Stadtwerke und Ökostrom von unten:Auf dieser Basis würden wir die Kontaktaufnahme zwischen uns und Stadtwerken begrüßen, um die Umsetzbarkeit einer Ökologisierung und Demokratisierung von Stromerzeugung und -verbrauch zu diskutieren.
Aufgrund ihrer regionalen Struktur können Stadtwerke Ökostrom von unten besonders gut umsetzen. Allerdings sind Stadtwerke nicht schon deshalb demokratischer, weil sie dezentraler sind. "Ökostrom von unten" kann es nur dann geben, wenn die Menschen einer Region bzw. die KundInnen tatsächlich und mitentscheidend beteiligt werden. Das kann unter anderem geschehen durch:
- Transparenz aller den Ökostrom betreffenden Entscheidungen
- Umfangreiche informelle, finanzielle und tatsächliche Beteiligungsformen an neuen regenerativen Energieprojekten in der Region
- Demokratisierung der Vergabe von Forschungs- und Fördermitteln
- Bildung von Strom-ErzeugerInnen-VerbraucherInnen-Gemeinschaften in der Region (eine oder mehrere ja nach Infrastrukturmittelpunkten u.ä. im Versorgungsgebiet) nach dem Konzept von Ökostrom von unten
- Einbindung und Ausbildung der AkteurInnen zur Weiterverbreitung der Idee bzw. Initiative für neue Anlagen, Werbeaktionen usw.
Qualitätskriterien:
Ökostrom von unten ist kein Label, aber ein Projekt, in dem es um eine konsequent ökologische Orientierung, vor allem um den Neu- und Ausbau regenerativer Energie (Solar, Wind, Biomasse, Wasser) und die Beteiligung der Menschen an den Entscheidungen und der Verwirklichung geht. Die Aktion kann nur auf der Basis hoher Glaubwürdigkeit gelingen. Diese wollen wir durch hohe Transparenz, nicht durch intransparente Siegel oder Label erreichen.
Jörg Bergstedt, Institut für Ökologie
06401/90328-3, Fax -5, oekostrom-von-unten@web.de
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Zu den allgemeinen Infos über Ökostrom von unten und insgesamt zum Umweltschutz von unten.