Nach zwei Farbanschlägen auf die gemeinsame Gießener Kanzlei der Innenminister Gasser (Thüringen) und Bouffier (Hessen) In Gießen wurde Anfang Mai ein Mobiles Einsatzkommando eingesetzt, mehrere Personen am 14. Mai 2006 ohne Beweise verhaftet - sogar zur Überraschung in Polizeikreisen. Der Verdacht liegt nahe, dass Bouffier selbst die Maßnahme angeordnet bzw. veranlasst hat, um KritikerInnen mundtot zu machen.
(Quelle: Wikipedia)
Das Mobile Einsatzkommando ist in den Grundsätzen anders als das SEK . Die Polizisten des MEK´s tragen keine Sturmmasken und keine MP´s ( Maschinenpistolen ) sondern nur eine Schusswesten unter der Kleidung und eine Pistole ebenfalls versteckt. Sie greifen in Zivil plötzlich zu und der Täter hat plötzlich Handschellen an. Auch werden sie bei der Drogenfahndung eingesetzt. Das MEK hat weniger Schusswaffengebrauch (in 20 Einsätzen wird durchschnittlich 1x geschossen) als das SEK. Zitat eines MEK-Polizisten:"Natürlich brechen wir Türen auf aber zuerst suchen wir den Schlüssel."
(Quelle: http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Mobiles_Einsatzkommando.html)
Das MEK wird zur Bekämpfung von Straftaten der Schwerstkriminalität eingesetzt. Neben den klassischen Observations- aufgaben, der verdeckten Ermittlung und der Zielfahndung nach ausgewählten Straftätern wirken die Einsatzkräfte bei Durchsuchungen und Festnahmen von gefährlichen Verbrechern mit Trenner
(Quelle: LKA Sachsen-Anhalt)
Das Mobile Einsatzkommando gehört zu den Spezialeinheiten der Hessischen Polizei. Weitere dieser Einheiten existieren beim Polizeipräsidium Frankfurt und dem Hessischen Landeskriminalamt. Die örtliche Zuständigkeit dieser Dienststellen erstreckt sich auf das gesamte Land Hessen, in bestimmten Einzelfällen sind aber auch Grenzüberschreitungen zu benachbarten Bundesländern möglich.
Das MEK wird insbesondere bei Entführungen, Erpressungen und Geiselnahmen aber auch in Bereichen der organisierten Kriminalität, politisch motivierten Straftaten sowie im Rauschgift- und Waffenhandel und beim Verdacht auf bandenmäßig begangene Delikte eingesetzt. Beim polizeilichen Vorgehen gegen einen oder mehrere Täter obliegt dieser Organisationseinheit die Aufgabe der Observation, unter Umständen lagebedingt auch der Zugriff. Einsätze dieser Truppe erfolgen in der Regel unauffällig, aber nicht im Verborgenen.
(Quelle: Polizeipräsidium Nordhessen)
spaßige Nacht in Saasen. Kurz vor Mitternacht entdeckten AktivistInnen
aus der Projektwerkstatt einen der Wagen, wo die seit ca. 2 Wochen
operierenden Bullen des Mobilen Einsatzkommandos auf ihren Monitoren die
Projektwerkstatt überwachten (die FR berichtete bereits über diesen
Einsatz).
Schnell war auch klar, in welchem Wagen die Überwachungstechnik stand
(von diesem wurde dann per Funk das Bild zum Monitorwagen übertragen).
Nach genauerem Betrachten der Familienlimousine (GI-CP 106) fuhr diese
weg. Es kam Bewegung ins Dorf. Menschen aus dem Umfeld der
Projektwerkstatt gingen ihre Runden und begegneten (neben anderen Autos)
3-4 ständig selben Wagen, die ebenfalls immer die Runde drehten.
Sodann wurde der Kamerawagen mit Plakaten verhängt und auf diesen, sowie
auf der Straße davor kenntlich gemacht, dass es sich hier um einen Überwachungswagen des MEK handelt.
Nach einiger Zeit wurde ein zweiter Wagen (BMW-Combi) mit gleicher
Monitorausstattung entdeckt. Ob es ein Ersatz war oder eine zweites Paar
existiert, dass andere Bereiche überwachte (dann müsste ein weiteres
Auto mit Kameras & Co. in Saasen gestanden haben), konnte nicht mehr
geklärt werden, denn auch dieses Auto fuhr weg und schließlich schien es
so, als wäre das MEK erstmal verschwunden.
Der verhängte Kamerawagen wurde in den frühen Morgenstunden weggefahren.
Er war als Werkzeugwagen einer Firma getarnt. Der Werbeaufdruck enthielt
auch eine Internetadresse: http://www.hevo-fh.de. Die gibt es sogar.
Mensch kann irgendwelche Geräte sehen, aber fast alle Links führen
schließlich zu "Not found"-Meldungen. Adressen gibt es auch nirgends.
Die Firma ist auch als Firma in Reiskirchen eingetragen im Telefonbuch
in der Daimlerstr. 4.
Soweit der lustige Bericht ... wer also Langeweile hat, kann nach Saasen
kommen und Räuber und Gendarm spielen.
Fotos: Das erste Bild zeigt den Kamerawagen mit der Projektwerkstatt (mitte und links im Hintergrund) sowie von hinten während des Beklebens (Vergrößerung durch Draufklicken).