihe durch den Westen,
u.a. zu Direkte Aktion. Fest stehen:
-
Montag, 24.9. in Kamen (GAL-Zentrum?): Entscheidungsfindung
von unten
-
Dienstag, 25.9., Iserlohn: Freie Menschen
in Freien Vereinbarungen (Utopien).
Mehr
...
- Mittwoch, 26.9., JUZ Menden: Kritik am Ökokapitalismus
(Agenda, Kyoto-Protokoll usw.). Mehr
...
- Donnerstag, 27.9., Bochum (19 Uhr, Bahnhof
Langendreer): Diskussion zu Zielen und Aktionsformen der sog. "GlobalisierungsgegnerInnen"
- Freitag, 28.9., Trier, 20 Uhr, MKZ: Agenda
21
|
7.-9. September
Dresden |
Bundestreffen der Lebensmittelkooperativen
(Food-Coops). Mehr
... |
2.-6. September |
Veranstaltungsreihe durch Sachsen und
Halle, u.a. Thema "Direkte Aktion/Kreativer Widerstand"
Fest stehen:
-
Mittwoch, 5.9., Chemnitz (Bunter
Bauernhof, Bornaer Str. 176)
-
Donnerstag, 6.9., Plauen (Schuldenberg,
Tiergartenstr. 4), 19 Uhr.
Text zu Mittwoch und Donnerstag:
Globalisierund und Widerstand
– wer steckt hinter den 300.000 AktivistInnen von Genua und was wollen
sie?
Bilder, Namen, Ziele,
Diskussionen und Streit vor und nach dem G8-Gipfel in Genua
1 Toter, Hunderte Verletzte,
Folter, Vermißte, willkürliche Verhaftungen, Drohgebärden
neofaschistischer Politiker (u.a. aus Italien und Deutschland) ... was
geht da ab? Ist es nur die dumpfe Angst vor der Unübersichtlichkeit
internationaler Märkte und die romantische Liebe zu Niederbayern,
Südtirol oder indianischem Leben? Oder ist es die Hoffnung auf eine
Bewegung, die zur Revolution als ständigem Prozeß anstiftet?
Wer war der „schwarze Block“? Und warum ist diese neue Organisation mit
dem aggressiv klingenden Namen ATTAC zum Star aller (Regierungs-)Medien
geworden?
Der Infoabend soll Hintergründe
durchleuchten. Die Bewegung, der nachgesagt wird, sie sei gegen Globalisierung,
ist ein bunter Haufen. Nur sehr wenige kommen aus Deutschland, aber auch
hier ist es ein Gegen- und Neben-, nur selten ein Miteinander sozialistischer,
anarchistischer, sozialdemokratischer bis konservativer Gruppen und Personen.
Die Medien machen die zu den Stars, über deren Führung sie sich
freuen würden. Wer aber hinter was wirklich steckt, ist selten bekannt.
Darum soll es gehen: Ziele des Widerstand, der Streit um Anti- und Pro-Kapitalismus,
um Militanz und Gewaltfreiheit, um die Gunst der Herrschenden oder das
Ende von Herrschaft.
Wer und was gibt’s?
Zuerst einen Video mit den
Aktionsbildern aus Genua ... dann eine Inforunde zu den Hintergründen
– mit dabei als Referent ist Jörg Bergstedt, aktiv im Hoppetosse –
Netzwerk für kreativen Widerstand und der Zeitschrift „Ö-Punkte“.
Wenn noch genug Lust besteht, ist auch ein zweiter Film zu Genua im Gepäck
– zum Abschluß des Abends. Mit mehr Interviews, um Ziele und Strategien
zu beleuchten.
|
1.+2. September
Dresden |
“Entscheidungsfindung in Gruppen”
auf dem Weg in ein hierarchiefreies Agieren in Basisgruppen, Plena und
Vernetzungen
Einladung zum Seminar
1. "Entscheidungsfindung in großen
Gruppen"
Eine demokratische Entscheidungsfindung,
welche möglichst die Zustimmung bzw. Toleranz aller Teilnehmerinnen
trifft, wird in größeren Gruppen immer schwerer. Je größer
eine Gruppe ist, desto eher setzen sich nur wenige Kraft ihre rhetorischen
Fähigkeiten, Sachzwangsargumentation oder ihrer scheinbaren Kompetenz
durch. Ohne besondere Methoden, ist ab einer gewissen Personenanzahl (z.B.
ab 20) ein gleichberechtigter Meinungsaustausch bzw. eine gleichberechtigte
Diskussion nicht mehr möglich. Eine einfache Moderation kann das sogar
noch verstärken.
Fast jeder kennt die Probleme: Zeiten quälender
Plena, intransparenter Machtzirkel, der Neigung zu zentralen Strukturen
oder Entscheidungen, der Stellvertretungspolitik, dominanzbildenden Gegeneinanders.
Stattdessen wollen wir ein horizontales, gleichberechtigtes Miteinander,
die Dezentralisierung von Entscheidungen, das konsequente Ringen um Transparenz
und gleichberechtigten Zugang zu Wissen und Ressourcen in politischen Zusammenhängen,
aber auch die Effizienz von "Bewegung von unten".
wichtige Punkte des Seminars:
- wie wir agieren (Umgang untereinander, Diskussionsverhalten
...)
- Dominanz allgemein, nicht dominante Entscheidung:
in Gruppen, bei Aktionen und in Plena
- Umgang mit Widersprüchen oder Störungen
Das Ziel ist es, eine Umgebung für eine
gleichberechtigte Diskussion, Kreativität und Effizienz in Gruppen-Entscheidungsprozessen
zu schaffen. Hier können Methoden wie OpenSpace oder FishBowl erörtert
und weiter entwickelt werden. Dabei soll nicht nur von einem theoretische
Hintergrund ausgegangen werden, sondern auch konkrete, erlebte oder geplante
Situationen durchgespielt werden.
2. "Entscheidungsfindung in kleinen Gruppen"
Im ersten Seminarteil werden die “Spielregeln”
und die Methoden basisdemokratischer Entscheidungsprozesse besprochen.
Dies sind Voraussetzungen für erfolgreiches Arbeiten in großen
Gruppen.
Auch für kleine Arbeitsgruppen, die
regelmäßig verschiedene Themen oder Projekte bearbeiten, gelten
die gleichen Spielregeln. Alleine sind dies aber noch keine Erfolgsgaranten.
Ein gewisses Management ist nötig, um zeitnah die gewünschten
Ergebnisse zu erzielen.
Im zweiten Teil des Seminars sollen verschiedene
Arbeitsmethoden vorgestellt werden:
- Methoden zur effektiven Gestaltung von Teamsitzungen
(Tagesordnung, Protokolle etc.)
- Visualisierungstechniken
- Arbeitstechniken zur persönlichen Zeitplanung
und der von Projekten
- Methoden zur Prioritätenerstellung
Zeitpunkt: 31.08. bis 02.09.2001
Ort: Umweltzentrum Dresden (Schützengasse
16)
Informationen: 0171-1202131 (Stephan)
Wegbeschreibung bzw. Lageplan sowie weitere
Infos hier
...
Sind noch Fragen offen geblieben ? Wenn
ja, dann meldet Euch bei:
Die Umweltzer
c/o Grüne Liga
Schützengasse 16
01067 Dresden
Tel: 0172-3443718 Jens
mail: info@umweltzer.de |
27.7.-5.8. |
Grenzcamp ... am Frankfurter (Abschiebe)Flughafen |
27.7.-5.8. |
Wendlandcamp ... mit Workshops zu Ökostrom
und Direct-Action |
ca. 20.-29.7.
Burg Lutter am Barenberge |
anarchistisches sommercamp
A-CAMP INFO 3.7.01
hier ist die erste übersicht
über die uns bis jetzt bekannten workshops, vorträge und sonstigen
kram, die während des a-camps laufen werden. unser vorschlag
ist es, jeden tag vormittags ein großes gemeinsames plenum zu machen.
es soll jeden tag organisatorisches(finanzen, kochen, einkaufen usw) besprochen
werden. abenso sollte platz für berichte aus workshops und ankündigen
solcher sein. auf jeden fall kann das plenum aber auch der ort sein, sich
über sich selbst, das a-camp zu unterhalten. wie läufts, was
ist toll und schlecht usw.
wer aufbauen helfen möchte
kann gerne schon im laufe des freitags, 19. Juli, nach lutter kommen. abbau
ist sonntag, der 29.
a-camp Telefon 05383/8501(ab
19.7)
weiter unten gibt es noch
eine anfahrtsplan für bahn und auto
das alles hier steht auch
bald unter www.a-camp.de
PROGRAMM
zu dieser liste wird noch
einiges dazu kommen (mit ? versehende punkte stehen noch nicht 100%)
Workshops
-
Radio machen
- Tätowieren
- Jungen/Mädchen-„Arbeit“/Pädagogik
?
-
(Baum)Klettern
-
Zeitung machen
-
Feuerspucken
-
Siebdruck
-
Ofenbau(Lehmofen auf der Burg
wird neu gebaut)
-
Musik machen/Sessions(Bass ,Gitarre,
Schlagzeug, Keyboard vorhanden)
- Sanitäter?
- Beziehungen+Identitäten
-
Anarchie-Theorien
-
Anarcho-Syndikalismus
-
Trommelbau
-
Veganismus
-
Metallkunst ?
-
angewandter Medienterrorismus
?
-
Taktik der verbrannten Erde
?
Vortrag
- Praktischer Anarchismus – Aktionsformen
und -möglichkeiten gestern und heute
- politische Gedichte und Texte:“Landwehrkanallje“
-
Berichte vom G8 Treffen in Genua
- Übers Grenzcamp in Frankfurt
a.M.
-
Anarchie in Griechenland ?
- Topf+Söhne. Das Geschäft
mit dem Holocaust (Über die Firma, die Gaskammern in KZ gebaut hat
und eine Besetzung in Auschwitz)
-
Neue Technologien
-
Punk auf den Phillipienen(Fotos+Musik)
Filme(bringt welche mit,
Videobeamer gibt´s)
- Anti AKW Türkei
-
SOS Etoits (Staudamm Baskenland)
-
Climate Talks/Money Talks
-
Prag, Weltwirtschaftsgipfel
-
Stand up and be vocal, queerfilm
?
Sonstiges
-
Goldene Hakenkralle Ausstellung
- Burgrundgänge und Vorstellung
Projekt Lutter
ANREISE
Lutter am Barenberg, PLZ
38729
Zug(Niedersachsenticket/Wochendticket?!)
Der Bahnhof am nächsten dran an Lutter ist Salzgitter-Ringelheim(von
da fährt auch ein Linienbus nach Lutter, allerdings recht selten und
Sonntags gar nicht)
Deshalb werden wir zweimal
am tag den bahnhof mit n bullie abklappern, um leute abzuholen: mittags
um 12 uhr, abends um 19 uhr
Auto: Egal aus werlcher
himmelsrichtung ihr kommt, visiert ersteinmal braunschweig, hildesheim
und salzgitter an. A7, ausfahrt Bockenem(Nr.65), auf B82, Lutter ist ausgeschildert,
die burg liegt an einem hügel am dorfrand, bitte hinter der burg parken
a-camp Telefon 05383/8501(ab
19.7)
Info über www.a-camp.de und
a-camp2001@gmx.net |
20.-22.7.
G8-Gipfel in Genua |
Global Action Day ... zum G8-Gipfel in
Genua. Aktionen dort und dezentral.
Eine Idee für die Hinfahrt: Per Global
Express (Gratiszug) vom Klimagipfel
aus Bonn (oder schon aus Amsterdam u.ä.?) nach Genua. Mehr Infos zu Genua ... |
19.7. ab Bonn
Gratiszug nach Genua
(und vorher Aktionstag gegen Klimakonferenz) |
Zum Gratiszug mehr
... Leider gescheitert! |
18.7. in Bonn, 19.30 Uhr (Uni, Hörsaal
17)
(Englisches Seminar) |
Podiumsdiskussion zu Klimaschutz (Veranstalter:
PDS)
Thema: Kyoto
hin oder her - wie ist der Klimawandel zu stoppen?
Geladene Referenten:
Eva Bulling-Schröter,
MdB, umweltpolitische Sprecherin der
PDS-Bundestagsfraktion,
Jörg Bergstedt, Herausgeber
der Ö-Punkte,
Hanno Raußendorf,
Pressesprecher von risingtide - Gerechtigkeit im Klimaschutz.
|
16.-27.7.
Bonn |
Klimagipfel ... und Aktionen dazu! Mehr
... |
Samstag, 14. Juli, 20 Uhr in Köln
(Bürgerhaus Stollwerk, Dreikönigenstr.) |
Diskussions- und Infoveranstaltung zum
Thema Klimaschutz, Pro&Contra Kyoto-Protokoll
(am nächsten Tag dann per Fahrrad
nach Bonn, wo die Aktionen zum Klimagipfel beginnen) |
Dienstag, 17. Juli 01 um 20 Uhr
Infoladen Alter Wetzlarer Weg 44 |
Infoveranstaltung zum Grenzcamp
Vortrag, Diskussion, Vorbereitungstreffen
für Leute, die aus der Region Gießen (gemeinsam?) hinfahren
wollen. |
Donnerstag, 12. Juli, 19 Uhr
in Göttingen (Zentrales Hörsaalgebäude,
Raum 005) |
Vortrag zu "Viel heiße Luft um nix?
Klimaschutz und Aktionen zur Klimakonferenz" (Ref. Jörg Bergstedt)
Veranstalter:
ASTA Uni Göttingen |
Montag, 9. Juli, 19.30 Uhr
in dem griech. lokal philoxenia (clemens-august
strasse 38, bonn) |
Vortrag zum "Klimagipfel in Bonn" (Ref.
Jörg Bergstedt)
Im Juli findet in
Bonn die Weltklimakonferenz statt. Unter anderem geht es dort um die Umsetzung
des Kyoto-Protokolls zur CO2-Reduktion. Zahlreiche Proteste finden in dieser
Zeit gegen die zunehmende Umweltzerstörung statt.
Was beinhaltet eigentlich
das Kyoto-Protokoll? Bietet es positive Ansätze oder wirkt es kontraproduktiv,
da es die Vermarktungslogik im Interesse der Konzerne bestärkt? Welche
ökonomischen Interessen sind mit den unterschiedlichen Positionen
von EU und USA verbunden? Wie verschieden sind diese überhaupt?
Diese und andere Fragen
wollen wir mit Jörg Bergstedt diskutieren.
Jörg Bergstedt ist
Mitbegründer des Netzwerks "Umweltschutz von unten" und der Umweltzeitung
"Ö-Punkte" - dort aktuell Redakteur für "Wirtschaft/Direkte Ökonomie".
Autor der Bücher "Agenda, Expo, Sponsoring - Recherchen im Naturschutzfilz"
und "Perspektiven radikaler, emanzipatorischer Umweltschutz-arbeit" sowie,
als Teil der Gruppe Gegenbilder, von "Freie Menschen in Freien Vereinbarungen".
Aktiv in der Projektwerkstatt Saasen und im Direct-Action-Netzwerk.
|
7./8. Juli, ab 16 Uhr
Bahnhof Bochum-Langendreer |
Bundesweites Vorbereitungstreffen zum
Gratiszug Bonn - Genua.
Infos:
www.projektwerkstatt.de/gratiszug |
Mittwoch, 27. Juni
Uni Mannheim |
Vortrag und Diskussion zu Klimaschutz
und Ökokapitalismus
Info: Ökoreferat im ASTA Uni Mannheim |
15.-17. Juni
Stuttgart |
Seminar "Selbstorganisation
in Alltag und Politik"
Persönliche Reproduktion und Lebensgestaltung
jenseits des Marktes (Arbeit, Kaufkonsum usw.). Kritische Bilanz von Kommunen
und Kooperativen. Selbstorganisierte Politik (Struktur, Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit,
Vernetzung usw.).
Einladung zum Seminar
Projektarbeit als Job
Wir müssen immer wieder
feststellen,
- daß Infoläden/Gruppen/Projekte
an finanziellen Problemen scheitern oder sich in Abhängigkeit von
Zuschüssen, öffentlichen Räumen, Medien begeben
- Menschen, die politische Arbeit
machen, durch ihren Job, mit dem sie ihren Lebensunterhalt verdienen müssen,
total eingeschränkt sind
- eigentlich nur StudentInnen
genug Zeit für politische Arbeit haben, aber auch die die Perspektive
haben, irgendwann imArbeitsprozeß zu landen
Darum laden wir Euch zum Seminar „Projektarbeit als Job“ ein. Jörg Bergstedt stellt das aus dem
Umfeld der Projektwerkstätten stammende Konzept „Projektarbeit“ vor,
das es Menschen ermöglicht, das eigene politische Engagement zum „Hauptberuf“
zu machen. Projektarbeit bedeutet nichts anderes als die Arbeit an politischen
Projekten und das Organisieren von allem, was dazu nötig ist: Räume,
Gelder... nicht zuletzt geht es auch darum, sich selbst mit über Wasser
zu halten und sich Wohnraum, Ernährung etc. zu organisieren. Es geht
um ein Leben ohne Beruf, um Organisieren statt Finanzieren, Freiräume
aufbauen, eigene Medien, Gemeinschaftseigentum und vieles mehr. Das ist
ein unbequemer, steiniger Weg durchs Leben, der viel Selbstorganisationsfähigkeit,
Eigeninitiative und Know-How erfordert.
Einen ersten Schritt in
Sachen Know-How-Vermittlung wollen wir auf diesem Seminar machen. Einige
Leute haben sich bereit erklärt, ihr Wissen weiterzugeben, es wird
darum die Möglichkeit geben, sich über die folgenden Themen zu
informieren bzw. auszutauschen:
- Formen des „Umsonst lebens“:
Containern, Zocken, Illegal Wohnen...
- Computerwissen (html-Einführung,
dtp-Programme, pgp...)?
-
echtliches?
-
???
Auch die Diskussion und
der Austausch darüber, ob wir den Mut dazu haben, den Lebensweg zu
verlassen, der uns immer als der einzig mögliche beschrieben wurde
- Ausbildung, Studienabschluß, Job - soll nicht zu kurz kommen. Zuletzt
soll das Seminar auch dazu dienen, sich über die zur Zeit in Süddeutschland
laufenden Projekte auszutauschen und eine bessere Zusammenarbeit auf die
Beine zu stellen.
|
17.-22. Juni
Südwesten |
Reihe von Vorträgen, Veranstaltungen
usw. in verschiedenen Städten. Themen u.a.
-
Freie Menschen in Freien Vereinbarungen
- Umweltschutz von unten statt ökoneoliberaler
Strategien
-
Direkte Aktionen - Warum? Wie? Aktion-Erregungskorridor-Positionen
und Visionen
Genauer:
-
17.6. abends: Noch offen
-
18.6. in Stuttgart: Freie Menschen in Freien
Vereinbarungen
- 19.6. in Tübingen: Ökostrom von
unten
- 20.6. in Heilbronn (19.30 Uhr, Gststätte
Eulenspiegel, Weinsberger Str. 48): Direkte Aktion
- 21.6. in Freiburg, 19 Uhr, Uni Hörsaal
1131: Agenda 21 - Umweltmamagement auf Kosten der Armen
-
22.6. In Heidelberg: Diskussion zu Direkter
Aktion und Bewegung von unten
Kontakt
unterwegs (ab 15. Juni): 01522/9990199 und per Mail
... |
8.6., 21 Uhr
in Marburg, Cafe am Grün |
Info- und Vorbereitungstreffen
zur Mobilisierung zum G8-Gipfel in Genua |
Di, 12.6., 20 Uhr
in Marburg, Hörsaalgebäude gegenüber
Stadthalle, Raum 109 |
Vortrag und Diskussion zu "Ökostrom
von unten" (Ref. Jörg Bergstedt)
Ökostrom heißt
das Zauberwort, mit dem die Welt wieder Ordnung wird. Doch was steckt
hinter diesem Etikett. Viele große Strommonopolisten haben auch ein
sogenanntes Ökostromangebot in ihr Sortiment aufgenommen. Damit
lassen sie sich die ohnehin bestehenden - sehr geringen - Öko-Anteile
ihres Mischstroms nun teurer bezahlen. Den reinen Atomstrom gibt´s
dann zum Billigpreis. Als Global Players mischen sie dann anderswo weiterhin
in den umweltzerstörerischen Großprojekten mit. Wem können
VerbraucherInnen hier noch trauen, und auf was gilt es zu achten?
Strom-ErzeugerInnen-VerbaucherInnen-Gemeinschaften könnten ein Weg
sein, die Energieversorgung lokal selbst zu organisieren, ohne die großen
Konzerne. Projekt A hat ein Blockheizkraftwerk im Keller, eine Solaranlage
auf dem Dach oder ein Windkraftanlage im Garten stehen und schließt
sich direkt mit den Verbrauchern B und C zusammen, um den Strom gemeinsam
zu erzeugen und zu verbrauchen.
Veranstalter: Öko-Referat der Uni Marburg. |
8.6., 21 Uhr
in Marburg, Cafe am Grün |
Info- und Vorbereitungstreffen
zur Mobilisierung zum G8-Gipfel in Genua |
1.-4. Juni
Pfingsten 2001
in Berlin |
Rosa-Luxemburg-Tage
Antikapitalismus: Theorie und Praxis
- ... unter anderem mit einer Debatte "Horizontale
oder vertikale Organisierung"
Mehr Infos:
www.rosa-luxemburg-tage.de |
1.-4. Juni
Pfingsten 2001
in Bielefeld |
Direct-Action-Gathering - das große
Treffen zu allen Fragen von direkter Aktion
-
Aktionstechniken und -trainings
-
Diskussion um Sinn und Ziele direkter Aktion
- Kommunikations- und Spaßguerilla
-
Schutz vor Repression
-
Internationer Widerstand, Berichte von Ya
Basta (Italien), RTS (England) und mehr
-
Anti-Atom-Strategietrefen am So-abend bis
Montag?
Mehr Infos:
www.aktionsinfo.de/dan |
23.-27.5. in Buttenhausen
bei Münsingen (Ba-Wü) |
Jugendumweltcamp "Aufstand", u.a. mit
folgenden AKs:
-
Sa, 16-18 Uhr: Direkte Aktion und Widerstand
von unten
-
So, 10-12 Uhr: Agenda 21 - Kritische Blicke
-
So, 10-12 Uhr: Freie Menschen in Freien Vereinbarungen
(Visionen)
Infotel.
0711/613454. Zu den AKs ... 01522/9990199. |
23.-27.5.
Augsburg |
30. BundesÖkologieTreffen
(BÖT) in Augsburg
Motto: Die Bewegung
in Bewegung
Das
Oeko-Referat der Studierendenvertretung der Universitaet Augsburg und der
Arbeitskreis Oekologie der Universitaet Augsburg organisieren das 30.
BundesOekologieTreffen (BOeT) unter dem Motto Die Bewegung in Bewegung. Dieses findet vom Mittwoch, 23.05. bis Sonntag, 27.05. im S?den statt und
zwar in der Bert-Brecht-Stadt Augsburg.
Das
BOeT ist ein bundesweiter Umweltkongress, welcher zweimal im Jahr bzw. einmal im Semester statt findet. Es wird jeweils von einem Organisations-Team
aus einer Stadt betreut. Dies besteht zumeist aus Studierenden vor Ort
mit Unterstuetzung der Bundeskoordination Studentischer Oekologiearbeit
(BSOe) e.V.
Eingeladen
sind vor allem Studierende, die sich im Umwelt- und Naturschutzbereich
engagieren und andere umweltpolitisch aktive junge Erwachsene. Diese koennen
in Verbuenden organisiert sein oder als interessierte Einzelperson anreisen.
Das
Treffen dient vor allem der Vernetzung der im Umweltbereich engagierten
Personen, Initiativen und Organisationen. Durch das Forum BOeT werden Ideen
und Meinungen ausgetauscht und diskutiert sowie Themen in Arbeitskreisen
erarbeitet und auch Aktionen geplant. Mit diesem Treffen moechten wir fuer
die Teilnehmenden neue Impulse und Motivation fuer die Arbeit schaffen,
neue interessante Netzwerke gruenden/ausbauen und uns gemeinsam kritisch
sowohl mit den gesellschaftlichen und politischen Bedingungen des Umwelt-
und Naturschutzes als auch mit der Umweltschutzbewegung auseinandersetzen.
Das
BOeT versteht sich seit langem als Kongress von (studierenden) jungen Menschen
fuer junge Menschen.
Um
dieses Selbstverstaendnis umzusetzen, werden wir auf dem 30. Jubilaeum
des BOeT etwas neues initiieren. Die inzwischen bekannte Open-Space-Methode
fanden wir so spannend, dass wir diese auf dem BOeT ausprobieren wollen.
So wird es keine vorher feststehenden Arbeitskreise geben, sondern diese
werden sich aus den Interessen der Teilnehmenden heraus bilden. Durch diese
Methode zeigt sich, welches die wirklich aktuellen und wichtigen Themen
sind. Was uns noch bewogen hat, dieses Experiment zu wagen, ist, dass es
uns wichtig ist, das die einzelnen Teilnehmenden sich einbringen und ausprobieren.
Getagt
wird in der Naehe der Universitaet Augsburg in den Gebaeuden der Katholischen
Hochschulgemeinde (KHG) und der Evangelischen Studentengemeinde (ESG),
welche uns von diesen ueberlassen worden sind. Verpflegt werden wir
von einer Kochgemeinschaft namens Raps und Ruebe mit gewohnt hervorragenden
vegetarisches und veganes Essen.
Fuer
weitere Rueckfragen und weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfuegung:
Kontakt
und Anmeldung unter:
AStA
der Uni Augsburg
c/o
Oeko-Referat
Raum
2080
Universitaetsstr.
2
86135
Augsburg
sigrid.oberer@student.uni-augsburg.de
Tel.
/ Fax.: 0821 / 598 5169
oeko@asta.uni-augsburg.de
|
21.5., 10 Uhr
Amtsgericht Dannenberg, Zimmer 103 |
Prozeß wegen Jagdsabotage gegen
Georg Hemprich
Freispruch! Mehr
... |
11.-13.5.
AZ Conni, Dresden |
Bildet Widerstandskollektive! Menschen
statt Profite!
Treffen von Basisgruppen, Widerstandskollektiven,
allen Interessierten, Direct-Action-Gruppen usw. zu folgenden und mehr
Themen:
- Bildung von Widerstandskollektiven überall
-
Gemeinsame Aktionen in Zukunft (Klimakonfrenz,
G8 in Genua)
- Horizontale Vernetzung zwischen Städten
und Regionen - Bewegung von unten
Vorschlag
zum Vorgehen und mehr Infos über www.menschenstattprofite.de.
Kontakte über 06401/903283, 030/63225610, in Dresden 0351/8029923. |
10.5., 18 Uhr, Halle
Info- und Lesecafe |
Veranstaltung "Umweltschutz von unten
statt ökoneoliberaler Konzepte"
Es gibt viele Gründe,
warum Umweltschutz "out" ist. Viele davon sind: Vereinsmeierei, Konkurrenzdenken,
kommerzielle Ziele, Bürokratie und Hierarchie sowie Filz mit Politik
und Konzernen stehen einer druckvollen Arbeit im Wege. Der wichtigste Punkt
aber war und ist: Umweltschutz organisiert sich immer vor oben, d.h. die
Menschen werden zur Zielgruppe von Strafandrohung, Bildungsarbeit, Appellen
und finanziellen Steuerungen. Niemals sind sie AkteurInnen. Bei der Frage,
wie Innenhöfe, Straßen, Stadtteile oder Landschaften gestaltet
werden sollen, wenden sich UmweltschützerInnen an den Staat, neuerdings
auch immer öfter an die Firmen als zunehmender Machtfaktor. Die Konzepte
aus der Öko-Ecke stützen die Machtsysteme, zur Zeit begleiten
sie die neoliberale Weltordnung. Das ökonomisches Diktat wird nicht
in Frage gestellt, sondern begrünt: Ökosteuer, Ökoaudit
oder Selbstverpflichtung. Die Folgen: Umweltschutz verliert an Akzeptanz
in der Bevölkerung, weil die bevormundet wird. Und er ist nicht mehr
bündnisfähig mit sozialen Bewegungen, die Selbst- und Mitbestimmung
zum Ziel haben.
Emanzipatorischer Umweltschutz
will etwas ganz anderes: Die Menschen werden zu AkteurInnen. Die Straßen,
Häuserblöcke und Landschaften müssen den Menschen gehören,
die in ihnen leben. Niemand kann über Flächen und Orte bestimmen,
ohne selbst betroffen zu sein. "Demokratisierung von Flächen- und
Rohstoffverbrauch" heißt das Gegenkonzept zu Ordnungsrecht oder dem
kapitalistischen Instrument Ökosteuer. Vision ist eine Welt von unten.
Die kleinen Schritte dahin bestehen aus konkreten Projekte, die die Menschen
zu den EntscheiderInnen machen: Windanlagen, die den Menschen drumherum
gehören (statt teurer Großanlagen ohne örtliche Akzeptanz),
Stromnetze im Besitz der BürgerInnen, ökologische Bauernhöfe
im Gemeinschaftsbesitz, lokale Ökonomien ohne Apparate und vieles
mehr. |
28.-30.4.
Dortmund |
Oekonux-Konferenz
Freie Software und die Übertragbarkeit
ihrer Prinzipien auf Wirtschaft und Gesellschaft im allgemeinen. Mehr unter www.oekonux-konferenz.de.
-
Geplant ist ein Arbeitskreis unter Beteiligung
u.a. von AkteurInnen aus der Projektwerkstatt:
Reibung erzeugt Wärme
- Von der Verknüpfung des Widerständigen mit dem Perspektivischen
(So, 10 Uhr)
Arbeitskreis-Beschreibung
von Annette Schlemm
Ich möchte Euch hiermit
einen weiteren Workshop für die Oekonux-Konferenz in Dortmund ankündigen.
Wir haben ja schön öfter die Frage gestreigt, inwieweit die Organisationsprinzipien
der Freien Software auch für politisch-emanzipative Bewegungen allgemein
von Interesse sein könnten.
Wir diskutieren dies z.T.
in den politischen Bewegungen selbst (z.B. auf dem Januartreffen: http://Ex-Anti-Expo-Seite "www.projektwerkstatt.de/hoppetosse/expo"/widerstand/jantre
oder go.to/januartreffen). Auch bei unserer Konferenz möchten wir
weiter darüber diskutieren.
Mit dabei sind u.a. Jörg
Bergstedt (z.B. in Netzwerk „Umweltschutz von unten“ und der Anti-Expo-Bewegung)
und Christoph Spehr (Autor von alaska und interessanten Büchern).
Hier die Workshopskizze:
Reibung erzeugt Wärme
Von der Verknüpfung
des Widerständigen mit dem Perspektivischen
- Arbeitskreis auf der Oekonux-Konferenz
-
Perspektivendiskussion -
in der Nische. Widerstandsaktionen - kurzfristige Erregungsknaller ohne
erkennbare Ziele. Soweit die Lage. Veränderungen? Die Erfahrungen
sind bisher schlecht. Oft geradezu diffamierend reden AktivistInnen aktionsorientierter
Gruppen und DiskutantInnen in Theoriegruppen übereinander. Versuche
der Verknüpfung enden meist fruchtlos, kleine Ansätze werden
kaum wahrgenommen. Zu den meisten Anlässen (IWF/Weltbank in Prag,
EU in Nizza, Castor, Anti-Naziaktivitäten usw.) bleibt jeglicher Versuch
der Verknüpfung von Widerstand und Perspektive aus. Aber sie wäre
wichtig: Widerstand schafft Erregungskorridore, in denen die Diskussion
dann stattfinden kann. Widerstand ohne die Diskussion schafft nur Erregung
ohne Inhalt und kontinuierliche Prozesse. Der Diskussion aber fehlt ohne
Widerstand auch etwas Grundlegendes - nämlich die Chance breiter öffentlicher
Wahrnehmung und die Durchsetzbarkeit ihrer Visionen. In der Freien
Softwarebewegung entwickeln sich in der Praxis neue Formen produktiver
Selbstorganisierung. Sie ist „frei“, weil sie sich - anders als die bekannten
alternativ-ökonomischen Projekte - von der ökonomischen Kapitalverwertung
abgekoppelt hat (und dies durch die General Public License - GPL - absichert)
und weil sie selbst eine freie Organisierungsform darstellt, wie sie in
politischen Kreisen schon immer gesucht wurde. Sie ersetzt nicht andere
politische Bewegungen. Sie trägt in sich auch Widerstand - beispielsweise
gegen die Patentierung von Software.
Deshalb wollen wir die Gemeinsamkeiten
und die Differenzen zwischen aktuellen politischen Bewegungen und Widerstandsgruppen
sowie der Freien Softwarebewegung thematisieren und die Frage stellen:
Was kann die Freie Software
vom Widerstand lernen, was kann der Widerstand von der Freien Software
lernen.
Wir können uns keine
perfekten „Freie Kooperationen“ ausdenken, aber wir können über
die Voraussetzungen nachdenken unter denen alle Beteiligten ihre eigenen
Vereinbarungen und Regeln selbst verhandeln können. Der Workshop bietet
keine Lösungen, sondern soll dem Denken darüber dienen, ob und
welche Strategien der Verknüpfung von Theorie und Praxis, des Widerstands
gegen das Alte und des Schaffens von prinzipiell Neuem, bestehen.
Literatur: Gruppe Gegenbilder:
„Freie Menschen in freien Vereinbarungen - Gegenbilder zur EXPO 2000“,
besonders Kapitel: 2.3. und 4. (siehe http://www.opentheory.org/proj/gegenbilder)
Christoph Spehr: Die Aliens
sind unter uns ! (siehe http://www.thur.de/philo/uvu57.html)
Referenten: Jörg Bergstedt,
Christoph Spehr, Stefan Meretz, Annette Schlemm, Heinz Weinhausen)
Download
Vorbereitungspapier
|
Fr, 27.4.
Dortmund |
Treffen der Stiftung "FreiRäume"
Gegründet werden soll eine Stiftung,
die das Eigentum an politischen/öffentlichen Räumen übernehmen,
neutralisieren und über sog. Autonomieverträge den nutzenden
Gruppen sowie von denen bestimmten basisdemokratischen Entscheidungsstrukturen
eine selbstorganisierte Arbeit sichern soll.
Kontakt:
Stiftung FreiRäume, Turmstr. 14A, 23843 Bad Oldesloe, freiraeume@inihaus.de.
Ort auf Anfrage. 01522/9990199 |
23.-27.4.
in Nordrhein-Westfalen |
Vortragsreihe zu verschiedenen
Themen (Referent: Jörg Bergstedt):
-
Mo 23.4., 18 Uhr in Aachen (AZ, Vereinsstr.
25): Freie Menschen in Freien Vereinbarungen (Visionen herrschafts- und
verwertungsfreier Gesellschaft)
-
Di 24.4., 19 Uhr in Bonn
Kann der Markt das Klima schützen?
Eine kritische Debatte um Ökologie und Ökonomie am Beispiel der
geplanten CO2-Zertifikate
Diskussion über die
ökokapitalistischen Regelungen im Klimaschutz/Kyoto-Protokoll. Warum
haben Markt und Macht immer eine zerstörende Wirkung auf die Umwelt
- und welche Alternativen für ökologische Politik jenseits von
Markt und Macht gibt es? Veranstalter: Rising Tide, Bonn.
- Mi 25.4., 20 Uhr in Witten (trotz allem, nähe
Hauptbahnhof)
Thema "Ökostrom von unten" (Infos: Trotz-Allem)
Ökostrom von unten
will eine Gegenbewegung zu dem Mogelpaket aufbauen, welches die großen
Stromkonzerne unter dem Ökolabel verkaufen. Wo diese lediglich für
den ohnehin schon vorhandenen Anteil von Ökostrom zusätzliches
Geld abzocken, geht es bei Ökostrom von Unten darum, eigene Kreisläufe
aufzubauen und die Stromversorgung und -erzeugung durch die Menschen in
den Regionen direkt zu regeln. Der Umstieg auf wirklichen Ökostrom
von Firmen, die in rein regenerative Stromerzeugung investieren ist da
nur ein erster Schritt. Im zweiten geht es darum, selber Strom zu erzeugen,
Genossenschaften zu bilden, Umweltschutz selber in die Hand zu nehmen,
die Profitlogik zu verlassen und eine emanzipatorische Alternative zur
bestehenden Marktlogik aufzubauen.
- Do, 26.4.: 19 Uhr in Mülheim (AZ, Auerstr.)
Thema "Direct-Action: Was ist das - Ziele,
Methoden, Grundsätze? Dreiklang von Aktion - Erregungskorridor - Positionen&Visionen.
Informationen zu Widerstandskollektiven, Menschenstattprofite und Direct-Aktion-Netzwerk.
Wichtig: Diese Infoveranstaltung
dient auch einer möglichen Vernetzung von Widerstandskollektiven und
Direct-Action-Gruppen im Ruhrgebiet. Achtung: Zum Teil wurde der 24.4.
als Termin fälschlicherweise verbreitet. Donnerstag 26.4. ist richtig!!!
Kontakt
während der Woche: 01522/9990199, sonst 06401/903283, Mail
... |
20.-22.4.
in Düsseldorf |
Libertäre Tage. Mehr
...
U.a. Workshops am Sonntag um 12 Uhr: Visionen/Anarchie,
Umweltschutz und Selbstbestimmung ... |
12.-14. April
Gründonnerstag, 18 Uhr bis Ostersamstag
vormittag |
Diskussions-
und Trainingstage der Direct-Action-Gruppe (offen auch für neue
Menschen!)
Genaue Inhalte werden
am 10.4. beim nächsten Treffen festgelegt ... in Aussicht: Filmnacht
am Do-Abend mit Direct-Action-Dokumentarfilmen (z.B. "Im Herbst der Bestie"
(IWF Berlin 1988), "Love and Peace and Petrolbombs (IWF Prag 2000) und
andere nach Auswahl. Training zu konkreten Aktionen. Diskussion um Inhalte
und Visionen einer besseren Welt ...!
Infos
zur Direct-Action-Gruppe ... |
19.3., 19 Uhr
Marburg |
Radiosendung (live auf Radio Unerhört
Marburg) zu Ökokapitalismus, ethische Geldanlagen. In Studio des BUNDfunks
als Interviewpartner: Jörg Bergstedt, Institut für Ökologie |
10.3., 13 Uhr
in Stuttgart |
Kundgebung vor dem Grünen-Parteitag
(Halle 4, Messe Killesberg). Mehr ...
Bündnis
zum Protest beim Grünen Parteitag
Postfach
44 03 46, 12003 Berlin
Berlin,
8. März 2001
Presseerklärung
zum Protest vor dem Grünen Parteitag in Stuttgart
Vom
9. – 11. März 2001 werden Bündnis 90/Die Grünen in Stuttgart
ihren Bundesparteitag abhalten. Wenige Wochen darauf erwarten Atomkraftgegner
den ersten CASTOR-Transport einer rot-grünen Bundesregierung.
„Der
sogenannte Atomkonsens der rot-grünen Regierung ist kein Ausstieg“,
so Yaak Pabst von der Organisation Linksruck, „der Atomkonsens garantiert
den AKW-Betreibern den Weiterbetrieb ihrer Anlagen unter komfortablen Bedingungen.“
Jürgen
Trittin argumentiert, dass der Atommüll aus der Wiederaufarbeitungsanlage
La Hague aus nationaler Verantwortung zurückgenommen werden muss und
der Transport damit notwendig sei.
„Der
Transport ist nur notwendig, um den Weiterbetrieb der schmutzigen Wiederaufarbeitung
fortzusetzen“, so Hanno Böck, ehemaliges Mitglied im Landesvorstand
der Grünen in Baden-Württemberg, „nach dem Transport werden eine
Vielzahl weiterer Atommülltransporte Müll aus Deutschland nach
Frankreich und England verfrachten. Dieser Rücktransport dient nur
als Türöffner, da Frankreich sich momentan weigert, neuen Atommüll
anzunehmen.“
„Aktionen
und Blockaden gegen die CASTOR-Transporten sind notwendig, um klarzumachen,
dass dieser Atomkonsens eine Mogelpackung ist und ein Ausstieg nur erfolgt,
wenn ihn die Menschen selbst durchsetzen“, so Jörg Bergstedt vom Institut
für Ökologie, Fachbereich Politik und Wirtschaft.
Das
Bündnis ruft dazu auf, am Samstag, den 10. März um 13 Uhr
vor der Halle 4, Killesberg Messe, sich an der Kundgebung zum Grünen
Parteitag zu beteiligen. Ebenso wird dazu aufgerufen, sich am 24. März
an der Auftaktdemo in Lüneburg oder Kehl zu beteiligen und gegen den
bevorstehenden CASTOR-Transport Widerstand zu leisten.
Für
Rückfragen:
Hanno
Böck (ehemaliges Mitglied im Landesvorstand von Bündnis 90/Die
Grünen Baden-Württemberg)
07192/909164
oder 0179/2059305, hanno@gmx.de
Jörg
Bergstedt (Institut für Ökologie, Fachbereich Politik und Wirtschaft)
06401/903283,
01522/9990199, saasen@projektwerkstatt.de
Yaak
Pabst (Linksruck)
030/632256-21
oder 0177/7738801, lrhg@linksruck.de
|
Sa, 17.2., 14 Uhr
in Marburg |
Antikapitalistische Tagung "Das Elend
der Globalisierung" (Veranstalter: Linksruck)
u.a. Referat und Diskussion zu "Umweltschutz
gegen Kapitalismus" (Ref. Jörg Bergstedt)
Ort: DGB-Haus. Mehr
... |
Fr, 16.2., 17.30 Uhr
in Frankfurt |
Antikapitalistische Tagung "Das Elend
der Globalisierung" (Veranstalter: Linksruck)
u.a. Referat und Diskussion zu "Umweltschutz
gegen Kapitalismus" (Ref. Jörg Bergstedt)
Ort: Studierendenhaus, StuPa-Raum. Mehr
... |
4.2. in Berlin
Waldorfschule Kreuzberg |
Proteste gegen die geplante Veranstaltung
zu Neuen Wegen in der Umweltpolitik
An der "offiziellen" Diskussion (organisiert
von den Bundes-GRÜNEN) sollen Vertreter von Grünen (Trittin,
Loske & Co.) sowie Daimler Chrysler und Deutsche Bank teilnehmen. Hinzukommen
einige Bosse von etablierten Umweltverbänden (z.B. Jochen Flasbarth,
NABU). Im Mittelpunkt steht die Vereinigung von Wirtschaft und Umwelt. Bericht ...
Infos
zu Ökoneoliberalismus und Umweltschutz von unten als Gegenentworf: http://go.to/umwelt. |
2.-4.2. in Berlin |
Seminar zu Ökostrom von unten, regeneriative
Energieanlagen usw. Mehr
zum Seminar und zur Vortragsreise
insgesamt.
Mehr zum Projekt "Ökostrom von unten" unter http://move.to/oekostrom!
Veranstalter:
BAOBAB-Infoladen, Christburger Str. 38, 10405 Berlin, 030/4426174 |
Vorträge in Berlin |
30.1. im Kommunecafe: Freie Menschen in
Freien Vereinbarungen
31.1.: Ökostrom, Energiepolitik von
unten (Diskussion) |
25.-28.1.
Berlin |
Messe und Seminar "Grünes Geld" (im
Rahmen der Grünen Woche). Workshops, Aktionen, Debatten aus dem Umweltschutz-von-unten-Netz
geplant - im oder neben dem offiziellen Programm. Eventuell anschließend
(Samstag/Sonntag) Seminar zu Umweltschutz von unten, Ökologie &
Ökonomie usw. Bericht ...
Info:
Projektwerkstatt, Tel. 06401/903283,
saasen@projektwerkstatt.de.
Vor Ort: 01522/9990199. |
19.-21.1.
in Düsseldorf |
2. Treffen "Widerstand organisieren! Bewegung
von unten aufbauen!"
- u.a. mit Themensträngen: Visionäre
Politik, Hierarchielose Gruppenprozesse, Aktionskunst/Straßentheater,
internationaler Widerstand, Umgang mit reformistischen und autoritären
Organsiationen, event. Antisexismus in linken Gruppen. Mehr
...
Infos: "Hoppetosse" - Netzwerk für kreativen Widerstand, bfmr@gmx.net,
Ex-Anti-Expo-Seite "www.projektwerkstatt.de/hoppetosse/expo"/widerstand |
19.1., 20.30 Uhr
Infoladen Gießen,
Südanlage 20 |
Unheimliche Allianzen
Rechte Ideologen und ihre Rolle in der
Dark Wave Szene
Vortrag von Christian Dornbusch ("Rechter
Rand") zu rechter Musikkultur |
Di, 16.1., 18 Uhr
in Marburg |
Vorbereitungstreffen
zur Gründung einer Direct-Action-Gruppe in Mittelhessen. Mehr
... |
12.1., 20.30 Uhr
Infoladen Gießen
Südanlage 20 |
Genosse Vergewaltiger
FeministInnen im Visier der Linken
Referent: Georg Klauda, Zeitschrift „Gigi“
Diskussionsseiten
zum Thema im Internet:
www.projektwerkstatt.de/debatte |
27.12.-2.1.
in Nürnberg |
Jugendumweltkongreß mit vielen Arbeitskreisen
usw.
Arbeitskreisangebote aus der Projektwerkstatt:
-
29.12., 15.45-18.30 Uhr: Umweltschutz-von-unten-Vernetzungstreffen
Leider nur 8 Leute redeten über Ökoneoliberalismus, Aktionen zur Messe "Grünes Geld",
das nächste Bundes-Ökologie-Treffen usw.
- 30.12., 9.30-12.15 Uhr: Ökostrom
von unten
Ausgefallen, da null (!)
TeilnehmerInnen.
- 30.12., 15.45-18.30 Uhr: Ö-Punkte
vorgestellt, Mitmachmöglichkeiten usw.
Ausgefallen, da nur eine
Teilnehmerin.
-
31.12., 9.30-12.15 und 15.45-18.30
Uhr: Freie Menschen in Freien Vereinbarungen - Visionen herrschaftsloser
Gesellschaft
Richtig spannende Veranstaltung
mit ca. 30 TeilnehmerInnen, Schwerpunkte zu Lebenstile und Herrschaftsformen.
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