Positiver Einflu des kolandbaus auf Ackervegetation von Groschlgen 

Der kologische Landbaus stellt aus Naturschutzsicht eine gute Alternative zum konventionellen Landbau dar, da dieser nicht nur einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt und Schutz gefhrdeter Ackerwildkruter leistet, sondern sich auch eine vielfltige
Ackervegetation in Abhngigkeit von kleinrumig variierenden Standortbedingungen etablieren kann. 

Die Ursache fr diese innere Schlagvielfalt ist mit dem Verzicht auf externe Steuerungsmechanismen wie mineralische Dngung und Pestizideinsatz begrndet. Auf Groschlgen des kolandbaus wird die standrtliche Heterogenitt durch die
Bewirtschaftungsmethoden deutlich geringer als im konventionellen Landbau nivelliert, mit dem Ergebnis, da die Ackervegetation dieser Groschlge von vielfltigen, artenreichen und unterschiedlichen Vegetationsbestnden geprgt wird. Standrtlich
heterogene Ackerschlge haben vielfltigere Vegetationsbestnde als cker mit geringeren Standortheterogenitten. Unter konventioneller Bewirtschaftung ist die Vegetation des gesamten Ackers weitgehend homogen, stark verarmt und es werden keine typischen
Pflanzengesellschaften ausgebildet. Die standrtliche Heterogenitt hat unter konventioneller Wirtschaftsweise fast keinen Einflu mehr auf die Vegetation.

Quelle: J. Richter, Diplomarbeit an der Universitt, Vergleichende vegetationskundliche Untersuchungen auf konventionell und kologisch bewirtschafteten Flchen