Naturstrom RheinlandPfalz baut Neuanlagen

Die Naturstrom RheinlandPfalz aus dem Westerwald war einer der ersten kostromanbieter und hatte sich vom TV Rheinland zertifizieren lassen. Das Unternehmen legt viel Wert auf den Ausbau der regenerativen Energie in den jeweiligen Regionen, da Energie
verbrauchernah erzeugt werden sollte. Weiterhin wird groer Wert auf eine schlanke Verwaltung gelegt, damit die Erlse effektiv fr die regenerativen Energien arbeiten.

Die Startkapazitt von rund 5 Mio. kWh Naturstrom war bereits im ersten Jahr verkauft. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, 75% der Kapazittserweiterung mit Neuanlagen auszubauen. Die restlichen 25% werden zur Besicherung von  nicht abgeschriebenen
Altanlagen verwendet. Zu den neu unter Vertrag genommenen Anlagen zhlt eine Biogasanlage in Kaiserslautern (Bj. 99), drei Windkraftanlagen (Bj. 99) und eine Windkraftanlage des Baujahres 98. Insgesamt wurde die Leistung von 1,3 MW auf 4,3 MW ausgebaut.
Somit wurden mehr als 80% der Leistung aus Neuanlagen unter Vertrag genommen.

Ein Grnder der Naturstrom RheinlandPfalz ist die Mann Naturenergie GmbH & Co. KG, langjhrige Besitzerin und Betreiberin eines BiomasseHeizkraftwerkes und von mehreren Windkraftrdern. Alle Anlagen wurden im Rahmen der Wiederholungszertifizierung im
Dezember 99 durch den TV Rheinland berprft und die Massenbilanz zwischen verkauftem und erzeugtem Strom verglichen. Dadurch hat der Verbraucher die Gewiheit, da die von ihm verbrauchte Arbeit in Form von regenerativ erzeugtem Naturstrom in das Netz
eingespeist wird.

Fr das Jahr 2000 ist eine BrgerWindkraftanlage in Mainz geplant, die unter Beteiligung des BUND initiiert wurde. Um die Restfinanzierung zu realisieren, hat die Bank eine fnfjhrige Besicherung der Einspeisevergtung durch die Naturstrom
RheinlandPfalz gefordert, was auch geschah. Stromabnehmende Vertragspartner der Betreiberin sind die Koblenzer Elektrizittswerk und VerkehrsAG und 26 regionale Stromversorger, unter ihnen die Stadtwerke Bonn, Mainz, Ludwigshafen, Mannheim, Speyer und
Worms. 

Ab sofort wird Gewerbekunden im gesamten Bundesgebiet Naturstrom angeboten. Die Unternehmen bekommen ein Leistungsangebot, welches mindestens 10 % Naturstrom enthalten mu. Bei einem Bezug von 25 % des Jahresstromverbrauchs erhalten die Kunden ein
Zertifikat. Fr den Naturstrom aus dem Westerwald zahlen die Endverbraucher sieben Pfennige Aufpreis netto pro Kilowattstunde (kWh) bzw. Grokunden einen gnstigeren Sondertarif. Gewerbekunden sind bisher die Westerwaldbrauerei, die Debeka sowie
GerlingVersicherungen und die Evangelischen Gemeindeverbnde Koblenz. Zuletzt haben die Verbandsgemeinden und der Kreis Westerwald 10% ihres Jahresstromverbrauchs in Auftrag gegeben. Hier wurde erkannt, da die Verantwortung fr die Art der
Stromerzeugung im liberalisierten Energiemarkt von den Energieversorgungsunternehmen auf den Endverbraucher bertragen wurde. 