Watt: Kritik an Verbnden

Naturschutzabbau funktioniert in Niedersachsen ganz ohne CDURegierungsbernahme und mit Hilfe von anerkannten Naturschutzverbnden ganz einvernehmlich mit SPD und Bndnisgrnen.

Die ohnehin schlappe Verordnung des Nationalparks Niederschsisches Wattenmeer (zum Schutz der Tier und Pflanzenwelt!) wurde mit Untersttzung der beteiligten anerkannten Naturschutzverbnde (oder besser deren Funktionre) und der Bndnisgrnen 1999 in
ein Nationalparkgesetz umgewandelt. Wortlaut 1:1. Mitarbeiter der Untergliederungen wurden vorher nicht befragt.

Die Naturschutzverbnde hatten noch vor einigen Jahren vehement gegen diese Nationalparkverordnung gestritten und Verbesserungen vom Land Niedersachsen eingefordert, z.B. in Nationalparkbilanzen und mit Argumenten der trilateralen Regierungskonferenzen
zum Schutz des Wattenmeeres. Davon ist jetzt kaum noch die Rede.

Als das Gesetz verabschiedet war, merkten die Verbnde, dass sie nun gesetzlich einige Klagemglichgkeiten eingebt hatten, sie waren also vom Land betrogen worden.

Nicht nur das: Die Inselkommunen in Ostfriesland drngen auf Herausnahme einiger Strandbereiche aus dem Nationalpark, gefolgt von den Kstenkommunen. Die ersten konkreten Gesprche fanden dieserhalb bereits hinter verschlossenen Tren mit den
Inselkommunen am 14.Februar 2000 in Aurich statt. Die Demontage des auch hier ungeliebten Nationalparks hat begonnen. Das ganz junge Nationalparkgesetz wird voraussichtlich noch in diesem Jahr im Sinne der Tourismuslobby novelliert werden. In Ostfriesland
werden jhrlich ca. 13 Millionen registrierte bernachtung verzeichnet, Huser unter 8 Betten werden nicht erfasst, ebensowenig die Tagesgste.

Die Naturschutzverbnde konzentrieren ihren Wattenmeerschutz derzeit auf die Nationalparkhuser, mit diesen sind sie vom Land und den Kommunen abhngig. Verbandsnaturschutz findet im niederschsischen Wattenmeer also zur Zeit berwiegend im Saale statt.

Konferenz der Natur und Umweltschutzverbnde OstFriesland, Manfred Knake, 2627 Esens und Reiner Schopf, Vogelinsel Memmert

Info zur Position der Umweltverbnde: www.wwf.de