Der Gleichheitsdiskurs in der Tierrechtsdebatte

Eine kritische Analyse von Peter Singers Forderung nach Menschenrechten fr Groe Menschenaffen, so lautet der Titel eines Buches von Claudia Heinzelmann. Die Autorin studierte an der Universitt Hannover DiplomSozialwissenschaften und
Rechtswissenschaften und arbeitete zuvor bereits als Ergotherapeutin mit alkoholabhngigen Menschen sowie in einer Sonderfrdergruppe in der sie schwer geistig behinderte und verhaltensauffllige junge Menschen betreute. Auszge vom Buchrcken: Durch
eine umfassende Auseinandersetzung mit der Gleichheitsthematik auf der Folie der Gleichheitsdebatte in der feministischen Theorie arbeitet die Autorin die Brisanz und Problematik von Peter Singers Grenzberschreitung heraus. [...] Mit ihrer
wissenschaftlich fundierten Analyse deckt die Autorin bedeutsame Widersprche auf, die es sehr fragwrdig erscheinen lassen, das Singersche Konzept als sinnvolle Basis fr Tierschutz zu begreifen.

Die berzeugende Darstellung trgt zur Klrung des Gleichheitsbegriffs im Verhltnis von Mensch und Tier bei und bietet damit wichtige Impulse fr die theoretische Fundierung der Tierrechtsdebatte, in der nicht nur Gleichheit, sondern auch Differenz eine
tragende Rolle spielen mu.

Erste LeseEindrcke: Die Darstellung der feministischen Sichtweisen zu Gleichheit und Differenz fand ich sehr interessant und informativ. Um das Buch komplett zu lesen (und alles zu verstehen), fehlen mir aber vermutlich ein paar Semester an der Uni.
Teilweise fand ich hnlichkeiten zu einem Aufsatz in der Broschre Reflexionen zum MenschTierVerhltnis von der T.A.N. (siehe Infoadressen), bezglich der WissenschaftlerInnen ber deren Studien berichtet wurde (z.B. Donna Haraway).

Das Buch ist 1999 erschienen (ISBN 393260265X) und erhltlich beim ibidemVerlag, Melchiorstr. 15, 70439 Stuttgart. Ein Exemplar kann bei der RedaktionsAdresse (rage) ausgeliehen werden.