Fachbeitrag zur Verkehrsentlastung von Ortsdurchfahrten:

Eingangsschleusen

Vorschlag fr Ortsdurchfahren:

Eingangsschleusen fangen Verkehr ab

Die bauliche Vernderung der Ortseinfahrten kann nach Meinung der Aktionsgruppe Mobil ohne Auto der Projektwerkstatt in Saasen die Gefahr des Staus in den Ortskernen mindern und zudem fugngerfreundliche bergnge schaffen. Fr das Beispiel
Reiskirchen/Ortsausfahrt Richtung Gieen legte die Projektgruppe jetzt eine Schemazeichnung vor, aus der das Prinzip zu ersehen ist. Danach wird die dem Ortsrand am nchsten liegende Kreuzung, in diesem Fall die Einmndung der FreiherrvonSteinStrae
auf die B49, so umgebaut, da der ortseinwrts flieende Verkehr auf einer Lnge von ca. 50m erheblich abgebremst wird. Schwellen, eine Verengung der Fahrbahn, Bume als optische Bremsen und eine Verschwenkung reduzieren die gefahrenen Geschwindigkeiten
auf diesem kurzen Stck auf 10 bis 20 Stundenkilometer. Das hat den Effekt, da an dieser Stelle ein dichter Verkehr zurckstauen wrde, jedoch nicht mehr nach der Eingangsschleuse. Der Ort selbst wrde so vom Stau verschont, selbiger bliebe drauen vor
dem Ort. Ganz nebenbei hat die Eingangsschleuse in der vorgeschlagenen Bauart noch weitere Vorteile. So bietet sie einen sicheren Fugngerberweg, da eine Verkehrsinsel die berquerung der Strae erheblich erleichtert. Insgesamt wird eine Reduzierung der
gerade in den Ortseinfahrten oft sehr hohen Geschwindigkeiten erreicht und somit die Sicherheit erhht. Die ortsauswrts fhrende Fahrspur bleibt im brigen ohne Schwellen, damit hier der Verkehr ungestrt aus dem Ort herausfahren kann.

Die Arbeitsgruppe Mobil ohne Auto schlgt der Gemeinde Reiskirchen den Bau solcher Eingangsschleusen fr die Ortsteile Reiskirchen und Lindenstruth, jeweils am Ortsrand an der Bundesstrae 49 vor. Diese bauliche Manahme sei eine Sofortmanahme. Sie
knne nicht mittel und langfristige Lsungen ersetzen. Diese sind: Aufbau eines leistungsfhigen Nahverkehrssystems, Bahnhaltepunkt in Lindenstruth, wesentlich verbesserte Radwege und Radabstellanlagen, Lden, Jugendzentren, Kindergrten und weitere
Einrichtungen in allen Ortsteilen sowie eine durchgngige Umgestaltung von Durchgangsstraen mit dem Ziel der Frderung der Fugnger sowie aller Wohnstraen mit dem Ziel, hier Lebensrume fr Kinder, alle Anlieger usw. zu schaffen.