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Folgten wir nur dieser
Vernunft, würde das zwar den ausbeuterischen Umgang mit der Natur
„rationaler“ machen; doch ein ausbeuterischer Umgang mit der Natur bliebe
er weiterhin. An den industriellen Ausbeutungsdiskurs, der unser Naturverhältnis
bislang beherrscht hat, kann der ökologische Belastungsdiskurs, der
die Natur nach dem ihre Zuträglichen beurteilt, nahtlos anschließen.
Denn beiden Diskursen über die Natur ist eine spezifische Erfahrungsweise
der Natur eigen: Natur wird als Objekt menschlicher Bedürfnisse wahrgenommen
und erfahren. Die aus dem Belastungsdiskurs sich ergebende ökologische
Vernunft führt deshalb keineswegs zu einem „anderen“ Umgang mit der
Natur.
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