|
Vorweg: Für die zunehmenden
internationalen, z.T. grundlegend antikapitalistischen Proteste in Seattle,
Prag, Genua usw. sind die Begriffe "Antiglobalisierung" oder "GlobalisierungsgegnerInnen" entstanden. Das entspricht nicht dem Anliegen der Protestierenden. Wer
macht diese Begriffe, die der Diffamierung und Verschleierung der eigentlichen
Anliegen dienen?
Die globalisierungskritische
Bewegung ...
(Attac-Chefideologe Sven
Giegold in der punkt.um 9/2001, S. 3)
Vorweg möchten
wir klar stellen, dass wir keineswegs GlobalisierungsgegnerInnen sind und
mit der Globalisierung eigentlich keine Probleme haben. [ ]
Wir trinken gern Kaffee aus Nicaragua und sehen keinen Unterschied darin,
ob wir von transnationalen oder von bundesdeutschen Konzernen ausgebeutet
werden. Wir sehen uns in Gegnerschaft zu den Verhältnissen, die diese
Ausbeutung notwendig machen. Als antikapitalistische Gruppe gehören
wir zu dem Flügel der Bewegung, der nach wie vor an einer grundsätzlichen
Kritik von Ausbeutungs- und Unterdrückungsmechanismen festhält
und für deren Überwindung kämpft.
(Rede der Erfurter Gruppe
PAKT auf dem PDS-Parteitag, September 2001)
... hierfür scheint
die Antiglobalisierungsbewegung uns als der vielversprechendste Versuch
seit langem ...
(ebenfalls: Rede der
Erfurter Gruppe PAKT auf dem PDS-Parteitag, September 2001)
Globalisierungsgegner kündigen
„Ungehorsam“ an
(Überschrift in
der FR vor Genua)
Sich den
Herausforderungen des Kampfes gegen Globalisierung stellen
(Titel
der Erklärung der War Resisters‘ International, in: Graswurzelrevolution
Oktober 2001, S. 17)
...
schnelle Aufstieg von Attac innrhalb der Antiglobalisierungsbewegung.
(aus:
Graswurzelrevolution März 2002, S. 1)
|