Supermarktkette

verbannt Aspartam

Aspartam ist ein Sssstoff, der in vielen Industrienahrungsmitteln und DitGetrnken steckt. Mediziner vermuten allerdings, dass Aspartam Krankheiten wie Multiple Sklerose (MS) und Hirntumore auslsen kann. Deshalb verbannte nun die britische
Supermarktkette Iceland diesen vom USamerikanischen GenChemiekonzern Monsanto hergestellten Sssstoff aus ihren Regalen. Aspartam wird neuerdings ebenso mit der Alzheimer Erkrankung und Geburtsschden in Verbindung gebracht.



WalMart kommt

Erst starben die Tante EmmaLaeden - nun werden die kleineren und mittleren Supermrkte sterben. Wer es noch nicht gemerkt hat: In Deutschland tobt zur Zeit ein Kampf um die Macht im Einzelhandel. Der Preis und Standortkampf wird vor allem vom
amerikanischen Einzelhandelsriesen WalMart bestimmt. Bereits jetzt kontrollieren die zehn grssten Konzerne etwa 80 Prozent des gesamten Einzelhandels in Deutschland. Wenige Grosse bestimmen das Geschft. Dies schlgt sich zwangslufig in der Ladengrsse
wieder. Viele kleinere Supermrkte werden wenigen grossen weichen, wenn Verbraucher und Gemeinden - sie genehmigen die Einkaufsmonstren auf der Gruenen Wiese - nichts dagegen unternehmen.



Wenig ko im BioDiesel

Die mit erheblichen staatlichen Subventionen gefrderte Produktion von BioDiesel aus Rapsl wird von Bauernverband und CSU seit Jahren als kologisches Vorzeigeprojekt hofiert. Doch das Umweltbundesamt stellte nun unmissverstndlich fest: BioDiesel ist
nicht kologisch. RapslDiesel bringt gegenber MinerallDiesel keine entscheidenden Vorteile fr die Umwelt, sagt die Umweltbehrde. Zwar entstehe bei der Verbrennung des Biodiesels nur so viel Kohlendioxid wie die Rapspflanzen beim Wachstum der
Atmosphre entziehen, dafr entstehe Kohlendioxid durch Anbaumethoden und Verarbeitung des Raps zum motorentauglichen Rapslmethylester. Und selbst wenn alle mglichen Anbaugebiete fr Raps in der EU ausgeschpft wrden, knnte lediglich weniger als ein
halbes Prozent des Dieselbedarfs in Deutschland mit Raps gedeckt werden. Schliesslich schlage noch der intensive Einsatz von Dnge und Pflanzenschutzmitteln negativ in der koBilanz des RapsDiesels zu Buche, weshalb dieser die Bezeichnung Bio nicht
verdiene. Jede Mark an Steuergeldern, die in die RapsFrderung gesteckt werde, sei verschwendet. Besser sollten Staat und Land die Steuern in die wrmetechnische Sanierung von Gebuden stecken. So knnten erheblich grssere Mengen an Kohlendioxid gespart
werden.





Infos ber Elektrosmog

Aktuelle Informationen ber Elektrosmog gibt es beim Selbsthilfeverein fr Elektrosensible, Dachauer Str. 90, in 80335 Mnchen.





Was steckt in LightMagarine?

Die Verbraucherzentrale Hessen hat einen neuen Ratgeber aufgelegt: Lebensmittel einkaufen - 60 Tips gegen Tricks und Fallen zeigt auf, was in Margarine wirklich drin steckt und woran gefrbte, radioaktiv bestrahlte oder genvernderte Nahrungsmittel zu
erkennen sind.

Gegen 10 Mark ist der Ratgeber zu bestellen bei: Verbraucherzentrale Hessen, Berliner Str. 27, D60311 Frankfurt, Fax 06997201040





RecyclingKosten

fr Altautos berschtzt

Die Autoindustrie hat die RecyclingKosten fr Altautos bertrieben dargestellt. Dies stellte die Europische Kommission im November klar.

Nach dem Diskussionsstand wird die Autoindustrie von 2001 an fr das Autorecycling zustndig sein. Dagegen jedoch kmpft die Autoindustrie entschieden mit dem Argument an, das bei den geschtzten Autos Kosten in Hhe von 23 Millionen Euro entstehen.
Obwohl die Kommission die realen kosten auf 2,5 Milliarden Euro beziffert, schlgt KarlHeinz Florenz EPBerichterstatter zur AltAutoRichtlinie vor, die RecyclingKosten zwischen den Produzenten. den Verkufern und den Fahrzeugbesitzern aufzuteilen. 

Die Sozialdemokraten sehen in der Beratung der Altautorichtlinie vier Ziele, die es zu erreichen gilt:

Die Mglichkeit der Kostenlosen Rckgabe eines Altautos fr den Letztbesitzer

Die Reduzierung der Anteile eines Autos, die auf einer Mlldeponie gelagert werden.

Die umweltgerechte Entsorgung von Altfahrzeugen.

Die recyclinggerechte Konstruktion neuer Kraftfahrzeuge, die insbesondere demontagefreundlich sind und keine gefhrlichen Stoffe enthalten.

Alle Ziele wurden von den Sozialdemokraten durchgesetzt und in der EURichtlinie verankert. Jedoch konnten sie sich nicht in allen punkten zu hundert Prozent behaupten. So wurde zwar dafr gesorgt, das quecksilberhaltige Bauteile vor dem Schreddern
ausgebaut werden und besonders entsorgt werden mssen, jedoch kam fr ein Verbot gegen den giftigen Stoff Kadmium keine notwendige Mehrheit zusammen.



PVCWeichmacherStreit

Als Lehrstck des IndustrieLobbyings wird im EURundschreiben der Streit um Weichmacher im PVC bezeichnet. Seit Herbst 1997 war ber die chemischen Stoffe diskutiert worden, denen in Test nachgewiesen werden konnte, da sie Organschden vor allem an
Leber und Niere hervorrufen konnten. Am 1.12.99 untersttzen die EUMitgliedsstaaten ein Notverbot der Stoffe in Beispielzeug fr Kinder. Die daraufhin von der Industrie gemachten Anstrengungen gegen das Verbot zeigen, welche Tricks und Kniffe der
Lobbyarbeit offenstehen.

Weitere Informationen: Axel Singhofen, Greenpeace International, 0032/2/2801400, Fax 2308413, www.greenpeace.org