Umwelt und Macht

ES GIBT KEINE GUTEN KRIEGE

Zitate zu guten Kriegen


Kein Krieg ohne Propaganda Kriegsgründe schaffen Befreiungskriege im Rückblick Krieg als Alltag ... Zitate zu guten Kriegen

Aus einem Kommentar der Tageszeitung "Die Welt" über den Ukraine-Krieg
Der Krieg zwischen beiden Ländern bildet heute das Epizentrum des globalen Kampfs zwischen Freiheit und Diktaktur.

Gut und Böse in Zeiten des Krieges: Das Töten und der Beifall für das Töten
Kriege sind grausam. Immer. Überall. Zumindest dort, wo nicht einzelne Diktatoren mit Schreckensregimes oder Söldnerheeren Kriege auch allein vom Zaun brechen können, müssten sich die Menschen eigentlich erfolgreich gegen das Metzeln wehren. Tun sie aber zu großen Teilen, fast immer überwältigend mehrheitlich nicht. Das liegt daran, dass die vorbereitende und begleitende Kriegspropaganda das Massenmorden als Kampf gegen das Böse inszeniert - und dabei nicht zwischen den verschiedenen, oft antagonistischen Teilen des "Feindes" unterscheidet. Wer im Bombenhagel verreckt, ist egal, weil böse. Alle. Das geht von allen Seiten so und wird auch von den umgebenden Nationen oft unterstützt. Damit aber wird das Grundproblem festgezurrt, nämlich DASS in Gut und Böse eingeteilt wird. Solidarität und Kooperation der auf beiden bzw. allen Seiten eines Krieges dem Tod oder Leid unterworfenden Bevölkerung gegen ihre den Krieg befehlenden Eliten oder Diktatoren findet so nicht mehr statt. ++ krieg.siehe.website


  • Wirbelsturm und Militärherrschaft - Legitimation für Krieg? Kommentar in der FR, 17.5.2008

Die guten Krieger
Es ist auffällig oft, dass ein Jürgen Rose in linken oder linksliberalen Zeitungen über Kriegs- und Rüstungsthemen schreibt. In der "Freitag" ist er der Topautor zu diesen Themen. Am 25.3.2008 berichtete die Junge Welt (vom Verfassungsschutz als linksextrem geadelt) über die Ostermärsche des Jahres. Einzig dokumentierte Rede: Von Jürgen Rose. Rose aber ist Oberstleutnant der Bundeswehr - ein kritischer zwar, aber eben doch Militär. Gibt es nichts Besseres? Oder sind gute Kriege und gute Krieger das Beste, was geht?


Gute Krieger in der Praxis: Am Boden, entmannt und durchlöchert, der Böse. Am Gewehr die Guten. Das Bild zeigt Kämpfer der mit der NATO den Angriff auf Afghanistan 2001 durchführenden Nordallianz, die einen Taliban-Anhänger erst foltern und dann erschießen.

Guter Krieg: Gegen den Iran
Aus "Der richtige Krieg" von BILD-Chefredakteur Robert Schneider, in: Bild am 28.2.2026
Es werden viele Menschen sterben, Zerstörung und Leid werden über die Region kommen, neue Turbulenzen drohen der Weltwirtschaft. Doch die Alternative lautet eben nicht Frieden, nicht Stabilität in der Region und auch nicht: keine Toten und kein Leid. …
Der jetzt von Trump eingeleitete Militäreinsatz ist der – vielleicht – wichtigste und notwendigste seit der Berliner Luftbrücke, mit der der Westteil der Stadt 1949 vor dem Zugriff Moskaus gerettet wurde. …
Der Iran ist heute ein Reich des Bösen und der Gewalt.


Nicht die Menschen im Iran, sondern die in Israel sind die Opfer:
Den höchsten Preis wird wieder einmal Israel zahlen, dessen Bürger schon wieder in Bunkern ausharren und deren Armee alle Soldaten mobilisiert. Dieses Mal muss Deutschland an der Seite des jüdischen Staates bleiben. Denn das gehört zu dem wenigen, was wir beitragen können und das von uns erwartet werden dürfte.

Und natürlich wird alles genutzt, um die Militarisierung Deutschland zu forcieren:
Der Kriegsausbruch in Nahost – nur wenige Tage nach dem vierten Jahrestag des Ukraine-Kriegs – sollte in Berlin Anlass sein für die Frage: Wie viel verteidigungsfähiger ist unsere Bundeswehr in vier Jahren Zeitenwende wirklich geworden?

Verschleierung von Russlands Angriff auf die Ukraine (2022)
Da taten sich vor allem autoritäre linke Gruppen recht schwer, als der Feind (Russland) des Feindes (USA, EU) am März 2022 die Ukraine überfiel und neben militärischen Einrichtungen viele Wohngebiete, Kliniken usw. in Schutt und Asche bombte.
Titel in Junge Welt: Putin erzwingt Frieden
Titel in Junge Welt am 23.2.2022

Aus "Auf dem Rücken der Ukraine", in: Junge Welt, 30.3.2022 (S. 12, Erstveröffentlichung auf www.hintergrund.de)
Es handelt sich im Kern um eine ursächlich von der NATO zu verantwortende Defensivreaktion.


Angriff auf Jugoslawien 1999
Gleich doppelt gelogen. "Es begann mit einer Lüge" (Doku-Film des WDR), nämlich mit PR-Manövern gerade deutsche Politik, um den Angriffskrieg zu legitimieren. Die zweite Lüge war dann die stete Behauptung durch regierungsoffizielle Stellen und bürgerliche Medien, der Angriff Russlands auf die Ukraine sei der erste Krieg in Europa seit Ende des zweiten Weltkriegs gewesen.

Aus dem Grünbuch 4.0 (Strategiepapier der Bundesregierung)
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius macht deutlich: "Der Krieg ist mit Putins brutalem Angriff gegen die Ukraine nach Europa zurückgekehrt." Krieg wird erneut als Mittel der Politik genutzt, um Grenzen zu verschieben und das Prinzip der Macht des Stärkeren zu etablieren. ...
Die Hoffnung auf einen lange währenden Frieden in Europa sind 2014 bereits ins Wanken geraten ...

Fragen: Warum war die Bombardierung Serbiens im Jahr 1999 keine Rückkehr des Kriegs nach Europa? Und warum wurden damals sowie in aktueller Zeit durch die Türkei in Syrien sowie durch Israel in Syrien, Libanon sowie den palästinensischen Gebieten keine Grenzen nach dem Prinzip des Stärkeren verschoben?
Und: Der letzte Krieg in Europa fand 1999 statt. Sind 5 Jahre eine lange Zeit? Oder zählen Kriege, die von NATO-Staaten angezettelt werden, nicht als Krieg? Wenn ja, warum nicht?


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