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Projektwerkstatt
Kreativer Treffpunkt mit Übernachtungsmöglichkeiten

Projekt- und Gruppenräume ... nutzbar für Einzelveranstaltungen oder mehrtägige Treffen ... OpenSpace-fähig
Rundherum mitnutzbar: Aktionswerkstätten, Küche, Sanitärräume, 18 Betten, Bibliotheken, Sommerbühne
Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen-Saasen ++ Bahnhof im Ort, Radwege aus allen Richtungen, Trampen via A5

Ein paar Gedanken für alle Gruppen, Projekte usw., die in die Projektwerkstatt kommen wollen ...

Seminarraum beim UtopieseminarDie Projektwerkstatt ist keine klassische Bildungsstätte oder Jugendherberge. Sie ist zu allererst eine politische Aktionsplattform, also ein Ort, den Menschen schaffen und nutzen, die politisch widerständig agieren wollen. Das Haus "funktioniert", wenn hier viel zu finden ist, was kreative und widerständige Aktion fördert: Aktionsmaterialien, Werkzeug, Verkleidungsstücke, Layout- und Druckgeräte, inhaltsreiche Bibliotheken und Archive, Platz für Treffen, Werkeln und Übernachten. Hinter dem Ganzen stehen kein Apparat, keine ständigen Geldquellen und erst recht keine Hauptamtlichen. Wenn also Gruppen das Haus mit aufbauen, vielleicht sogar Ausstattungslücken füllen und so hinterlassen, dass die nächsten es gut nutzen können, dann überstützen sie politische Aktion. Wenn sie aber einfach nur Materialien verbrauchen oder die Räume vermüllen, verdrecken oder gar verwüsten (wie in den letzten Jahren leider recht häufig), dann zwingen sie politische AktivistInnen, für sie die reproduktive Arbeit zu leisten. Das ist unfair - und bremst politische Aktion!

Dass das passiert, ist leider kein Zufall - sondern Folge einer bedrückende Entwicklung in modernen Gesellschaften. Dort, wo mensch heutzutage eher gedankenlos und routiniert Dienstleistungen mit eigenem Geld oder Staatszuschüssen bezahlen, geht Selbstorganisierung verloren - Fremdarbeit wird eingekauft. Diese modernisierte Rollenverteilung (wir sind ja alle voll emanzipiert, so dass wir die Reproduktionsarbeit anderer nicht mehr einheiraten, ... aber stattdessen gedankenlos einkaufen) passt nicht zur Idee der selbstorganisierten Projektwerkstatt. Sie ist damit ein Fremdkörper in einer durchökonomisierten Welt des Kaufens und Eingekauftwerdens. Entsprechend fehl am Platze sind auch die meisten Gruppen, die hier das Haus mieten - und mangels klarer Befehle und Kontrolle meist am Ende einfach abhauen ohne weitere Kontakte, Verabredungen und ohne die genutzten Räume wieder so herzurichten, dass nicht ungefragt andere für sie aufräumen, putzen usw. müssen ...

Das nervt - und es hat so gar nichts mit der Idee zu tun, die einst damit verbunden war, neben den Aktionswerkstätten und politischen Einrichtungen auch Schlafräume, Küchen usw. zu bauen ... Insofern suchen wir nicht nach irgendwelchen Gastgruppen, die sich hier verhalten, als würden sie Dienstleistungen bezahlen und sich um nichts oder wenig selbst kümmern, sondern nach solchen, die genau das in dieser Welt Seltene und Besondere am Haus mögen und wollen!

Aktionsplattform und politischer Treffpunkt mit Übernachtungsmöglichkeit

Die eigentliche Idee - und dazu sei weiterhin und sehr nachdrücklich eingeladen - war und ist, die Projektwerkstatt mit ihren Projekträumen, Werkstätten, Bibliotheken und den Menschen, die hier über politische Erfahrung und Aktions-Knowhow verfügen, noch besser nutzbar zu machen, in dem sich Menschen auch für mehrere Tage oder auch längere Zeit aufhalten können. Dabei geht es nicht um Wohnen - sondern darum, die Möglichkeiten zu erweiteren, hier die Einrichtungen zu nutzen, um politisch aktiv zu sein.
Es geht NICHT drum, irgendwelchen Gruppen hier durch (schlecht) bezahlte Arbeitskraft einen selbstorganisierungsfreien Aufenthalt zu ermöglichen. Darum sind auch die den mehrtägigen Aufenthalten dienenden Räume so, wie das ganze Haus: Kreativ, selbstorganisiert, widerständig, bunt. Dabei ist alles gut nutzbar, d.h. die Projektwerkstatt ist gut geeignet für ...

Ein Teil der Seminarbereiche ist von den Projektarbeitsräumen getrennt. So sind auch ruhige Phase und ungestörte Treffen möglich. Die Projektarbeitsräume und Einrichtungen wie Computer, Internetzugänge, Layoutarchive, Holz-, Metall- und Fahrradwerkstatt, Musikraum, Sabotagesammlung usw.

Die Idee der Gruppenräume und Übernachtungsmöglichkeiten war also einerseits, dass damit politische Projektarbeit und emanzipatorische Bildungsarbeit unterstützt wird. Darüberhinaus entstand die Hoffnung, ...

Diese beiden Hoffnungen erfüllten sich nie richtig und zunehmend schlecht. Bildungsarbeit ist meist AStA- oder staatsfinanziert, die Gruppen kapseln sich ab und finden es offenbar normal, andere für ihren Aufenthalt arbeiten zu lassen. Für eine offene Aktionsplattform ohne hauptamtliche Apparate ist das einfach nur scheiße ...
Daher möchten wir Gruppen, die nur einfach einen beliebigen Ort für ihre Bildungsarbeit suchen, bitten, andere Räume zu wählen und dort dann das an Arbeitskraft einzukaufen, was sie selbst nicht mehr hinkriegen.

Hier in Saasen steht eine politische Aktionsplattform. Hier sind Menschen aktiv, die gern mit anderen Aktiven in Kontakt kommen, gern Wissen austauschen (auch weitergeben in Form von Workshops, Trainings ...). Zu einem Aufenthalt kann gehören, sich über die Projektwerkstatt und die dahinterstehende Idee herrschaftskritischer und selbstorganisierter Aktion zu informieren. Das Haus ist völlig unabhängig von Parteien, Verbänden und staatlichen Fördergeldern - ein inzwischen weitgehend einmaliger Zustand in politischer Bewegung, bei der es fast immer auch (oder nur) um Pfründe, Gelder, Mitgliederwerbung ... geht.
Soweit zu der Idee des "Seminarhauses". Und jetzt noch ein paar genauere Infos, damit Ihr überlegen könnt, ob Ihr hier herkommen wollt ...

Die "Innereien" des Seminarhauses der Projektwerkstatt

Wir versuchen, das gesamte Haus zu einem Ort zu entwickeln, der ohne Herrschafts- und Verwertungsverhältnisse auskommt. Ein Punkt dabei ist, daß wir Eigentumsrecht ablehnen. Das läßt sich zwar in Deutschland nicht abschaffen (alles soll jemandem gehören und verwertbar sein), aber wir können es als Vereinbarung so handhaben. Das heißt: Wir möchten Euch einladen, in diese Eigentumslosigkeit der Projektwerkstatt einzutauchen. Alle Räume, Geräte, Bücher usw. sind für Euch zugänglich (es gibt einige Sache, die gerade andere nutzen - z.B. die Computer für die Zeitschrift "Ö-Punkte" ... dort müssen dann Absprachen getroffen werden). Ihr könnt damit umgehen, wie Ihr wollt. Es ist Eure Entscheidung, ob Ihr die letzte Gruppe/Person seid, die etwas nutzen kann - oder ob nach Eurem Aufenthalt sogar mehr Sachen hier offen und ohne Eigentumslogik nutzbar sind. Ihr könnt z.B. eine neue Bibliotheksecke mit Eurem Material einrichten, einen Raum gestalten oder etwas anderes hier einfügen. Es gibt auch eine Liste all der Dinge, die hier gerade fehlen ... guckt da doch mal rein.
Denkt dran: Alles, was Ihr mitbringt und hier hinstellt, wir "entkapitalisiert" - denn ohne Eigentum keine Verwertbarkeit. Alles, was Ihr von hier wegnehmt, wird "rekapitalisiert" - vorher war es unverkäuflich, offen zugänglich. Wenn Ihr es klaut, gehört es Euch, ist nur Euch zugänglich und wieder kauf- und verkaufbar. Wäre nett, wenn Ihr Euch eher fürs "Entkapitalisieren" entscheidet ... und die Projektwerkstatt vielleicht tatsächlich ein Stück weiterentwickelt wieder verlaßt. Das Haus lebt von Menschen, die immer wieder ein Mosaiksteinchen hinzusetzen.

Alles ist vereinbar. Einen groben Rahmen über das, was Euch erwartet und wie hier alles technisch läuft, gibt die Checkliste - am besten schon vor Eurem Aufenthalt runterladen und angucken (PDF, 2 Seiten).

Die "Preise" für Übernachtung, Essen & Co.

 Ihr müsst Euch gewöhnen: Hier ist (fast) alles nach Selbsteinschätzung, d.h. Ihr könnt und solltet prüfen, wieviel Geld Ihr aufwenden könnt und dann selbst festlegen, wieviel Ihr zahlt. Unsere "alten" Preise geben wir hier als Richtwerte an. Ihr könnt gerne die Selbsteinschätzung auch an die Einzelnen bei Euch weitergeben, wenn Ihr nicht als Gruppe zahlt - denn jeder Mensch hat unterschiedlich viel ...

Räume
Je nach Selbsteinschätzung. Wer Geld hat, kann was dalassen - aber auch sonst sind alle Räume einfach offen und nutzbar. Dazu sind sie schließlich da ...

Unterkunft/Übernachtung
Komplett nach Selbsteinschätzung, d.h. wer viel Geld hat oder ein Seminar gefördert bekommt, zahlt viel (bringt dann unser Haus auch ein bißchen voran), andere wenig oder auch nix. Richtwert: 6-10 Euro pro Person und Nacht.

Verpflegung
Je nach Art der Versorgung

*Unverderbliche Waren (Aufstriche, Nudel, Reis usw.) stehen in der Regel in unbegrenztem Ausmaße zur Verfügung und können auch spontan vor Ort aus einem umfassenden Lebensmittellager gewählt werden. Gemüse u.ä. kann pauschal (Sorten werden von uns ausgewählt) oder präzise bestellt werden. Für nicht lieferbare Gemüsesorten wird Ersatz bestellt. Getränke außer Tee, Kaffee usw. können ebenfalls bestellt, müssen aber extra bezahlt werden.

Hinweis: Vor Ort gibt es keine Läden! Supermärkte, Getränkehandel und mehr (u.a. mit Containern) liegen in Buseck, Reiskirchen und Grünberg, 7, 4 bzw. 5 km entfernt. Fahrräder und Hänger können für Fahrten entliehen werden. LandwirtInnen (Milch, Eier ...) sind im Dorf.

Beschreibung des Seminarhauses

Dieser Text stammt aus der Broschüre "Offener Raum Projektwerkstatt" (PDF-Download)

Was wir nicht sind ...
Bildungsstätten kosten inzwischen meist viel Geld ... und bieten einen hohen Standard. Dusche und WC auf dem Zimmer, nur noch 1-2 Betten pro Raum - all das sind deutliche Veränderungen gegenüber früher und ein Zeichen, dass Luxus zum Markenzeichen für Seminare geworden ist. Viele der SeminaranbieterInnen erhalten umfangreiche, oft staatliche Förderungen oder nehmen hohe Gebühren für magere Inhalte (Wellness-, Esoterik- oder Psychoseminare). Außerdem haben die meisten Bildungsstätten hohe Zuschüsse für den Ausbau erhalten.

Und ... was wir sind ...
Im Seminarhaus der Projektwerkstatt ist vieles anders. Hier ist vorhanden, was für ein Seminar nötig ist: Große Gruppenräume, eine technisch gute Ausstattung, Gruppenküche und -sanitäranlagen sowie Schlafräume. Aber: Alles ist handgemacht, in allem spiegelt sich der Geschmack sowie das handwerkliche Geschick der beteiligten Gruppen und EinzelhelferInnen wieder. Es gibt Sanitäreinrichtungen, die an einem Ort zusammengefasst sind, zwei Gemeinschaftsschlafräume mit 12 bzw. 6 Betten. Kochen und Putzen ist Sache der Gruppen selbst (hoffen wir jedenfalls). Dafür brauchen sie weniger Geld zu bezahlen als anderswo - sogar nach Selbsteinschätzung, d.h. alle Gruppen oder die Menschen, die hier sind, zahlen soviel, wie sie können bzw. wollen.
Statt Luxus beim Schlafen und Spießigkeit am Tag bietet das Seminarhaus der Projektwerkstatt ganz andere, interessante und seltene Vorzüge ...

Die Räume
Die folgenden Räume wären nur für Euch da:

Projekträume
Auch für Euch nutzbar, aber weiter offen für weitere Gäste:

Regeln?
Das Seminarhaus der Projektwerkstatt kennt nur wenige Regeln. Für den Zeitraum, in dem eine Gruppe die Räume belegt hat, kann sie alles selbst festlegen: Wie wird welcher Raum genutzt? Wann geschieht was? Wir wünschen uns nur, dass die Räume am Ende aufgeräumt und gesäubert werden. Und wir hoffen, dass Nutzer_innen ein Stück mitmachen, umweltgerecht zu leben ... wenigstens mal für die Tage bei uns: Strom- und Wassersparen, Verzicht auf Müllverpackungen usw. Wenn dann noch ab und zu Menschen mitdenken und mit ihren Fähigkeiten oder Materialien die Räume samt Ausstattung noch weiter voranbringen, dann ist alles genau richtig. Unter www.projektwerkstatt.de/gesucht findet sich immer eine aktuelle Liste dessen, was wir im Haus gebrauchen können.

Unsere Preise

Kreative Gruppenmethoden, ReferentInnen
Wer sich für kreative Verfahren, Abbau von Dominanzen usw. interessiert, kann von uns Hilfestellung bekommen bei der Organisierung von Treffen und Seminaren. Einige von uns beschäftigen sich intensiv mit Entscheidungsfindung und Organisierung von unten - auch das Haus ist so aufgebaut, dass die Methoden gut umsetzbar sind. Mehr findet Ihr auf der Internetseite www.hierarchnie.de.vu.
Zudem können wir auch zu anderen Themen mit ReferentInnen aushelfen - z.B. Trainings zu Aktionsmethoden oder Antirepression, Workshops zu Umweltschutzthemen, Kritik an Knast oder Zwangspsychiatrie, Selbstorganisierung oder zu herrschaftsfreien Utopien. Siehe www.vortragsangebote.de.vu.

Mehr Infos
Wir haben eine umfangreiche Internetseite - sowohl zum Seminarhaus als auch zu den Aktivitäten hier. Es ist nützlich, sich die anzugucken, um eine Vorstellung von dem zu bekommen, was hier läuft. Dann könnt Ihr es auch richtig nutzen. Was auch geht: Wenn Gruppen oder Menschen nicht nur einmal kommen, können sie die Ausstattung so ergänzen, dass für ihre Themen immer alles Wichtige da ist. Es muss nur offen für alle sein, denn das ist die Idee des Hauses: Eigennutz und Gemeinnutz fallen zusammen, wenn Eigentum und seine Kontrolle wegfallen.

Projektwerkstatt als politisches Zentrum

Das Seminarhaus ist Teil eines größeren Gebäudes, in dem auch ein Wohnhaus mit politischer WG sowie Projektarbeitsräume, Archive usw. zu finden sind. Diese Räume werden von verschiedenen, z.T. radikalpolitischen Gruppen genutzt. Deren Material sowie die Gesamtausstattung des Hauses sind frei nutzbar und zugänglich. Sie reicht von Kopierern über Computer, Buchbeständen, Werkzeug bis zu Fotolabor oder Informationen zu Finanzierungsquellen, Rechtsfragen usw. Auch die BewohnerInnen im Haus stehen, soweit sie da sind, für Rückfragen oder oft auch Workshops zur Verfügung. Daher sind solche Gruppen besonders eingeladen, die ihren Aufenthalt mit konkreter Projektvorbereitung verbinden.
Unser Haus strahlt politische Radikalität und emanzipatorische Ziele aus. Das ist zu spüren über den Buchbestand, Plakate, Auslagen usw. Gruppen, die mit solchen Positionen nicht konfrontiert werden wollen, sind hier falsch. "Neutrale" Tagungshäuser gibt es genug - wir sind es nicht!

Projektwerkstatt als Ort kreativer Gruppenprozesse

In Saasen sind ganz besondere Treffen bzw. Seminare möglich - mit aktivem Dominanzabbau. Denn: Die Projektwerkstatt ist so gestaltet, daß Ideen für dominanzfreie Gruppenprozesse, Vernetzung, Organisierung usw. optimal umsetzbar sind. Das empfehlen wir auch allen Gruppen - wir können gerne auch vor Euren Aufenthalt hier darüber sprechen, welche Möglichkeiten bestehen. Nach Absprache können wir auch eine Einführung in Methoden (Selbstmoderation in Gruppen, Dominanzabbau, Fish Bowl, Open Space usw.) machen oder selbige im Verlauf unterstützen. Mehr ... zu Gruppenmethoden und dem Projekt HierarchNIE!, in dem wir mitwirken.

ReferentInnen, Workshops usw. zu interessante Themen

In und um die Projektwerkstatt agieren verschiedene Menschen, die ihr Wissen und ihre Ideen auch in Workshops oder Referaten anbieten. Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr vorher Kontakt aufnehmen, um so etwas auch für Euer Treffen in der Projektwerkstatt einzuplanen (oder auch wann anders in Eurem Ort ...). Übersicht über die Themenangebote auf www.vortragsangebote.de.vu.

Umgebung, Anfahrt usw.

Saasen ist ein kleines Dorf (1200 EinwohnerInnen) 20km östlich Gießen. Es ist durch einen eigenen Bahnhof an der Strecke Gießen-Fulda gut erreichbar, spät abends (außer Sonntag) fährt ein Bus. Außerdem führen zwei überregionale Fahrradwege in die Nähe, einer sogar direkt durch Saasen durch. TramperInnen wissen die in Fußentfernung erreichbare große Tank- und Rastanlage "Reinhardshain" an der A5 zu schätzen.

Anfahrt per PKW (teuer, stinkig, lebenseinschränkend): Autobahnabfahrt Reiskirchen, B49 Richtung Grünberg/Alsfeld. Abzweig nach Saasen, dort bis zum Dorfplatz, quer rüber in die Ludwigstraße. Parkplätze am Dorfplatz oder an der Straße, nicht direkt vor der Projektwerkstatt.
TramperInnen: Wie PKW-Anfahrt oder zur Raststätte Reinhardshain, von dort zu Fuß Richtung Süden durch den Wald.

Warnung für alle die, die politische Aktionszentren nicht kennen:

Das politische Leben ist im Haus unübersehbar - Plakate, Ankündigungen, Zeitschriften usw. Wer sich in so etwas wohlfühlt, ist hier richtig. Wer mit radikaler, kreativ-emanzipatorischer Politik so seine Probleme hat, dem sei gesagt: Es gibt Hunderte unpolitischer Tagungshäuser. In Saasen seid Ihr vielleicht nicht richtig ... wenn Ihr aber genau den Flair kreativ-frecher Politik, alternativ-selbstorganisiertem Lebens miterleben, die gut ausgestatteten Werkstätten nutzen wollt oder vielleicht sogar Lust auf Diskussion, Austausch oder Mitwirkende/ReferentInnen zu interessanten Themen habt, dann seid Ihr genau richtig!!!

Anmeldung:

Folgende Wochenende sind 2015 bereits belegt:
26.-28.2. ++ 10.-12.6.
(Gruppen bis 8 Personen können auch bei Belegung anfragen, ob es trotzdem passt - nämlich im Vorderhaus)

Wir möchten das Seminarhaus der Projektwerkstatt haben (allgemeines Info- und Bestellformular) ...

Name/Gruppe: AnsprechpartnerIn:
Straße und Nr.: Postleitzahl und Stadt:
Telefon(e): Telefax:
Email: Anzahl Personen ca.:
Von: Bis: Ankunftszeit ca.:
Verpflegungsart:
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Wenn alles klappt mit, erscheint nach "Anmeldung abschicken!" ein Fenster mit einer Bestätigung (das geht alles nur, wenn Cookies zugelassen sind). Wenn das nicht hinhaut, bitte Mail an tagungshaus@projektwerkstatt.de schicken oder anrufen. Danke.

Und bitte ladet Euch schon mal die Checkliste für Euren Aufenthalt hier runter (PDF, 2 Seiten, 124 KB). Es wäre nämlich schön, wenn Ihr das einplant - und nicht (wie fast alle Gruppen in letzter Zeit) am Ende einfach abreist und den politisch Aktiven im Haus einfach Putzen & Co. aufbürdet. Danke!