Zu diesem Schwerpunkt ... 

Dieser Schwerpunkt der Punkte fllt in eine Zeit, wo immer mehr Straen unser Land zerschneiden, obwohl die meisten wissenschaftlichen Studien belegen, dass mehr Straen nicht zu einer Verringerung des Verkehrs insgesamt beitragen knnen, sondern eher
das Gegenteil bewirken (siehe unten). Demokratische Mitwirkungsmglichkeiten werden immer weiter eingeschrnkt und die vorhandenen Mitwirkungsmglichkeiten verkommen zur Farce (siehe Seite 24).

Auch die von vielen erwartete Verkehrswende nach dem Regierungswechsel lsst weiter auf sich warten, auch eine Novellierung des Bundesverkehrswegeplans ist nicht in Sicht (siehe Seite 19). Statt dessen wirdauf europischer Ebene ein Verkehrsnetz der
Zerstrung entworfen - das Trans Europische Netzwerk (siehe Seite 20). Hier sind auch die groen multinationalen Konzerne in erster Reihe dabei, ihre Absatzmrkte zu erschlieen. Die Argumentation, dass die Verkehrswege fr die Menschen wren, ist nur
scheinheiliges Beiwerk!

Gleichzeitig scheren immer mehr Umweltverbnde aus dem Widerstand gegen Verkehrsprojekte aus. Statt zusammen gegen diese gigantische Zerstrung von Landschaft und Lebensqualitt durch Staat und Konzerne zu agieren, gibt es Anbiederung auf allen Ebenen....

Immer hufiger scheren Umweltverbnde aus den Bndnissen gegen die Straenlobby aus und machen lieber gemeinsame Sache mit der europischen Kommission, die uns die TEN beschert hat. Sie zerstren und demoralisieren damit die zumindest in Teilen von
unten gewachsene Widerstandskultur. Die Punkte mssen daher schon wieder die NGOs kritisieren. Ob Verkehrspolitik, Agenda, kosteuer oder EXPO: Schluss mit der Anbiederung - fr eine unabhngige (umwelt)politische Bewegung....



Viel Spa beim Lesen!

	Eure Redaktion

