Kurzkonzept für 
Ökostrom von unten in Stadtwerken

(Hinweis: Auf diesen Brief an die Ökostrom-Stadtwerke hat KEIN Stadtwerk überhaupt geantwortet!!!)

Sehr geehrte Damen und Herren,
mit diesem Schreiben moechten wir in Kontakt mit Ihnen treten und hoffen, Sie fuer eine Kooperation zu gewinnen. Seit ca. zwei Monaten gibt es unser Projekt "Oekostrom von unten". Ziel ist, die Frage oekologischer Glaubwuerdigkeit und der Mitbestimmung/Beteiligung der Menschen in den jeweiligen Regionen zu verknuepfen - deshalb "Oekostrom" und "von unten". Wir glauben, dass Stadtwerke, die sich beiden Zielen auch verbunden fuehlen, optimale Voraussetzungen fuer die Aktion bieten. Dabei ist ein Mitmachen gar nicht schwer, weil in jeder Stadt/Region selbstaendig entschieden wird, wie, unter welchem Namen usw. alles ablaeuft.

Wir moechten Sie dafuer gewinnen (falls nicht schon so etwas geschieht), Ihr Angebot fuer Oekostrom um die Idee der Beteiligung der OekostromkundInnen sowie der Kooperation mit Energiewendegruppen und anderen zu erweitern. Das bietet dann auch fuer das Produkt "Oekostrom" eine Chance - denn wenn die Menschen selbst ueber Qualitaet und die Energieanlagen entscheiden koennen, wird die Glaubwuerdigkeit und die positive Wirkung ganz anders und direkter vermittelt.

"Oekostrom von unten" soll helfen ...


Wir wuerden uns freuen, wenn Sie an dieser Kooperation Interesse haetten. Sicher muessten wir fuer jede Region/Stadt praezise durchsprechen, welche Wege und Projekte sinnvoll sind. Zudem wuerden wir es als unsere Aufgabe ansehen, zusaetzlich regionale AkteurInnen anzusprechen und fuer ein Projekt zu gewinnen. Die Ueberwindung von bisherigen Schranken zwischen Stromanbietern und z.B. Umweltschutzgruppen muss ein Ziel sein - das gefoerdert wird, wenn es zu wirklichen Beteiligungsmoeglichkeiten kommt.

Wir, das Institut fuer Oekologie und die bundesweite Umweltzeitung "Oe-Punkte" gelten in der Umweltbewegung als die glaubwuerdigsten UmweltschutzvertreterInnen. Dieses Image werden wir auch verteidigen, d.h. wir wollen nur dort kooperieren, wo glaubwuerdig oekologische und Beteiligungsziele erreichbar sind. Das halten wir aber im Rahmen des Projektes "Oekostrom von unten" hinsichtlich einer Kooperation mit Stadtwerken fuer erreichbar.

Neben den beschriebenen Aufgaben betreiben wir Oeffentlichkeitsarbeit fuer das Projekt "Oekostrom von unten", so u.a. kontinuierlich in den Oe-Punkten, unserer bundesweiten Umweltzeitung fuer MultiplikatorInnen, in anderen Zeitungen (u.a. bereits in der Contraste und im Gegenwind) sowie im Internet unter http://move.to/oekostrom.
In den Oe-Punkte waere auch Platz fuer eine direkte Bewerbung von energreen/etagreen - denkbar ja auch als Gemeinschaftsanzeige der beteiligten Stadtwerke.

Im Anhang finden Sie zwei Texte zu "Oekostrom von unten", zusammengepackt in der Datei "oekostr.zip". Darin enthalten:
 - oekostrom.rtf mit allgemeinen Informationen zum Projekt
 - stadtwerke.rtf mit einigen spezielleren Ideen fuer Stadtwerke

Ansonsten empfehlen wir einen Blick in http://move.to/oekostrom. Auf Anforderung verschicken wir auch gerne die aktuelle Ausgabe der "Oe-Punkte" zum Thema "Oekostrom von unten".

Mit besten Gruessen ... Joerg Bergstedt
 (Institut fuer Oekologie, Projekt "Oekostrom von unten")
 

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Zu den allgemeinen Infos über Ökostrom von unten und insgesamt zum Umweltschutz von unten.