| "Pelz ist", so Susanne Kolb, die PR-Frau des Deutschen Pelzinstituts, "ein umweltfreundliches Produkt,
welches die Natur mir geschenkt hat".Doch um dieses Geschenk, das ursprünglich an die Pelztiere ging,
annehmen zu können, sind verschiedene umweltschädliche und tierverachtende Arbeitsschritte notwendig.
Denn Natur pur ist der Pelz schon lange nicht mehr. Um das Fell weich und seidig zu machen werden
140 Arbeitsschritte, darunter etliche Chemikalienbäder, benötigt. |
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Auch die Haltungsbedingungen auf den Pelzfarmen sind katastrophal. Ein durchschnittlicher Nerzkäfig z.B.
hat die Größe von 0,25 Quadratmetern - Gelegenheiten zum Schwimmen fehlen vollkommen.
Meist müssen sich bis zu vier Tiere einen Käfig teilen. Dabei wird jedoch vollkommen vergessen,
daß Wildnerze an Ufern mit üppigem Pflanzenwuchs leben, das ihnen ausreichend Verstecke bietet.
Sie klettern und schwimmen gerne und sind etwa ab dem 4. Lebensmonat Einzelgänger. |