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Universelles Leben

Auf dieser Seite: Wer ist UL? ++ Rechte Muster ++ Kritik ++ Umgang mit Kritik ++ Unterwanderung ++ Aktionen gegen UL ++ Links

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Zitat aus: "Aus dem Leben der Prophetin Gottes", Universelles Leben; 2. überarbeitete Auflage März 1984
Die 'Umprogrammierung' ist nichts anderes als die Reinigung der Gehirnzellen von allen Prägungen dieser Welt, von allen Vorstellungen und Meinungen, die dem göttlichen Wort entgegenstehen. Zugleich werden alle Gehirnzellen auf das höchste Prinzip, auf Gott ausgerichtet. Diese Aufgabe obliegt dem Kontrollgeist, dem Geistlehrer.

Vor einiger Zeit hat sich die fundamental-religiöse Gruppe "Universelles Leben" im Bio-Lebensmittelbereich (Marke "Gut zu Leben GzL") und unter TierrechtlerInnen breit gemacht. Bei Letzteren standen sie in schlechter Gesellschaft, denn auch der rechtslastige Biologist Kaplan wurde oft eingeladen oder konnte schreiben, ebenso wurde der Lebensschützer Franz Alt hofiert ...

Von der grundsätzlichen Religionskritik zur Kritik an UL...

In Zeiten sozialer Unsicherheit und einer komplexer werdenden Lebenswelt gewinnen einfache Erklärungsmuster und höhere Wahrheiten immer wieder an Zugkraft - Religionen und Esoteriken profitieren davon. Die Unterordnung unter Werte, die außerhalb der menschlichen Erfahrungswelt stehen, ist Bestandteil jeder religiösen Ideologie. Daher verwundert auch nicht, dass religöse Strukturen streng hierarchisch aufgebaut sind und einen enormen Anpassungsdruck auf die einzelnen ausüben. Neben autoritären Grundlogiken finden sich innerhalb religiöser Gedankengebäude immer wieder auch rechte Muster: Karma-Lehren oder göttlicher Wille werden benutzt, um Ungleichbehandlung von Menschen zu rechtfertigen und als unabänderlich hinzustellen - auf diese Weise werden z.B. Geschlechterrollen und Rassismus zementiert oder der Holocaust zur "Vollstreckung des Schicksals". Nicht neu ist, dass mit Religionen und Esoteriken immer deutlich weltlichere Interessen verknüpft sind als die überirdischen Botschaften vermuten lassen, mit denen willige Schäfchen geködert werden sollen. Ob Kirchen oder andere Sekten - immer geht es um Macht und Ressourcen. Auch die Gruppierung "Universelles Leben" steht in der Kritik, eine Organisation mit totalitären Zügen und offenen Flanken zu rechten Ideologien zu sein, wie aus zahlreichen kritischen Publikationen und Stellungnahmen hervorgeht, die hier dokumentiert werden. Die Selbstbestimmung der Menschen ist jedenfalls ganz sicher nicht das Programm von UL ...

Was will diese Seite?

Diese Seite dient der Dokumentation der aktuellen, kritischen Auseiandersetzung um und der Dokumentation des Widerstandes gegen die Sekte "Universelles Leben". Wir übernehmen keine Verantwortung für die Inhalte der angelinkten Seiten und dokumentierten Texte. Wir rufen nicht zu Straftaten auf. (Aber wir freuen uns - natürlich nur insgeheim, abseits jeder Öffentlichkeit - diebisch über bestimmte, kreative Formen der Auseinandersetzung. Und das ist sogar "erlaubt".

Verlinkung, Anregung, Kritik?

Diese Seite lebt davon, dass sich Kritik gegenüber Sekten wie Universelles Leben regt - deshalb freuen wir uns immer über konstruktive Kritik, Ergänzungen, Anregungen, Aktionsberichte. Hilfreich für die Verlinkung dieser Seite könnte ein kleines Werbebanner sein - falls andere Formate benötigt werden oder auch sonst: einfach Kontakt aufnehmen!

Wer bzw. was ist der Verein Universelles Leben?

Aus dem Handbuch deutscher Rechtsextremismus, 1996 (S. 393-394. Gefunden in: Braune Flecken 01/04)

UL-nahe Firmen im Bio-Sektor?

Rechte Muster im UL-Denken

Göttliches Gesetz gegen Migration?

Kommentierte Zitate aus dem UL-Organ Christusstaat 10/1992. Aus: Universelles Leben - Eine Gefahr für die Tierrechtsbewegung (S.15-16)
Wenn das Motiv lautet: 'Ich will in ein reiches Land, obwohl ich in meinem Heimatland noch eine ausreichende Lebensgrundlagehabe', so ist das vom göttlichen Gesetz her gesehen kein hinreichendes Motiv, um den irdischen Be-stimmungsort zu verlassen. [...] Die Asylanten sind immer häufiger Ziel von gewalttätigen Aktionen jugendlicher Gruppen, die man schnell als 'rechtsradikal' einstuft.“ (Nicht, daß sie es etwa wären.) „Die Jugendlichen handeln aus bestimmten Motiven. [...] auch viele der Flüchtlinge [haben sich] aus ähnlichen Motiven auf die Flucht begeben: Arbeitslosigkeit, Zukunftslosigkeit, der Wunsch nach materieller Besserstellung, u.a.m.“ Gewalt gegen Asylbewerber ist demnach nur eine analoge Handlung zu deren Flucht? Ohnehin sind diese selbst schuld: „Was der Mensch sät, das muß er ernten. Die Saat der Gewalt geht nun auf. [...] So findet derzeit eine Durchmischung der Menschen statt, wie wohl nie zuvor. [...] Wenn ich in früheren Erdenleben in anderen Ländern inkarniert war und dort karmische Fäden 'gewirkt' habe, so kann es auch durch die Fluchtbewegungen heute evt. zu einer notwendigen Begegnung kommen. [Doch] dann kann es sein, daß wir dort zur unrechten Zeit auf Menschen treffen, mit denen wohl einiges zu bereinigen wäre, doch es ist noch nicht der rechte Zeitpunkt. [...] Das heißt, man sollte nicht leichtfertig sagen: Ich verlasse jetzt meinen Heimatort und gehe aneinen anderen Ort. Denn: Ich habe mich an diesem Ort auf dieser Erde inkarniert, zu solchen Menschen, mit denen ich etwas zu bereinigen oder abzutragen habe.“ (a. a. O.)

Im Original: Antisemitische Tendenzen bei UL? ... Diese Zitate ausblenden ++ Alle Zitate aus / einblenden
Aus Gabriele Wittek, Das ist mein Wort, Universelles Leben e.V., 2. Auflage 1993
In der Lehre des "Universellen Lebens" wird immer wieder das auch viele Esoteriken kennzeichnende Verursacherprinzip beschworden. Dieses wird so gewendet wird, dass Opfer von Gewalt diese selbst verursacht haben sollen - in ihrem jetzigen oder einem vorangegangen Leben (UL geht von der Reinkarnation aus). Im Zusammenhang mit der Judenverfolgung wird diese hochproblematische Gleichung auf die Spitze getrieben, indem mindestens nahe gelegt wird, dass die Opfer einer industriell organisierten Vernichtung selber dafür verantwortlich sind. Die folgenden Passagen sind Zitate.
Prüft euch und euer Leben, ob ihr nicht in kleinen und in großen Dngen ähnlich denkt, redet und handelt wie die Juden zur damaligen Zeit. Auf diese Weise werden viele zum Judas. Sie werden dafür zu tragen haben - wenn nicht mehr in dieser Einverleibung, dann in den Seelenreichen oder in einer der nächsten Fleischwerdungen; denn der was der Mensch sät, das wird er ernten.
Seit nahezu 2000 Jahren ernten die Juden von einer Fleischwerdung zur anderen, was sie damals und auch in ihren weiteren Einverleibungen gesät haben - bis sie ihren Erlöser an- und aufnehmen und das bereuen, was sie verursacht haben.


Aus: Gabriele Wittek: Das ist Mein Wort, Alfa und Omega, Universelles Leben e.V.
Das Reich Gottes auf Erden wird nicht dort sein, wo die Ichsucht der halsstarrigen Juden regiert und jener Menschen, die Mich nur dem Wort nach annehmen.

Aus: Universelles Leben - Eine Gefahr für die Tierrechtsbewegung (S.16-17)
Dieser hat nach seiner eigenen Darstellung [...] u.a. folgendes geäußert: 'Sie spekulieren darüber, was diese Menschen, die in den Konzentrationslagern umkamen, nun ihrerseits für Belastungen hatten. Das will ich nicht tun, weil ich davon ausgehe: Das Gesetz arbeitet präzise. Die Nazis, die Gestapoleute sind sicherlich, deskriptiv gesehen, Vollstrecker des Schicksals... Obwohl es für den, der ermordet wird, karmisch dran ist, um es salopp zu sagen, belastet sich der, der es tut und muß gewärtigen, daß er gleiches oder ähnliches erleben muß; es sei denn er bereut und anerkennt und tut Buße... Sie wissen ja nicht, wer in diesen Juden inkarniert war. ... Das müssen nicht schon die Juden vom alten Israel gewesen sein. Sondern das sind Menschen, die sich inkarniert haben und zu deren Schicksal es offensichtlich gehörte, einen solchen Tod als Ausgleich selbstbewirkter Schuld zu erleiden.' Dies sind Äußerungen, die sich im Detail von derjenigen unterscheiden, welche Gegenstand des vorliegenden Rechtsstreits ist, sich jedoch in offensichtlicher geistiger Nähe zu dieser befinden." (Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts, Az. 7U 98/96 - 324 O 56/96, verkündet am 10. September 1996).

Dokumentation eines Urteil mit Bezug zu Meurers' Aussagen über Juden
Die von UL-Anhängern und -Führungspersonen propagierte Karma-Ideologie bietet offene Flanken für menschenverachtende Weltbetrachtungen. Denn wer selber diskriminiert oder bedroht wird, hat vielleicht irgendwann in einem früheren Leben "Böses" getan - jedenfalls in den Augen derer, welche in allem ein "karmisches Gesetz" erkennen. Wir dokumentieren an dieser Stelle ein Urteil des OLG Hamburg von 1996, dass einem Verlag bzw. einem Autor eines UL-kritischen Buches ausdrücklich gestattet, eine Äußerung von Meurer über den Hintergrund des Holocaust durch die Nazis abzudrucken, die als antisemtisch eingestuft werden kann.
Die Aussagen von Meurer selber sind nur ein Beispiel - aber zusammen mit den oben benannten und weiteren Zitaten legen sie bei KritikerInnen des Universellen Lebens den Verdacht nahe, dass unter dem Deckmantel einer selber hochproblematischen Karma-Lehre antisemtische Versatzstücke befördert werden.
Urteil Meurer S. 1
Urteil Meurer S. 2
Urteil Meurer S. 3
Urteil Meurer S. 4
Urteil Meurer S. 5
Urteil Meurer S. 6
Urteil Meurer S. 7

Kritik und Protest gegen Universelles Leben

Veränderte Ul-Plakate, Sabotage in ul-nahen Läden

  

Seit Anfang 2005 macht sich ein wenig mehr Widerstand gegen Universelles Leben bemerkbar. Aus Berichten auf www.de.indymedia.org geht hervor, dass es In verschieden Städten Aktionen gegen die Sekte und deren Verflechtungen gab: So wurden u.a. UL-"Tierschutz"-Plakate mit kritischen Spruchblasen kommentiert. Ende Januar wurden Berichten auf Indymedia zu Folge kleinere Sabotage-Aktionen gegen ul-nahe Naturkostläden in Frankfurt und Mannheim durchgeführt: Dort wurden u.a. Produkte mit Etiketten versehen, die auf Verflechtungen mit UL hinwiesen. Im März 2005 wurde in Giessen eine Flugblatt-Aktion vor einem Stand der ul-nahen Bio-Kette "Gut zum Leben" durchgeführt.

Gästebuch bei ULGästebuch in einem "Hin zur Natur"-Laden in Mannheim

 

Dieses lustige Bild entstand in einem ul-nahen "Hin zur Natur"-Laden in Mannheim - offenbar nahmen KritiikerInnen des Universellen Lebens das Schild über dem Gästebuch so ernst, dass diese sogleich ihre Meinung in Form ul-kritischer Etiketten zum Besten gaben.

Mehr Aktionsberichte
Immer brav bleiben ...

Wichtiger Hinweis: Alle Links zu den Aktionsberichten dienen nur der Dokumentation des Widerstands gegen "Universelles Leben" sowie der Dokumentation neuer Protesformen - es wird nicht dazu aufgerufen, diese nachzuahmen oder Straftaten zu begehen. Alle BesucherInnen dieser Seite werden gebeten, sich in bezug auf Direct Action in Enthaltsamkeit zu üben (wobei das mit der Enthaltsamkeit bei religiösen Leuten auch nur bedingt klappen soll ...).

Downloads zu den dokumentierten Aktionen

Anonym wurden uns ein .pdf (lesbar mit Acrobat Reader) zugesandt, dass möglicherweise als Vorlage für die auf den Bildern erkennbaren Veränderungen gedient hat. Zudem erreichte uns ein .pdf, das Vorlagen für Aufkleber darstellen könnte. Wir veröffentlichen beides aus dokumentatorischen Gründen - sie dokumentieren Hintergrund und Machart von neuen Widerstandsformen, die im anglo-amerikanischen Raum als "Adbusting" oder "Subvertising" bezeichnet werden - gemeint sind Formen, Plakate im öffentlichen Raum zu verändern und zu entfremden. Adbusting ist eine Form des kreativen Wiederstandes, bei dem Werbeplakate, Slogans und Logos zum Zwecke der kritischen Antiwerbung verändert werden. Das Wort Adbusting kommt aus dem englischen und setzt sich zusammen aus "ad" (=Werbung) und "to bust" (=zerschlagen). Der Download soll Intersssierte die Möglichkeit bieten, sich über die Inhalte der "Spruchblasen" zu informieren oder deren technische Machart zu verstehen. Zudem können die Spruchblasen u.a. für Ausstellungen zum Thema benutzt werden. Wer diese Spruchblasen oder Aufkleber-Vorlagen für illegale Plakatveränderungen nutzt, muss mit entsprechendem Interesse staatlicher Repressionsorgane rechnen.

Universelles Leben und der Umgang mit Kritik

Kritische Stimmen werden regelmäßig von UL mit juristischen Klagen und Abmahnungen angegangen, um diese zum Schweigen zu bringen. Nach der Veröffentlichung eines kritischen Berichts zu den Hintergründen der Sekte im Oktober 2002 wurde das Tierrechtsmagazin „voice“ (http://www.voice-online.de) mit einer regelrechten Welle an Einstweiligen Verfügungen überzogen. Neben solidarischer Unterstützung derer, die von UL juristisch angegangen werden, scheint es aber vor allem nötig zu sein, dass mehr Menschen und Gruppen nicht mehr schweigen und deutlich machen, dass die Aktivitäten der Sekte auf klare Ablehnung und kreativen Protest vieler treffen.

Sailer geht gegen Tierrechtsinitiative Maqi vor
Unterlassungserklärung gegen Anti-Jagd-Aktivisten und UL-Kritiker Georg Hemprich
Unterlassungserklärung und Einstweilige Verfügung gegen Ul-Kritiker aus Magdeburg
Hintergründe zur Repression
Im Original: UL macht Voice mundtot ... Diese Zitate ausblenden ++ Alle Zitate aus / einblenden
Presseinformation der betroffenen Tierrechtszeitung "Voice"
Offenbach  Die im Raum Würzburg ansässige Sekte Universelles Leben kämpft weiterhin für ein Verbot der Verbreitung eines Berichtes im Magazin VOICE.
Bereits vor zwei Wochen hatte der Rechtsanwalt des Universellen Lebens (UL), Dr. jur. Christian Sailer, von Andreas Hochhaus, dem Herausgeber des vierteljährlich erscheinenden Tierrechtsmagazines VOICE, die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung gefordert, die die weitere Verbreitung des Titelblattes untersagt. In der im Oktober erschienenen Ausgabe des Magazines wird neben der Geschichte des UL und dessen ‚Prophetin‘ Gabriele Wittek nicht nur über die Lehren der totalitären Sekte informiert sondern auch das teilweise antisemitische und faschistische Gedankengut aufgezeigt. Überdies deckte das Magazin das keineswegs tierfreundliche Handeln auf, das nun gar nicht zum offiziellen Bild der ‚Tierschutz-Sekte‘ passen wollte. Seit Anfang / Mitte der 90-er Jahre begann die Sekte, sich mehr und mehr in der Tierschutz- und Tierrechtsbewegung einzubringen - jedoch mit völlig anderen Endzielen, wie das Magazin meint. »Nach den zahlreichen Agrarskandalen wie BSE, MKS und Schweinepest oder auch Diskussionen um die Jagd oder die Reform der Legehennenverordnung ist der Tierschutz ein Feld, auf dem man politisch agieren kann«, so Hochhaus. »Das Universelle Leben und viele involvierte Firmen, Initiativen, Vereine und Personen missbrauchen die Tierrechtsbewegung lediglich als Trittbrett, um politisch an Gewicht zu gewinnen.«
Auf dem Cover der Ausgabe ist ein mit dem Emblem der Sekte versehenes Sweatshirt zu sehen, dessen Reißverschluss halb geöffnet ist. Hinter dem Reißverschluss kommt ein Hakenkreuz und der blutige Kopf eines Kalbes zum Vorschein. »Die durch das Cover künstlerisch dargestellte Verbindung zwischen dem Universellen Leben und Faschismus und Tierausbeutung wird an zahlreichen Stellen des Berichtes deutlich«, erklärt Hochhaus. Das Hakenkreuz zähle zwar zu den in Deutschland verbotenen Symbolen, dessen Darstellung zu Dokumentationszwecken beziehungsweise im Rahmen einer Kritik werde jedoch durch Artikel 5 des Grundgesetzes gedeckt.
Heute (am 14. November) forderte Dr. Sailer erneut die Unterschrift unter einer Unterlassungserklärung. Nun geht es um ein Werbebanner, das auf Internetseiten für den Bericht im VOICE-Magazin werben soll. Auch hier ist die Collage aus UL-Sweatshirt, Hakenkreuz und blutigem Kälberkopf zu sehen. Dr. Sailer beanstandete in seinem Schreiben erneut mit keinem Wort den Bericht selbst sondern nur das Hakenkreuz. Dies bezeichnet der Herausgeber des bundesweit erscheinenden Magazines als großes Lob. »Sie scheinen sich selbst keine Erfolgschancen einzuräumen, wenn sie gegen die Inhalte des Berichtes prozessieren würden - wie auch, stammen doch die meisten Informationen aus UL-eigener Literatur! Da bleibt Sailer keine andere Möglichkeit, als es über die Gestaltung von Titelblatt und Werbung zu versuchen.«
Selbstverständlich werde weder die eine noch die andere Unterlassungserklärung unterschrieben und schon gar nicht die Adressen der Website-Betreiber herausgegeben, die das Werbe-Banner erhalten haben. »Wir stehen zu dem Bericht und demzufolge auch zu dem Cover und dem Werbe-Banner, welche nur das künstlerisch darstellen, was auch Inhalt des Berichtes ist.«

Unterwanderung der Tierrechts- und Tierschutzszene durch Universelles Leben?

Nach Ansicht kritischer TierechtlerInnen versucht die religiöse Sekte "Universelles Leben" seit einiger Zeit, sich in Tierrechts und -schutzzusammenhängen einzunisten - mittels eigener Verlage, Publikationen, Tarnorganisationen sowie der gezielten Unterwanderung von Tierrechtszusammenhängen.

Seit einiger Zeit versucht das Universelle Leben, in der Tierrechtsbewegung Fuß zu fassen. Dies betrifft insbesondere Lebensmittelproduktion und -handel ("Gut zum Leben", "Lebe-gesund-Versand", "Hin zur Natur" usw.), Publikationen ("Tiere klagen - der Prophet klagt an!", "Der Mord an den Tieren ist der Tod des Menschen", "Das tierfreundliche Kochbuch" sowie den Verlag "Das Brennglas" mit Broschüren wie "Der Lusttöter", "Der Tierleichenfresser"), die "Initiative zur Abschaffung der Jagd" und aktuell den sogenannten "Tierrechtskongreß" in Wien.

(Quelle: Pressemitteilung von Maqi - für Tierrechte, gegen Speziesismus, 2. September 2002)

Zusatz: Der Verlag "Das Brennglas" veröffentlicht zudem die Zeitschrift "Freiheit für Tiere", welche auch an Kiosken erhältlich ist.

Im Original: Universelles Leben und Tierrechte ... Diese Zitate ausblenden ++ Alle Zitate aus / einblenden
TI: Sektenexperte - Vor Unterwanderung der Tierschützer-Szene gewarnt
QU: Frankfurter Rundschau
DA: 30.07.2002
SW: Rp; Org; Rel; Mys; Bw
AB: Die umstrittene Vereinigung „Universelles Leben“ versucht nach Ansicht von Weltanschauungsexperten, die Berliner Tierschützerszene zu unterwandern
BERLIN, 29. Juli (epd). Die umstrittene Vereinigung „Universelles Leben“ versucht nach Ansicht von Weltanschauungsexperten, die Berliner Tierschützerszene zu unterwandern. Die vorwiegend in Baden-Württemberg und Unterfranken beheimatete Glaubensgemeinschaft wolle über die „Initiative zur Abschaffung der Jagd“ Einfluss auf die Tierschützer bekommen, sagte der Sektenbeauftragte der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg, Thomas Gandow, am Montag in Berlin. Dabei würden Jäger als „Lust-Töter“ verteufelt.
Die „Initiative zur Abschaffung der Jagd“ plane für kommenden Samstag in den Räumen der Technischen Universität ein Symposium zum Thema „Natur ohne Jagd“. Einer der Podiumsteilnehmer soll unter anderen der Anwalt von „Universelles Leben“ und Pressesprecher Christian Sailer sein. Gründerin und „Prophetin“ der Vereinigung ist die 1933 geborene Gabriele Wittek. Gandow zufolge will sie in so genannten Offenbarungen eine direkte Verbindung zu Gott, Geistwesen und UFO- Piloten haben.  Diese Informationen erhalten Sie ausschließlich zur nicht-kommerziellen Nutzung für die anti-rassistische Arbeit unter Vorbehalt jeglic her Rechte.
Dokumentations- und Informationszentrum für Rassismusforschung e.V.
Postfach 1247, D-35002 Marburg, Tel. (+49) 6421 37722, Fax. (+49) 6421 37794
Internet: http://www.dir-info.de Email: buero@dir-info.de
Direktzugriff Nachrichtendatenbank:  http://www.dir-info.de/nachrichten

PRESSEMITTEILUNG
Spaltung und Neuorientierung der Tierrechtsbewegung notwendig im Kampf gegen fanatisierte Glaubenskrieger!
Aufruf zur Verhinderung des Tierrechtskongresses in Wien!
Seit Anfang des Jahres 2002 drängt „Universelles Leben“, - eine religiöse Glaubensgemeinschaft um die „Prophetin“ Gabriele Wittek - verstärkt in den Tierrechts- und Tierschutzbereich, um im politischen Leben Fuß zu fassen. Die Glaubensgemeinschaft hat über die letzten 20 Jahre im süddeutschen „Ökomarkt“ u.a. über eigene Produktionsstätten („Güter Neu-Jerusalem“), „Öko-„Lebensmittel („ibi“) und Vertrieb („Gut zum Leben“) zunehmend wirtschaftlichen Einfluß gewonnen.
Mit der Unterwanderung der „Initiative zur Abschaffung der Jagd“ durch UL-Mitglieder und UL-Sympatisanten wurde Anfang August ein Symposium „Natur ohne Jagd“ in Berlin inszeniert. Die an religiösen Inhalten ausgerichteten Forderungen sind u.a. die staats-autoritäre Lenkung der Jagd (gesetzliches Jagdverbot zur Durchsetzung eines „Mehrheitswillens“), wobei unsinnigerweise die Zusammenarbeit mit „Öko-Jägern“ toleriert wird und sogar ökonomische Argumente für eine beschränkte Wildbejagung gegenüber ökologischen Argumenten gegen Jagd den Vorrang bekommen.
Nach Einschätzung der KAMPAGNE ZUR ABSCHAFFUNG DER JAGD ist das Einsickern extremer religiöser Strukturen in den Tierrechts- und Tierschutzbereich (TR/TS) problematisch für dessen politische Zukunft, da hierbei Tierrechtsargumente instrumentalisiert werden, um religiöse Inhalte zu befördern.  Ökologisch-politische und allgemein-ethische Argumente treten in den Hintergrund. Darüber hinaus wird die gesellschaftliche Akzeptanz für dieses sensible politische Randthema gefährdet.
Aufgrund des sich szene-intern formierenden Widerstands gegen die steigende Einflußnahme von UL, aufgrund weitreichender Koalitionen sogar über politische Grenzen hinweg und aufgrund erfolgreicher Pressearbeit verschiedener Gruppen wurde das Symposium „Natur ohne Jagd“ in Berlin ein Flop: neben verschiedenen Teilnehmerinnen sagte sogar der Justitiar von UL, Rechtsanwalt Dr. Christian Sailer, dem das Symposium eigentlich zum Podium gereichen sollte, seine Teilnahme ab.
Hemprich, der Initiator der KAMPAGNE ZUR ABSCHAFFUNG DER JAGD dazu: >>TierrechtlerInnen sind keine politischen Spinner, die irgend einem religiösen Wahn folgen. Die Anti-Jagd-Arbeit der letzten Jahre war trotz ihrer Unterschiedlichkeit in Motivation und Ausdrucksform gekennzeichnet durch ein hohes Maß an intellektueller Besonnenheit und Klarheit. Die aktuell große Toleranz gegenüber religiösen Motiven schafft einen Graben zwischen politischen AktivistInnen und fanatisierten Glaubenskriegern.
Die Abschaffung der Jagd kann nur aufgrund gesellschaftlicher Umformungsprozesse erreicht werden: als gemeinsame freie Entscheidung freiwillig agierender Menschen. Diese libertär-anarchistische Forderung steht in direktem Gegensatz zu den totalitären Machtansprüchen einer extrem-religiösen Glaubensgemeinschaft vom Schlage“Universelles Leben“.
„Universelles Leben“ scheut öffentliche Kritik. Hier werden wir in Zukunft ansetzen. Wir werden jene öffentlich angreifen und demontieren, die im Namen von Tierrechten religiöse Wahnvorstellungen durchzusetzen versuchen.

Angriffsziel: Tierrechtskongress in Wien
Scheinbar unberührt von den aktuellen Vorgängen in Deutschland bietet der Anfang September 2002 in Wien veranstaltete Tierrechtskongreß UL-Funktionären und UL-Sympathisanten Gesprächsforen in verschiedenen Arbeitskreisen („Christentum und Tierrechte“, „Tierrechtsstrategien“, „Jagd“). Neben Dr.  Sailer (Universelles Leben) treten hier auch die in Deutschland inzwischen als UL-Funktionärin inkriminierte Julia Brunke (Redakteurin des UL-Verlags „Das Brennglas“) und der offizielle Organisator des Berliner Symposiums Kurt Eicher (Initiative zur Abschaffung der Jagd) auf.
Selbst dem umstrittenen Tierethiker Dr. Kaplan wird im Rahmen seines Vortrags „Müssen Tierrechtler Veganer sein?“ die Möglichkeit zur Selbstdarstellung geboten.
Hemprich, der Initiator der KAMPAGNE ZUR ABSCHAFFUNG DER JAGD dazu: >>Die Art, wie der Kongress organisiert wurde sowie seine Inhalte zeigen, daß die Tierrechtsbewegung in Österreich derzeit weit entfernt ist von einer libertär-anti-hierarchischen und progressiven Ausrichtung. Der Glaube an politische Eliten drückt sich im österreichischen Tierrechtslager in einer allgemeinen Akzeptanz rechtskonservativer Politik insbesondere des Rechtspopulisten Haider aus. Hier muß an einem Wandel gearbeitet werden: Tierrechtsarbeit ist traditionell „links“. Sie verschließt sich jeglichen anti-emanzipatorischen Strömungen.
Derzeit versuchen in Österreich Rechtskonservative den TR- und TS-Bereich ebenso politisch zu besetzen, wie dies in Deutschland anhand der Vorgänge um die religiöse Glaubensgemeinschaft „Universelles Leben“ zu beobachten ist. Beim Tierrechtskongress in Wien ist nun für alle sichtbar, wie diese beiden Richtungen ganz öffentlich und schamlos zusammen geführt werden.
Ich rufe daher auf, aktiv gegen diese Entwicklungen anzugehen, den Tierrechtskongreß in Wien mit gewaltfreien Mitteln zu be- und verhindern.
Natürlich werde ich auch in Zukunft in gewohnter Weise meinen Beitrag dazu leisten: gewaltfrei und radikal!
Links: UL und die Tierschutz- bzw. Tierrechtsszene
TierrechtlerInnen für UL

Links

Zu UL und der Kritik am Universellen Leben
Kritisches
UL und der Umgang mit KritikerInnen
Weiterlesen ... Papierkram zu UL

Wie immer gilt: Auch die kirchlich-religiösen KritikerInnen von UL sind mit Vorsicht zu geniessen, da es trotz der Konkurrenzkämpfe durchaus Übereinstimmungen zwischen all diesen religösen Strömungen gibt. Wer genauere Buchbeschreibungen zu folgenden Titeln hat - her damit!

Im Original: Gesammelte Einzeltexte zu Universelles Leben ... Diese Zitate ausblenden ++ Alle Zitate aus / einblenden
"Posaune Gottes" in Pension?
UL erklärt: Gabriele Wittek gibt Verantwortung in jüngere Hände ab

würzburg/greussenheim Seit Jahren lebt die Prophetin des Universellen Lebens (UL) zurückgezogen und gut bewacht auf Gut Greußenheim (Lkr. Würzburg). Nun lässt die 72-jährige Gabriele Wittek erklären, es sei an der Zeit, die Verantwortung für ihr "Werk" einigen "vor allem jüngeren Urchristen" zu übertragen.
Als "Posaune Gottes" machte Gabriele Wittek Karriere. 1975 sattelte die 1933 in Wertingen bei Augsburg geborene gelernte Buchhalterin um und wurde "Prophetin". Die von ihr in drei Jahrzehnten verkündeten angeblich "göttlichen" Gesetzmäßigkeiten haben dafür gesorgt, dass beim "Heimholungswerk Jesu Christi" und ab 1984 beim "Universellen Leben" der Glaube Berge von Geld versetzt hat.
Nun hat das UL im Internet eine Erklärung veröffentlicht, die 72-Jährige Wittek habe 30 Jahre unermüdlich im Dienst des Herrn gestanden und wolle die Verantwortung in die Hände einiger "vor allem jüngerer" Urchristen abgeben. Dazu habe sich auf ihren Wunsch hin ein Gremium von "gegenwärtig" 15 Personen gebildet.
Die Erklärung ist von exakt 15 Personen unterzeichnet. Neben eher unbekannten "Christusfreunden" sind die Namen dreier Männer aus dem Führungskreis des UL gelistet, die den Willen Witteks von jeher durchgesetzt haben: Witteks langjähriger Gefährte Harald Dohle, ihre rechte Hand Gert-Joachim Hetzel und der UL-Jurist Christian Sailer. Daraus folgern Kenner, dass das "Werkzeug Gottes" über ihre Getreuen die Fäden im Glaubens- und Wirtschaftskonzern nach wie vor fest in der Hand behalten will.
Der letzte Satz der Erklärung legt den Schluss nahe, dass die "Posaune" nicht verstummt, höchstens pausiert. Dort heißt es nämlich: Wittek werde ihre "unermessliche" Lebensleistung fortsetzen, "soweit sie dies für richtig hält". Ein Kenner der internen Strukturen des UL ist sich daher sicher: "Wittek kann nicht von der Macht lassen, die sie als Verkünderin ,göttlicher Gesetzmäßigkeiten' hat. Und sie braucht die Huldigungen ihrer Anhänger."
Personen, die einmal beim UL beteten und arbeiteten, sehen in der Erklärung ohnehin eher den Willen eines absoluten Herrschers verwirklicht als die vom UL propagierte Urdemokratie. "Die Fürstin hat ihre Nachfolger eigenmächtig bestimmt", sagt ein UL-Aussteiger.
Seit Monaten kursieren widersprüchliche Aussagen über die streng abgeschottete UL-Prophetin. Sie sei krank, sie lebe nicht mehr auf Gut Greußenheim, denn das Essen für sie werde nicht mehr in der "Christusklinik" in Michelrieth (Lkr. Main-Spessart) zubereitet. Sie sei "munter und quietschfidel" einem VW-Phaeton entstiegen, wollen andere gesehen haben. UL-Sprecher Dr. Christian Sailer wollte am Montag keine Stellungnahme abgeben, die über die Erklärung hinausgegangen wäre.
(Quelle: Main-Post vom 28.06.05)

Interneterklärung des Universellen Lebens löst Spekulationen aus
Würzburg. Auf Skepsis stoßen bei kirchlichen Beobachtern Medienberichte über eine angebliche »Pensionierung« der Würzburger Sektenchefin Gabriele Wittek (71). Eine entsprechende Internet-Mitteilung ihrer Glaubensgemeinschaft »Universelles Leben« (UL) werfe mehr Fragen auf als sie beantworte, erklärte der evangelische Pfarrer Michael Fragner (Reichenberg) am Mittwoch auf epd-Anfrage.
Fragner beschäftigt sich seit über fünf Jahren Jahren mit dem »UL«, das nach höchstrichterlicher Entscheidung als »totalitäre Organisation« bezeichnet werden darf. Auch die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) sieht bislang keine Anzeichen für einen echten Führungswechsel in der klagefreudigen Organisation, die bislang weit über 100 Prozesse gegen Kritiker in Kirchen, Kommunen und Medien geführt hat. Nach der UL-Erklärung stand »Gabriele, die Gott Seine Prophetin nennt« und die ein weltweites urchristliches Offenbarungswerk entstehen ließ, »30 Jahre unermüdlich im Dienst des Herrn«. Nun habe sie ihre Verantwortung an ein Gremium aus 15 Personen übertragen. Ihm gehören auch die Rechtsanwälte Christian Sailer und Gert Hetzel an, die in der Vergangenheit die meisten der Prozesse gegen Kritiker und Aussteiger der Sekte führten. Gabriele Wittek, geborene Maden, stammt aus Wertingen bei Augsburg. Ihr Aufstieg zur »Prophetin« begann eigenen Veröffentlichungen zufolge am 6. Januar 1975, als sie nach dem Tod ihrer Mutter und schweren »Seelenkämpfen« den »Durchbruch des Inneren Wortes« erlebte. Fünf Tage später bereits will sie erstmals die Stimme Jesu Christi vernommen haben. Doch auch andere Wesen meldeten sich bei ihr: Ein »Geistbruder Emanuel« etwa, ein »Schutzgeist Hielya« sowie ein »Bruder aus dem All« namens »Mairadi«. Die Offenbarungen der gelernten Kontoristin führten in Nürnberg und Würzburg zur Gründung so genannter Christuszellen, die sich 1977 zu einem »Heimholungswerk Jesu Christi« zusammenschlossen. Laut EZW wurde die Ideologie dieses Werkes in der Folgezeit deutlich mit esoterischen Elementen angereichert.

Gemeinwohl vor Eigenwohl
1984 erfolgte die - angeblich von »Christus« geforderte - Umbenennung in »Universelles Leben«. Damit, so das EZW, begann auch eine zunehmende Kommerzialisierung der Organisation. In Würzburg und Umgebung gründeten aus dem In- und Ausland zugezogene Anhänger der »Posaune des Herrn« so genannte Christusbetriebe. Das Spektrum reicht dabei von der Agrarproduktion über Handwerks- und Dienstleistungsfirmen bis zu einer Klinik, einem Sanatorium, und einer staatlich geförderten Grund- und Hauptschule samt Kindergarten im Kreis Main-Spessart. Von den teilweise hochqualifizierten Mitarbeitenden wird erwartet, dass sie das »Gemeinwohl« des UL stets vor ihr Eigenwohl stellen. Zahlen über die Anhänger Witteks gehen weit auseinander. Aussteiger berichten von einer erheblichen Fluktuation. Vor dem Oberlandesgericht Bamberg sprachen UL-Anwälte zuletzt von mehren Zehntausend in Deutschland. In Mainfranken leben etwa 2000 bis 3000. Dem inneren Zirkel »Bundgemeinde«, der 1995 schon einmal Führungsaufgaben Witteks übernehmen sollte, gehören etwa 500 Personen an. Fragner geht davon aus, dass die Zahl der Wittek-Gläubigen überschätzt, die Konfliktträchtigkeit der Sekte jedoch unterschätzt werde. »Geistschwester Gabriele« wird seit vielen Jahren von einer eigenen Schutztruppe vor den Medien abgeschirmt. Aktuelle Fotos und Interviews aus den letzten 20 Jahren von ihr sind nicht bekannt. Ihre eigenen Veröffentlichungen und Offenbarungen erscheinen in einem hauseigenen Verlag. Er unterhält auch eine angeblich weltweit sendende Radiostation. Aussagen ehemaliger Anhänger über den Gesundheitszustand und den Einfluss Witteks auf das Geschehen in der Sekte sind widersprüchlich. UL-Pressesprecher und Hausanwalt Sailer verweigert Stellungnahmen, die über die Internet-Erklärung hinausgehen.
(Autor: Gerhard Lenz. Quelle: Main-Echo vom 30.6.05)

Die Adresse der Prophetin
UL-Sprecher Sailer reagiert schroff

greussenheim/michelrieth Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem anderen zu. Das ist ein Leitspruch der Christusfreunde, wie sich die Anhänger der Gemeinschaft Universelles Leben (UL) selber bezeichnen. Die Prophetin des UL pocht auf Rechte, die Anhänger von ihr gering achten.
Datenschutz und Persönlichkeitsrecht - beides fordert Rechtsanwalt Dr. Christian Sailer für seine Mandantin Gabriele Wittek ein. Die 72-Jährige gilt beim UL als Prophetin. Sie lebt überwiegend auf Gut Greußenheim (Lkr. Würzburg), gelegentlich lässt sie sich zu ihrer Wohnung nach Michelrieth (Lkr. Main-Spessart) chauffieren. Im Marktheidenfelder Stadtteil ist Wittek gemeldet.

"Nicht zulässig"
Die Adresse in Michelrieth - Straße, Hausnummer, Postleitzahl - stand bis vor kurzem im Internet. Die Tierrechtsinitiative "Maqi" (www.maqi.de), die sich seit Jahren kritisch mit den Aktivitäten des UL auseinander setzt, hatte sie dort veröffentlicht.
Wittek mag es offenbar nicht, wenn bekannt wird, wo und wie sie lebt. Ihr Anwalt Sailer forderte folglich von Maqi-Gründer Achim Stößer (Bad-Soden-Salmünster) die Löschung der Adresse und drohte mit dem Gericht. Die Veröffentlichung einer Adresse ist laut Sailer auch bei Persönlichkeiten der Zeitgeschichte nicht zulässig und verletzt das Datenschutzgesetz. Stößer kam der Aufforderung nach und löschte die Adresse der UL-Prophetin.
Wittek und UL-Sprecher Sailer haben allerdings auf Rechte gepocht, die einige ihre Glaubensbrüder gering achten. In Flugblättern einer heftigen Anti-Jagd-Kampagne wurden Anfang 2005 systematisch Wohnorte, Straßen und Hausnummern von vier Personen aufgelistet, die die "Urchristen" zu ihren Gegnern beziehungsweise Kritikern rechnen: Jäger, Behördenvertreter, ein Journalist.

Jetzt Skizzen und Fotos
Für die Flugblätter zeichneten "Die Landwirte von Gut Greußenheim" verantwortlich. Das sind einerseits direkte Nachbarn der UL-Prophetin, andererseits Mandanten von Christian Sailer. Der Sprecher des Universellen Lebens wollte sich auf Anfrage dieser Zeitung nicht zum Sachverhalt äußern. Sailer reagierte schroff. Er lasse sich nicht unter Druck setzen und gebe keine Rechtsauskünfte.
Ein vor zwei Wochen verteiltes, von einer Wittek-Anhängerin verantwortetes Flugblatt enthält Angriffe gegen "Milliarden-Funktionäre und Handlanger". Diesmal sind die Adressen nicht erwähnt. Das Flugblatt enthält jedoch Wohnort-Skizzen und Fotos von Wohnhäusern.
Von unsererm Redaktionsmitglied tilman toepfer (Quelle: Main-Post vom 08.04.06)

Nun hadert das UL mit den Richtern
Anwalt Christian Sailer wollte die MAIN-POST mundtot machen - Jetzt beschimpft er die Justiz

würzburg/bamberg Die Führung des Universellen Lebens (UL) ist mit dem Versuch gescheitert, die Berichterstattung dieser Zeitung über die Glaubensgemeinschaft mit Hilfe der Gerichte einzuschränken. Jetzt attackiert UL-Anwalt und Pressesprecher Dr. Christian Sailer "Richter, die das Recht verbiegen". Das große Klagen gegen die MAIN-POST - etwa zehn Verfahren in eineinhalb Jahren - hatte Ende 2003 begonnen, nach der Berichterstattung über den 70. Geburtstag von Gabriele Wittek. Die Prophetin des UL wähnte sich verleumdet. Daraufhin marschierten Anwälte gegen die "ganze schwarze Kolonne der Intoleranz und Meinungsmache" auf. Für Wittek, die sich für ein "Werkzeug Gottes" hält, fallen darunter auch Journalisten, die ihr "göttliches Lehrwerk" und seine Auswirkungen auf Menschen kritisch hinterfragen.
Vom UL kontrollierte Firmen und der Verein Universelles Leben folgten ihrer "Chefin" und klagten gegen die MAIN-POST. Sie wollten Formulierungen verbieten lassen, die Wittek und ihrer Führungsriege unangenehm sind. Sie wollten nichts mehr über das System lesen, das ihre Kontrolle über die "Christusbetriebe" sicherstellt. Und wollten nichts mehr über Aussteiger lesen, die von einem System der Entmündigung, Angst und Ausbeutung beim UL berichten. Alle Prozesse sind abgeschlossen, keiner endete im Sinne des UL. Im bedeutendsten Zivilverfahren hatten der Verein UL und Wittek geklagt. Das Oberlandesgericht Bamberg (OLG) wies die Klage Anfang März ab. Das Urteil ist rechtskräftig.
Die Richter des 4. Zivilsenats sprechen dem Verein das Recht ab, alle Anhänger des UL zu vertreten. Dort sind nämlich nur rund 500 der "bis zu hunderttausend" Anhänger des UL Mitglied. Das hatte der Vorsitzende Dr. Gert-Joachim Hetzel vor Gericht ausgesagt und die UL-Anhänger als "absolut frei" bezeichnet, vergleichbar der Fan-Gemeinde eines Rockstars. Das Gericht folgerte: Das UL entzieht sich jeder Erfassung, Lenkung und Gliederung. Es gibt keine Mindestkriterien für die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft, und es ist unklar, ob die Satzung des Trägervereins und die Interessen der Anhängerschaft deckungsgleich sind. Auch im Verbraucherschutz- und Wettbewerbsrecht dürfe ein Verband nur klagen, wenn sein Mitgliederbestand gewissen Mindestanforderungen genüge.

Große Bedeutung
Medienrechtler Dr. Johannes Weberling (Berlin), der diese Zeitung als Anwalt vertritt, misst dem OLG-Urteil für die weitere Auseinandersetzung mit Sekten und vergleichbaren Gruppierungen große Bedeutung zu. Denn nach den dort festgelegten Kriterien können sich auch islamistische Trägervereine von Kulturzentren und Moscheen nicht mehr ohne weiteres als Sprecher und Kläger für ihre Anhänger aufschwingen.
UL-Sprecher und Rechtsanwalt Dr. Christian Sailer hingegen geht scharf und polemisch mit dem "Bamberger Landrecht" ins Gericht. Das OLG habe "endlos schwafelnd" einer missliebigen Religionsgemeinschaft das Klagerecht verweigert und deren Anhänger für vogelfrei erklärt. Der "urchristliche" Jurist nennt die Richter beim Namen und schimpft: "Sie können jetzt am Sonntag stolz zum Kirchgang schreiten." Sailer verschweigt seinen Lesern allerdings, dass das OLG Bamberg die Revision gegen sein Urteil "wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache" ausdrücklich zuließ, die Kläger aber den Gang zum Bundesgerichtshof scheuten.
Die Klagebefugnis war nicht der einzige Grund, der den UL-Verein und die "Prophetin" scheitern ließ. Die Bamberger Richter bescheinigten der Berichterstattung über die wirtschaftlichen Aktivitäten und die Vermögenskonzentration beim UL "eine sachbezogene und zugleich durch mehrere nachhaltige Indiztatsachen geprägte Grundlage". Der Verbund der "Christusbetriebe" über eine "Holding" weise alle Merkmale einer Konzernbildung auf. Die Richter am OLG äußern sich auch zur "Spenden-These" der Kläger. Es sei "jedenfalls nicht fernliegend", dass das Spendenaufkommen für Wittek und den UL-Verein "in nennenswerter Höhe" aus den Erträgen der Betriebe stamme.
(Quelle: Main-Post vom 09.06.05)

UL-Beschwerde zurückgewiesen
Würzburg/München (epd) Eine Niederlage vor dem Bundesgerichtshof (BGH) hat die umstrittene Würzburger Glaubensgemeinschaft Universelles Leben (UL) erlitten. Die Richter wiesen eine UL-Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision zurück. Damit hat die von den großen Kirchen als Sekte bewertete Gruppierung einen Rechtsstreit gegen den Bayerischen Rundfunk (BR) endgültig verloren.
In der BR-Sendung "Unkraut" war das Universelle Leben als "bedrohliche Psychotruppe" und "Ausnutzungssystem raffinierter Art" bezeichnet worden. Sowohl das Landgericht Hamburg wie auch das Hanseatische Oberlandesgericht als Berufungsinstanz hatten an der deftigen Wortwahl nichts auszusetzen. Beide Instanzen werteten die umstrittenen Textpassagen als Meinungsäußerungen, die trotz ihrer Schärfe auf "entsprechende Anknüpfungstatsachen" gestützt werden könnten.
In der Sendung war unter anderem die Rede von "falschen Propheten, die Menschen in ihre Abhängigkeit und Unterdrückung bringen wollen." Die Abmoderation der Sendung enthielt außerdem den Satz: "Vom Eso-Schmus zur Psychosekte ist nur ein kurzer Weg. Religion verkommt dort zur bloßen Kulisse, dahinter steckt eine neue Form von Extremismus - aggressiv, totalitär, extrem gefährlich."
Die Glaubensgemeinschaft sah darin eine schwere Rufbeeinträchtigung und argumentierte, eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt müsse bei ihrer Programmgestaltung ein Mindestmaß an inhaltlicher Ausgewogenheit, Sachlichkeit und gegenseitiger Achtung gewährleisten. Sie vertrat außerdem die Ansicht, die Rundfunkfreiheit sei im Ergebnis enger anzusehen als die allgemeine Meinungsfreiheit. Dem widersprach der Bundesgerichtshof. Der zuständige Senat erklärte, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk träfen keine höheren Sorgfaltspflichten als private Presseorgane.
Bereits in der Berufungsinstanz hatte das Hanseatische Oberlandesgericht festgestellt, die Programmleitlinien des Bayerischen Rundfunkgesetzes seien interne Bindungen und schützten nicht die Interessen Dritter. In dem Prozess ging es außerdem um die Frage, ob die angegriffenen Äußerungen die Grenze zur zulässigen Kritik überschreiten. Das Gericht führte dazu aus, zwar handle es sich dabei um scharfe und aggressive Kritik, welche auch herabsetzend wirke, dennoch müsse das Universelle Leben diese überspitzten Aussagen im Rahmen des öffentlich ausgetragenen Meinungskampfes hinnehmen.
(Quelle: Main-Post vom 09.07.05)

Angriff auf Kirche, Papst und Kardinal
VON SUSANNE HENGESBACH, 20.08.05, 08:15h
Kirchenkritiker Hubertus Mynarek hat sich bei einer Podiumsdiskussion gegen eine "Verunglimpfung als Nazi-Esoteriker" gewehrt.
"Ist die halbe Welt verrückt geworden?", fragte der Religionswissenschaftler und ehemalige Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien zu Beginn seiner Ausführungen im Ehrenfelder Theaterhaus. "Da kommt der Großinquisitor nach Köln und die Politiker liegen auf dem Bauch!" Da würde "der Diktator einer faschistoiden Institution" hofiert, während "gradlinige Demokraten" verunglimpft und eine Veranstaltung wie die seine "unter dem Druck des Pöbels abgesagt" werden müsse.
Mynarek reagierte damit auf die Vorwürfe von Kölner Antifa-Leuten, die im Internet gegen seinen Auftritt protestiert und "kein Podium für Antisemiten" gefordert hatten. Der Kirchenkritiker aus dem pfälzischen Odenheim war zunächst von der Giordano-Bruno-Stiftung als Redner für die "Religionsfreie Zone" eingeladen, später jedoch aufgrund massiver Vorbehalte einiger Mitglieder des "Heidenspaß"-Komitees wieder ausgeladen worden. Daraufhin hatte die Initiative "Ein Mahnmal für die Millionen Opfer der Kirche", die auch Organisatorin der Plakataktion "Spart Euch die Kirche" ist, eine Podiumsdiskussion organisiert. Etwa ein halbes Dutzend Ordnungskräfte eines privat angeheuerten Sicherheitsdienstes überwachte den Einlass.
Mit Genugtuung korrigierte der Sprecher der Initiative, Ralf Speis, die "tatsächliche Zahl" der Pilger und behauptete, statt der angekündigten Million seien "nur 100 000" gekommen, was von den rund 150 Zuhörern ebenso mit Beifall bedacht wurde, wie die meisten Sätze Mynareks, die sich gegen den "Faschingsprinz in langen Weiberklamotten" richteten und gegen eine Kirche, die ihr eigenes Überleben nur durch "Anpassung, Korruption und Bestechung der Mächtigen" geschafft hätte. Speis ist nach Einschätzung der Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen - ebenso wie die Initiative selbst und wie der dritte Mann auf dem Podium, der ehemalige evangelische Pfarrer Dieter Potzel, - der religiösen Gruppierung "Universelles Leben" (UL) zuzuordnen.
(Autor: Susanne Hengesbach. Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger vom 20.8.05)

Posaune Gottes für die Tiere
Hinter einer gefühlsbetonten Plakatserie steckt eine Sekte. Kritiker sehen darin eine Werbekampagne.
Von Michael Hammes
Neuss. Eine Plakatserie verdirbt derzeit in deutschen Städten den Appetit auf Wurst und Steak: Passanten schauen in treuherzig blickende Tieraugen. Reh, Schwein, Kuh und Schaf flehen: Bitte, bitte iss mich nicht! Der gerührte Bürger ist geschockt, sinnt über seinen Fleischkonsum nach - und will sich am liebsten für die geschundenen Kreaturen engagieren. Doch nicht etwa Veganer, die auf tierische Produkte gänzlich verzichten, noch Tierschützer stecken hinter der aufwändigen Kampagne, sondern die Gemeinschaft "Universelles Leben" (UL), die sich ur-christlich nennt - und die ist nach Einschätzung von Andrew Schäfer, Landespfarrer für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelischen Kirche im Rheinland, "stark umstritten" und "konfliktträchtig".
An der UL-Spitze steht die 71-jährige Gabriele Wittek, "das Gottesinstrument", die "Lehrprophetin" und die "Posaune Gottes". Als 1970 ihre Mutter verstarb, glaubte die gelernte Kontoristin Stimmen aus anderen Welten zu hören. Sie behält es sich vor, die Gesetze Gottes zu übermitteln und auszulegen. Die Religionsgemeinschaft wurde 1977 unter dem Namen "Heimholungswerk Jesu Christi" gegründet. Die Zahl der Gemeinschaftsmitglieder wird weltweit auf mehrere zehntausend geschätzt. Im Raum Würzburg sollen nach eigenen Angaben des UL etwa 3000 Mitglieder leben. Die UL-Anhänger sind auch wirtschaftlich stark aktiv. Es gibt eine Reihe so genannter "Christus-Betriebe", darunter die "Naturheilklinik Michelrieth", das "Einkaufsland Alles für Alle" oder auch der Vertrieb von Bioprodukten ("Lebe-gesund-Versand"). Heute sollen nach Angaben der Evangelischen Informationsstelle rund 100 mittelständische und Kleinbetriebe zum Universellen Leben gehören, "in denen eine rigide Arbeitsmoral gefordert wird: Rechtes, gewissenhaftes Arbeiten gilt nämlich als rechtes Beten". Nach einem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes darf die Ausgestaltung des Gemeindelebens "als totalitäre Struktur" bezeichnet werden. Der Sektenbeauftragte der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg, Pfarrer Thomas Gandow, spricht von einer "problematischen Sekte".
Nach Einschätzung des Sektenexperten Schäfer kommt das UL seit einiger Zeit mit Religiösem in der Öffentlichkeit nicht mehr so gut an: "Mit Themen aus dem Bereich der Tierrechtsbewegung oder der gesunden Ernährung wird man eher anschlussfähig an gesellschaftliche Trends." Damit würden Emotionen angesprochen, seien positiv besetzt und könnten zur Verbesserung des eigenen Images dienen. Schäfer: "Vielleicht macht man damit auch interessante neue Kundenkreise wie junge Eltern auf sich und die eigenen Unternehmen aufmerksam, die auf gesunde Ernährung ihrer Kinder achten wollen, die Themen wie Tierschutz - man denke nur an BSE, artgerechte Haltung - hoch schätzen." Das sieht auch der Tierschutzbund so. Bundesgeschäftsführer Thomas Schröder: "Denen geht es nicht um den Tierschutz. Hier versuchen offenbar Trittbrettfahrer für eine zweifelhafte Sekte neue Mitglieder zu werben." UL habe versucht, örtliche Tierschutzvereine zu unterwandern.
Die neue Ausrichtung auf die Tierwelt rührt her von einer "Offenbarung", die Gabriele Wittek am 27. Februar 2001 von Gott empfangen haben will und die zu einem erneuerten Verhältnis zu den Tieren aufruft. Der Schöpfer habe darin sogar gemahnt, auf Kunstdünger und natürlichen Dung zu verzichten, da sonst Kleinsttiere und Bodenleben getötet würden.
Doch UL versucht sich auf einem noch weiteren Feld: Wie sehr Natur und Tiere unter dem aggressiven Verhalten des Menschen leiden, wird von der "Gabriele-Stiftung" durch Feldversuche analysiert. Dazu ist auf der Internetseite der Gemeinschaft zu lesen: "Dass Blumen Angst haben, wenn man aggressiv auf sie zugeht - z.B. um sie abzuschneiden -, wurde sogar auf Messgeräten nachgewiesen." Und sollte der Mensch trotz aller UL-Warnungen weiter Fleisch essen, "so brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn sie eines Tages unter dem leiden, was Sie mit verursacht haben". Damit das nicht geschieht und das Essen dennoch schmeckt, bietet UL gleich noch "Das tierfreundliche Kochbuch" aus dem hauseigenen Verlag an, Stückpreis 24 Euro.
(Quelle: Westdeutsche Zeitung - Düsseldorfer Nachrichten vom 06.04.05)
Links zur Diskussion um Tierrechte
Kritik an Esoteriken und Religion
Direct Action und kreativer Widerstand