Expo lahmlegen!

Die Verhinderung der Erffnungsfestivitten der Weltausstellung ist das erklrte Ziel des ExpoWiderstandes, der sich vom 14.16.1. in Hannover traf. Massive Blockaden und vielfltigen Straktionen in der am 1.6.2000 infrastrukturell berlasteten
ExpoCity Hanover sollen zum Kollabieren von Verkehr und Feierlichkeiten fhren. Das kndigte das Plenum des bundesweiten AntiExpoTreffens an.

Die dezentralen Widerstandsaktionen an neuralgischen Punkten des hannoverschen Verkehrsnetzes oder der Infrastruktur der Expo sind als Hhepunkt einer Aktionswoche geplant, die mit einer groen Bndnisdemonstration am Samstag vor Beginn der
Weltausstellung ihre Auftakt nimmt und mit einer Innenstadtaktion gegen Umstrukturuierung und Ausgrenzung sowie einer RTS endet. Nach dem Vorbild der bewut nicht hierarchischen, sondern stattdessen horizontal organisierten Widerstandsstrategie der Global
Action Days in London und Seattle soll die Koordination der Blockaden und begleitenden Straktionen soweit wie mglich dezentralisiert werden. Das bedeutet: Regionale AntiExpoBndnisse diskutieren ihr jeweiliges Aktionskonzept im Hinblick auf die
gemeinsame Widerstandsaktion am 1. Juni. Als grobe Orientierung gilt hierbei, da die Zusammenhnge aus dem Norden der BRD die nrdlichen Stadtteile und MesseZufahrten Hannovers zum Zentrum ihrer Aktivitt machen, der Westen den westlichen Teil der Stadt
usw. Als Anlaufpunkt wird neben alternativen Zentren ein AntiExpoCamp fungieren, welches, auer der rumlichen Basis fr kurzfristige Organisation Schlafpltze, Essen und Informationsversorgung garantiert. Diese Campstruktur soll untersttzt werden von
sogenannten Infopoints, die - verteilt in der Stadt - Informationen ber laufende Aktionen und Ereignisse den ProtestlerInnen vermitteln. Ob das Camp auch nach der Aktionswoche fr weiteren Widerstand (falls die Expo unseren realistischen Einschtzungen
zum Trotz doch nicht komplett abgesagt wird...) genutzt werden kann, ist noch unklar. Anla zum weiteren Protest existiert nmlich auch nach der Aktionswoche zu Genge. Beispielsweise anllich der Nationentage Deutschlands (natrlich am 3. 10.), Mexicos,
Perus, der Trkei usf. oder der "Partnertage" (zu Ehren der Sponsoren wie DaimlerChrysler, Preussag, oder Volkswagen). 