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Direct Action & kreative Antirepression
Widerstand, Aktionsmethoden, Polizei&Justiz

Direct Action Einführung ++ Spezielle Aktionsmethoden ++ Ausstellung ++ Kreative Antirepression ++ Links

Direct Action

"Direct Action" verbindet offensive Protestkultur, Kreativität und inhaltsreiche Vermittlung. Sie will mehr als schwächliche Miniveränderungen innerhalb von umweltzerstörenden und menschenverachtenden Verwertungs- und Herrschaftsstrukturen. Und sie ist etwas anderes als nur mal eine Demo, einen Infostand, eine Blockade oder ein Steinwurf. Direkte Aktion will die Köpfe erreichen. Und den Kopf benutzen für einen gezielten Eingriff in die Normalität der Welt, um Aufmerksamkeit, Irritation, Freude oder Wut zu erreichen, die zum Nachdenken anregen. Wie das gelingen kann, ist vielfältig: Kommunikationsguerilla, verstecktes Theater, gezielte Blockaden oder Besetzungen, intelligente Sabotage und vieles mehr schaffen die öffentliche Erregung und damit den Platz für politische Forderungen und Visionen. Auch deren Vermittlung will dann durchdacht sein.

Allgemeine Einführung als Vortrag

Einführung mit Bildern und Beispielen. Dabei werden die Prinzipien von "Direct Action" beschrieben, vor allem aber sollen Phantasie, Kreativität und Willen zu wirksamer Aktion durch die vielen Beispiele von Sabotage, Straßentheater, Kommunikationsguerilla usw. angeregt werden.

Mögliche Form der Veranstaltung: Vortrag (mit oder ohne Diskussion) - entweder mit Beamer und Aktivboxen (Technik nötig!) oder Gang durch die Ausstellung (wenn aufgehängt).
Günstig ist eine Kombination in danach/später folgenden Vertiefunfsmöglichkeiten (Workshops, Trainings oder Tagesseminaren). Möglich auch in Verbindung mit der Direct-Action-Ausstellung.

Variante: Direct-Action-Workshop mit Einführungsvortrag (z.B. ein Vor- oder Nachmittag)

Direct-Action-Training (2-3 Tage oder Wochenendseminar)

Ziel eines Trainings ist es, die Idee kreativen Widerstands zu verstehen und vieles davon einfach zu können, um in jeder konkreten Situation aus vielen Handlungsmöglichkeiten auswählen zu können. An konkreten Beispielen soll gezeigt werden, wie Langeweile und Wirkungslosigkeit politischer Arbeit überwunden werden kann. Je nach Interesse der Teilnehmenden können Situationen geübt und ganz konkrete Tipps ausgetauscht werden.

Mögliche Form der Veranstaltung: Vorschlag für einen Ablauf Fr-So ...

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Strategie und Organisierung

Die Mischung macht's - erfolgreiche Strategien des Widerstandes am Beispiel der Agrogentechnik

Seit 2004 starteten Gentechnikkonzerne und Lobbygruppen eine neue Kampagne zur Durchsetzung ihrer Profitinteressen und zur Anlage von Feldern mit manipulierten Pflanzen. Ab 2005 entwickelte sich - wie schon Mitte der 90er Jahre - eine spannende Mischung des Widerstandes: Feldbefreiungen, Feldbesetzungen, Aktionen vor Konzernzentralen und -versammlungen, Recherchen hinter den Kulissen, brisante Veröffentlichungen und viele informative Veranstaltungen. Mit Erfolg: 2012 gab es kam noch Felder und die großen Konzerne kündigten ihren Abgang aus Deutschland an – und der Sommer 2013 wird wahrscheinlich ganz ohne gv-Pflanzen ablaufen. Da lohnt sich der Rückblick: Was macht solche Widerstandsstrategien aus? Und was lässt sich daraus für andere Kampagnen und Aktionen lernen - z.B. für den Widerstand gegen Atom oder Kohle, Tierfabriken oder Schlachthöfe, Nazis oder Sozialabbau, Militär oder Repression. Fotos, kurze Filme und ausgewählte Anekdoten machen die Ton-Bilder-Schau zu einer rasanten Erinnerung an vergangene Protestjahre. Dann folgen Thesen für eine entschlossenere Protestkultur auch zu anderen Themen. Am Ende besteht die Gelegenheit zur Debatte, Entwicklung eigener Ideen und für konkrete Verabredungen …

Spezielle Aktionsformen des "Direct Action"

Kommunikationsguerilla

Diese Welt ist durchzogen von Codes, Labeln und Moden. Sie ist aufgeladen mit Autorität. Ob Lieschen Müller etwas sagt oder "der Vorsitzender der SPD X-Stadt", der "Präsident von und zu" oder der "Direktor der blablabla", ist ein Unterschied. Anstrengend bis chancenlos erscheint, sich selbst die gleiche Wirkung beschaffen zu wollen. Gegenöffentlichkeit und eigene Vermittlung sind wichtig - aber das Salz in der Suppe ist die Subversion. Sie ist so etwas wie japanische Kampfkunst auf politische Aktion angewendet: Die Wucht des Gegners nutzen für die eigenen Ideen. Zum Beispiel statt zum x-ten Mal gegen die Agenda 2010 wettern, diese noch überdehnen und als SPD-Gruppe die Erweiterung Agenda 2020 ankündigen. Oder verdeckt als Straßentheater agieren. In einer Veranstaltung statt protestieren sich überidentifizieren mit den benannten Zielen - Law and Order, Wirtschaftsorientierung oder Aufrüstung bejubeln, einfordern. Plakate nicht mehr überall selbst kleben, sondern bestehende unauffällig verändern und dabei die Aussage verdrehen.
Über all diese unendlichen Tricks und Möglichkeiten soll der Workshops informieren. Die Anwendung so mancher Aktionsideen kann aus strafrechtlichen Gründen nicht empfohlen werden. Sie tritt als Nebenwirkung solcher Workshops aber immer wieder auf ...

Mögliche Form der Veranstaltung: Workshop oder Tagesseminar (mit oder ohne praktische Übungen/Anwendung)

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Kreativ demonstrieren

Wie lässt sich aus einer Demo mehr machen als langweiliges Latschen? Ideen sind begleitendes Straßentheater, die eigene Gegendemonstration, Umgestaltung der Demo-Route sowie vielfältige Demonstrationskonzepte (Reclaim-the-Streets, Critical Mass, Innenstadtaktionskonzepte usw.). Teil des Ganzen sind Informationen zum Demonstrationsrecht und und dessen subversiven Gebrauchs.

Mögliche Form der Veranstaltung: Workshop oder Tagesseminar (mit oder ohne praktische Übungen/Anwendung)

Wählen, wählen ... Gründe und Aktionen gegen die Akzeptanzbeschaffung

Wahlen sind Akzeptanzbeschaffung für ein System, in dem die tatsächlichen Gestaltungsmöglichkeiten der Menschen verschwindend gering sind. Daher eignen sich Wahlen ausgesprochen gut, um Stellvertretung und Demokratie zu kritisieren und dem die Vision herrschaftsfreier Gesellschaft entgegen zu stellen. In wenigen Monaten wird wieder gewählt – und wieder der Versuch gemacht, Stimmabgabe als Mit- oder gar Selbstbestimmung zu verklären. Ein passender Anlass für Anti-Wahl-Aktivitäten, die deutlich machen, das selbstbestimmtes Leben nichts mit Wahlurnen zu tun hat.
Leider erschöpft sich Protest von links im besten Fall im Wahlboykott, der inzwischen wenig Aufmerksamkeit erzeugt. Dabei liefert der Wahlquark doch Steilvorlagen für kreativen Widerstand und direkte Aktion: Von veränderten Wahlplakaten über zugespitzte Jubel-Performances bei Wahlkampfveranstaltungen bis hin zu Fakes oder verstecktem Theater in Wahllokalen ist vieles möglich.

Mögliche Form der Veranstaltung: Workshop oder Tagesseminar (mit oder ohne praktische Übungen/Anwendung)

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Widerstand im Alltag & Direkte Intervention

Der Streß materieller Reproduktion, die Diskriminierung nach Geschlecht, Hautfarbe, Alter, die willenlose Ergebenheit gegenüber Autoritäten und Institutionen, Mackertum, die totale Konkurrenz bis in jedes Spiel hinein - all das begegnet uns immer und überall. So gruselig das ist, es ist auch die Chance, Widerstand zu leben, direkte Aktion zur Alltagsgestaltung zu machen und so auszubrechen aus der permanenten Ohnmacht, aus dem Ausgeliefertsein gegenüber Zuständen, die wir sonst nur zu besonderen Events angreifen.
Ob rassistische Kontrollen auf Bahnsteigen, Kinderdiskriminierung im Park oder sexistische Anmache - Direkte Aktion geht davon aus, dass jede Situation in unserem Leben Möglichkeiten bietet, Normalität zu durchbrechen, Kritik und Gegenpositionen zu Herrschaft & Verwertung zu vermitteln. Raus den szenigen Abkotzrunden! Einmischung in gesellschaftliche Prozesse und offensives Intervenieren ist gefragt, auch wenn es anfangs schwer fallen mag. Wie können wir Stück für Stück handlungsfähig werden? Welche Aktionsformen bieten sich an? Was wären weitere Aspekte von Widerständigkeit? Neben der Vorstellung des Konzeptes Direkter Aktion ist vieles denkbar ... von Diskussion über Brainstormings bis hin zur Planung konkreter Aktionen. Let's move!

Mögliche Form der Veranstaltung: Workshop oder Tagesseminar (mit oder ohne praktische Übungen/Anwendung)
Bausteine:

Flächen besetzen und befreien

Eine Straße soll gebaut werden, ein Kraftwerk oder Industriegebiet erweitert, ein Genversuchsfeld eingerichtet oder ein Golfplatz in die Landschaft planiert werden ... Was nun tun?
Dieser Workshop soll praktisches Wissen vermitteln: Wie können die richtigen Flächen gefunden werden? Wo tut es am meisten weh? Wie können Türme, Erdanker, Lock-ons und mehr eine Besetzung absichern, Baufahrzeuge blockieren u.ä.? Was unterscheidet Besetzungen vor oder während der heißen Phase (Bau, Aussaat ...) von späteren Aktionen (Feldbefreiung, Bausabotage u.ä.)? Und was ist wobei zu beachten?
Neben den praktischen Tipps und Beispielen gibt es auch rechtliche Infos z.B. zu Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und vielen Tricks, wie das umgangen werden kann. Außerdem bleibt Platz für Strategiedebatten, z.B. wie sich Besetzungen und andere, auch spätere Aktionen gut ergänzen können.

Mögliche Form der Veranstaltung: Workshop oder Tagesseminar (mit oder ohne praktische Übungen/Anwendung)

Mehr Infos:

Variante: oder am konkreten Beispiel der Genfeldbesetzungen (mit Ton-Bilder-Schau) ... siehe hier!

Kletter-Crash-Cours für AktivistInnen

Kein richtiges Klettertraining, aber Grundzüge, um kleine Aktionen flexibel durchführen zu können:

Ausstellung und Parcour zu Direct Action

Seit Herbst 2003 existiert eine anregende Direct-Action-Ausstellung, durch die dort, wo sie aufgebaut ist, auch Führungen angeboten werden können. Für Kongresse, Seminare, Camps usw. kann beides "angefordert" werden oder wir kommen von uns aus. Hier Texte zu beiden Elementen.

Mehr Infos:

Antirepression

Achtung! Diese Veranstaltungen haben viele GegnerInnen: Polizei und Justiz (naheliegend), aber auch die meisten Rechtshilfegruppen und linken Führungszirkel (weil diese nicht wollen, dass Menschen eigenständig handeln, sondern diese stattdessen zum Schweigen verpflichten und durch AnwältInnen vertreten lassen wollen). Stellt Euch also auf Ärger ein - wer widerständig sein will, muss das aber ohnehin ...

Training zu kreativer Antirepression

Einführung zu rechtlichen Grundlagen der Repression (Polizei-, Versammlungs- und Strafrecht) und möglicher Aktionen. Brainstorming zum kreativen Umgang mit solchen Situationen. Dann Trainings in Form von Rollenspielen z.B. zu Polizeikontakten (Personalienkontrolle, Demonstration, Festnahme und/oder Verhör) oder zu einem Gerichtsprozess (kompletter Verlauf eines Verfahrens) - je nach Wunsch einzeln, nacheinander oder parallel.

Mögliche Form der Veranstaltung: Ein- bis Zweitagesseminar mit Einführungen, Rollenspielen und Übungen.
Gut verbindbar: Ton-Bilder-Schau "Fiese Tricks von Polizei und Justiz" (siehe unten) z.B. am Vorabend oder an einem Abend davor - als Appetitanregung oder Einstieg.

Mehr Infos:

Besonderer Tipp: Die Ton-Bilder-Schau "Fiese Tricks von Polizei und Justiz" bietet einen spektakulären Einblick in Fälschungen, Manipulationen und Lügen von Polizei- und Gerichtsapparaten - aber auch einen Eindruck kreativer Aktionsmethoden dagegen. Ladet Euch die Schau ein ... gern auch als Vorspiel zu einem Training oder Seminar zu Antirepression (z.B. am Abend vor dem Training). Mehr zur Ton-Bilder-Schau ...

Training zu offensiv geführten Gerichtsverfahren

Einführung zu rechtlichen Grundlagen der Repression (vor allem Straf- und Strafprozessrecht, aber auch Hinweise auf relevante Spezialgesetze). Schilderung des Ablaufs eines Gerichtsverfahrens. Dann Training in Form eines Rollenspiels zu einem kompletten Gerichtsprozess mit der Möglichkeit, mal verschiedene Rollen auszuprobieren (ZeugIn, AngeklagteR, Publikum, Wachmensch). ab ca. 8 Teilnehmenden möglich).

Mögliche Form der Veranstaltung: Ein- bis Zweitagesseminar mit Einführungen, Rollenspielen und Übungen.
Gut verbindbar: Ton-Bilder-Schau "Fiese Tricks von Polizei und Justiz" (siehe unten, Spezialvariante zu Justizskandalen) z.B. am Vorabend oder an einem Abend davor - als Appetitanregung oder Einstieg.

Training zu offensivem Umgang mit der Polizei

Einführung zu rechtlichen Grundlagen der Repression (vor allem Polizei- und Versammlungsrecht, aber auch Hinweise auf weitere Spezialgesetze und das Strafrecht). Varianten des Polizeikontaktes, Handlungsmöglichkeiten und rechtlicher Rahmen: Personalienkontrolle, Durchsuchung, Festnahme, Verhör usw. Dann Trainings in Form eines Rollenspiels zu ausgewählten Situationen - in der Regel auf Wunsch der Teilnehmenden.

Mögliche Form der Veranstaltung: Eintagesseminar mit Einführungen, Rollenspielen und Übungen.
Gut verbindbar: Ton-Bilder-Schau "Fiese Tricks von Polizei und Justiz" (siehe unten) z.B. am Vorabend oder an einem Abend davor - als Appetitanregung oder Einstieg.

Alternativen zu zu Knast und Strafe

Strafe soll gewaltförmiges Verhalten von Menschen stoppen. Tatsächlich tut sie genau das Gegenteil. Wie jede andere autoritäre Struktur treten unter Kontrolle, Strafjustiz und Knast deutlich mehr Gewalttätigkeiten auf. Gerichtsverfahren und Urteile verhindern nicht Straftaten, sondern tragen zur Kriminalisierung bei. Das zeigt selbst eine Studie der Bundesregierung - und dennoch wird immer härter bestraft, mehr Überwachung, mehr Kontrolle und neue Knäste gefordert. Wenn es um Nazis geht, stimmen auch linke Gruppen in den Chor des Bestrafungs-„Fanblocks“ ein.
Der Wegfall von Atomkraft ist für viele noch vorstellbar, ohne grundsätzlich an den Rahmenbedingungen dieser Republik zu rütteln. In der Forderung nach Abschaffung von Strafe und Repression wird unmittelbar die grundsätzliche Herrschaftsfrage gestellt. Denn ohne Polizei, Knast und Gerichte ist kein Staat zu machen. Mit dieser Veranstaltung ist daher die Hoffnung verknüpft, spannende Debatten über eine Welt ohne Herrschaft zu führen, ohne Widersprüche auszublenden. Was sind die Alternativen zu Strafe, Knast und Kontrolle? Wie gehen Menschen in einer herrschaftsfreien Gesellschaft mit gewaltförmigen Verhalten um?

Mögliche Form der Veranstaltung: Workshop oder Tagesseminar

Mehr Infos:

Im Namen des Flummiballs

Skurrile, ätzende, widerliche, menschenverachtende - kurz: Ganz normale Geschichten aus dem Gerichtsalltag. Das Büchlein, aus dem hier vorgetragen wird, zeigt anhand etlicher kurzer Anekdoten, wie rücksichtslos Justiz bei der Abstrafung und Disziplinierung von Menschen vorgeht. Dabei gerät der Strafwahn mitunter deutlich ins Lächerliche, wird aber mit der arroganten Pose von Robe und Uniform durchgesetzt.
Buchautorin Hanna Poddig gibt in dieser Veranstaltung Einblicke in die Abläufe an den Orten der Rechtsprechung. Im Anschluss an die Lesung kann mit der Autorin diskutiert werden.

Ton-Bilder-Schau "Fiese Tricks von Polizei und Justiz"

"Die Vorwürfe klingen ungeheuerlich: Polizisten basteln einen Brandsatz oder fertigen Gipsabdrücke selbst an, um Beweismittel zu haben. Beweisvideos und -fotos verschwinden, Falschaussagen werden gedeckt, Observationen verschwiegen, um Straftaten erfinden zu können. Alles Hirngespinste von Verschwörungstheoretikern? Offenbar nicht." (ddp am 22.11.2007, 10.26 Uhr)
Aus erster Hand: Ein erschreckender, zuweilen witziger und immer spannender Vortrag mit konkreten Fällen mit Originalauszügen aus Polizei- und Gerichtsakten. Ein tiefer Blick hinter das Grauen im Polizei- und Justizalltag bis zur Vertuschung, wenn die Operationen schief gehen: Ein Innenminister (heute Ministerpräsident in Hessen) wird gedeckt, StraftäterInnen in Robe und Uniform geschont, Ermittlungsergebnisse manipuliert. Dieser Abend ist eine Mischung aus Enthüllung, Kriminalroman, Kino und Kabarett. Staunen über die Dreistigkeit der Staatsmacht. Kopfschütteln über uniformierte Dummheit. Lachen über die kreative Gegenwehr!

Kürzerer Ankündigungstext:
Der Deutsche Depeschendienst schrieb am 22.11.2007: „Polizisten basteln einen Brandsatz oder fertigen Gipsabdrücke selbst an, um Beweismittel zu haben. Beweisvideos und -fotos verschwinden, Falschaussagen werden gedeckt, Observationen verschwiegen, um Straftaten erfinden zu können.“ Jetzt ist das Original zu sehen: Eine Mischung aus Enthüllung, Kriminalroman, Kino, Kabarett und Straftaten von Polizei, Justiz und dem heutigen Ministerpräsidenten Volker Bouffier. Immer mit Originalquellen belegt – direkt auf die Leinwand!“

Form der Veranstaltung: 2,5-stündige Ton-Bilder-Schau (Power-Point, Audio) mit theatralischen Einlagen
Es kann dann ergänzend mehr folgen - z.B. ein Training oder Workshop am Folgetag oder -wochenende bzw. irgendwann später!
Notwendige Technik: Beamer, Leinwand, Lautsprecher (zum Anschluss an Laptop mit kleiner Klinke, also z.B. Computer-/Aktivboxen)

Mehr Infos:

Kritik an Psychiatire - Schutz durch Patientenverfügung

Am 1.9.2009 trat das Gesetz zur Regelung von Patientenverfügungen in Kraft. Seither gilt: Die Selbstbestimmung des Individuums, der Patientenwille, ist in allen Lebenslagen und bei allen medizinischen Entscheidungen als rechtsverbindlich zu betrachten. Aufgrund dessen wurde eine spezielle Vorlage einer Patientenverfügung erstellt, mit der hinsichtlich Psychiatrie Vorsorge getroffen werden kann, so dass Zwangsmaßnahmen ausgeschlossen werden: die PatVerfü®. Sie wird von einem Bündnis von Organisationen und einer Arbeitsgemeinschaft von Rechtsanwälten herausgegeben. Schirmfrau der Initiative ist Nina Hagen. Näheres und das Muster-Formular zum kostenlosen Download für die unkommerzielle Nutzung unter www.patverfue.de.
Das Veranstaltungsangebot soll dazu anregen, sich in entspannter Atmosphäre über einen multimedial unterstützten Vortrag rund um das Thema Patientenverfügung zu informieren und im Gespräch offene Fragen zu klären und zu diskutieren.
Inhalte der ‚Informations-Veranstaltung für Einsteiger‘:

Beispiele weitere Themen: Patientenverfügung und Behandlungsvereinbarung im Vergleich; Kontinuitäten und Brüche in der Geschichte der Psychiatrie; einzelne Menschenrechtsfragen; Erfahrungen aus psychiatriepolitischem und -kritischem Engagement, Konsequenzen und Perspektiven. Ebenso können Form und Länge der Veranstaltungen individuell abgestimmt werden. Möglich sind:

Links und Infos